stilsucht berichtete über das Lederschreibetui mit Füllung, das es zum Preis von fast 90 EUR (!) bei Manufactum zu kaufen gibt:

[...] Etui aus vegetabil gegerbtem Allgäuer Rindleder und Reißverschluß aus Messing. Füllung: 4 Bleistifte (H, HB, B), Bleistiftverlängerer, Bleistiftschonerkappe, Druckbleistift aus Metall (Mine 0,5 mm), 12 Ersatzminen dazu, Präzisions-Bleistiftspitzer von Dux, 3 Ersatzklingen dazu, kleines Lineal von Rumold und Speckgummi. [...]

Das sieht alles sehr schön aus und ist Manufactum-typisch mit einer detaillierten Beschreibung versehen. Aber 90 EUR finde ich einen stolzen Preis für ein Etui, das wie ein Retro-Schüleretui aussieht. Der typische Notizbuch-Hacker bewahrt seinen Stift natürlich in/an einer/einem selbstgebauten Stifthalter auf. Wo bewahrt ihr eure Stifte auf, wenn ihr mit eurem Notizbuch auf Reisen geht? Kennt ihr andere Hersteller, die schöne Stiftetuis herstellen?


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Kategorie: Schreibgeräte  Tags: ,
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10 Antworten
  1. Violet sagt:

    Die Wahl des Etuis hängt natürlich immer davon ab, was man mit seinem Notizbuch vor hat. Wenn ich zeichnen will, nehme ich etwas, wo ich meine Aquarellbuntstifte reinkriege. Da gibt es ganz gute Schülermäppchen, die oft große Fächer und davon getrennte Stiftschlaufen für die Stifte haben, die man nicht erst im Farbstiftwust suchen will. Wenn ich nichts großes vorhabe, habe ich nur ein normales Schreibgeräte-Etui aus Leder für zwei oder drei Schreibgeräte dabei. Da kommen dann ein Füller und ein oder zwei Fineliner rein. Meine Mindestausstattung: Ein Lamy Pico Kugelschreiber in der Hosen- oder Rocktasche ;-)

  2. Marc sagt:

    Für mein Notizbuch habe ich nur ein Stift bei mir. Doch brauche ich ein Etui für meine Malerskizzen. Dieser is gefüllt, und hat dann kein Zweck für mich. ich weiss genau was drin sein muss, und ich denke nicht dass die Leute von manufktum die gleiche Gebräuche haben. 90 Euro ist also viel zu viel.

  3. Christian sagt:

    @Violet: das ist natürlich richtig. Für eine große Auswahl Aquarellbuntstifte muss man sicher andere Geschütze als so ein kleines Etui auffahren. Von wieviel Stiften reden wir dann da so?

    @Marc: 90 EUR ist in der Tat ein stolzer Preis.

  4. Ich finde den Preis ok.
    Denn: Es ist Made in Germany. Es ist Allgäuer Leder, es ist ein großes Stück Leder außen und ein großes Stück Leder (so sieht es aus) innen. Dazu ein Reißverschluß aus Messing und (wahrscheinlich) ist es handgenäht in Germany. Dazu ist dieses Mäppchen gefüllt, auch mit wertigen Dingen, Cretacolor, etc.
    Also ehrlich, der Preis stimmt.
    Wenn man das allerdings mit China-Plastik-Massen-Billig-Produktion vergleicht, dann kommt einem der Preis hoch vor.
    Made in Germany: Mal ein Denkansatz: Was kostet eine Arbeitsstunde brutto in Deutschland? Also Nettogehalt plus Nebenkosten plus Urlaub plus Krankheit (bei beiden laufen die Löhne ja weiter) plus Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung = 30 Euro vorneweg. Und das Mäppchen ist nicht in zwei Minunten zusammengehünert. Dazu müssen die Maschinen bezahlt werden, die Miete, das Telefon, die Heizung und Strom. Dann haben wir nur die reinen Lohnkosten, aber das gute Stück noch nicht entwickelt (ja, auch bei so einfachen Produkten muß man sich überlegen, wie es prodziert wird), man hat die Prototypen noch nicht bezahlt und den Ausschuß, der bei den Prototypen entsteht. Man hat das Zubehör noch nicht ausgesucht, die Preise noch nicht kalkuliert, noch keine Fotos gemacht, etc.
    Dann ist die Frage, wieviele Teile man überhaupt davon verkaufen kann.
    Also ich finde den Preis vollkommen angemessen. Und ich sage Euch, das der Produzent davon nicht reich wird.

  5. Christian sagt:

    @Matthias: glaubst du wirklich der Preis definiert sich nur über die Arbeitskosten? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich bin mir sicher, dass man hier auch “eine Geschichte” mitbezahlt und das “gute Gefühl”, das man beim Kauf der Waren haben kann.

  6. Violet sagt:

    @Christian:
    Tja, wie viele Stifte? Halt so eine Faust voll. Hab sie nie gezählt… ;-)

    @Matthias:
    Es stimmt, dass Arbeitszeit (zu recht) teuer ist und einen Produktpreis gut hochtreiben kann. Ich bezweifle auch gar nicht, dass die Stiftmappe von Manufactum sehr wertig ist. Ich finde es viel fragwürdiger, ob es überhaupt sinnvoll ist, ein Produkt herzustellen und anzubieten, das man dann zu so einem Preis verkaufen muss – und ob das überhaupt noch dem Nutzen gerecht wird. Mal überspitzt formuliert: Wenn ich anfange, in liebevoller deutscher Wertarbeit sechsfingrige Handschuhe zu stricken, müssen die vielleicht hinterher auch mit 500 € das Paar angeboten werden, weil sie so sorgfältig gemacht wurden, ich studierte Handschuhstrickerin bin und außerdem gern Urlaub nehme. Aber ob das dann ein sinnvolles Angebot ist, steht auf einem anderen Blatt. Und ob es sinnvoll ist, all die hohen Kosten, die du aufzählst, nur durch den Verkauf meiner Handschuhe decken zu wollen ist die nächste Frage.

  7. Colorama sagt:

    na ja, für mich als Studentin sind 90€ eine Menge Geld, wenn man davon fast einen Monat leben muss.

    Meine Stifte hab ich immer in einem kleinen Schlampermäppchen, das ich mir selbst genäht habe. so hab ich genau die Größe, die ich brauche und es sieht so aus, wie ich es gerne hätte.
    Stifte an das Notizbuch zu machen find ich persönlich blöd, vor allem, weil ich gerne unterschiedliche Stifte, Tinten und Farben benutze. ich brauch Auswahl :)

  8. Christian sagt:

    @Violet: stimmt, die Preisdiskussion ist schwierig.

    @Colorama: 90 EUR / Monat ist eine verdammt harte Grenze. Und wenn du Auswahl brauchst, brauchst du wahrscheinlich auch einen anderen Stiftecontainer.

  9. Stefan sagt:

    Ich nutze den “pen loop” von Leuchtturm1916! Sehr gut!

  10. Schnute sagt:

    Ich nutze dies hier:

    http://www.leder-schmuck-taschen.de/product_info.php?products_id=107

    Hat ein großes und vier kleine Fächer, außerdem noch Schlaufen und einen Lederriemen als Verschluss. So passt auch ohne Probleme schon mal ein bisschen mehr rein. Und der Preis ist auch noch ok.

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