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Heute ist zwar nicht mehr Tagebuchdienstag, aber Tagebücher und literarisches Schreiben ist trotzdem das Thema. Vor kurzem erschienen von Duden mehrere Bände zum Thema Schreiben.
  • Schreiben unter Strom
  • Notieren und Skizieren
  • Schreiben Tag für Tag
Die Bücher  versprechen “kein Lehrbuch mit Geboten und Regeln” zu sein, sondern wollen kreative Tipps geben, die den Leser zum Schreiben animieren.  Das Buch “Schreiben Tag für Tag” ist dabei speziell an Tagebuchschreiber gerichtet. Herausgegeben wurde das Buch von Hanns-Josef Ortheil, einem bekannten deutschen Schriftsteller, der schon mehrere Preise erhalten hat. Geschrieben wurde das Buch von Christian Schärf, der an der Universität Mainz Germanistik lehrt.  Ob es dem Buch gelingt, neue Impulse zu setzen? Bisher gibt es noch keine Rezensionen. Hat jemand von euch eines der Bücher bereits bestellt?
Die Bücher kosten jeweils 14,95 Euro und haben 160 Seiten. Bestellt werden kann es bei amazon (Werbelink) oder im Notizbuchblog-Shop (Rubrik “Bücher zum Lesen”).

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Kategorie: Allgemein, Tagebuch
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11 Antworten
  1. Karsten sagt:

    Ich hab das Notizenbuch von Ortheil gelesen und besprochen (http://holmespeare.blogspot.com/2011/09/uber-die-kunst-des-notierens.html) – wie schon auf der Notizbuch-Facebook-Seite mitgeteilt. Ich will mal schauen, dass ich in den nächsten Wochen auch die anderen beiden Bücher lese.

  2. Uwe sagt:

    Das Buch gibt es auch als digitale Ausgabe zum Herunterladen im Online-Shop des Verlags unter

    http://www.duden-downloadshop.de/catalog/product/view/isbn/978-3-411-90324-5/affiliate_id/262

    Etwas erheitert hat mich die Anmerkung des Verlags – jedenfalls aus dem Blickwinkel eine notorischen “In-richtige-Notizbücher-Schreibers”:

    “Diese Produkt ist als ausführbare Windows-Datei und im Adobe PDF-Format erhältlich und eignet sich besonders für die Darstellung auf E-Book-Readern und Tablet-PCs.”

    Fehlt eigentlich nur noch die Tagebuchfunktion im eBook-Reader … aber vielleicht gibt es das ja schon?

  3. Uwe sagt:

    NACHTRAG:

    Um der unvermeidlichen Retoure zuvor zu kommen: natürlich kann man Tagebücher auch digital führen, aber das ist sicher weder primäres Thema dieses Blogs, noch scheint mir das im Hinblick auf die langfristige Lesbarkeit eines solchen Buchs sehr zweckmässig zu sein. Digitale Formate sind so schrecklich vergänglich …

    :-)

  4. Christian sagt:

    @Uwe, @Karsten: danke für eure Link-Tipps!

  5. Karsten sagt:

    Was ich blöd find: Das e-Book kostet genauso viel wie das richtige Buch. Dass ebooks nicht wesentlich billiger sind ist ja klar – aber exakt der gleiche Preis … ?

  6. Julia sagt:

    Ich schließe mich ebenfalls an: Danke für euere Tipps!

  7. Uwe sagt:

    @Karsten: das ist mir auch aufgefallen und leider offenbar immer häufiger der Fall – das Buch ist neu, der digitale Vermarktungsweg ist sexy, eBook-Reader werden immer verbreiteter, Angebot und Nachfrage …

  8. Angelika sagt:

    Ich habe bisher nur die Einleitungen der beiden Werke gelesen und musste echt lachen, weil ich eigentlich vorhatte, so ein ähnliches Werk zu verfassen. Jetzt sind mir die Herren leider zuvor gekommen und ich bin sehr gespannt, ob das Essen im Buch so lecker ist wie die Speisekarte in Inhaltsverzeichnis und Klappentext!

  9. Uwe sagt:

    … meint dazu: gut strukturiert, aber für Einsteiger und Unentschlossene zu abgehoben!

    Dieser Blogbeitrag hat mich dazu animiert, das Buch zu kaufen und meine Nase hinein zu stecken, um eine Anregung zu bekommen, wie man das Tagebuchschreiben beginnen könnte. Ohne eine komplette Rezension darüber schreiben zu wollen hier ein paar Eindrücke:

    Das Positive vorweg:
    Das Buch ist gut und klar strukturiert, sachlich und beleuchtet eine Fülle verschiedener Stilarten, in denen man Tagebuch Schreiben kann. Es gibt Beispiele aus Diarien berühmter “Schriftgewaltiger” und erklärt diese. Alles sehr systematisch und stringent, insgesamt sehr ordentlich.

    Was mir nicht gefiel:
    Es taucht viel Kafka auf, viel Beaudelaire, Schopenhauer, Goethe, Kafka oder Camus – man ist beeindruckt, fast erdrückt und eher eingeschüchtert vor so viel Wort- und Bedeutungsgewalt. Ohne dass der Autor es vermutlich beabsichtigt fühlt man sich unwillkürlich genötigt, sich mit seinen eigenen Notizen mit ihnen messen zu müssen. Das verschreckt eher als dass es anregt.
    Zudem finde ich die Sprache, in der das Buch gehalten ist, ziemlich abgehoben, hier eine Kostprobe aus der Einleitung:

    “Auch wenn das Auszudrückende Ihnen noch so nahe zu sein scheint, ist die benötigte Form eine Schöpfung der Sprache. Sie ist damit eine aus einem übersubjektiven, allgemeinen Prinzip gewählte Vorgabe, aus deren Strukturen heraus man Setzungen vornimmt, und deshalb ist schon das bloße Fomulieren und Aufschreiben kein subjektiv unkontrolliertes Verströmen von Gedanken und Gefühlen.”

    Wow, bei so viel Komplexität traue ich mich jetzt eigentlich nicht mehr, mich in meinem neu angelegten Tagebuch darüber zu verströmen, wie mir gestern die Pizza beim Italiener geschmeckt hat … :-)

    Fazit: das Buch ist eindeutig nicht für Einsteiger oder Unentschlossene geeignet, eher für erfahrene, routinierte Tagebuchschreiber, die nach neuen Stilformen oder Ausdrucksweisen suchen.

  10. Luna sagt:

    Ich habe das Buch “Schreiben Tag für Tag” und “Schreiben dicht am Leben” letzte Woche zufällig auf einem Buchfestival gefunden. Nicht alles spricht mich in den beiden Bänden 100%ig an (manchmal ist es mir zu sehr eine wissenschaftliche Arbeit und weniger unterhaltsam dadurch) aber einige der Schreibaufgaben sind wirklich neu für mich und es macht unheimlich Spaß zu experimentieren.

    :-) Grüsse

  11. [...] September hatte ich schon über das Buch “Schreiben: Tag für Tag” aus der Duden-Serie berichtet. Inzwischen hab ich das Buch gelesen und mir eine Meinung dazu [...]

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