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	<title>Kommentare zu: Die &#8220;Morning Pages&#8221; &#8211; Das Notizbuch als Container für kreatives Schreiben</title>
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	<description>Ein Blog über Notizbücher und die ganze Welt drumherum.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 13:52:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Christian</title>
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		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 13:25:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Sandra: vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Sehr interessant finde ich, dass es einfach Zeit braucht (11 Jahre), bis einem das so einfach von der Hand geht. Diese Info hilft sicher dem ein oder anderen Leser durchzuhalten, wenn es am Anfang nicht so läuft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sandra: vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Sehr interessant finde ich, dass es einfach Zeit braucht (11 Jahre), bis einem das so einfach von der Hand geht. Diese Info hilft sicher dem ein oder anderen Leser durchzuhalten, wenn es am Anfang nicht so läuft.</p>
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		<title>Von: Sandra</title>
		<link>http://www.notizbuchblog.de/2009/07/28/die-morning-pages-das-notizbuch-als-container-fur-kreatives-schreiben/comment-page-1/#comment-283</link>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 13:15:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich schreibe seit 11 Jahren ziemlich durchgängig Morgenseiten. Es hat sich entwickelt. War ich am Anfang froh überhaupt am Tag geschrieben zu haben, wurde es zu froh am Tag 3 Seiten voll zu kriegen, zu 3 Seiten in einem Rutsch bis hin... zu heute, dass mir ohne den morgendlichen Griff zum Schreibbuch (inzwischen bin ich bei einem ganz simplen A4 Collegeblock gelandet) etwas fehlt. Es ist eine Gewohnheit wie Kaffeekochen und Zähneputzen. Das Buch der Weg des Künstlers war Jahrelang mein (fast) täglicher Begleiter und hat großen Anteil daran, wie ich heute mit meiner Kreativität umgehe. Und wie sich das alles über die Zeit immer und immer ändert. 

Wenn ich so überlege... und mal so die einzelnen Phasen, durch die ich so in den Jahren mit meinen Schreibbüchern, Projektbüchern, Artjournals, Klebebüchern, Heften etc. gegangen bin.... wow.... danke fürs dran erinnern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe seit 11 Jahren ziemlich durchgängig Morgenseiten. Es hat sich entwickelt. War ich am Anfang froh überhaupt am Tag geschrieben zu haben, wurde es zu froh am Tag 3 Seiten voll zu kriegen, zu 3 Seiten in einem Rutsch bis hin&#8230; zu heute, dass mir ohne den morgendlichen Griff zum Schreibbuch (inzwischen bin ich bei einem ganz simplen A4 Collegeblock gelandet) etwas fehlt. Es ist eine Gewohnheit wie Kaffeekochen und Zähneputzen. Das Buch der Weg des Künstlers war Jahrelang mein (fast) täglicher Begleiter und hat großen Anteil daran, wie ich heute mit meiner Kreativität umgehe. Und wie sich das alles über die Zeit immer und immer ändert. </p>
<p>Wenn ich so überlege&#8230; und mal so die einzelnen Phasen, durch die ich so in den Jahren mit meinen Schreibbüchern, Projektbüchern, Artjournals, Klebebüchern, Heften etc. gegangen bin&#8230;. wow&#8230;. danke fürs dran erinnern.</p>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.notizbuchblog.de/2009/07/28/die-morning-pages-das-notizbuch-als-container-fur-kreatives-schreiben/comment-page-1/#comment-130</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 13:21:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Andreas: danke für die Ausführungen und die Buchtipps

@Jacky: danke für die Kritik und deinen Erfahrungsbericht; der ist sicher hilfreich für meine Leser. Bei diesen Kreativitätstechniken ist es ja oft so, dass sie dem einen liegen und dem anderen nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas: danke für die Ausführungen und die Buchtipps</p>
<p>@Jacky: danke für die Kritik und deinen Erfahrungsbericht; der ist sicher hilfreich für meine Leser. Bei diesen Kreativitätstechniken ist es ja oft so, dass sie dem einen liegen und dem anderen nicht.</p>
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		<title>Von: Jacky</title>
		<link>http://www.notizbuchblog.de/2009/07/28/die-morning-pages-das-notizbuch-als-container-fur-kreatives-schreiben/comment-page-1/#comment-129</link>
		<dc:creator>Jacky</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 11:01:10 +0000</pubDate>
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		<description>Zum ersten Mal gehört habe ich von Morgenseiten in Julia Camerons Buch &quot;&lt;i&gt;Von der Kunst des Schreibens&lt;/i&gt;&quot;. Ich habe sie natürlich gleich ausprobiert. Manchmal hab ich morgens noch im Halbschlaf nach Papier und Stift gegriffen und einfach aufgeschrieben, was immer mir im Kopf herumging. Manchmal waren das Träume, manchmal Frust, manchmal war es unzusammenhängender Gedankenmüll.

Im Endeffekt hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass es mehr eine Art Tagebuch war, als alles andere.

Ich glaube ich habe es sogar ziemlich lange durchgehalten, es war sicher ein ganzer Monat. Ein wichtiger Punkt war, dass man die Texte nicht lesen durfte, bei dem Schrott, den ich da fabriziert habe, war das sicher eine gute Idee. Allerdings hat es sich nach einer Weile dann wieder verlaufen. Ich denke hauptsächlich aus zwei Gründen:

1. So komplett ohne wirklichen Grund und Ziel zu schreiben war zwar eine Weile lang interessant, aber es wurde mit der Zeit immer weniger, was mir einfiel. Bzw. ich schrieb immer öfter, nur darüber, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, worüber ich jetzt schreiben könnte (&lt;i&gt;es durfte ja nichts mit meinen Projekten zu tun haben&lt;/i&gt;).

2. Es war viel zu Zeitaufwändig. Manchmal habe ich über eine Stunden gebraucht, um die paar Seiten zu schreiben, die gefordert war. Und am Ende hatte ich halt nur Müll produziert, den ich weder lesen durfte, noch für irgendetwas anderes benutzen konnte.

Fazit:
Ich denke, es war eine gute Übung, solange es gedauert hat. Aber es ist nichts, was ich ewig machen könnte. Im Augenblick nutze ich die Morgenstunden, um an meinem jeweiligen Projekt zu arbeiten. Das ist meistens sehr produktiv, weil mein Kopf noch völlig unbelastet von den Problemen des Alltags ist. Natürlich gibt es Tage, an denen nicht besonders viel, oder nicht gerade Superqualität dabei herumkommt, aber darum geht es ja bei der ersten Version ja auch nicht.

Ich gebe mir einfach sehr viel Mühe dabei &lt;a href=&quot;http://www.schriftsteller-werden.de/kreatives-schreiben/schlecht-schreiben-lernen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;schlecht zu schreiben&lt;/a&gt; ;) und kümmere mich um den Rest, wenn es soweit ist - bei der Korrektur.

Soweit meine Erfahrung, aber da ist es wie mit vielen Dingen: Es ist eben Geschmackssache.

lg
Jacky ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal gehört habe ich von Morgenseiten in Julia Camerons Buch &#8220;<i>Von der Kunst des Schreibens</i>&#8220;. Ich habe sie natürlich gleich ausprobiert. Manchmal hab ich morgens noch im Halbschlaf nach Papier und Stift gegriffen und einfach aufgeschrieben, was immer mir im Kopf herumging. Manchmal waren das Träume, manchmal Frust, manchmal war es unzusammenhängender Gedankenmüll.</p>
<p>Im Endeffekt hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass es mehr eine Art Tagebuch war, als alles andere.</p>
<p>Ich glaube ich habe es sogar ziemlich lange durchgehalten, es war sicher ein ganzer Monat. Ein wichtiger Punkt war, dass man die Texte nicht lesen durfte, bei dem Schrott, den ich da fabriziert habe, war das sicher eine gute Idee. Allerdings hat es sich nach einer Weile dann wieder verlaufen. Ich denke hauptsächlich aus zwei Gründen:</p>
<p>1. So komplett ohne wirklichen Grund und Ziel zu schreiben war zwar eine Weile lang interessant, aber es wurde mit der Zeit immer weniger, was mir einfiel. Bzw. ich schrieb immer öfter, nur darüber, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, worüber ich jetzt schreiben könnte (<i>es durfte ja nichts mit meinen Projekten zu tun haben</i>).</p>
<p>2. Es war viel zu Zeitaufwändig. Manchmal habe ich über eine Stunden gebraucht, um die paar Seiten zu schreiben, die gefordert war. Und am Ende hatte ich halt nur Müll produziert, den ich weder lesen durfte, noch für irgendetwas anderes benutzen konnte.</p>
<p>Fazit:<br />
Ich denke, es war eine gute Übung, solange es gedauert hat. Aber es ist nichts, was ich ewig machen könnte. Im Augenblick nutze ich die Morgenstunden, um an meinem jeweiligen Projekt zu arbeiten. Das ist meistens sehr produktiv, weil mein Kopf noch völlig unbelastet von den Problemen des Alltags ist. Natürlich gibt es Tage, an denen nicht besonders viel, oder nicht gerade Superqualität dabei herumkommt, aber darum geht es ja bei der ersten Version ja auch nicht.</p>
<p>Ich gebe mir einfach sehr viel Mühe dabei <a href="http://www.schriftsteller-werden.de/kreatives-schreiben/schlecht-schreiben-lernen/" rel="nofollow">schlecht zu schreiben</a> <img src='http://www.notizbuchblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  und kümmere mich um den Rest, wenn es soweit ist &#8211; bei der Korrektur.</p>
<p>Soweit meine Erfahrung, aber da ist es wie mit vielen Dingen: Es ist eben Geschmackssache.</p>
<p>lg<br />
Jacky <img src='http://www.notizbuchblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.notizbuchblog.de/2009/07/28/die-morning-pages-das-notizbuch-als-container-fur-kreatives-schreiben/comment-page-1/#comment-56</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 14:45:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin auf die &quot;Morgenseiten&quot; durch das Buch &quot;Pragmatisches Denken und Lernen&quot; von Andy Hunt (S. 92) gestossen. BTW: Sehr empfehlenswert. &#039;Erfinderin&#039; ist wohl Julia Cameron, deren Bücher bei Droemer/Knaur auch in deutsch erschienen sind (&quot;Der Weg des Künstlers&quot;). Dein verlinktes PDF gibt aber die Essenz ausreichend wider. Im Selbstversuch scheint es sich, trotz harter Anfänge (&quot;mir fällt nix ein&quot;), zu bewähren. Man muß tatsächlich direkt nach dem Aufwachen starten - kein Kaffee, keine Morgenlektüre etc. Wie Du richtig schreibst, funktioniert es als Unterbewußtseins-Technik. Unser (zensierender) Verstand ist offensichtlich nach dem Aufwachen doch noch nicht so stark aktiv, wie wir glauben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auf die &#8220;Morgenseiten&#8221; durch das Buch &#8220;Pragmatisches Denken und Lernen&#8221; von Andy Hunt (S. 92) gestossen. BTW: Sehr empfehlenswert. &#8216;Erfinderin&#8217; ist wohl Julia Cameron, deren Bücher bei Droemer/Knaur auch in deutsch erschienen sind (&#8220;Der Weg des Künstlers&#8221;). Dein verlinktes PDF gibt aber die Essenz ausreichend wider. Im Selbstversuch scheint es sich, trotz harter Anfänge (&#8220;mir fällt nix ein&#8221;), zu bewähren. Man muß tatsächlich direkt nach dem Aufwachen starten &#8211; kein Kaffee, keine Morgenlektüre etc. Wie Du richtig schreibst, funktioniert es als Unterbewußtseins-Technik. Unser (zensierender) Verstand ist offensichtlich nach dem Aufwachen doch noch nicht so stark aktiv, wie wir glauben.</p>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.notizbuchblog.de/2009/07/28/die-morning-pages-das-notizbuch-als-container-fur-kreatives-schreiben/comment-page-1/#comment-50</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 14:09:56 +0000</pubDate>
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		<description>Prima+Danke. Freue mich, wenn die Artikel inspirieren ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Prima+Danke. Freue mich, wenn die Artikel inspirieren &#8230;</p>
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		<title>Von: Dorothea Martin</title>
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		<dc:creator>Dorothea Martin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 10:41:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.notizbuchblog.de/?p=345#comment-49</guid>
		<description>Ein schöner Blog! Habe den Post gestern abend schon gelesen und mir heute gleich mal ein neues Notizbuch gekauft, um diese Methode auszuprobieren - hoffe, damit auch endlich mal wieder regelmäßiger zu bloggen, die Methode alles nur noch zu bookmarken führt nämlich leider nicht zum häufiger Schreiben sondern eher zur Reizüberflutung... Wenn ich in den nächsten Tagen also wieder blogge, dann könnte es an den Morning Pages liegen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schöner Blog! Habe den Post gestern abend schon gelesen und mir heute gleich mal ein neues Notizbuch gekauft, um diese Methode auszuprobieren &#8211; hoffe, damit auch endlich mal wieder regelmäßiger zu bloggen, die Methode alles nur noch zu bookmarken führt nämlich leider nicht zum häufiger Schreiben sondern eher zur Reizüberflutung&#8230; Wenn ich in den nächsten Tagen also wieder blogge, dann könnte es an den Morning Pages liegen&#8230;</p>
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