Ein klassisches Tagebuch kann sich jeder vorstellen. Ein Lektüretagebuch dagegen ist schon schwieriger vorzustellen. Dabei geht es darum, dass man sich regelmäßig nach der Lektüre von Texten aller Art – v.a. Büchern – kurze Notizen zum Gelesenen macht. Diese Vorgehensweise hilft dabei, sich später wesentlich besser an das Gelesene zu erinnern. Das hat auch wieder eine Studie bestätigt, die ich bei bakadesuyo gelesen habe: What’s the best way to learn from a book?:

[…] Research shows that people who (wrote a summary) remember 50 percent more material over the long term than people who follow (repeatedly read). […] closing the book and writing a summary forces you to figure out the key points (one set of reaches), process and organize those ideas so they make sense (more reaches), and write them on the page (still more reaches, along with repetition) […]

Dieser Tipp stammt aus dem Buch The Little Book of Talent: 52 Tips for Improving Your Skills (Werbelink), das es bei amazon für 14 EUR zu kaufen gibt. Also schnappt euch euer Notizbuch und notiert euch ein paar Gedanken zu diesem Artikel. Und zu allen anderen, die ihr sicher im Blog lest …

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4 Antworten
  1. Sabine sagt:

    Zu Blogartikeln hab ichs bisher noch nicht getan *gg*

    Aber des Öfteren zu meinen Rezensionsbüchern. Einfach, wenn ich der Meinung bin, dass ich z.B. bestimmte Zitate, oder meine Eindrucke festhalten müsste, weil sie mir wichtig sind und ich sie nicht vergessen will im Gesamteindruck.

    Und ich weiß, dass ganz viele Rezensenten das ebenso handhaben 🙂

    Liebe Grüße
    Bine

  2. Christian sagt:

    @Bine: danke für deine Rückmeldung. Mir geht es auch so. Meistens kommen mir beim Lesen spontane Ideen und dann schreibe ich die auch immer gleich auf. Allerdings geht mir das bei fast jeder Lektüre so, egal ob Zeitung, Buch oder Blog.

  3. Rolf sagt:

    Das kenn ich noch aus der Schule. Wenn wir ein schönes Reklam-Heftchen lesen „mussten“.
    Wir mussten viele Notizen an den Rand kritzeln usw.
    Die Inhalte „verfolgen“ mich teils heute noch 😉

    Gruß Rolf

  4. Gian sagt:

    Es ist erwiesen, dass, wenn man sich Notizen zu einem Thema macht, man sich den Inhalt besser einprägt. Das liegt vor allem daran, dass man sich beim Notizen machen oder auch Zusammenfassen, automatisch mehr mit dem Thema auseinandersetzt und somit bleibt auch mehr hängen. Die Vorstellung, mir jetzt aber zu all meinem Gelesenen noch zusätzlich Notizen zu machen, strengt mich fast schon ein bisschen an. 🙂
    Guter Tipp, trotzdem – danke!

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