Archiv für » April 19th, 2010«

Leserin Martine schickte mir einen Link zur Künstlerin Su Blackwell, die Papierkunst kreiert. Sie ist damit sehr erfolgreich und hatte sogar schon Ausstellungen in verschiedenen Museen. In ihrem Artist Statement schreibt sie:

Paper has been used for communication since its invention; either between humans or in an attempt to communicate with the spirit world. I employ this delicate, accessible medium and use irreversible, destructive processes to reflect on the precariousness of the world we inhabit and the fragility of our life, dreams and ambitions.

Im Artikel su blackwell: beautiful paper art findet ihr Hintergrundinfos in Form eines Interviews und weitere Fotos. Die Künstlerin hat ein eigenes Blog, in dem sie nicht nur über ihre Kunst, sondern auch über ihr Leben allgemein berichtet.
Hier ein Screenshot der Homepage von Su Blackwell, die ihr euch auf jeden Fall ansehen solltet:


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Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Gewinner des brandbook Designwettbewerbs “Analog Notebook”. Sarah Hauer, eine österreichischen Grafik-Designerin, war in der Endrunde dabei und hatte eine schöne Arbeit vorgestellt. brandbook hat mir den Kontakt zu Sarah vermittelt und ich möchte euch gerne ihre Arbeit vorstellen und euch am Ende des Artikels ein paar Fragen stellen.


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Sarah Hauer und Sabine Kochendörfer von brandbook im brandbook Showroom

Sarah beschreibt das Konzept ihrer Arbeit so:

Im Rahmen meiner Diplomarbeit habe ich eine Art Notizbuch gestaltet, welches im Unterschied zu herkömmlichen Notizbüchern nicht nur aus leeren Seiten besteht, sondern aus Formularen, Statistiken und Grafiken, die es einem erleichtern sein Leben besser zu ordnen und gleichzeitig gewisse Aspekte im Leben zu beleuchten.
Sinn des Buches ist es, sich mal wieder ein bisschen mehr mit sich selbst, seinen Wünschen und Träumen zu beschäftigen. Außerdem ermöglicht einem das Buch eine Momentaufnahme seiner Persönlichkeit zu machen. Bei Mehrfachnutzung des Buches kann man so eine ganze Lebenslaufbahn visualisieren. Man kann das Buch rein privat oder rein beruflich nutzen, man kann es mit Freunden tauschen oder für später aufheben um es seinen Kindern zu zeigen.
Das Besondere an dem Buch ist, dass ihm Stickerbögen beigelegt werden. Diese Sticker werden in manchen Kapiteln zum Ausfüllen der Statistiken, zum Vollenden der Grafiken, oder als Belohnung für ein erreichtes Ziel benötigt. Ein kleines Extra für alle die gerne spielen. Zielgruppe sind all jene, die gerne spielerisch an der eigenen Entwicklung arbeiten und dabei gutes Design zu schätzen wissen.

Das Buch ist gespickt mit Statistiken und Vordrucken, die man nach eigenem Gusto mit Stickern und mit Stiften ausgestalten kann. Das Buch besteht aus 15 Kapiteln, die Aufschluss über den eigenen Charakter, das eigene Denken und die eigenen Ideen geben sollen. Dazu gibt es auch praktische Kapitel zum Planen eigener Reisen und eigener Projekte. Jedes Kapitel wird mit einer Beschreibung eingeleitet. Die Statistiken und vorgefertigten Formulare sind sehr clever gestaltet, wie etwa der “Daily Routine” Kreis:

Der Kreis ist in 24 Stücke geteilt. Jedes dieser Stücke steht für eine Stunde. Mit den Stickers werden die Stunden zugeklebt, die bereits verplant sind und auf der Linie außen die Tätigkeiten eingetragen, mit denen die Stunden verplant sind. So erkennt man auf einen Blick wie sehr man schon in der täglichen Routine gefangen ist.

Hier ein Bild des “Daily Routine” Kreises:


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Ich habe eine umfassende Beschreibung des ganzen Projekts vorliegen, die ich aber nicht so einfach veröffentlichen darf. Als Ersatz hier ein paar Fotos des zum Wettbewerb eingereichten Prototyps:


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© Sarah Hauer


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© Sarah Hauer


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© Sarah Hauer


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© Sarah Hauer


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© Sarah Hauer

Mich würde eure Meinung zu diesem Konzept interessieren. Würdet ihr ein derartiges Notizbuch nutzen? Wenn nein, warum nicht? Was müsste das Buch enthalten, damit ihr damit effizient arbeiten könntet? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sich ein Hersteller findet, der so ein Buch produziert. Was meint ihr?

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