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Bei Discover Paper las ich vom witzigen The Bathroom Guestbook, das eine ungewöhnliche Notizbuchnutzung zeigt: ein Gästebuch für das Badezimmer:

[…] Everyone loves a little toilet humor! Turn the everyday bathroom break into a chance to record your deepest thoughts for the ages with this quirky guest book. Let friends and family mark each trip to the loo with thoughts, doodles, and assessments of the local décor so others can enjoy their ruminations from the can for decades to come. This padded hardcover journal, complete with foil stamping and a ribbon to mark its 112 pages, will make any water closet just a little bit cheekier. Made in China. […]

Natürlich könnt ihr auch ein normales Notizbuch als Gästebuch für das Bad oder die Toilette einsetzen, aber die lustigen Checklisten machen das Gästebuch speziell. Ein Buch kostet 15 USD und es gibt sogar einen Versand nach Deutschland.

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Heute Abend findet der Wiener Opernball statt. Bereits Ende Januar kam dazu die entsprechende Pressemeldung von Lanybooks mit Details zum Buch:

[…] Das cremefarbene soft-touch Lanybook im A6-Format ist gespickt mit luxuriösen Details. Ein Papiergoldrand sowie der ebenfalls goldene Lanybotton mit „Opernball“-Gravur und einem Tanzschuh-Anhänger veredeln das Notizbuch. Auch das Innenleben steht ganz im Zeichen des exklusiven Wiener Opernballs. Der Golddruck des Logos der Wiener Staats- oper verleiht jeder Seite des Notizbuches eine einzigartige Note. Der integrierte Taschen- spiegel macht das Lanybook zu einem stillvollen und praktischen Unikat. […] Das limitierte Lanybook ist Teil des exklusiven Damen-Goodie-Bags auf dem 58. Wiener Opernball. […]

Das Buch seht ihr auf den Fotos unten. Frage an die Damen: würde euch das Buch gefallen?


© mit freundlicher Genehmigung, Lanybook


© mit freundlicher Genehmigung, Lanybook

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Kategorie: Lanybook  Tags: , , , ,  7 Kommentare

Grandluxe ist eine Marke, über die wir berichtet haben. Wir hatten sogar schon eine Verlosung. Die Marke ist aber ein guter Beweis dafür, wie wahnsinnig sich die Notizbuchmarkt entwickelt – wie sich die Hersteller  und ihr Angebot verändern. Klickt man heute die Homepage an, findet man nicht mehr so viele bunte Notizbücher, sondern eine klare Linie, die sich Monologue nennt und verschiedenen anderen Notizbuchmarken gleicht bzw. ähnelt.

 

Auf jeden Fall ist Grandluxe mit seiner Monologue Reihe sehr vielfältig. Das müsst ihr euch anschauen. Das Angebot reicht von einfachen Notizbüchern, über Reisetagebücher und Citybooks bis hin zu Sketchbooks, die beispielsweise Ciak sehr ähneln.

Es gibt auch jede Menge andere Serien aus dem Hause Grandluxe – einfach mal durchklicken.

 

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Daycraft ist eine bekannte Marke für die treuen Leser des  Notizbuchblog.  Immer wieder gibt es etwas Neues von Daycraft zu entdecken – so auch jetzt: Ein Notizbuch in in doppelter Version,  das von beiden Seiten benutzt  und aufgeklappt werden kann.  Wie ihr im Video erkennen könnt, gibt es das Buch in vielen Farben und Variationen.  Auf der Hersteller-Seite heißt es:

It’s the notebook inspired by how we think. The Signature Duo by Daycraft – a fully reversible, double-sided, double spined casebound notebook

Unten findet ihr Fotos und ein Video.

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Mashable ist ein bekannter Tech-Blog, der immer wieder abgedrehte neue Ideen vorstellt. Eine davon ist in Wearable Book Creates Sensory Reading Experience beschrieben:

[…] The project, called „Sensory Fiction,“ comes out of the MIT Media Lab. The reader wears a vest-like contraption that uses effects such as ambient lighting, vibration, temperature and compression to produce physical sensations that represent setting and emotion described in a story. […]

Digitales Feedback für analoge Lesevorgänge gibt es häufiger in Kinderbüchern. Ich mag diese Dinger gar nicht und bin da eher altmodischer Buchpurist. Bei der Idee oben dachte ich aber spontan an Tagebücher. Tagebücher sind ein Hort von Gefühlen, Emotionen, Meinungen; von Persönlichem, Geheimem und Sehnsuchtsvollem. Oft werden beim Lesen die alten Gedanken und Gefühle induziert, die man bei der Niederschrift hatte. Mit dem „sonsory reading“ könnte das Notizbuch direkte physische Rückmeldung geben. Wenn man das noch mit Geruch und Geräusch versehen würde, wäre das eine umfassende Erfahrung. Mir persönlich wäre das zu viel. Es ist zwar ein schwieriges Unterfangen, aber ich versuche stets an mich selbst so zu schreiben, dass ich beim Lesen in einigen Jahren auch die Erinnerungen an die Gefühle und Umstände hervorrufe. Das gelingt mir nicht immer, aber Übung macht den Meister.
Das „wearable Buch“ hat vorprogrammierte Reaktionen, aber ich bin mir sicher, dass man das auch über einen E-Book-Reader automatisch hinbekommt, indem man einen Computer die Inhalte interpretieren lässt; vorausgesetzt, das Tagebuch ist maschinenlesbar.

Was meint ihr? Würdet ihr ein Buch wie das oben beschrieben kaufen? Würdet ihr euch eine „Erweiterung“ für euer Tagebuch wünschen, die auch physisch Rückmeldung zur Lektüre gibt?

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k lender kennt ihr sicher noch. Das ist die Marke, die die ungewöhnlichen Kalenderformate anbietet. Bereits letztes Jahr habe ich Produkte verlost, aber ihr könnt sie auch online kaufen.

Im Dezember bekam ich zwei Kalender 2014 zugesandt, davon eine in Grau und eine „limited edition electric blood“ in leuchtendem Rot. Die beiden Kalender sind gleich ausgestattet: Wenn man sie aufschlägt, fällt sofort die ungewöhnliche Befestigung des Buchblocks auf. Der ist nämlich nicht am Buchrück befestigt, sondern auf den hinteren Einbanddeckel geklebt. Dadurch sieht man beim Aufschlagen direkt die Heftung am Buchrücken des Buchblocks. Das Deckblatt ist mit der gleichen „Wortwolke“ wie die Banderole der Verpackung bedruckt. Innen findet sich das k lender – typische Design: auf einer Doppelseite findet sich eine Woche. Jeder Tag ist eine Zeile, deren Stundeneinordnung sich über die beiden Seiten erstreckt. Dort hat man dann volle 24 Stunden im direkten Zugriff, jeweils von 7 Uhr des aktuellen Tages bis 6 Uhr des Folgetages. Unten rechts findet sich die Angabe der Kalenderwoche und rechts oben ist der aktuelle Monat sichtbar. Hinten gibt es noch eine Jahresübersicht und ein paar Seiten für Notizen. Es gibt aber kein Lesebändchen oder gar eine Froschtasche. Die Ecken des k lenders sind gerundet.

Ich weiß, es ist schon spät im Jahr für Kalenderverlosungen und in Schreibwarenläden kriegt man Kalender schon zum halben Preis, aber ich möchte beide Kalender dennoch an euch weitergeben.

  • Die Verlosung startet 24. Februar 2014 und endet am 26. Februar 2014 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Ich habe hier auch noch Kalender von paperblanks und anderen Herstellern. Die werde ich jetzt sukzessive ebenfalls verlosen. Und nun noch ein paar Bilder der schönen Stücke.

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Durch Zufall habe ich diese hübschen Notizbuchhüllen von R& L Goods entdeckt. Sie wurden in Zusammenarbeit mit dem Designstudio Piano Mobile entworfen. Es sind spezielle Hüllen für Moleskine Cahier Softcover Journals, also sehr dünn.  Die Hüllen haben ein Band, um sie zu verschließen und ein Stifthalter im Cover drin.  Wer sich eine Hülle kauft, erhält ein blanko Notizheft und einen Bleistift dazu.

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In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) schreibt Tilman Spreckelsen in Erforschung von Notizbüchern – Besuch im Steinbruch des Autors über die Frage, warum wir Notizbücher führen.
Im Artikel zitiert er auch Dr. Gabriele Radecke, die mich über Twitter wegen des Artikels informiert hatte. Sie leitet an der Universität Göttingen die Theodor Fontane-Arbeitsstelle am Seminar für Deutsche Philologie, die u.a. die Notizbücher Theodor Fontanes erforscht:

[…] Theodor Fontanes 67 Notizbücher sind das letzte noch unveröffentlichte größere Textkorpus des Autors […] Die digitale Edition im Fontane-Notizbuch-Portal wird alle Notizbuchaufzeichnungen in synoptischer Darstellung von Digitalisat und diplomatischer Transkription sowie einen historisch-kritisch edierten Text mit textkritischem Apparat und Kommentaren unter Open-Access-Lizenz veröffentlichen. […]

Im FAS Artikel schreibt Spreckelsen, wie groß der Verlust des Notizbuches für berühmte Persönlichkeiten vergangener Zeiten war. Das kann ich mir gut vorstellen. Mit ginge es heute auch so und es gab noch damals noch kein „Backup“ oder eine Synchronisation in die Cloud.

Interessanterweise wird im Artikel und auch von Fontane streng zwischen Notizbuch- und Tagebuch unterschieden:

[…] Regellosigkeit als Prinzip – Regelmäßig bleiben Seiten frei, um Raum für Ergänzungen und Korrekturen zu lassen. Weil sich der Schriftsteller bewusst gewesen sei, dass seine Tagebücher auch für die Nachwelt von Interesse waren, habe er „die größten Intimitäten“ dort lieber nicht niedergelegt, sagt Radecke, sondern eher in den Notizbüchern: „To-do-Listen, Packlisten, Rechnungen von Hotelübernachtungen, Medikamente, die er brauchte. Das geht schon sehr in die Privatsphäre.“ […]

Das handhabe ich oft anders, wobei ich dafür aber mehrere Notizbücher führe, speziell dann, wenn ein Thema so viel Einträge erfordert, dass ein Buch dann zu schnell voll wäre. Notizbücher führt Fontane (wie anscheinend auch andere Berühmtheiten) eher spontan und regellos. Damit kann ich mich anfreunden, was den Inhalt angeht. Die Form habe ich dabei durchaus strukturiert. Aber das wisst ihr ja aus meinen Notizbuchregeln. Aber komplett ungeordnet mochten es dann doch nicht alle, etwa Humboldt:

[…] Manche Autoren bringen nachträglich eine eigene Ordnung in ihre Notizbücher, beschriften sie und legen Inhaltsverzeichnisse an. Alexander von Humboldt (1769 bis 1859) ließ die Hefte, die er seit dem späten achtzehnten Jahrhundert auf seinen Reisen mit sich führte, einige Monate vor seinem Tod binden. […]

Inhaltsverzeichnisse sind mir beim spontanen Führen eines Notizbuchs ein Grauen – sie bremsen mich zu sehr. Ich suche lieber durch Blättern über die Seite und dabei unter Zuhilfenahme bestimmter Markierungen (s. Notizbuchregeln).

Bin sehr auf die Forschungsergebnisse gespannt!

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Jesse von filzstück schickte mir eine Mail mit dem Hinweis auf die ungewöhnlichen Lederhüllen für Notizbücher, die bei etsy angeboten werden:

[…] Wie transportiert man stilvoll das Notiz-/Tagebuch inklusive Stift? Ohne das lästige Durchdrücken des Stifthalters beim Schreiben? Ohne das verzweifelte Suchen in den unendlichen Weiten einer Tasche nach dem Stift? […] Konzipiert wie ein Buchschuber. Bioleder mit Wollfilz gefüttert. Die Verschlussbänder sind festgenietet; verschlossen und gesichert mit einer kleinen Gürtelschnalle. Für die Aufbewahrung des Stiftes haben wir das Leder an entsprechender Stelle eingeschnitten und den oberen Teil rund abgesteppt. […]

Knapp 70 EUR kostet das Exemplar bei etsy. Ihr könnt zusätzlich Individualisierungen anfragen. In der Mail steht dazu:

[…] Herausgekommen ist „Storyteller“ ein Notizbuch Schuber der vollkommen individualisiert werden kann. Sowohl was Größe, Leder, Filz und Farben angeht. A6, A5, A4. Kein Problem. Durch entsprechende Handarbeit und made-to-order Produktion alles abbildbar. […]

Bei flickr findet ihr tolle Fotos der Hülle. Ich finde sie sehr ansprechend und als Notizbuchschutz sehr sympathisch.


© mit freundlicher Genehmigung, media.digest

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