The Writing Fields ist eine griechische Notizbuchfirma, die auf der paperworld durch sehr großzügiges Verteilen ihrer Notizbücher aufgefallen ist. Die flexbooks haben eine Bindung, die ein Aufklappen, Rollen, Drehen und Biegen des Buches erlauben, ohne dass der Buchrücken bricht. Auf der Homepage heißt es zur Firma:

[…] The Writing Fields, originally founded by bookbinding expert Theodoros Chasapakis, has been active in traditional bookbinding since 1960. In the beginning, our company was restricted solely to traditional bookbinding of various series (books, encyclopedias, and diaries) and in bookbinding by hand. […]

Zur Bindetechnik der flexbooks heißt es:

[…] It is a new method of bookbinding which combines the advantages of spiral or pin bookbinding but with the ability to fold backwards, to open and remain opened. It offers extremely greater durability then any conventional binding method allowing books, diaries, notebooks to be opened thousands of times more without breaking, no matter how hard you treat them. […]

Das Verfahren ist patentgeschützt. Nun bin ich ja nicht vom Fach, aber es würde mich interessieren, was die anderen Hersteller machen, die ähnliche Verfahren anbieten. Als erstes fallen mir dazu die zequenz Bücher ein.
Mein Exemplar hat einen schwarzen Einband aus einem Material, das sich wie dicke schwarze Pappe anfühlt. Der Buchrücken wird von rotem Leinen gehalten. Die Bindung sieht aus, als hätte jemand fadengeheftete Einzelhefte mit einer Klebebindung an das Leinen gepappt. Es gibt kein Leseband und keine Froschtasche, aber einen roten Haltegummi. Die ersten Seiten des Exemplars sind auf Englisch und Griechisch gehalten. Es gibt großformatige Bilder und einige Texte, die die Idee des Buches erklären. Ansonsten scheint mit der textuelle Inhalt der ersten Seiten mit den Inhalten der Homepage identisch.
Das Layout des Buches ist auf den ersten Blick liniertes Papier, aber oben im Kopf findet man Tage, Monate und Jahre zum Ankreuzen oder Einkreisen. So kann man das Buch als Kalender nutzen oder das Datum des Eintrages im Kopf der Seite markieren.
Ich muss gestehen, dass mir das Buch haptisch gut gefällt und das Papier macht auch einen guten Eindruck, aber die großen Bilder auf dem dicken Papier im vorderen Teil des Buches verströmen doch einen starken Geruch.

Hier ein paar Fotos von dem Exemplar, das ich auf der paperworld ergattert habe (entschuldigt die Qualität):

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5 Antworten
  1. Nina sagt:

    Guten Morgen,
    ich hab auf der Paperworld auch ein Exemplar bekommen, konnte es aber beim besten Willen, zur Heimreise nicht in meinen Koffer packen, weil es wirklich soooo schlimm „gerochen“ hat.
    Finde das eigentlich recht schade, weil mir auch dieser flexible Seitenkopf (bis 2021 oder) super gut gefallen hat.

  2. Vanessa sagt:

    Hallo Christian, Nina,
    wie schade – ich kann Eure Beschwerde überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe auch ein solches Buch bekommen – und eben noch einmal die Nase reingesteckt: es riecht überhaupt nicht. Und ich finde das Papier sehr angenehm, das kann Moleskine Konkurrenz machen. Es ist auch wirklich ausgesprochen flexibel – mein Mann hat es einem Extremtest unterzogen ;-). Nicht korrekt ist, dass sich der Einband *immer* wieder in den glatten/gerade Zustand zurückbegibt. Nach eines ganzen Zeit gerollt/gebogen, zeigt der Einband ebenfalls eine leichte Kurve, wenn er wieder entspannt wird. Allerding ist er nicht beschädigt durch das Rollen, das muss man zugeben.
    Also – mein NoBu stinkt überhaupt nicht. 😉

  3. Christian sagt:

    @Vanessa: danke für die Rückmeldung. Bei mir riechen v.a. die ersten Seiten, die mit den Fotos und Texten bedruckt sind.

  4. […] paperworld 2013: flexbook habe ich über Flexbooks berichtet, die auf der paperworld einige Testexemplare verteilt haben. Bei […]

  5. Chris Jacobs sagt:

    der Tip für die Paperworld 2014: Halle 6.1, Stand C22. Die Firma The writing Fields mit Ihren Flexbook Notizbüchern ist wieder da und verschenken wieder….. oder ihr sucht mal Flexbook bei Ebay oder Amazon

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