Archiv für » Mai, 2013 «

Der Artikel HOW COLOR-CODED NOTES MAKE YOU A MORE EFFICIENT THINKER ließ mich über den Farbeneinsatz bei der Notizbuchorganisation nachdenken. Im Artikel ist eine Studie mit dem Titel Investigating the effects of color erwähnt:

[...] A laboratory experiment studies the effects of color on a decision maker’s ability to extract information from different graphical and tabular presentations. Results indicate color improves time performance for tables, pie charts and bar graphs, and accuracy performance for pie charts and line graphs. [...]

Unter Review and Analysis of Color Coding Research for Visual Displays gibt es einen weiteren Artikel zum Thema.

[...] Forty-two studies published between 1952 and 1973 were located that gave results which could be used to determine the effectiveness of color codes relative to various types of achromatic codes. Quantitative analyses of these results indicated that color may be a very effective performance factor under some conditions, but that it can be detrimental under others. [...]

Es gab also schon viele Studien zum Thema und Farbe ist anscheinend nicht immer nützlich. In meinen Notizbuchregeln erwähne ich Farbe als Organisationswerkzeug nicht oder nur am Rande. Das kommt daher, das sich selbst Farben bzw. Buntstifte nicht als Gestaltungsmerkmal einsetze. Die Notizbuchregeln sind aus meiner täglichen Arbeit mit Notizbüchern abgeleitet und dabei verwende ich in der Regel nur einen Stift: einen Füller. Der hat nur eine Tinte. Mit diesem Werkzeug organisiere ich mein Notizbuch. Ich kann also nicht sagen, ob mir Farben helfen würden oder nicht. Ich denke, mir wäre ein Farbwechsel beim Schreiben eine zu große Unterbrechung. Wenn ich schreiben will, dann muss ich das spontan tun können.
Auf der anderen Seite gibt es im Netz viele Bilder von Kalendern und Notizbüchern, auf denen man bunt dekorierte Bücher und Buchseiten sieht. Dabei kann ich aber nicht immer ausmachen, ob es sich dabei um eine ästhetische Nutzung oder eine organisatorische Nutzung von Farben handelt.

Der Autor des Artikels meint jedenfalls:

[...] Messy notebooks with monotone text make it hard to recall the key points and who-said-what of meetings and project updates. Get the he-said-she-said covered, and cover your butt later, with colored notes. [...]

Und so plädiert er für den Einsatz von Farben. Er gibt aber zwei Tipps zusätzlich: 1. Man sollte seine Farbarbeit mit einem Notizbuchsystem kombinieren (er schlägt Cornell vor) und 2. man sollte es nicht übertreiben (ein guter Tipp für viele Dinge).

Es gibt auch Schreibgeräte, die mehrere farbige Minen besitzen, und einige Notizbuchnutzer haben gleich mehrere Stifte dabei. Wie handhabt ihr das in euren Notizbüchern? Freue mich auf eure Kommentare.

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Das Kickstarter Projekt Palm Republik: From Palm Waste to Paper will Abfälle, die bei der Palmölproduktion entstehen, zu Papier verarbeiten und daraus Notizbücher herstellen:

[...] Sustainable stationery products made from tree-free paper that is derived from the biomass waste of palm oil production [...] Palm Republik (the Malay spelling of republic) is my desire as well as vision to create a line of notebooks and stationery paper products that are environmentally friendly, use a minimal design aesthetic – along with a dash of personality – while simultaneously introducing to the world a great new sustainable tree-free paper called palm paper which was recently developed here in my home country, Malaysia. My project is to create and produce a small line of softcover notebooks which will come in three different sizes along with a hardcover journal, poster prints, note cards, bookmarks, and gift tags. [...]

Ab 25 USD seid ihr dabei – und der weltweite Versand ist im Preis schon drin! Das Projekt kommt aus Malaysia und könnte zum Zeitpunkt dieses Artikels noch etwas Unterstützung gebrauchen.

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(Via notcot). Der Tic Tac Toe Pencil Holder kombiniert die Idee eines schicken Stifthalters mit der Idee eines Spiels. Für knapp 15 EUR könnt ihr das hölzerne Büroaccessoire bei 24dientes bestellen. Die haben übrigens noch einige andere ungewöhnliche Produkte im Shop.

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Wenn Technologieblogs über die analoge Welt schreiben, muss es sich entweder um besonders hippe Dinge handeln oder die Überlegenheit der digitalen Welt proklamiert werden. Dieses mal zeigt sich ein Blogger des bekannten Blogs ReadWriteWeb in My Teenage Son Does Not Know How To Mail A Letter – I Blame Technology geschockt darüber, dass sein Sohn im Teenager Alter nicht weiß, wie man einen Brief mit der Post verschickt:

[...] I’m not sure who to blame. His mother, perhaps, or the public school system. But it turns out that my son – days away from graduating from High School- does not know how to send mail through the U.S. Postal Service. [...]

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sogar darüber lachen. Er beschreibt dann den Dialog, in dem er seinem Sohn versucht zu erklären, wie man den Umschlag beschriftet. Das hört sich derart überzeichnet an, dass man fast glauben möchte, der Dialog ist erfunden. Und dann dämmert es dem Autor, dass der digitalafinen Generation womöglich neben dem Briefeschreiben noch ganz andere Kulturtechniken flöten gehen:

[...] How is it possible that the world’s most connected, most tech-savvy generation ever does not know how to mail a letter? What else don’t they know? [...]

Vielleicht ist das der Lauf der Dinge und irgendwann gibt es keine Briefe mehr. Was meint ihr? Werden wir in Zukunft noch analoge Briefe schreiben?
Oder muss man die Frage Is letter writing a lost art, die in einem anderen Blog gestellt wird, mit Ja beantworten?

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Leser Michael Lanzinger ist ein Freund ausgefallener “Gadgets”. Und weil er sich den Ultimate 5-in-1 Geek Pen gekauft hat, erklärte er sich bereit, eine Gastrezension für die Leser des Notizbuchbogs zu schreiben:

Es gibt eindeutig Dinge, die man nicht wirklich braucht, sie aber genau deswegen unbedingt haben möchte. Sei es nun die Tasse in Form des Kopfes von Darth Vader oder aber den Wandhacken, der von einem steckenden Wurfstern de facto nicht zu unterscheiden ist. Das Internet sowie die ‘Nerd-Welle’ in der vergangenen Zeit hat uns eine Vielzahl solcher Tools beschert, denen oft eine nur zweifelhaften Nützlichkeit zukommt. Und genau diese Sparte ist es, in welche der 5-in-1-Geek-Pen einzuordnen ist.

Doch zunächst zu den Funktionen, es werden schließlich nicht weniger als fünf verschiedene Nutzungsmöglichkeiten – gerade auf ThinkGeek sehr vollmundig – angepriesen. Da ist zu allererst der obligatorische Kugelschreiber, der mit einer kurzen Mine daherkommt. Nur eine Farbe, dh eine Mine, aber das reicht schließlich auch um sich Notizen zu machen. Der Nachteil hier ist jedoch, dass die Mine über eine Länge verfügt, die offenbar im europäischen Raum so nicht vertrieben wird, auch der Austausch selbiger erschließt sich nicht sofort, denn die mitgelieferte Verpackung schweigt dazu. Selbst eine Anfrage beim Hersteller hat nur dazu geführt, dass gleich ein neuer Stift zugesandt wurde als die Mine einmal ausging. Das scheint dann offenbar einfacher zu sein, als sich Gedanken über Ersatzminen zu machen. Natürlich ging der Austausch aber dann doch, auch wenn man dafür die erhältlichen Minen erst einmal etwas manuell verkürzen muss.
Das zweite Feature ist ein Bedienstift für Smartphones. wer hier jedoch eine Stylus-Mine erwartet wird enttäuscht werden, es handelt sich nur um einen PDA-Eingabestift, der mit Touchscreens der handelsüblichen Smartphones nicht funktioniert. Hier hinkt der Geek Pen eindeutig der Entwicklung hinterher.

Die restlichen drei Funktionen stellen eine LED-Lampe, eine UV-Lampe und einen Laser-Pointer dar, die ihren Zweck erfüllen. Gerade der Pointer funktioniert einwandfrei und kann für Vorträge gut verwendet werden. Auch die LED ist, montiert auf einem beweglichen Hals, nicht nur sehr hell, sondern auch praktisch. Ob man damit allerdings wirklich gut im Dunkeln schreiben kann, sei dahingestellt. Die UV-Lampe ist nicht mehr als ein netter Gag, hier wäre eine Mine mit entsprechender Tinte interessant gewesen.
Alle drei Lichtquellen werden übrigens durch Knopfbatterien – wie auch die Mine in eher unüblicher Ausprägung – mit Strom versorgt und über zwei Knöpfe am Stift gesteuert. Leider hat die Lage der Einschaltknöpfe die unangenehme Nebenwirkung, dass sich die Lampen in zB einer Tasche oder auch einem Etui gerne von selbst aktivieren, wodurch meistens die Batterien dann leer sind, wenn man den Stift gerne entsprechend einsetzen möchte.

Als Fazit kann also gesagt werden, dass der Geek Pen – wie schon seine UV-Lampe – nicht mehr ist als ein netter Gag, zwar ein adrettes Schreibgerät aber definitiv keine Käufeempfehlung und sicherlich kein Must-have für den Geek/Nerd von Welt.
Wer unbedingt einen Mehrzweckstift sein Eigen nennen möchte, der sei doch eher auf z.B. einen Sonic Screwdriver oder einen Lamy Tri-pen (Werbelink) verwiesen und nimmt einen Presenter mit inkludiertem Laser-Pointer, um seine PowerPoint- oder Prezi-Slides ins richtige (Laser-) Licht zu rücken.


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

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In CANZONI INVISIBILI: AN AUDIO-VISUAL HYBRID präsentiert Moleskine seine Vinyl-Notizbuch-Kombination:

[...] A vinyl as a notebook, a notebook as a vinyl. Music, texts, illustrations and graphics come together, created by 20 different artists from around the world who specialize in practices as diverse as dance, film, electronic music, jazz, song-writing, poetry, illustration and visual art. A Moleskine notebook, a 7″ vinyl and an online repository form Canzoni Invisibili/Invisible Songs; a wide-reaching project conceived by Alessandro Cremonesi (La Crus) and Lagash (Marlene Kuntz) to celebrate the Italian writer Italo Calvino. 10 novels have been reimagined, taking his interdisciplinary and collaborative approach to heart through free interpretations and responses. [...]

Es geht also um den Schriftsteller Italo Calvino (Werbelink), von dem ich u.a. das Buch Der Baron auf den Bäumen (Werbelink) empfehlen kann. Im Moleskine Artikel findet ihr viele Bilder der Vinyl-Notizbuch-Kombi. Das obligatorische Moleskine Video findet ihr bei YouTube.

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Anfang Juli berichtete ich über ein Gewinnspiel der Firma Sigel, in dem die neuen bunten conceptum Bücher vorgestellt wurden. Nun hat mir Sigel ein Paket mit vielen bunten Notizbüchern geschickt, damit ich mir selbst ein Bild der neuen Reihe machen kann.

Die Bücher haben eine bewährte Sigel Ausstattung: stabiler, griffiger Einband und einen Haltgummi in der Farbe des Einbandes. Innen gibt es karierte oder linierte Seiten, die man mit zwei verschiedenfarbigen Lesezeichen strukturieren kann. Hinter dem vorderen Einband gibt es eine kleine Einstecktasche und hinten eine große Froschtasche. Die Seiten sind nummeriert, so dass man sie im Inhaltsverzeichnis referenzieren kann, das sich vorne im Buch befindet. Der Stift findet in der Stiftschlaufe Platz, die am hinteren Einband festgeklebt ist. Ich habe Bücher im Format DIN A5 und A6 hier.
Die neue Kollektion heißt Kollektion Colour und bietet die Farben Dunkelblau, Violett, Pink, Grün, Braun und Hellblau.

Da ich einige Bücher hier habe, möchte ich 10 davon weitergeben. Ja genau, 10 Stück! Aber dieses Mal möchte ich seit langem mal wieder eine Twitter-Verlosung veranstalten. Hier die Vorgehensweise:

  • Die Verlosung startet 27. Mai 2013 und endet am 31. Mai 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss den folgenden Text twittern oder re-tweeten und mir unter @notizbuchblog folgen:

    10 bunte Sigel conceptum Notizbücher zu gewinnen! @notizbuchblog folgen und diesen Tweet retweeten. http://bit.ly/16iPNVj

  • Am Ende werden alle Tweets durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner per Twitter Direct Message dann an und erfrage die Postanschrift. WICHTIG: damit ich euch eine Direct Message schicken kann, müsst ihr mir folgen!
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Kategorie: Sigel  Tags: , ,  13 Kommentare

Das dodocase kennen die Leser des Blogs schon aus verschiedenen anderen Artikeln: das war eine iPad Halterung mit Notizbuchbezug. Jetzt habe ich bei trendhunter und bei felt&wire den Hinweis auf die DODOnotes gefunden. Die kleinen Notizbücher sind etwas größer als das zugehörige iPhone 4 oder 5 und haben auf dem vorderen Einband einen Haltegummi für das Smartphone. Beispiel: das DODONOTES – for iPhone 4:

[...] DODOcase and Mohawk join forces to re-envision the relationship between paper and pixels with DODOnotes: A Nest for Your Phone, Paper for Your Thoughts. Completely made in the USA using traditional craft techniques, [...] A colorful elastic strap holds the device in place and when the phone is out it can be used to store other loose items such as business cards, cash, and a pen or stylus. [...] 30 tear-out sheets of Mohawk Superfine paper – Unique tray design to securely nest the phone – Colorful elastic strap to hold device securely – US-made exterior bookcloth fabric – Complementary stitching [...]

Das Büchlein gibt es in Rot, Blau und Scharz; es kostet knapp 14 USD. Bei vimeo gibt es ein Video zur Herstellung.

DODOnotes: The First iPhone Compatible Paper Notebook from DODOcase on Vimeo.

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(via poetryfoundation). Zum Artikel Moleskine’s CEO on paper’s advantages (and how to pronounce Moleskine) findet ihr einen Podcast mit einem Interview mit Arrigo Berni, dem CEO von Moleskine, den ihr übrigens unter @arrigoberni bei Twitter findet.

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mixed paper notebooks ist wieder ein Notizbuch, das zum Thema Recycling passt (auch wenn hier ein paar neue Seiten dazu gemixt werden). Diese Woche habe ich schon einige Male über solche Bücher berichtet. Im Shop von “Saturday Morning Vintage” findet man das Initial Mixed Paper Notebook für 20 USD:

[...] Handmade spiral bound notebook with a vintage file divider cover and filled with a mix of new and old papers. – Cover is made from a very pale green file divider with metal alphabet tab. All covers vary a bit and may have some fading or markings that come with age. Select the letter of your choice. – Each notebook has 75 pages, including 50 different blank / graph / lined / accounting papers and a handful of glassine / kraft / airmail envelopes. Notebook lays flat for easy writing and has a chipboard back. [...]

Abwechslungsreich und ein Blickfang sind die Reiter, die sich an jedem Buch befinden und dem Buchobjekt eine stylische Note geben. Im Shop gibt es auch noch andere Notizbücher und andere Papierprodukte. Viel Spaß beim Stöbern.

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