Archiv für » Mai, 2012 «

Nicht nur Aufgabenregel 5 kostet Zeit, nein auch Aufgaben zu erledigen kostet Zeit. Daher heute:

Aufgabenregel 6: Aufgaben kosten Zeit

Die beste Aufgabenliste nutzt nichts, wenn man nicht von Zeit zu Zeit auch mal eine Aufgabe erledigt. Das Erstellen einer Aufgabenliste ist dabei nur die halbe Miete: entscheidend ist das Reservieren von Zeit zum Erledigen von Aufgaben. Ein “wenn ich mal Zeit habe, schaue ich mir die Liste an” funktioniert meistens nicht. Ich reserviere mir deshalb für Aufgaben explizit Zeit im Kalender. Dabei besteht die kleinste Zeitspanne, die ich markiere, aus 30 min Blöcken. Kleinere Aufgaben erfasse ich nicht im Kalender (egal ob digital oder analog).

Diese Vorgehensweise hat viele Vorteile:

  • man macht sich damit bewusst, dass man Zeit braucht und wieviel
  • es wird klar, ob man überhaupt genug Zeit für die Aufgabe hat
  • es wird deutlich, wieviele Aufgaben man sich vornimmt
  • man überfordert und frustriert sich wahrscheinlich auch weniger
  • viele Menschen wissen bei einem Berg von Aufgaben meist nicht, wo sie anfangen sollen. Durch das explizite Aufschreiben im Kalender gibt man sich selbst die Abarbeitungsreihenfolge vor. Und selbst wenn man dann doch die ein oder andere Aufgabe noch einmal schiebt: in der Regel bringt man es nicht übers Herz, alle Aufgaben zu schieben – und schon sind wieder welche erledig.

Wenn man viele Kleinaufgaben mit 30 min Blöcken reserviert bietet sich tatsächlich an, einen digitalen Kalender zu führen – auch wenn das zu schreiben in diesem Blog schwer fällt :-) Der Grund liegt im einfachen verschieben kleiner Aufgaben und der besseren Übersichtlichkeit. Im Job habe ich natürlich einen digitalen Kalender, den ich mit anderen teile. Dort finden alle Aufgaben irgendwann einen Platz als Termin (nicht als Aufgabe!), damit ich die Zeit reserviert habe und auch andere sehen, dass ich da beschäftigt bin.

Das explizite Planen von Aufgaben entlastet tatsächlich auch mental, wie man in How can you stop worrying about that stuff you still need to finish? erfährt:

[...] Unfinished goals caused intrusive thoughts during an unrelated reading task [...] Allowing participants to formulate specific plans for their unfulfilled goals eliminated the various activation and interference effects. [...]

Heißt also: wenn ihr eure Aufgabenlisten erstellt und dann auch noch die Erledigung einplant (selbst wenn ihr die Aufgaben anschließend noch einmal verschiebt!), macht das den Kopf frei und ihr seid wieder entspannter. Siehe dazu auch Zeigarnik-Effekt (Wikipedia).

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Die Verlosung der Indiary Notizbücher ist beendet. Gewonnen haben die Kommentare von Julia (Weltkartenbuch) und von grenzreiter. Glückwunsch an die Gewinner. Die nächsten Verlosungen stehen vor der Tür:es gibt ein DIN A4 Notizio Buch und Notizbücher für Frauen zu gewinnen. Bleibt dran!

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Kategorie: Indiary  3 Kommentare

Die Leser des Newsletters von RoterFaden wissen natürlich schon Bescheid. Für alle anderen sei gesagt, dass es jetzt iPad-Taschenbegleiter ohne Klammern gibt. Wenn jemand schon im Besitz eines solchen Taschenbegleiters ist, würden wir uns auch über eine Gastrezension freuen !

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Kategorie: Roterfaden  5 Kommentare

Schon vor einigen Tagen schrieb mir Herr Zimbelmann von Indiary eine Mail und stellte mir seine handgemachten Notizbücher vor. Die Marke hat keine eigene Homepage und keinen eigenen Shop, denn indiary.de leitet direkt auf einen amazon Shop (Werbelink) weiter. Herr Zimbelmann hat mir netterweise zwei Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, die ich am Ende des Artikels wieder an euch verlose.
Nach dem Auspacken der Bücher, die in die Folie eingeschweißt waren, vernahm ich einen intensiven Eigengeruch. Darauf angesprochen, antwortete Herr Zimbelmann:

[...] Der intensive Eigengeruch haftet den Produkten an da dies frische Ware ist und vor kurzem erst hergestellt wurden. In dieser kurzen Zeit konnte der Geruch sich noch nicht verflüchtigen. Unsere Produkte werden in Indien hergestellt. Sowohl das handgeschöpfte Papier mit Blütenfragmenten als auch das das Leder unsere Bücher.[...]

Eines der beiden Bücher ist ein gebundenes Buch, eines ein Rollbuch. Das gebundene Buch hat einen EInband, auf dem die Reproduktion einer alten Landkarte zu sehen ist. Der Buchrücken ist in Leder gehalten. Die Bindung ist einfach gehalten, es gibt weder Kapitalbändchen, Lesebändchen noch Froschtasche. Es handelt sich also eher um ein Tagebuch oder Skizzenbuch als um ein Buch zum Organisieren des Alltags. Das dicke Papier macht einen rustikalen Eindruck und passt perfekt zu dieser Art von Büchern.
Das zweite Buch, ein Rollbuch, besteht aus einem Ledereinband, der von einem Lederbändchen zusammengehalten wird. Rollbücher sind ja generell Geschmacksache. Wenn man das Buch aufrollt, legt sich das Papier natürlich nicht plan hin, sondern bleibt gebogen, d.h. man muss es vor dem Schreiben gerade drücken. Das Rollbuch macht einen schönen “mittelalterlichen” Eindruck.
Insgesamt sind das zwei solide Notizbücher. Wer mehr von indiary sehen möchte, der wird bei amazon (Werbelink) fündig.

Für alle, die Interesse an einem Buch haben, gibt es hier ein tolles Angebot von Herrn Zimbelmann an die Leser des Notizbuchblogs: wenn ihr bis 31.05.2012 mit dem Gutscheincode NOTIZB01 bestellt (Werbelink), bekommt ihr 10 % Rabatt.

Wie immer möchte ich auch diese beiden Bücher an euch weitergeben.

  1. Die Verlosung startet am 26. Mai 2012 und endet am 30. Mai 2012 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Hier noch ein paar Bilder, die ich bereits bei Erhalt des Pakets über Twitter verteilt hatte.


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Kategorie: Indiary  Tags: , ,  27 Kommentare

Bereits den 2. Geburtstag hatte ich letztes Jahr um ein paar Tage verpasst. Am 18.05.2012 wurde das Blog drei Jahre alt. Ein kleine Zeitspanne in der unendlichen Zeit und eine riesige Zeitspanne im schnelllebigen Internet. Mit drei Jahren kommen Kinder normalerweise in den Kindergarten. Aber dem ist das Blog längst entwachsen.
Ich glaube, insgesamt ist das Blog gelassener geworden. Wir hecheln keiner Quote hinterher; wir tun, was uns Spaß macht; wir freuen uns, wenn ihr uns lest.
Eben weil wir keiner Quote nachlaufen, wollte ich zuerst keine Statistik bringen, aber die macht uns auch etwas stolz, daher zur Vollständigkeit:

  • 1867+ Artikel, auch im visuellen Archiv (2011: 1190+, 2010: 680+)
  • 5040+ Kommentare (2011: 3430+, 2010: 1500+) und übrigens 21.200+ Spam Kommentare
  • 5360+ Tweets (2011: 3360+, 2010: 2100+)
  • ca. 38.000+ Seitenabrufe pro Monat (Page Impressions), wobei wir zeitweise über 50.000 waren (2011: ca. 30.000, 2010: ca. 25.000)
  • 700+ Leser pro Tag (Unique Visitors) (2011: 500+, 2010: 300+)
  • ca. 4530 Mails (empfangen und geschrieben) (2011: ca. 3300, 2010: ca. 1800)

Alle Zahlen jeweils vom Start des Blogs an gerechnet.

Angelika, Julia und ich sagen euch vielen Dank für eure Treue, eure begeisternden Mails, Tweets und Facebook Posts, für eure Kommentare und eure Linktipps. Danke an alle Hersteller für die unglaubliche Zahl von Rezensionsexemplaren, um die man euch nie fragen muss, sondern die ihr immer von alleine anbietet.
Mein Dank an Angelika und Julia, ohne die das Blog um einiges an Inhalten und Abwechslung ärmer wäre. Die beiden hielten alles am Leben, wenn ich mal ausgefallen war.

UND: Danke an euch alle! Ohne Leser ist ein Blog nichts. Ihr seid das Notizbuchblog. Auf geht’s in Jahr 4!

Geburtstagsverlosungen gibt es dieses Jahr nicht, auch wenn morgen eine folgt und ich hier ein paar Bücher habe. Ich weiß einfach nicht, ob ich das in der kommenden Woche zeitlich schaffe :-)

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Gerade habe ich ein “simples” Notizbuch im A5 Format von Semikolon in Gebrauch, eines der Notizbücher, die hier noch nicht vorgestellt wurden. Die Notizbücher gibt es in verschiedenen Formaten und in verschiedenen – auch bunte Farben. Sie sind mit Leinen bezogen und haben 160 Seiten büttengeprägtes Papier. Das Papier ist recht stark und erst einmal ungewohnt, wenn man in diesem Notizbuch schreibt. Vielleicht kam es mir auch so vor, weil ich davor ein Notizbuch mit Otto-Normalpapier verwendet habe. Ich habe das Büchlein in zwei Ausgaben – einer linierten und einer blanko Variante. Bei der linierten Ausgabe fällt mir auf, dass die Linien einen sehr großzügigen Abstand haben. Ideal also für alle, die eine sehr ausladende Schrift haben. Das Papier ist – soweit ich es getestet habe – für Füller und Fineliner geeignet. Kugelschreiber und Bleistift dürften kein Problem sein. (Die Bilder sind übrigens mit einem iPhone gemacht, daher eher schlecht, sorry).

 

Das Buch hat keinerlei Extras. Es fehlt eine Tasche hinten. Verschlussgummi und Kapitalband sind ebenfalls nicht vorhanden. Das Notizbuch ist also völlig auf sich reduziert. Das linierte Buch ist dank der großen Linien und 160 Seiten sehr sehr schnell voll, beim blanko Buch ist das etwas anders. Der Leinenbezug sieht leider nach kurzer Zeit nicht mehr sehr schön aus. Das hängt natürlich von der Nutzung ab. Wer sein Notizbuch irgendwo zu Hause im Regal stehen hat und nur ab und dann benutzt, dürfte damit zufrieden sein. Ich habe das Notizbuch aber immer dabei und stelle – ich gebe es zu – schon auch mal eine Tasse darauf ab. Im Gegensatz zu anderen Notizbuchmarken fällt die Säuberung bei einem Leinenbezug schwer. Auch von normalen Gebrauchsspuren bleiben leider schnell Rückstände auf dem Leinen zu sehen:

Das abgebildete Notizbuch ist übrigens diese Variante für 13,50 Euro.

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Leserin Heike fragte vor einigen Tagen, warum wir so unregelmäßig schreiben. Der Grund liegt darin, dass ich in den letzten Wochen kaum zu Hause am Rechner bin, manchmal tagelang nicht. Ich bin dann zwar online und lese Mails etc., aber zum Bloggen komme ich nicht. Julia ergeht es ähnlich. Es hat sich also automatisch ergeben, dass unsere Blogfrequenz im Notizbuchblog etwas nachgelassen hat.
Zum Vergleich: vor einigen Monaten noch kostete es mich im Schnitt 60 min pro Tag, eure Mails, Tweets, etc. zu beantworten und dazu Artikel zu schreiben. Aktuell kann ich in der Woche maximal (wenn überhaupt) zwei Stunden aufbringen. Deshalb liegen hier auch einige Bücher und harren der Rezension. Danke an dieser Stelle auch für eure Angebote, beim Bloggen zu helfen oder Rezensionen zu übernehmen. Aber wenn ich den Stapel hier liegen habe, dann erinnert mich das von Zeit zu Zeit auch daran, dass da noch das Blog ist.

Wir haben euch alle nicht vergessen, wir haben nur die Intensität des Bloggens etwas reduziert. Vielleicht werden wir irgendwann wieder “Helden der Arbeit” und bloggen wieder intensiver – und wenn ihr “Helden der Arbeit” seid, dann solltet ihr einen Blick auf “Held der Arbeit” zu gewinnen! werfen; das ist eine Verlosung, die bei brandbook gerade läuft.

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Kategorie: Allgemein  Tags: ,  3 Kommentare

Man muss nur lange genug warten, dann erledigen sich Projekte von ganz alleine, weil jemand anderes sich die Zeit genommen hat, eine Idee so umzusetzen, wie man es selbst auch gemacht hätte, wenn man es denn selbst gemacht hätte. Manchmal ist das schade, weil jetzt das Feld besetzt ist, manchmal aber auch willkommen, so wie im Fall des Selbstlernkurses „Projekt Tagebuch“. Da hat jemand einen appetitlichen Kurs zum Tagebuchschreiben zusammengestellt. Auf meiner To-Do-Liste kann ich diese aufwändige Aktion streichen. Puh!

Eine Freundin schickte mir den Link (danke Sibylle!) von einem Online-Magazin, das sich hauptsächlich mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgestaltung beschäftigt: whttp://www.zeitzuleben.de/selbstlernkurse/projekt-tagebuch/. Dort gibt es jetzt einen 10-wöchigen online-Kurs zum Thema Tagebuch. Ich kann die Qualität des Kurses nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, habe nur Ankündigung und Kursbeschreibung sorgfältig gelesen. Mir scheint, das ist ein reelles Angebot für Menschen mit Interesse am Tagebuch und am Experimentieren damit. Besonders gefällt mir der unaufdringliche Ton, in dem die Möglichkeiten der Vertiefung im Umgang mit dem Tagebuch aufgezeigt werden. Es ist eine freundliche Einladung, das eigene Repertoir zu erweitern, sich auszuprobieren und neue Erfahrungen mit sich und mit dem Medium Tagebuch zu machen. Ob das Essen so lecker schmeckt, wie es die Speisekarte verspricht, findet nur heraus, wer es ausprobiert – und bei Nichtgefallen das Geld zurück bekommt (wenn ich es richtig verstanden habe).

„In diesem Selbstlernkursprojekt lernen Sie nicht nur die notwendigen Grundideen und Grundregeln, die dafür sorgen, dass so ein Tagebuch nicht kontraproduktiv wird. Denn es kann schnell passieren, dass man sich mit seinem Tagebuch selbst runterzieht und sich schadet. Damit das nicht geschieht, gibt es einige Grundregeln, die es zu befolgen gilt. Über die Grundregeln hinaus finden Sie in meinem Kurs auch die unterschiedlichsten Schreibmethoden, die Ihnen helfen, Ihren Gedanken und Gefühlen auf die Spur zu kommen, Situationen schriftlich zu klären oder Ihre Seele von belastenden Gefühlen und Gedanken zu reinigen (Psychohygiene).“

(Ralf Senftleben)

Sollte jemand von euch den Kurs von A bis Z durchführen, wäre ein Erfahrungsbericht hier im Blog eine feine Sache!
Frisch aus der newsletter-Presse flattert gerade noch eine Anleitung für TagebuchschreiberInnen auf meinen Rechner: http://www.kreativesdenken.com/artikel/tagebuch-schreiben.html. Für alte Tagebuchhasen nicht viel Neues, aber für Einsteiger- bzw. Wiedereinsteiger sind die Tipps schön übersichtlich und umfassend zusammengestellt.

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Kategorie: Tagebuch  Tags:  2 Kommentare

Dieses Notizbuch wurde von Merdith Zenkel entworfen. Sie nennt ihre Notizbücher “Poppin notebooks”, da sie  Direktorin für Public Relations bei Poppin ist. Poppin ist ein Online-Shop für Schreibprodukte. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Größen. Die Bücher haben keinen Verschlussgummi und auch kein Kapitalband, bleiben dafür aber offen liegen, wenn man sie aufschlägt.

Eine sehr ausführliche Produktbesprechung findet ihr bei NotebookslovesPen.

 

 

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Kategorie: Hersteller  Ein Kommentar

 

Grassroots ist ein Unternehmen, dass sich der Nachhaltigkeit,, dem Faire-Trade-Gedanken  und dem Umweltschutz verschrieben hat. Die Firma hat ihren Ursprung in Kanada und wurde dort 1994 in Toronto gegründet. Heute gibt es sehr viele umweltfreundliche Dinge im Online-Shop zu kaufen, nicht wenige davon haben mit Papier zu tun.

We’ve had a glimpse of the future and we like what we see. We believe that there are simple choices we can make every day that make our world a better place in which to live.

Grassroots offers environmentally-friendly products that allow people to make positive choices for themselves, their communities and the earth.

Some people postpone making these choices because they feel it has to be all or nothing. But taking small steps to gradually replace conventional products with healthier alternatives can be just as effective for a sustainable future.

Zum Thema Umweltschutz gibt es hier einen Grassroots Blog und auf Facebook ist Grassoots auch dabei.

 

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