Archiv für » November, 2011 «

Heute ist es auf allen angesagten Gadget-Kanälen unmöglich, dem Little Printer zu entgehen – und deshalb will ich euch diese tolle Idee auch nicht vorenthalten. Sogar bei golem.de war ein Artikel zu finden und auch bei fastcodesign.com gibt es einen ausführlichen Bericht. Bisher gibt es erst sehr wenige Infos:

[...] Little Printer lives in your home, bringing you news, puzzles and gossip from friends. Use your smartphone to set up subscriptions and Little Printer will gather them together to create a timely, beautiful mini-newspaper [...]

Bleibt zu hoffen, dass das kein Fake ist. Preise sind noch unbekannt. Aber 2012 soll es soweit sein, das man den Drucker bestellen kann. Wer den Drucker in Aktion sehen will, kann sich das Video unten anschauen. Mit fallen da sehr viele sinnvolle Anwendungsfälle für den Drucker in Kombination mit analogen Notizbüchern ein. Das kleine Ding könnte eine nette Lücke zwischen digitalen Notizen und analoger Welt schließen, v.a. zwischen hochgradig digitalen Sozialen Netzwerken und analogen Privatangelegenheiten. Ich bin sehr gespannt und habe mich für den Newsletter registriert.

Hello Little Printer, available 2012 from BERG on Vimeo.


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Notebooks nennen manche Computerhersteller ihre Geräte – doch kein Buchbinder heisst seine Notizbücher Compüterchen. Ein Notizbuch ist eben mehr, als ein Speicher für Zeichen, ein Notizbuch ist eine Einladung zum Denken in Entwürfen, zur Inspiration, zum Skizzieren und Ausarbeiten, zum Tagträumen, zum Beobachten und Journal führen.
Du bist nicht der Erste, der mit diesem Buch arbeitet. Wir fertigen es aus Deckeln von gebrauchten Atlanten, Liederbüchern, Romanen, Polemiken, Analyse, Rezeptsammlungen. Und auch der Buchblock ist 100% recycelt. Du fängst also nicht bei Null an, Du spinnst Ideen weiter.
  (Homepage Altbooken)
Altbooken ist ein schweizer Atelier, in welchem Notizbücher hergestellt werden, die ausschließlich au recycelten Produkten bestehen. Der Buchblock ist aus recycelten Fasern erstellt, der Buchdeckel aus Streifen von alten Buchumschlägen. Eure gelesenen Bücher werden, wenn sie weggeworfen werden, auf diese Art recycelt und zu einem neuen Notizbuch verarbeitet. Eine kleine Auswahl an Notizbüchern gibt es im Shop.

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Im Wall Street Journal las ich vor einigen Tagen den Artikel Stationery’s New Followers. In diesem Artikel wird u.a. die Frage diskutiert, warum gerade technikaffine Menschen einen so großen Bezug zu Papier entwickeln:

[...] Social-media fans are embracing paper. While United States Postal Service sees a decline in mailed letters overall, tech-savvy paper-lovers—in frequent contact via blogs, Facebook and Twitter—are giving rise to a host of small stationery makers [...]

Eine ähnliche Frage stellte mir auch Herr Grabowski, Redakteur des Reutlinger Generalanzeiger, der in Die neue Lust an der Handschrift über die Renaissance der Handschrift und über das Notizbuchblog berichtete:

[...] Schließlich ist der Computer allgegenwärtig, löst die E-Mail Brief und Fax ab. Gleichzeitig lässt sich jedoch eine Gegenbewegung beobachten: Je selbstverständlicher sich elektronische Helfer im Alltag etablieren, desto größer scheint die Sehnsucht nach schönen Papieren und Stiften zu werden. [...]

In der Tat scheint es einen Zusammenhang zu geben zwischen Technik- und Papierbegeisterung. Auch im eigenen Umfeld kenne ich viele Menschen, die mit modernster Technik umgehen und dennoch Stift und Papier wertschätzen. Warum das so ist, weiß ich nicht genau. Folgende Gründe fallen mir ein:

  • Konzentration: Schreiben von Hand bremst aus und hilft damit, sich besser zu konzentrieren. Beim digitalen Schreiben liegt mehr Fokus auf der Technik
  • Verfügbarkeit: Analoges Gerät wie Stift und Papier ist praktisch immer verfügbar, braucht keinen Strom, keinen Akku und kann nicht ausfallen
  • Unterscheidungsmerkmal: Notizbücher sind modern und hip – die Avantgarde ist quasi schon in der Post-Smartphone-Ära angekommen, in der man auffällt, wenn man Stift und Papier benutzt, weil Smartphones und digitale Helfer allgegenwärtig geworden sind. Papier und Stift werden Unterscheidungsmerkmale
  • Wertigkeit: Handschriftliche Notizen fühlen sich wertiger und werthaltiger an als digitale Inhalte
  • Bedienbarkeit: Nicht mal ein Smartphone von Apple ist so intuitiv zu bedienen wie ein Blatt Papier mit einem Stift

Was meint ihr? Beobachtet ihr auch diese Verbindung von Technikverliebtheit und Papierliebe? Was könnten eurer Meinung nach die Gründe sein?

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Passend zum Tagebuchdienstag habe ich diesen Artikel in der Augsburger Allgemeinen gesehen, der besagt, dass es Jugendlichen helfen kann, ihre Wut in einem Tagebuch zu verarbeiten:

Ein Tagebuch kann Jugendlichen helfen, ihre Wut zu bewältigen. Ein paar Sätze reichen dafür schon aus. Jugendliche könnten so vermeiden, ihre Gefühle aufzustauen und würden schneller damit fertig werden, erläutert der Psychologe und Buchautor James J. Crist.

Wer kein guter Tagebuchschreiber ist, könne auch etwas zeichnen. Wichtig sei, so genau wie möglich das Ereignis zu beschreiben, das einen wütend gemacht hat. Etwa so: Jemand hat mich belogen, meine Mutter hat mich angeschrien oder ich glaube, dass andere besser sind als ich selbst. «Das Schreiben verschafft Jugendlichen eine klarere Perspektive auf ihr Problem», erklärt der Psychologe[...]

 

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Bei Pinterest fand ich diesen tollen unendlichen Kalender, den man sich aus einer Koste uns Karteikarten selbst basteln kann: DIY project: vintage postcard calendar journal:

[...] Growing up, I kept a daily journal. I always enjoyed looking back at previous entries to see what had changed over the course of a year. These days, I can’t seem to find the time to journal, but I do try to jot down a little note from each day on my perpetual calendar/journal. The idea is very simple — flip to the current date and at the end of the day, write down something that happened. Some days it is big things like “Annie took her first steps.” Other days it is small, like “needed more than one cup of coffee this morning.” [...]

Ich finde das Thema passt gut zur Frage von Angelika von heute Morgen: was ist eigentlich für euch ein Tagebuch? Dieser unendliche Kalender wird durch seine täglichen Einträge auch zu einer Art Tagebuch. Seit dem Moment, an dem ich diesen Kalender das erste Mal gesehen habe, bin ich begeistert von der Idee. Sie ist einfach, kreativ und hat sehr viel Potenzial. Ihr könntet Wetter, Essen, was auch immer aufschreiben. Quasi eine Art täglich Themenjournal.


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Kategorie: Tagebuch  Tags: , ,  7 Kommentare

Einsamer Rekord! Auf den Artikel über das private Lesejournal haben zehn LeserInnen geantwortet. Eure Kommentare sind sehr wichtig für die Gestaltung des Tagebuch-Dienstags und beleben den Diskurs dazu. Dickes Danke dafür! Weiter so!!!
Die Menschen sind ja bekanntermaßen verschieden. Wo sich der eine mit Grausen abwendet, läuft dem anderen das Wasser im Mund zusammen. Zum Beispiel das Thementagebuch. Die einen bekommen Pickel, wenn ihr Notiz- oder Tagebuch ihnen Vorgaben dazu macht, wo sie was und wie viel davon notieren können. Die anderen schätzen genau das: strukturierende Überschriften und Einteilungen, weil sie dem eigenen Schreiben sowohl Impuls als auch Leitplanke bieten. Wohingegen die mit den Pickeln Orientierungshilfen für eine einzige Zumutung halten, sie würden eher gar nicht schreiben als in vorgegebene Abteilungen.

Das Lesejournal von Leuchtturm 1917, ab 30.11.11 erhältlich bei Torquato (Danke, Hans!) ist für mich so ein Thementagebuch, aber bei weitem nicht das einzige. Im Rahmen des mächtig expandierenden Marktes für Notizbücher fiel mir beim letzten Bummel durch die Papeteriewelt die Moleskine Passions – Linie auf. Auch hier gibt es, wie Leserin Luna wusste, ein spezielles Passions Bücher Journal (s. amazon (Werbelink)) aber auch viele, viele mehr. Für jede Leidenschaft gibt es das passende Buch: Wein-Journal, Rezept-Journal, Garten-Journal, Hunde-Journal, Wellness-Journal, um nur einige zu nennen.

Da ich eher zur Fraktion der Pickel-Bekommer zähle, weil ich bei Vorgaben schnell bockig werde, frage ich mich, wie man a) noch den Überblick über seine vielen passion books behalten soll und b) wie die nächste Erweiterung der passion books aussehen wird: Trennungs- und Scheidungsjournal? Haarfärbe-Journal? Verdauungs-Journal oder das Geld-Journal, in dem ich notiere, was ich eingenommen, ausgegeben, gespart, in Aktien oder Gold investiert habe? Sind passion-books Tagebücher? Ich bin mir unsicher und denke laut: ab wann ist ein Tagebuch ein Tagebuch? Und wo hört es auf, eines zu sein? Habt Ihr griffige Definitionen zur Hand?

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Kategorie: Tagebuch  6 Kommentare

Bei TNW fand ich den Hinweis auf den Artikel The Sketchbook of Susan Kare, the Artist Who Gave Computing a Human Face. Dort ist die Geschichte erzählt wie die Designerin Susan Kare bei Apple Icons entworfen hat:

[...] Kare stayed on at Apple to craft the navigational elements for Mac’s GUI. Because an application for designing icons on screen hadn’t been coded yet, she went to the University Art supply store in Palo Alto and picked up a $2.50 sketchbook so she could begin playing around with forms and ideas. In the pages of this sketchbook, which hardly anyone but Kare has seen before now*, she created the casual prototypes of a new, radically user-friendly face of computing — each square of graph paper representing a pixel on the screen. [...]

Im Artikel sind auch viele Fotos des Notizbuchs mit den Icons zu sehen.


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Das Vintage Crackle-Notizbuch ist ein handgemachtes Notizbuch, das von der Designerin Barbara Wiggins designt wurde und in Londn hergestellt wird. Das Notizbuch besteht aus echtem Leder und ist je nach Model in den Größen A5 oder A6 erhältlich. Neben Notizbücher designt Barbara Wiggins auch andere Dinge wie beispielsweise Ledertaschen.

 

 

Specifications:

  • MATERIALS: Genuine Leather, Paper
  • PAGES: 120 leaves (240 sheets)
  • PAPER: blank, cream
  • SIZE: 148mm x 210mm (A5)
  • SOURCE: London, UK
  • FEATURES: Handmade in London / Uses only Natural materials / Embossed Leather Cover

 

 

 

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Im wunderbaren Blog Brain Pickings fand ich den Artikel John Lennon’s Handwritten To-Do List, in der die Autorin des Blogs Maria Popova (unerhebliche 112.000 Follower bei Twitter) über John Lennon’s handschriftliche Aufgabenliste berichtet. In The Lists, To-dos and Illustrated Inventories of Great Artists schreibt sie außerdem über das Buch Lists: To-dos, Illustrated Inventories, Collected Thoughts, and Other Artists (Werbelink, knapp 20 EUR bei amazon), das einen Blick auf die Listen berühmter Menschen wirft.
Und in 5 Voyeuristic Peeks Inside the Notebooks of Cross-Disciplinary Creators wird das Buch Graphic: Inside the Sketchbooks of the World’s Great Graphic Designers (Werbelink) vorgestellt, in dem es um die Skizzenbücher berühmter Grafikdesigner geht.

Das Blog ist eine wahre Fundgrube …


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Kategorie: Webseiten  Tags: ,  2 Kommentare

Die Verlosung der Linobooks – Bücher mit Linoleumeinband ist beendet. Gewonnen haben McIntyre und Heike. Herzlichen Glückwunsch. Vor Weihnachten wird es noch viele Verlosungen geben. Bleibt also “am Blog”.

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