Heute möchte ich über ein Phänomen schreiben, was Notizbuch Qualität betrifft. Ist es euch schon mal so gegangen, dass ihr mehrere Notizbücher von einer Marke benutzt habt, aber dabei auf völlig unterschiedliche Qualität gestoßen seid? Ich habe das Gefühl das es bestimmte Marken gibt, wo sich je nach Notizbuch schon Unterschiede im Papier und der Verarbeitung ergeben können. Besonders deutlich ist mir das bei Paperblanks und Moleskine bisher aufgefallen.  Ich denke manche Hersteller wechseln zwischendurch ihre Bezugsquellen für das Papier, ohne dass es für den Kunden kommuniziert wird. Wenn man aber dann auf diesem Papier schreibt – beispielsweise mit Füller – gibt es sehr unterschiedliche Eregebnisse. Sowohl bei Paperblanks als auch bei Moleskine kam es schon vor, dass ich mit Tinte geschrieben habe, die in einem Notizbuch ausfranste und auslief, im Notizbuch darauf (selbe Marke) aber nicht. Was man dann manchmal erlebt ist sehr einfach zusammen zufassen: Durchbluten: recht deutliches Durchscheinen, an Punkten mit vermehrtem Tintenfluß auch Durchbluten.

Ich hatte vor einigen Wochen ja bereits einen Artikel zur Füllertauglichkeit geschrieben, der sehr fleißig kommentiert wurde (Danke). Bei unterschiedlichen Notizbüchern sehe ich die Differenz noch ein, aber bei einer Marke oder Reihe? Habt ihr diese Erfahrungen auch gemacht? Bei manchen Büchern bilde ich mir auch ein, dass sie besser verarbeitet sind, wie andere Bücher. Einen Nachweis habe ich dafür aber nicht, weil man manche Notizbücher irgendwie stärker beansprucht als andere ? Oder bildet man sich das ein?

Ganz extrem tritt dieses Problem mit der Papierqualität meiner Meinung nach bei Collegeblöcken oder Schreibblöcken auf. Für Kulischreiber ist das natürlich  weniger problematisch wie für jene unter uns, die mit Fineliner, Gelliner oder Füller schreiben, malen und notieren.

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5 Antworten
  1. klaus sagt:

    Mit Moleskine ist mir das auch so gegangen. Im ersten Buch war Füller überhaupt kein Problem, das Nächste war eine Katastrophe! Mit Füller konnte man nur noch einseitig schreiben, da der an sehr vielen Stellen durchschlug. Aber selbst dieses einseitige Schreiben ist keine Lösung, denn es versaut die ganze “Atmosphäre” des Buches.
    Im Fachhandel wurde der Verdacht bestätigt, dass sich die Papierqualität bei dieser Marke diesbezüglich verschlechtert hat.

    Versuche jetzt mit Leuchtturm mein Glück, bislang erfolgreich :)

  2. Marie sagt:

    Also, mir ist sogar auch mal aufgefallen, dass ich mit Tinte und Kugelschreibern unterschiedlicher Marken auf selbem Papier in unterschiedlicher Qualität schreibe. Der eine Kugelschreiber schreibt wunderbar, der nächste schmiert. Ebenso Tinte.
    Zu den verschiedenen Papierqualitäten derselben Marken kann ich nicht viel sagen, da ich die Abwechslung liebe und ausserdem meine Ansprüche immer mal wechseln.

  3. Mr. Gaunt sagt:

    Der Papiermarkt ist ein extrem schnelllebiger Markt und ständig im Fluß. Je günstiger die Ware (z.B. Collegeblöcke), desto eher steht der Preis im Vordergrund. In 2011 gab es einen deutlichen Preisanstieg im Papiermarkt. Wer sein Endprodukt dann auf gleichem Preisniveau halten will, der schaut nach günstigeren Alternativen und setzt diese ein. Damit kommt fast automatisch eine leicht geänderte Papierqualität.

  4. Christian sagt:

    Wir haben bereits die Erfahrung gemacht, dass bei bestimmten Papieren, die wir beziehen, durchaus auch Unterschiede bei ein und derselben Papiermarke auftreten können.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass es an der Lagerung liegt, da Papier auch immer mit der umgebenden Luftfeuchtigkeit interagiert. Dies kann dann bereits beim Lieferanten, in der Produktion, beim Händler im Regal, aber auch zuhause beim Käufer noch zu einem veränderten Verhalten beim Beschreiben führen.

  5. Heike sagt:

    Ich habe das auchs schon häufig bei Marken erlebt. Wo ich keinen Qualitätsverlust ausmachen kann, war eigentlich ehrlich gesagt Sigel – die Conceptum-Reihe. Aber bei Moleskine ist es mir häufig schon so gegangen und das ärgert mich. Deshalb habe ich auch gewechselt.

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