Über Notizbücher aus Elefantendung hatte ich im Februar 2011 berichtet. Jetzt hat mir mein aufmerksamer Kollege Sven von einer Kanadareise ein hübsches poopoopaper Notizbuch mitgebraucht. Er fand im Museumshop des Royal Tyrrell Museum (es ist ein paläontologisches Museum) ein schönes Notizbuch mit Dinosaurierkopf. Er konnte nicht umhin, mir das gute Stück als Geschenk mitzubringen (Danke noch einmal an dieser Stelle!).
Was macht ihr als erstes, wenn ihr ein Buch aus Elefantendung bekommt? Genau: ihr riecht daran. Das Buch war in Folie eingepackt, so dass ich nichts riechen konnte. Zu Hause schnitt ich also gleich die Packung auf und steckte die Nase in das dünne Büchlein: ich kann es nicht anders sagen, aber Bilder eines Elefantenhauses erschienen vor meinem inneren Auge. Der Dung wird zwar getrocknet, gewaschen, abgekocht und dann wieder getrocknet, aber die Fasern werden natürlich für die Papierherstellung weiterverwendet. Das Buch riecht wirklich nur, wenn man die Nase sehr nahe an das Papier hält, aber geruchsfrei ist es sicher nicht.
Das Büchlein hat nur sehr wenige Seiten und einen festen Einband. Typische Notizbuchfunktionen wie Stifthalter, Gummiband, Froschtasche, Seitenzahlen, Kapitalband und Lesebändchen sucht man vergebens. Hier ist der Elefantendung thailändischer Elefanten der Star – und die Tatsache, dass man daraus ein Notizbuch machen kann.

Hier ein paar Bilder des guten Stücks. Und ihr versteht sicher, dass ich dieses tolle Geschenk nicht per Verlosung an euch weitergeben will.


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3 Antworten
  1. Markus sagt:

    Aus solch einem Papier hatte ich mal einen Bilderrahmen. Inklusive der beschriebenen würzigen Note :-)

  2. [...] SwoopBook von brandbook oder die Moleskine Bücher mit Peanuts und Pacman. Ich habe gelernt, dass Papier aus Elefantendung doch einen leichten Geruch hat, und dass Kalender auch das wunderschöne Design eines Metermaßes [...]

  3. [...] eine japanische Firma in einer Art Abo anbot. Im September durfte ich die Erfahrung machen, dass poopoopaper aus Elefantendung doch nicht ganz geruchlos ist. Das erste, was man in der Regeln von einem [...]

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