Archiv für » November, 2012 «

Hahnemühle informierte mich, dass der Hahnemühle Kunstkalender 2013 verfügbar ist. Die Motive stammen aus dem jährlich stattfindenden Malwettbewerb:

[...] „Kulinarisches” aus aller Welt macht den neuen Aquarellkalender der Hahnemühle zu einem Augenschmaus. Beim 3. internationalen Malwettbewerb galt: Das Auge isst mit. 1500 Bilder aus 22 Ländern sind eingegangen – alle gemalt auf den besten Hahnemühle-Aquarellpapieren. [...]

Nächstes Jahr wird der Wettbewerb wiederholt. Dann ist das Thema “Musik”.


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© mit freundlicher Genehmigung, Hahnemühle

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Bei Well Appointed Desk fand ich die schönen Notizbücher von French Paper (Made in the USA). Bei “French” denkt man zuerst an “Französisch” und ist irritiert vom “Made in the USA”, aber ein Blick in die Geschichte der Firma offenbart das Geheimnis: die Gründer hießen “French:

[...] Three generations of French men run the mill: Ed (4th), Jerry (5th), and Brian (6th). Over 140 years of history can be seen in the original brick walls as well as in a few turn-of-the-century (20th) machines scattered throughout the cavernous building[...]

French Paper ist eine Papiermühle bzw. ein Papierhersteller, aber wie auch andere Papierhersteller, haben sie auch eine Notizbuchserie am Markt. In der Rubrik Memo Books findet ihr einige Exemplare, die durch schon gestaltete Einbände auffallen. Etwa das Pop Ink Memo Books – Book Leaf:

[...] Each 3.5″ x 5.5″ Pop Ink memo book fits in your pocket or purse and features a decorative cover, 32 pages of premium white paper, and 4 pages of color paper. All paper manufactured with 100% green hydropower and no petroleum products by the French Paper Company in Niles, Michigan, USA. [...]

Ein Set von zwei Büchern kostet 2,50 USD. Kennt jemand von euch die Bücher (wobei es ja eher Notizhefte sind)?

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Design Milk berichtete über Bookmarker by Simple Form Design. Auf der Homepage des Designstudios Form Design heißt es zum Bookmarker:

[...] It’s a bookmark with integrated sticky notes attached making it super easy to flag your favorite pages in a magazine or jot down a note as a reminder in a book. The long, flat marker conveniently holds your place in the book with the small pad sticking out of the top making it easy to find. And you may change your own note-markers anytime. [...]

Praktisch. Rechteckig. Clever. Einfach. Gut. Und auch als Lesezeichen und Markierhilfe in Notizbüchern nutzbar.

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Bei gizmodo las ich über einen 3D Drucker, der aus Papierstapeln seine Objekte “extrahiert”. Diese Art Drucker gibt es scheinbar schon sehr lange, aber ich habe noch nie davon gehört. Neuerdings kommt zusätzlich zum “Fräsen” auch noch das Drucken mit Farbe dazu. Aber schaut selbst in diesem vimeo Video:

[...] Introducing the Mcor IRIS, the worlds first high resolution full 3D color 3D Printer. The Mcor IRIS joins Mcor’s family of paper 3D printers and the vision of producing high quality, low cost and eco-friendly 3D prints. Now Mcor is taking their technology to the next level with a full color 3D printer using regular letter paper and specially developed Mcor inks. [...]

Interessant.

Mcor IRIS, full color 3D printer from Conor MacCormack on Vimeo.

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Einen Halb-DIY Weihnachtskalender fand ich bei swissmiss, den Gutschein Adventskalender:

[...] So kannst Du für 24 Tage jeweils unterschiedliche und individuelle Gutscheine verfassen und diese ganz einfach in das dafür vorgesehene Holz stecken. Mit im Lieferumfang enthalten sind kleine vorgefertigte Gutscheine zum ausschneiden, die dann von Dir selbst beschriftet werden können. Danach rollst Du sie einfach und steckst sie in die Leiste. [...]

Ihr könnt natürlich auch eigene Zettel reinstecken. Und wenn jemand aus dieser Halb-DIY Idee eine Voll-DIY Idee machen will, kann er sich einen halben Holzstamm nehmen (etwa vom Feuerholz) und mit einer Borhmaschine und einem Holzbohrer 24 Löcher reinbohren. Fertig ist der Kalender für die eigenen Rollnotizen. Prima Idee, finde ich, v.a. wenn man der Handschrift treu bleiben will. Der vorgefertigte Holzblock kostet im deutschen Online-Shop 23 EUR.

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Leser Udo schickte mir den Link auf The new Ashtanur – Pencil Case, ein Rollmäppchen mit dem Aussehen eines Teigfladen:

[...] Ashtanur, local slang name for flat-bread made in Jerusalem. * Hand made of fine cotton fabric. * Elastic webbing holds up to 10 items. * Split ring holds your USB drive/ keys. * Velcro tab for easy closing and opening. * Five elastic webbing colors to choose from. * stays fresh forever! You can now wrap and protect your pencils, brushes, small tools and even make-up. [...]

Gibt es für knapp 30 USD bei etsy.

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Moleskine ist aktuell mal wieder in meiner Social Media Überwachung präsent. Am meisten liest man von der neuen limitierten Hobbit Ausgabe:

[...] Following in the footsteps of Bilbo Baggins and his loyal troupe, the Moleskine Hobbit Limited Edition Collection is made for Tolkien fans, literary enthusiasts and those with a quest of their own. [...] Choose your weapon: plain or ruled. Influenced by Tolkien’s original drawings, the ruled version with burgundy red cover features Lonely Mountain framed by two dragons, whilst the plain notebook cover is emblazoned with the seal of a hot-foil stamped red dragon. It gleams over a silkscreened chestnut cover representing Mirkwood. Both have the original “JRRT” monogram inscribed on the notebook spine. [...]

Zudem wirbt Moleskine für den demnächst stattfindende Diskussion im ANCB Berlin: Sketch, Script, Score, Figures of Architectural Thinking. Sie bewerben damit ihre Inspiration and Process in Architecture (Werbelink) Serie.

Und zum Abschluss fand ich einen verblüffenden Artikel von Nifty von notebookstories: Moleskine Monday: A Comparison and Complaint!. Er vergleicht ein Moleskine Buch von früher mit einem von heute und stellt eine für ihn gravierende Veränderung im Design der Bücher fest: es gibt neuerdings einen Einbandüberhang:

[...] The slightly smaller overall size is not in itself bothersome to me, but the page size difference of course leads to the dreaded cover overhang, most noticeably at the corners of the notebook. And this is something that drives me nuts. [...] I know cover overhang doesn’t bother some people, but for me, it’s been the main reason I’ve always loved Moleskines, despite their annoying marketing. I have never found any other hardcover notebook without a cover overhang. [...]

Also ich habe schon viel zum Thema Notizbücher gelesen, aber der Einbandüberhang war noch nie ein Thema! Faszinierend.

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Bei Gizmodo fragt der Autor Is Handwriting dead? nachdem er den Artikel Why handwriting matters im Guardian gelesen hatte. Der Autor ist Philip Hensher, der das Buch Missing Ink – The Lost Art of Handwriting, and Why it Still Matters (Werbelink) geschrieben hat. Zum Artikel, der ein Extrakt des Buches ist, heißt es:

[...] Does handwriting have a value that email and texting can’t replace? In this extract from his new book, The Missing Ink, Philip Hensher laments the slow death of the written word, and explains how putting pen to paper can still occupy a special place in our lives [...]

Er war über sich selbst erschrocken als er feststellte, dass er noch nie die Handschrift seines Freundes gesehen hatte, aber schon viel auf digitalem Wege mit ihm kommuniziert hatte. Er bedauert diese Entwicklung sehr:

[...] At some point in recent years, it has stopped being a necessary and inevitable intermediary between people – a means by which individuals communicate with each other, putting a little bit of their personality into the form of their message as they press the ink-bearing point on to the paper. It has started to become just one of many options, and often an unattractive, elaborate one. [...]

Er beschreibt dann die Entwicklung der persönlichen Handschrift als ein Vorgang der Selbstfindung. Er schreibt dann so schöne Sätze wie

[...] These attempts to modify ourselves through our handwriting become a part of who we are. [...]

oder

[...] Our rituals and sensory engagement with the pen bind us to it. The other ways in which we write nowadays don’t bind us in the same way. [...]

Er schreibt über die verschwindende Handschrift und die volkswirtschaftlichen Kosten, die schlechte handschriftliche Fähigkeiten der Wirtschaft bereitet. Sein Schlussfolgerungen lassen hoffen:

[...] I’ve come to the conclusion that handwriting is good for us. It involves us in a relationship with the written word that is sensuous, immediate and individual. It opens our personality out to the world, and gives us a means of reading other people. It gives pleasure when you communicate with it. [...]

Er möchte klar machen, dass Handschrift etwas Schönes ist. Sie trägt zur Entschleunigung bei, die wir sonst beim Essen und in Yoga-Kursen zelebrieren. Und dann macht er sechs Vorschläge, Handschrift wieder im Alltag zu verankern. Und um zu verdeutlichen, wieviel Persönlichkeit von einem Menschen in seiner Handschrift steckt, erzählt er eine Geschichte. Sie handelt von einer seiner Studentinnen, die plötzlich starb. Vorher hatte sie an einem Kurs teilgenommen, in dem sie ein Notizbuch voll mit handschriftlichen Notizen hinterlassen hatte. Als sie tot ist, nimmt er das Notizbuch und liest darin:

[...] After I heard that she had died, I went down to the cellar where these things are stored and extracted her writer’s notebook from the archive. It was just full of her. You could see where her pen had moved across the page, only months before; you could see her good creative days and the days where nothing much had come; [...] I only taught her, but I was moved by it, and felt a connection with the poor girl, [...]

Handschrift ist in meinen Augen eine sehr wichtige Kulturtechnik. Wir dürfen sie nicht verlernen. Habt ihr Sorge, dass die Handschrift ausstirbt? Vielleicht nicht jetzt, aber in 20 oder 50 Jahren?

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Angenommen, es gäbe ein kleines Buch, z.B. im Pocketformat, aufgemacht als Notiz- oder Tagebuch, so liebevoll gestaltet, dass man es glatt verschenken möchte, also angenommen es läge dieses appetitliche Büchlein an der Kasse der Lieblingsbuchhandlung (z.B. für 8,95 €) und verspräche etwa folgendes:

Tagebuch von A-Z – 26 Möglichkeiten, ein Tagebuch zu führen und damit zu experimentieren

Schreibimpulse für Tagebuchschreiber und und solche, die es werden wollen. Beispiele, Anleitungen, Erfahrungen mit den verschiedenen Techniken des kreativen und therapeutischen Schreibens. Von AUSDAUERND über BANAL, CHAOTISCH und DIALOGISCH bis zu SACHLICH, THEMATISCH und ZUKUNFTSWEISEND. Ein Almanach der Tagebuchtechniken, der zum Selbstversuch im Tagebuch verführen will.

Jetzt die entscheidende Frage an die Leserinnen und Leser hier im Blog: Würde Euch das Buch interessieren? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Gibt es dafür einen Bedarf? Wer sind die möglichen Käufer? Was möchten sie für sich (oder für die Beschenkten) mit dem Buch erreichen? Welche weiteren Ideen und Wünsche hättet Ihr zu dieser Buchidee? Hintergrund meiner Frage: ich habe für mein Buch-Exposé von einem Verlag eine sehr freundlich gehaltene Ablehnung erhalten mit der Begründung, dafür gäbe es keine Zielgruppe. Ich glaube das nicht! Und Ihr?

Über Kommentare und / oder Mails an angelika@notizbuchblog.de freue ich mich sehr und bedanke mich dafür schon vorab.

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Die iPad App “Zite” ist für mich immer wieder eine tolle Fungrube für interessante Links. So auch für diesen. In Note taking in a clickable age fand ich den Hinweis auf ein Symposium, das das Radcliffe Instutute for Advanced Studies veranstaltet hat. Auf der Homepage heißt es:

[...] “Take Note” brings together scholars from literature, history, media studies, information science, and computer science to explore the past and future roles of note-taking across the university. Panelists will discuss the history of note-taking in different disciplines as well as the potential of emerging digital annotation tools. [...]

Wenn ihr 90 Minuten Zeit habt, könnt ihr euch die Vorträge in einem YouTube Video anschauen. Ihr erfahrt etwas über “Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Notierens”. Eine Zusammenfassung findet ihr auf der Homepage der Harvard University. Bei YouTube gibt es auch noch ein zweites Video zur Konferenz (30 min): Welcome Remarks and Presentation of “Take Note” Virtual Exhibition || Radcliffe Institute.
Wie man auch beim Lexikaliker lesen kann, hat die Take Note Reihe eine eigene Homepage inkl. Einsicht in alte Handschriften und einer interaktiven Ausstellung.

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