In der letzten Umfrage wollte ich von euch wissen: Warum nutzt ihr trotz all der elektronischen Begleiter ein Notizbuch?. Das Ergebnis sehr ihr in der folgenden Grafik. Ihr könnt übrigens alle alten Umfragergebnisse im Umfragearchiv einsehen.

Die meisten nutzen das Notizbuch trotz all der elektronischen Begleiter, stets verfügbar ist. Kein Minitastenklicken im Handy oder auf dem Touchscreen, kein Einschaltknopf und keine wirklichen Speicherprobleme. Das Notizbuch ist immer sofort einsatzbereit, wenn man es braucht. Vielen ist das Notizbuch einfach auch persönlicher als ein kleines Gerät. Mit dem ersten Punkt “immer verfügbar” hängt auch zusammen, dass man für ein Notizbuch keinen Akku braucht – es funktioniert einfach. Es braucht keine Ladevorgänge und auch längere Touren ohne die Möglichkeit, ein Ladegerät anzuschließen, meistert es problemlos. Auf Platz vier erfreute mich die “Haptik”! Ich finde es super, dass nicht-technische Fakten wie die Haptik eine Rolle spielen. Vielleicht sind es auch die Emotionen, die man mit der spezifischen Haptik eines Notizbuchs verbindet. Auf den nächsten Plätzen folgt die “kreative Aura”, die einem ein Notizbuch womöglich verleih, oder gar die Tatsache, dass man in das Buch zeichnet – wofür man im Bereich der Notizbuchkunst genügend Beispiele findet.
Die restlichen Gründe spielen fast keine Rolle. In den Kommentaren zum Artikel Umfrage: Warum trotz der digitalen Begleiter ein Notizbuch? werden noch viele, viele andere Gründe genannt, warum man ein analoges Notizbuch nutzen kann.

Mein Leser Sven hat mich gefragt, welchen Stift wohl die meisten Notizbuchnutzer verwenden. Und daraus mache ich nun die nächste Umfrage:

Umfrage: Welchen Stift bevorzugt ihr?

Die Frage ist nun online. Wahrscheinlich verwendet jeder von euch einen anderen Stift, aber ihr habt doch sicher einen Favoriten? Ich bevorzuge den klassischen Bleistift, aber das wisst ihr schon. Welchen Stift verwendet ihr? Und warum? Gerne könnt ihr eure bevorzugten Stifte in den Kommentaren anpreisen. Ich freue mich auch über Fotos und Erfahrungsberichte.

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14 Antworten
  1. Rae sagt:

    Keinen von den genannten. Ich schreibe ausschließlich mit einem Faserschreiber, dem Pentel Tradio Stylo.
    Er liegt gut in der Hand, schreibt großartig und es kratzt ab und an ganz wundervoll, wenn er über das Papier geführt wird.

    Ich liebe die Art und Weise, wie man mit ihm Schreiben kann. Die Worte fließen damit einfach viel besser. Ich kann ihn nur empfehlen.

  2. Hannah sagt:

    http://aheadwork.de/2009/07/08/stift/
    Darüber habe ich vor Monaten mal gebloggt :D
    Steckbrief:
    Marke: Pentel
    Name: Pentel HyperG (KL257)
    Farbe: Rot, Schwarz, Blau, Violett
    Ich liebe diesen Stift xD

  3. Iris sagt:

    Ja, der Pentel ist toll- für’s Tagebuch.

    Für den Filofax (Kalender + Notizen) bevorzuge ich mechanische Bleistifte: die Mine ist nie stumpf und ein Radiergummi ist auch dabei.

    Kugelschreiber ist immer ein Problem, weil ich Linkshänderin bin – da gibt’s meistens Geschmiere und blaue Finger…

  4. DocJott sagt:

    Ich habe immer einen Füller dabei. Mittlerweile sammeln sich bei mir fünf Stück. Vom preiswerten Diplomat (http://docjott.wordpress.com/2009/10/23/papier-und-stift-schnappchen/) bis zum edlen Mont Blanc. Manchmal nutze ich auch Bleistifte. Lieber schreibe ich aber mit dem Füller. Daher ist es auch wichtig, dass die Notizbücher da mitspielen.

  5. Ich benutze fast immer Druckbleistifte. Am liebsten den Faber-Castell TK Fine Vario 0,35mmm mit einer B-Mine. Das Schriftbild ist bei meiner kleinen Schrift damit noch etwas feiner als mit einem 0,5er-Stift.

  6. Christian sagt:

    @Rae, @Iris: oh, der Pentel sagt mir gar nichts. Muss ich mal ausprobieren.

    @Iris: was meinst du mit mechanischem Bleistift? Ein Minen- bzw. Druckbleistift?

    @DocJott: funktioniert das mit dem Füller auf jedem Papier? Ich höre oft, dass manche Notizbuchpapiere nicht gut saugen und die Füller dann schmieren.

    @Julie: ich hatte auch mal so einen. Aber mit ist mit denen immer sooft die Mine gebrochen, wenn die Stifte in einer Tasche viele Stöße abbekommen. Kennst du das Problem?

  7. Iris sagt:

    @Christian: Ja, einen Druckbleistift.

    Mit Tinte (Füller) schreibe ich übrigens auch gerne… habe jetzt kürzlich diesen Rollerball von ONLINE für mich endeckt, der mit “normalen” Tintenpatronen funktioniert. Der erste Rollerball, mit dem ich gerne schreibe.

  8. DocJott sagt:

    @Christian:

    Nein, leider klappt das nicht auf jedem Papier. Das Moleskine-Papier ist z.B. grenzwertig. Bei meinem derzeitig genutzten libri.x ist es etwas besser. Das Problem ist m.E. nicht, dass die Tinte schmiert, sondern eher, dass die Tinte völlig vom Papier aufgesaugt wird und die Rückseite des Blattes und manchmal sogar das nächste Blatt unbrauchbar macht.

  9. Ich mache einen Unterschied zwischen meinen Notizbüchern.

    1. In meinem Everday-Notebook, daß ich immer dabei habe, schreibe ich zur Zeit mit dem Druckbleistift, nachdem hier auch schonmal gefahndet wurde. Ich werde da aber wieder auf den Vierfachstift (Kuli rot und schwarz, feiner Bleistift und Textmarker) von Rotring umsteigen.

    2. In meinem Trainingsbuch schreibe ich mit irgendeinem billigen Kuli, wegen der Wasserfestigkeit und des möglichen Verlustes

    3. In meinen Storybooks benutze ich ausschließlich Tintenfüller. Da gefällt mir das “Archaische”.

  10. Am liebsten, vor allem für längere handschriftliche Arbeiten: Füller. Damit schreibe ich am wenigsten angestrengt, vor allem für das “handschriftliche Denken” unglaublich wichtig.
    Unterwegs ist es allerdings meistens (wegen des Entbehrlichkeitsfaktors) ein Kugelschreiber oder Tintenroller.
    Und für Probennotizen, die ich in die Noten schmiere (Artikulationszeichen, Aussprachehinweise, Atempausen), nutze ich Bleistifte.

  11. Christian sagt:

    @Iris: ok. Den Rollerball muss ich mir auch mal anschauen. Hört sich sehr interessant an

    @DocJott: ok. Ist das eher Tinen-abhängig oder eher Papier-abhängig?

    @Michael: du verwendest also alles, was schreibt :-)

    @Camilla: danke für den Hinweis mit dem “angestrengten Schreiben”. Hatte ich noch gar nicht dran gedacht. Findet du Bleistifte anstrengender als Tinenfüller?

  12. Naja, irgendwie schon.
    Aber mein “Schreiben” hat sich mit der Zeit anscheinend auch stark verändert.
    Ich habe letztens meine “Sammlung” von Schreibgeräten mal großzügig ausgemistet, weil ich festgestellt habe, daß mir der größte Teil davon inzwischen unangenehm ist und ich sie nicht mehr benutzen möchte.
    Da waren auch welche bei, die ich angeschafft hatte, weil sie mir damals gut in der Hand lagen und die dann auch häufig benutzt hatte…

  13. DocJott sagt:

    @Christian: M.E. nur papier- und stiftabhängig. Zwischen verschiedenen Tintensorten konnte ich noch keinen Unterschied feststellen.

  14. @Christian – nein, aber trotzdem schreibe ich a) mit Bleistiften unsauberer, “krakeliger” und b) verwischt Bleistift nach einer Weile auch in einem Notizbuch. Ich habe Notizbücher von vor ca. 10 Jahren, in denen mit Bleistift beschriebene Seiten kaum mehr zu entziffern sind.

    Der einzige Zweck außer Probennotizen, wo ich einen – in diesem Fall: gut gespitzten weichen – Bleistift eindeutig bevorzuge, ist beim Notenschreiben. Denn da radiere ich dann doch öfter mal.

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