Leser Stephan schickte mir den Link auf den Spiegel-Artikel 130 Jahre Federhalter – „Wer mit Füller schreibt, macht ein Statement“. Darin gibt Herr Timter, seines Zeichens Redaktionsleiter des Magazins „Kult“, ein Kurzinterview zum Thema Füller in einer von digitalen Helfern beherrschten Welt. Er sagt, dass der Füller ein Statement ist und grenzt ihn vom Kuli ab:

[…] Vor allem junge Leute schreiben immer weniger per Hand – und wenn, dann eher mit dem Kugelschreiber. Das geht schneller. Das macht den Füllhalter aber auch zu etwas Besonderem: Wer im Meeting mit Füller schreibt, macht ein Statement. Ich würde es bewusstes Notieren nennen: Man überlegt sich eher, was man schreibt, weil man mit dem Füller nicht so schnell ist wie mit dem Kuli. Außerdem kann ein schicker Füllhalter auch ein modisches Statement sein. […]

Kennt jemand von euch das Magazin „Kult“?

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7 Antworten
  1. Isabella sagt:

    Ich schreibe selbst sehr viel mit Füller – fast schon so etwas wie mein Markenzeichen in den letzten Jahren: Lamy-Füller mit brauner Tinte :)
    Das mit dem bewussteren Schreiben kann ich nur unterschreiben. Ich muss auch sagen, durch dieses sehr häufige schreiben mit der Hand und auch dem Füller fällt es mir meistens sehr leicht, meine Gedanken strukturiert zu Papier zu bringen.
    Auch Karten und kurze Briefe haben so handgeschrieben für mich einen ganz anderen Stellenwert.

    Liebe Grüße,
    Isabella

  2. Christoph sagt:

    Hallo Christian,

    bei der Zeitschrift ist die „Kult am Pult gemeint“, die Webseite findet sich hier http://kultampult.de

    Gruß
    Christoph

  3. Ingo sagt:

    „Kult“ kenne ich nicht – aber ich schreibe sehr gern mit Füller :)

  4. Herbyman sagt:

    Hi Chris, ich hab den Kommentar von Isabella gelesen. Sie schreibt auch wie ich mit Lamy Füller, benutzt dabei ne braune Tinte. Frag sie mal wo man denn ne braune Tinte für den Lamy her bekommt und welchen Lamy sie benutzt.

    Bis neulich

    Häbät

  5. @Christoph: aha! Stand ja auch im Artikel … Danke für den Link.

    @Isabella: kannst du uns sagen, wo du deine braune Tinte kaufst? Herbyman fragt das im letzten Kommentar.

  6. tina sagt:

    Also daß man mit Füller langsamer schreiben soll als mit Kuli, dem kann ich nicht zustimmen. Die meisten Kulis die man so daheim rumkullern hat und ohne bewußt nachzudenken eben verwendet oder die in Firmen als Firmenkulis an die Mitarbeiter und Werbegeschenke an Kunden verteilt werden schreiben nämlich eher schlecht – da hakt die Kugel, es kratzt, es kommt tlw nix raus, man muß die Sachen 3x nachziehen,… oder sie schmieren und man muß immer wieder mal einen Farbbatzen von der Kulispitze abwischen. Jede privat gekaufte und gewartete Füllfeder funktioniert da besser und erlaubt weicheres, flüssigeres Schreiben und das muß kein 200,- € Mont Blanc sein, da reicht jedes 10,- – 15,- Schulmodell. Klar, wer sich einen Kugelschreiber ähnlicher Preisklasse kauft wird schreibgeschwindigkeitsmäßig mithalten können aber dann macht er genauso ein Statement wie der Füllhalterkäufer und ist nicht mit dem gemeinen „ich verwende mal eben einen geschenkt bekommenen 50cent Kuli“-Verwender zu vergleichen.

    Ich schreibe inzwischen übrigens selbst meist mit Druckbleistiften (auch so aus der 10-15,- € Klasse) – entweder 0,7 mit HB oder wenn ich 0,5 verwende, dann bevorzugt mit B als Miene für einen weicheren Schreibfluß.

  7. Isabella sagt:

    @ Herbyman:
    Ich habe verschiedene Lamy Füller und nutze in allen den jeweils passenden Lamy-Konverter mit einfacher brauner Tinte von Pelikan!

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