Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat eine neue Ausgründung namens digipen technologies. In der Pressemitteilung heißt es:

[…] Prof. Dr. Andreas Dengel, Leiter des Forschungsbereiches Wissensmanagement am DFKI: „Mittels digipen werden die handschriftlichen Daten sofort digitalisiert, in elektronischen Text umgewandelt und zur Weiterverarbeitung an verschiedenste Systeme weitergeleitet. So wird die Kluft zwischen handschriftlichen Aufzeichnungen und der bereits existierenden EDV-/IT-Infrastruktur von Unternehmen überbrückt.“ […]

Der Stift braucht für die Erkennung der Schrift allerdings das Anoto Punktraster (s. dazu auch anoto.com) auf dem verwendeten Papier. Das schränkt den Nutzungsbereich massiv ein, da das Papier zuerst mit dem entsprechenden Punktmuster bedruckt werden muss. Wenn man etwas sicherheitsparanoid ist, könnte man auch Angst davor haben, dass der Stift geheimerweise anfängt, das Geschrieben an Gott-weiß-zu-wem übertragen.

Auf der digipen Homepage findet ihr viele Hinweise zu Technik und Anwendungen.

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3 Antworten
  1. Carsten sagt:

    Auch fein. Besser ist der Lernstift, der die Handschrift ohne jegliches Puntkraster erkennt und auch Schreibfehler korrigiert. Wir habe dazu einen kleinen Beitrag im Blog http://www.paperscreen.me.
    Oder wer den Stift haben möchte kann sich hier per Kickstarter beteiligen: http://www.kickstarter.com -> Lernstift. Der Lernstift ist da einzigartig. Beherrscht jetzt schon mehrere Sprachen.

  2. jesse sagt:

    Bin auch die ganze Zeit auf der Suche nach einer „Handschrifterkennungs Lösung“. Durch Zufall bin ich darauf gestoßen das Notizseiten, die ich aus einem normalen, karierten Notizbuch mit Evernote abfotografiert habe, durchsuchbar sind. Es hat Worte in meiner Handschrift erkannt. Was ich noch nicht probiert habe, ist die Übertragung des handschriftlichen via OCR. Aber das handschriftliche Notizen durchsuchbar sind, finde ich ziemlich genial. Und es ist kein „Moleskine Evernote“. Ein „normales“ tut es offensichtlich auch.

  3. Michael sagt:

    Klingt sehr interessant muss ich sagen, wenngleich der Stift etwas klobig aussieht. Allerdings ist mir die Neuerung nicht ganz klar, denn das anoto-System wird ja auch bei Livescribe (http://www.livescribe.com/de/) angewandt soweit ich weiss und für den Echo Smartpen (nicht mehr das neueste Modell) gab es ja sogar eine App, die Handschrift erkennt.

    Mit wär da geholfen, wenn es sowas für den neuen Wi-Fi/Sky auch wieder geben würde, der ja mit Evernote agiert.

    Was den Lernstift angeht, find ich echt genial die Idee, va bei meiner ‚Sauklaue‘ 🙂

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