Im „The Atlantic“ las ich in How to Become a Masterful Note-Taker: 8 Lessons From Research wie man sich optimal Notizen machen soll. Dabei geht es nicht nur um analoge Notizen, sondern auch um digitale Notizen. Folgende 8 Punkte seien wichtig:

  1. Man soll sich nicht nur Notizen machen, sondern sie auch immer wieder lesen
  2. Papier wird obsolet …
  3. … Aber digitales Notieren ist analogem nicht überlegen
  4. man soll von seinen Notizen besessen sein – damit ist gemeint, dass man sie streng ordnen soll
  5. man soll Kritzeln und Bilder malen
  6. man soll wichtige Dinge unterstreichen
  7. man soll beim Notieren Pausen machen
  8. Notizen können vor Gericht helfen

Viele der Tipps kommen euch bekannt vor? Kritzeln? Untestreichen? Notizen wieder lesen? Mir kommen die Tipps auch bekannt vor. Sie erinnern mich an meine Notizbuchregeln. Der Autor meint am Ende, dass es vielleicht eine gute Zeit ist, Moleskine Aktien zu kaufen. Und das nur, weil er ein paar Regeln aufgestellt hat. Da sind die Leser des Notizbuchblogs schon weiter.

Bei Lifehacker hat man den Artikel im Atlantic auch gelesen. Dort ist man aber primär von der hierarchischen Gliederung der Notizen begeistert; das bezieht sich auf das besessene Handhaben der Notizen, das oben erwähnt wird. Also ich notiere lieber frei und spontan und gliedere später. Wie macht ihr das?

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5 Antworten
  1. Klaus sagt:

    erst notieren und sammeln. Und am Schluss sortieren. Oder als Mindmap, das ist mir eigentlich noch lieber.

  2. Marita sagt:

    Ich bin immer noch am herausfinden, was FÜR MICH am besten funktioniert und vermutlich wird das auch nie aufhören 🙂 Lineare Vorgehensweisen gehen gar nicht, mein Gehirn funktioniert einfach anders und das ist in Ordnung.

    Das Tagebuch- und Notizbuchschreiben ist nach wie vor eine spannende Entdeckungsreise für mich. Erst kürzlich habe ich mich hier neu sortiert. Ganz intuitiv ist eine neue Idee entanden, die wunderbar funktioniert. Wir Menschen verändern uns ständig und was gestern funktionierte, geht morgen vielleicht gar nicht mehr.

    Ich sehe das recht gelassen und entwickle hier meinen eigenen Stil.

    Gruß
    Marita

  3. Eva sagt:

    Der Begriff „Notizbuch“ beschreibt ja ein weites Feld. Und darin gibt es für mich strukturierte, nachher zu strukturierende und gar nicht zu strukturierende Notizen.
    Wenn ich etwas lernen muss, sind für mich auch strukturierte Notizen hilfreicher. Will ich etwas Neues kreieren, geht Struktur erstmal gar nicht, erst hinterher. Und danach immer wieder lesen, kann sehr fruchtbar sein, wie ich finde.

  4. Christine sagt:

    Ich schreibe erst meist stichpunktartig , aber meist mit Datum (Monat+Jahr). Dann kommen die Zusätze verbunden mit Pfeilen und Kreisen, dabei wird die Schrift immer kleiner. Dazwischen gibt es Skizzen, Abkürzungen ohne Ende und komische Zeichen, deren Bedeutung nur ich kenne:-). Meine Notizbücher sind eigentlich nur Nachschlagewerke und davon schreibe ich mehrere nebeneinander her.
    Gruß Christine

  5. Christian sagt:

    @alle: vielen Dank, dass ihr eure Vorgehensweise mit den anderen Lesern teilt. Ich manchen Beschreibungen erkenne ich mich wieder. Aber meine Vorgehensweise kennt ihr ja aus den Notizbuchregeln.

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