Archiv für » September, 2009 «

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass das Notizbuchblog in den letzten Tagen schlecht erreichbar ist. Ich bitte dies zu entschuldigen. Der Grund liegt in einem völlig Notizbuch-fremden Kunstprojekt, das ich vor einiger Zeit entworfen habe: twyric.com.

Das Projekt war ein Experiment und hatte praktisch keine Aufrufe – bis vor wenigen Tagen. Da berichtete eines der größten Blogs der USA namens mashable.com im Artikel 6 Incredible Twitter Powered Art Projects über twyric. Seitdem kann ich mich vor Abrufen nicht mehr retten. Das ist natürlich sehr erfreulich, zwingt aber den Server in die Knie, auf dem twyric läuft. Auf dem gleichen Server laufen auch das Notizbuchblog und einige andere meiner Blogs und Projekte, die durch die hohe Last in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wenn also mal das Blog nicht erreichbar ist, versucht bitte nach 30 Minuten erneut, zuzugreifen. Ich setze alles daran, den tollen Traffic auf twyric nicht zu verlieren, aber die Last auf dem Server wieder zu reduzieren bzw. besser abzufangen, damit das Notizbuchblog wie gewohnt schnell reagiert. Danke einstweilen für euer Verständnis.

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@sternengarten hat mir mal wieder ein paar sehr interessante Links geschickt. Einer davon ist How to make a little booklet?. Hinter dem lapidaren Titel verbirgt sich eine clevere Anleitung, um Papierreste derart aufzubereiten, dass man daraus ein einfaches Notizbuch basteln kann. Der Deckel ist eine Visitenkarte und die Bindung ist eine Art Leimbindung, wobei die Seiten vorher nicht einmal angeraut werden.

I have so many bits and bobs of pieces of paper laying around. I just have a hard time throwing away paper & try to recycle as much as I can. I usually cut them on the same size and use them for grocery lists or just to doodle on.
My partner told me a great way to make little booklets from them and of course I wouldn’t want to keep this easy and fun tip from you


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© artmind

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Kategorie: DIY  Tags: , ,  2 Kommentare

Lethe Bashar ist Herausgeber des Escape into Life, Arts and Culture webzine, über das ich bereits berichtet hatte. Bei twitgoo.com hat er nun eigene Notizbuchkunst veröffentlicht. Filigran. Erinnert mich spontan an die Kunst von Yuken Teruya, deren Kunst ich mal im ZKM gesehen habe.


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© Lethe Bashar

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Letzte Woche stellte ich Notizbuchregel 17 – Abkürzungen verwenden vor.

Heute kommt Regel 18: Eselsohren sind erlaubt

Vor ein paar Tagen habe ich dargelegt, dass Eselsohren zu Unrecht gemieden werden. Heute möchte ich es positiv formulieren: sie sind erlaubt – und sogar sehr nützlich. Man kann es als Lesezeichen und als Markierung verwenden. Und wenn mal eines durch den Transport entsteht, kann man es einfach wieder entfernen. Eselsohren sind die einzigen Lesezeichen, die immer unbegrenzt pro Seite verfügbar sind und die nicht aus dem Buch fallen können.

Details zur Regel bzw. zum Einsatz von Eselsohren findet ihr in besagtem Artikel.


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Kategorie: Tipps  Tags: ,  2 Kommentare

Twitter ist eine meiner wichtigsten Nachrichtenquellen zum Thema Notizbuch geworden. Interssant, dass so viele digital-afine Menschen gleichzeitig so analogphil (Neologismus?) sind. Über Twitter bekomme ich viele Tipps von euch, gebe aber auch viele Infos weiter. Dabei stolpere ich immer mal wieder über richtige Notizbuchfans.
Nach dem Erfolg von Notizbuchfans bei Twitter, hier eine neue Ausgabe mit einer neuen Liste. Falls ihr weitere Empfehlungen habt, freue ich mich über eine Twitter Nachricht.

Wer einem Twitter-Stamm einem “Twibe” zum Thema Notizbücher beitreten möchte und dann viele Fans auf einmal erwischt, der sollte sich http://twibes.com/moleskine und http://twibes.com/notizbuecher anschauen und beitreten!

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Ingo schickt mir gerade einen tollen Link, den er bei ohgizmo.com entdeckt hat. Dort wird das Notepod vorgestellt:

What’s a Notepod 3-Pack? Three 60 x 110mm, 100pp Notepods printed on both sides. 80gsm laser throughout with a stiff black strawboard back.
Front: 52mm by 77mm of blank space floating in darkness. Endless possibilities in a form reminiscent of a popular smart phone.
Back: A light 6mm grid, perfect for notes or jotting down the phone number of a hot geek.


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Die Bücher werden wie die Fieldnotes Notizbücher im Dreierpack vertrieben und kosten ca. 18 US $. Da die Bücher in Australien hergestellt werden, dürfte der Versand nicht ganz billig sein. Falls jemand von euch die Bücher bestellt, lasst es mich wissen. Bin an Fotos und einem Erfahrungsbericht interessiert.
Weitere Infos findet ihr auch der Notepod Homepage:

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Kategorie: Fundstücke  Tags: ,  Ein Kommentar

Michael Kieweg hat mich auf eine neue Sonntagsidee gebracht: Sportprotokoll. Was könnte man in einem Sportprotokoll festhalten?

  • ein Trainingsprotokoll, etwa beim Laufen (Entfernung, Zeit, Wetter, Kondition, Puls, …) oder gar beim Bogenschießen (s. unten)
  • Fußballergebnisse, Tennisergebnisse (Zwischenstände), interessante Züge beim Schach
  • Torschützen, besondere Ereignisse während eines Fußballspiels
  • Beschreibungen von Trainingslätzen oder vielleicht auch Zeichnungen von Laufwegen
  • verbauchte Kalorien -sofern man das ausrechnen kann
  • Durchschnittsgeschwindigkeit beim Fahrradfahren / Tageskilometer / zurückgelegte Höhenmeter
  • Eindrücke von Wanderwegen

Die Idee kann unendlich ausgebaut werden und ich habe mir schon viele weitere Sonntagsideen für die Zukunft daraus abgeleitet. Michael setzt sein Fieldnotes Notizbuch zur Protokollierung seiner Bogenschützenergebnisse ein. Er beschreibt seine Vorgehensweise so:

Trainingsnotizbuch – Ich benutze eins meiner Fieldnotes-Notizbücher zum Notieren meiner Trainingsergebnisse beim Bogenschießen.
Damit erreiche ich 2 Dinge:

  1. Ich halte nach, wann ich trainiert habe
  2. Ich kann anhand der Ergebnisse sehen, wie und vorallem ob sich meine leistungen verbessert haben.

Den Innenspiegel des Notizbuches habe ich ganz klassisch mit Namen, Adresse, Startdatum und Emailadresse beschriftet, so wie vom Hersteller vorgesehen.
Die Seiten sind dann mit einer 4spaltigen Tabelle versehen. In Spalte 1 kommt eine fortlaufende Nummerierung, die die Anzahl der 3er-Serien pro Trainingseinheit wiedergibt. Dann folgen drei Spalten, jeweils eine für den ersten, zweiten und dritten Schuß der Serie. Da wird eingetragen, wo mit dem pfeil jeweils getroffen wurde.
Mögliche Einträge sind beim Training mit 3D-Tieren oder Tierbildauflagen: / = Fehlschuß – Kill – Körper

Der Seitenkopff enthält Angaben zum Bogen und zum beschossenen Ziel und die Entfernung, auf die geschossen wurde.
Unten rechts ist zusätzlich noch das Datum angegeben. Das Fieldnotes-Notizbuch bietet sich für diesen Zweck an, weil es klein und robust genug ist, um auch auf den Trainingsparcour mitgenommen zu werden. Nur manchmal gereicht ihm seine Kleinheit und Unauffälligkeit zum Nachteil, wie man an dem Einschuss in meinem aktuellen Archery manual sehen kann. Wrong time – wrong place.


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just us beschreibt sich selbst als Webseite, die Kunst talentierter englischer Studenten zeigt:

Just us has been created to showcase young and emerging creative talent from universities and colleges across the UK.

Der Internetauftritt könnte eine etwas bessere Navigation vertragen: es gibt keine Tags und keine Kategorien und als Navigation dient das denkbar ungeeignete Datum. Auf der Webseite findet man auch viel Notizbuchkunst, wie etwa dieses Bild von Nick Cocozza:


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© Nick Cocozza

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Kategorie: Kunst  Tags: ,  Hinterlasse einen Kommentar

Ich bin immer wieder überrascht, wo ihr all die Links her habt, die ihr mir schickt. @sternengarten will Leser des Jahres werden und füttert mich dazu mit einem Link zum Artikel: Tutorial: Playing Card Pocket Diary. Also wenn ein Blog schon Absinthe and Orange heißt, dann muss es abgefahrene Inhalte haben …
In Tutorial: Playing Card Pocket Diary beschreibt Elizabeth Abernathy detailliert, wie man mit ein Taschennotizbuch bastelt, dessen Cover aus zwei Spielkarten aus einem Kartenspiel bestehen. Und sie verwendet nicht einfach nur Papier, nein, auch hier ist sie sehr kreativ und verwendet die Innenseiten von Briefumschlägen aus Werbesendungen!


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In Elizabeths Blog finden sich noch mehr brillante Artikel und speziell zum Thema Notizbücher aus Spielkarten der Artikel Tiny Playing Card Books


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Ihr Blog ist ein fantastisches Sammelsurium an Kategorien: Tutorials, Upcycled Materials, Paper, etc. Und dieses anregende Gemenge an interessanten Artikeln drückt sich auch in der schönen Headergrafik aus. Geheimtipp. Reinschauen.


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Kategorie: Hack  Tags: , ,  5 Kommentare

Ringbücher sind nicht gerade meine favorisierten Notizbücher, aber @iris30606 hat mir einen Link zu einem interessanten Angebot des Weltbild Verlages gemailt: dort gibt es im Bereich “personalisierte Produkte” die Möglichkeit, einen Ringbucheinband mit einem individuellen Schriftzug bedrucken zu lassen.

Sie können maximal 20 Zeichen verwenden. Bitte beachten – folgende Zeichen sind möglich (max 20): alle Buchstaben des Alphabets, ß wird zu SS, die drei Umlaute Ä, Ö, Ü, die Zahlen 0 – 9, das Leerzeichen sowie folgende 8 Sonderzeichen: ! & ‘ , . ? @ +

Angeblich kann man auch das Motiv variieren, aber die in der Beschreibung angesprochenen Pfeile tauchten bei mir nie auf.

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