Es ist schon eine Weile her, dass das Notizbuchblog über die Marke Letts of London berichtet hat. Angeblich können die Notizbücher und Kalender des englischen Herstellers bereits auf eine 200-jährige Geschichte zurückgreifen. Als Christian damals im Notizbuchblog über diese Bücher berichtet, habe ich mir über amazon (Werbelink) eines der Notizbücher im A6 Format bestellt, was mich rund 14 Euro zuzüglich 3 Euro Porto gekostet hat.  Damals konnte man nur das Notizbuch in einer lindgrünen Farbe bestellen. Mittlerweile gibt es eine stattliche Anzahl an Farben.  Jetzt kam das Notizbuch kürzlich in Gebrauch als Tagebuch und ich will euch erzählen, was ich davon halte.

Letts of London, A 6 , Fotos by Julia

Das Letts of London kommt sehr klein daher und ist sehr handlich. Es ist etwas größer als die üblichen A6 Notizbücher und passt perfekt in jede Tasche. Und obwohl es so klein und komprimiert ist, hat es eigentlich alles, was ich bei einem Notizbuch mag: eine Tasche um kleine Notizen, Eintrittskarten oder andere Dinge wie Karten und Fotos aufzubewahren, ein schönes grünes Lederbändchen und einen schlichten Einband.

Ich weiß, dass viele Leser des Notizbuchblogs Blankobücher bevorzugen, ich mag jedoch die linierten Bücher am liebsten (vielleicht, weil ich sonst so schräg schreibe ;)). Es gibt die Bücher aber auch kariert und blanko. Das Letts of London ist liniert und zwar recht eng. Es ist also eher für Leute mit kleinerer Schrift geeignet. Was mir besonders gut gefällt ist, dass auf  jeder Seite ein Datumsheader zu finden ist, wo man das Datum eintragen kann. Ich habe ein paar Fotos gemacht, weiß aber nicht, ob das so gut rauskommt.

Auf dem  172mm x 232mm cremfarbenen Papier schreibt es sich gut, es kratzt nicht und das Papier druckt zumindest mit Kuli und Fineliner nicht durch. Mit Füller habe ich noch nicht geschrieben, werde es aber in den nächsten Tagen mal ausprobieren. Bei Okami habe ich in ihrem Blog noch eine weitere Rezension auf englisch gefunden.  Da sieht man deutlich, dass Füller wohl leider durchdrückt.

Ich kann das Letts of London eigentlich nur empfehlen. Das einzige Manko ist, dass die 192 Seiten  recht schnell voll geschrieben sind, aber das kommt natürlich auch auf den persönlichen Gebrauch an.

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6 Antworten
  1. nathalie sagt:

    Hallo,

    Ich habe selbst auch so ein Notizbuch und finde es ganz toll!. Kennt ihr zufällig noch andere Links wo man es bestellen kann?
    Und schön Julia, dass du an Bord bist! Habe deinen Blog auch schon gesucht! 😉

  2. Stefan sagt:

    Das „Letts of London“ steht auf meiner Wunschliste ganz oben!
    Das Lind-grüne passt hervorragend zum Castell 9000!

  3. Christian sagt:

    @Stefan: so habe ich das noch gar nicht betrachtet: das passende Notizbuch zum Stift.

  4. Stefan sagt:

    @ Christian: da lege ich besonderen Wert drauf. Momentan kombiniere ich mein moleskine mit einem schwarzen Bleistift „Technalo“ von Caran d´Ache.

  5. Christian sagt:

    @Stefan: das klingt sehr interessant. Hast du Empfehlungen für besonders gut zueinander passende Bücher und Stifte. Vielleicht auch für Einbände mit ungewöhnlichen Farben?

  6. Stefan sagt:

    Es hängt natürlich vom genutzten Stift ab. Ich bevorzuge Bleistift.
    Vom Grundsatz liebe ich stimmige Paare. Wenn Schreibgerät und Buch eine optische Einheit bilden, bin ich begeistert.

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