In Nostalgie in der Paperterie schreibt meine Leserin Uta über einen nostalgischen Notizbuchtyp: die Chinakladde. Der Begriff „Kladde“ ist heutzutage fast schon etwas negativ belegt, aber bei manch einen wecken die chinesisch anmutenden Bücher Erinnerungen an Kindheitstage. In der Vor-Moleskine Zeit, als das Notizbuch an sich noch kein hipper Gegenstand war, gab es noch nicht viele Buchtypen – und wenn man sich an ein Buch erinnert, dann an die Chinakladde.


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© Uta Sanders

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13 Antworten
  1. Iris sagt:

    Gerade diese Woche habe ich mal wieder so eine Kladde gekauft!

    Gerne mag ich auch diese ganz einfachen „China-Kladden“, die schwarzen mit roten Ecken… sie sind billig und man kann sie mit Collagen, Postkarten o. ä. individuell gestalten.
    Bei aller Liebe zu Notizbüchern… ich brauche ja auch Geld für meine zweite Leidenschaft: Handtaschen!

  2. Christian sagt:

    @iris: ist das eine Marktlücke? Ein Handtaschen Blog? http://www.handtaschenblog.de … so fangen solche Stories an 🙂

  3. Uta sagt:

    ja, die schwarzen mit der roten Ecke hab ich auch in Gebrauch, die mag ich auch gern

  4. Christian sagt:

    @Uta: früher waren die doch extrem schlecht gebunden, oder? Meine fielen immer früher oder später auseinander.

  5. T-M sagt:

    Oh, und ich dachte, die schwarzes-Buch-mit-roten-Ecken-Kladden-Industrie würde ausschließlich für mich produzieren. 😉

    Sehr praktisch die Dinger, jedenfalls in kleinen Formaten (A6 und A7), immer und überall hin mitzunehmen und vor allem recht billig (habe einen ziemlichen Verbrauch), darum eignet es sich für mich Ideal als „Tagebuch mit Notizbuchfunktion“ (oder so ähnlich).

    Ja, die Qualität ist dementsprechend wirklich nicht berauschend (dafür kosten sie nur 1 bis 2 €), und wenn ein Buch voll ist (dauert nur so 2 bis 3 Wochen) zeigt es schon die ersten Auflösungserscheinungen. Aber es sind „richtige“ gebundene Bücher und lassen sich dementsprechend mit etwas Leim und Papier leicht wieder reparieren.

    PS: Ja, ich weiß, ich bin um ein Jahr zu spät dran, aber vielleicht liest es ja trotzdem noch jemand. Ich hoffe, das ist OK. (Wenn nicht, kannst du den Kommentar ja einfach löschen.)

    PPS: Nettes Blog hier.

  6. Christian sagt:

    @T-M: ich lese alle Kommentare 🙂 Danke für deine Rückmeldung. Ich freue mich, dass dir das Blog gefällt.

  7. Regina sagt:

    @T-M:
    Ich schau immer mal in den Kommentar-Feed, so manches Juwel steckt in sehr späten Kommentaren.

    Ich schreibe auch öfter späte Kommentare, beispielsweise, wenn ich eine neue Bezugsquelle entdecke, oder ich gerade ein besprochenes Notizbuch angefangen habe, oder einfach so, wenn was ich zu sagen habe zu kurz für eine Leserrezension oder so ist.

    Mein aktuelles Notizbuch ist auch mehr zum Tagebuch mit Notizbuchfunktion geworden, die Formulierung trifft es wirklich gut. Allerdings schreibe ich selten mehr als 2 A6 Seiten pro Tag. Und es gibt tatsächlich immer noch Tage, an denen ich nur eine Liste aktualisiere, so bin ich dann nicht ganz so schnell, wie du.

  8. Christian sagt:

    @Regina: ich weiß deine späten Kommentare auch sehr zu schätzen. Es gibt noch ein paar andere Leser, die ab und an zu älteren Artikeln noch etwas kommentieren, v.a. Bezugsquellen und detaillierte Kommentare zur Nutzung. Das ist dann auch für viele andere hilfreich. Danke dir also!

  9. T-M sagt:

    @ Christian: Dann bin ich ja beruhigt. 🙂

    @ Regina: Danke für die Antwort. Ich weiß, dass ich mit bis zu 20 Seiten (also 10 Blatt) A6 am Tag doch etwas viel schreibe: Von Erlebnissen und Gedanken des jeweiligen Tages über Überlegungen zu jeweils einem bestimmten Thema und Dingen die ich nicht vergessen will (mein Gedächtnis ist leider recht lückenhaft) bis zu simplen To-Do-Listen, je nachdem, was gerade anliegt.

    Allerdings lasse ich recht viel „Leerraum“ für spätere Ergänzungen und Anmerkungen, den habe ich bei den 20 Seiten schon mitgezählt. Und es ist auch längst nicht jeder Tag so viel.

    Außerdem muss man dazu sagen, dass ich erst Anfang Dezember damit angefangen habe, ich vermute, im Laufe Zeit wird es etwas weniger werden. Allerdings wundere ich mich ehrlich gesagt selbst, überhaupt so lange „durchgehalten“ zu haben: Ich dachte, ich würde mich, unordentlich wie ich bin, nach den ersten drei Tagen nicht mehr dazu motivieren können. Auch darum habe ich für den Anfang billige Kladden gewählt: Da wäre es nicht so schlimm gewesen, hätte ich nur die ersten 10 Seiten beschrieben und die restlichen 190 leer gelassen. (Auf S. 1 des ersten Buches steht: „1,79 € verschwendet“.) 😉

    Ich könnte mir allerdings schon vorstellen, irgendwann auf etwas „edlere“ Büchlein umzusteigen, das wäre ein ganz anderes Schreibgefühl. Doch zumindest für die nächsten paar Monate werden die rot-schwarzen Billig-Kladden noch ausreichen, denke ich. 😉

  10. Christian sagt:

    @T-M: warte mal, bis du ein etwas hochwertigeres Notizbuch in der Hand hattest bzw. „unter dem Stift“. Dann wirst du nichts mehr anderes verwenden wollen.

  11. T-M sagt:

    Jetzt hast du es „geschafft“. 😉

    Ich habe mir ein kleines (A7) Notizbuch gekauft. Zwar nur ein ein billiges für 2,99 € ohne bekannte Marke, dass ein Profi wie du vermutlich nur mit spitzen Fingern anfassen würde, aber immerhin ein „richtiges“ Notizbuch mit Lesebändchen, einem „Gummiband“, damit es nicht aufklappt, wenn man es z. B. in der Hosentasche hat und einer Art Falttasche hinten (von der ich nicht weiß, wozu die gut sein könnte).

    Noch habe ich es nicht wirklich ausprobiert, aber es scheint mir praktischer zu sein als die China-Kladden, schon allein, weil es sich flacher öffnen lässt, sodass man besser schreiben kann.

  12. Christian sagt:

    @T-M: na endlich 🙂 Du wirst es lieben. Fang mit Aufgabenlisten an! Und halt spontan deine Ideen fest. Dann wirst du es nicht mehr aus der Hand legen.

  13. T-M sagt:

    Naja, ich habe schon vorher To-Do-Listen gemacht und meine (bisweilen recht wirren) Gedanken notiert. Sehr praktisch, auf Papier lassen sie sich oft besser ordnen (und werden auch nicht so leicht vergessen).

    Jetzt ist es einfach nur etwas angenehmer möglich. Sicherlich wäre ein höherwertiges Notizbuch noch angenehmer, aber man muss klein anfangen denke ich (und damit meine ich nicht das Format, das ist schon ganz praktisch so für meine Zwecke).

    Ich hätte es vermutlich noch gar nicht ausprobiert, aber da ich ärgerlicherweise die letzte der alten rot-schwarzen China-Kladden verloren habe (nicht ärgerlich wegen der billigen Kladde, aber wegen der Inhalte, auch wenn es erst 6 Tage waren), sodass ich ich unfreiwilligerweise die Gelegenheit bekam, das neue Büchlein früher auszuprobieren. Und wie ich schon geschrieben habe: Es fühlt sich irgendwie angenehmer an als die Chinakladden. Wahrscheinlich werde ich erst einmal dabei bleiben. 🙂

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