Das Bild vom professionellen Autor hat sich im Lauf der Zeit massiv verändert. War das typische Bild früher untrennbar mit Notizbuch und Stift und später mit der Schreibmaschine verbunden, denken die meisten Menschen heute ganz automatisch an Laptops oder Tablets als Schreibwerkzeuge moderner Autoren. Doch so treffend diese Assoziation in vielen Fällen auch sein mag, gibt es doch Ausnahme. Berühmte Ausnahmen, wohlgemerkt, von denen Mashable zehn zusammengetragen hat.

Darunter sind Autoren wie Quentin Tarantino, George R. R. Martin – Games of Thrones anyone? – und George Clooney (ja, der schreibt auch Drehbücher und Skripte). Sie nutzen Tools von der analogen Schreibmaschine bis zum bewährten Notizbuch und sind mit diesen analogen Schreibwerkzeugen kreativer als mit dem Laptop.

10_Famous_Writers_Who_Don_t_Use_Modern_Tech_to_Create

Quentin Tarantino beschreibt seinen Workflow beispielsweise so:

„My ritual is, I never use a typewriter or computer. I just write it all by hand. It’s a ceremony. I go to a stationery store and buy a notebook — and I don’t buy like 10. I just buy one and then fill it up. Then I buy a bunch of red felt pens and a bunch of black ones, and I’m like, ‘These are the pens I’m going to write Grindhouse with,’“…

Das Schreiben von Hand hat nicht nur haptische, sondern auch neurologische Vorteile gegenüber dem reinen Tippen. Interessieren Euch diese Unterschiede? Und schreibt ihr selbst noch von Hand?

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4 Antworten
  1. webthom sagt:

    ja, ich schreibe mit der Hand – oft als erster Schritt, wenn ich einen Text konzipiere. Es macht einen Unterschied, ob dieser erste Schritt in Handschrift oder mit dem Laptop vollzogen wird. Ich habe den Eindruck, dass ich andere Quellen von Kreativität anzapfe, je nachdem, welches Medium ich am Anfang nutze. Und könnte gar nicht mal sagen, was „besser“ ist. Es ist auf jeden Fall anders. Inzwischen versuche ich, einfach eine gute Mischung aus beiden Welten zu finden – und nicht zu spät auf den Laptop umzuschalten, damit sich der Aufwand nicht gerade verdoppelt. Ich habe es noch nie als Zeitverschwendung erlebt, mit der Handschrift zu beginnen.
    Thomas

  2. wildgans sagt:

    Einkaufszettel natürlich. Notizbucheinträge. Postkarten, Briefe.
    Es ist zu etwas Besonderem geworden, das Handgeschriebene.
    Schön, über diese Autoren zu lesen!
    Gruß von Sonja

  3. mischa gerloff sagt:

    Mir geht es wie Thomas. Ich habe das Gefühl, daß ich anders denke, wenn ich mit Stift und Papier arbeite. Zudem ist die Möglichkeit, schnell zu reagieren, ein großer Vorteil. Und mich auf dem Papier „auszubreiten“ und die Übersicht zu behalten. Auch wenn ich am Computer sehr gern mit Mindmaps arbeite – die ersten Entwürfe gibt es immer auf dem Papier, Buntstifte und der Füller mit einer EF-Feder sind dabei eine große Hilfe.

  4. Steffi sagt:

    Von Hand schreibe ich irgendwie emotinaler. Es scheint mir, als kämen die Wörter von einem tieferen „drinnen“, als beim tippen. Habe in letzter Zeit festgestellt, dass auch der Inhalt beim Tagebuchschreiben oder den Morgenseiten tatsächlich anders ist. Außerdem finde ich handschriftlich schreiben auch viel ästhetischer. Das zelebriere ich dann nämlich auch mit einem Füllhalter. Wenn der mal nicht zur Hand ist, liebe ich es mit einem weichen Bleistift ins Notizbuch zu kritzeln.

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