Archiv für » Dezember, 2014 «

Leserin Heike hat auch eine Leserfrage, die ihr aktuell unter den Nägeln brennt:

[…] ich bin immer noch verzweifelt auf der Suche nach einem Notizbuch von der Fa. Piccadilly. Es heißt Primo und ich suche es in der Größe Large.

Kannst Du vielleicht mal fragen, ob jemand von Deinen Lesern zufällig in nächster Zeit in den USA ist und mir welche mitbringen könnte? Über Amazon kriegt man sie nur als Einzelstücke mit horrenden Versandkosten. In Deutschland angeblich bei Karstadt, aber ich habe hier schon 15 Filialen abtelefoniert (meins war Anfang 2014 auch von dort), aber das war nur ein Sonderposten, den die bekommen hatten.

Ich habe die Firma auch schon angeschrieben, jetzt gerade zum 2. mal und noch keine Antwort bekommen. […]

Hier der Link auf das Buch: Piccadilly Primo.

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Noch eine kurze Zwischenmeldung in der Blogpause. Faltbücher gibt es übrigens auch „Out-of-the-box“ wie mir mein Freund Herbert aus den USA berichtet. Er ist irgendwo in Kalifornien unterwegs und hat bei Barnes&Noble diese Bücher gesehen:

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Ausnahmsweise ein Zwischenartikel trotz Blogpause, weil eine Leserin eine verzweifelte Anfrage nach dem passenden Kalender gestellt hat:

[…] nachdem ich wirklich viele, viele Stunden im Netz und auch in Läden verbracht habe, um das passende System für mich zu finden, dachte ich, wenn es jemand weiß, ob es das gibt, was ich suche, dann Ihr.

Den Style vom Traveller Notebook oder paper republic finde ich optimal für mich. Sprich eine Lederhülle mit der Möglichkeit verschiedene Hefte im Inneren unterzubringen. Ich suche dafür einen Kalender in A6 oder etwas größer. Das außen rum, kann ich mir anfertigen lassen.

Wichtig ist für mich, dass das Blattmass mindestens DinA6 hat. Fast alles auf dem Markt ist entweder schmaler oder es ist dann halt das Außenmaß und daher nen halben Zentimeter oder so kleiner. Das finde ich aber total doof, weil ich immer gefaltete Rezepte und Flyer in meinen Kalender tue und die sind halt A6. Wenn der Kalender kleiner ist, schaut immer etwas am Rand raus und das stört mich. Ich suche einen Wochenkalender, wo links die Woche ist und rechts Platz für Notizen oder alternativ wie beim Diario Kalender von Heye: links von Mo bis Fr und rechts oben noch Samstag und Sonntag, darunter die Hälfte Notizen. Die Variante links die Woche und rechts Notizen gibt es ja von mehreren Herstellern in tollem Design (Moleskine, Leuchtturm, idena agende, x17…), aber leider nicht eben in A6, immer irgendwie ein bisschen kleiner oder schmaler. Ich würde auch ein ausländisches Maß nehmen, dass etwas größer ist. So wie Ciak oder so (12×17). Die haben dann aber leider nicht das richtige Layout. Der Sigel Conceptum ist das Beste, was ich bisher gefunden habe. Da stört mich dann aber, dass die relativ kleinen Felder der Tage auf der linken Seite vollgeballert mit 3 Sprachen Text und Feiertagen sind. […]

Habt ihr Ideen, wie der Leserin zu helfen ist? Kennt ihr Kalender, die die passenden Maße haben? Danke für eure Unterstützung und guten Rutsch!

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Das war mal wieder ein bewegtes Jahr – privat und im Blog. Das Jahresende ist automatisch Anlass für ein kurzes Innehalten und ein Rückblick. Ich glaube, es gab noch nie so viele Verlosungen und Gewinne wie dieses Jahr. Die Artikelfrequenz dürfte im Schnitt bei einem Artikel pro Tag liegen und während die Leserzahlen jahreszeitenbedingt stärker schwankten als die Jahre zuvor, so wurden mittlerweile seit Blogstart im mai 2009 mehr als 2.3 Millionen Artikel gelesen. In guten Monaten lesen mehr als 20.000 Leser ca. 50.000 Artikel.

Auch in meinen vielen ungeplanten Blogpausen seid ihr mir immer treu geblieben und habt im Blog gelesen. Nun werde ich eine geplante Blogpause bis Januar einlegen und es bleibt mir noch, Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr zu wünschen!

Wenn ihr den Jahresstart 2015 im Blog nicht verpassen wollt oder in der Zwischenzeit etwas stöbern wollt, könnt ihr euch hier umschauen:

Übrigens: die Anleitung für den Weihnachtsbaum auf den Bildern ist der meistgelesene Artikel im Blog. Nur dieser eine Artikel wurde seit Anfang Dezember 2012 mehr als 13.000 Mal gelesen. Da wurden wohl viele Bücher in Weihnachtsbäume gefaltet …

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Leser Gerd, eine zuverlässige Quelle für tolle Linktipps rund um das Thema „Schreiben“, hat mich auf den interessanten Artikel Leere beim Schreiben: Das weiße Blatt aufmerksam gemacht. Der Autor denkt darüber nach, wie sich die Gedanken beim Schreiben formen. Er sieht Analogien bei der freien Reden, wo sich die Gedanken oft auch nach und nach formen und „ein Wort das andere gibt“. Natürlich ist das Schreiben nicht so spontan und kann auch wieder korrigiert werden, gerade in Zeiten des digitalen Schreibens.
Dennoch ist das Dahinfließen der Handschrift ein Prozess, an dessen Anfang das Ende nicht immer ganz klar ist:

Es gibt – nach wie vor – ein Schreiben, durch das sich die Gedanken überhaupt erst im Prozess des Schreibens entwickeln.

Dabei spielt im Gegensatz zur Rede der Klang der Worte nur beim Stillen lesen eine Rolle, ansonsten aber auch die Worte, die als Schrift visualisiert sind:

Wenn der Prozess des Schreibens selbst kreativ ist, dann weiß man in dem Moment, in dem man den ersten Satz formuliert, nicht,wie der letzte Satz lauten könnte. Schreiben in diesem avancierten Sinn heißt nicht, Gedanken, Argumente, Überlegungen, Theorien in eine angemessene sprachliche Form zu bringen, sondern im Vertrauen auf die mögliche Eigendynamikdes Schreibens darauf zu bauen, dass aus dem Fortschreiben der Wörter die Gedanken und Ideen überhaupt erst entstehen

Er schließt den Text mit der Betrachtung, dass Schreiben heute eher unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet wird und nicht mehr so sehr als linearen Prozess. Er wünscht sich, dass diese Form des kreativen Schreibens, die zusehends in Vergessenheit gerät, nicht verlernt wird.

Ein interessanter Text, in dem man sich häufig wiederkennt und der viele Aspekte des eigenen Schreiberlebnisses treffend formuliert.

schreiben_gedanken

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Leserin Judith hat meine Anleitung: Weihnachtsbäume aus alten Buchseiten falten ausprobiert und mir ein Foto geschickt. Sehr hübsches Arrangement.


© mit freundlicher Genehmigung, Leserin Judith

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Bei Pencil Revolution las ich über „The Divide“, einen Stift- und Notizhefthalter:

Now, a solution to allow your pens and pencils to live in harmony on your desk. The Divide can hold up to 6 pencils, 6 pens, or a combination of other items including three pocket notebooks. Handmade from solid walnut and finished with a smooth satin poly finish.

Schönes Schreibtischaccessoire, aber 60 USD + Versand sind allerdings ein Wort.

the_divide

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The Meeting Notebook ist ein Kickstarter-Projekt, das ein spezielles Notizbuch für Besprechungen finanzieren will:

[…] A functional notebook designed to help you maximise your meetings, take effective notes & execute your action points more efficiently. […]

Bisher ist der „Ansturm“ eher begrenzt.

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Leserin Pia schrieb mir eine Mail und erzählte mir von ihrer Webseite, auf dem sie einen minimalistischen Kalender zum Selberausdrucken zum Download anbietet. Sie schreibt:

Neues Jahr, neuer Jahresplaner, dachte ich mir also, und habe selber einen gestaltet. Mit Tages-, Wochen- und Monatsübersichten im minimalistischen Design, dazu Listen. Etwa die „100 Dinge, dich ich tun will“- Liste, meine Wunschliste für Dinge, die ich nicht sofort kaufen möchte, sowie eine Liste der Dinge, für die ich dankbar bin.

Im Artikel Der Minimalismus Kalender 2015 zum Drucken ist da! findet ihr Fotos und weitere Infos zum Kalender.

minimalismus_kalender

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Der Artikel Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten ist seit mindestens sechs Wochen (mal wieder) der Renner im Notizbuchblog und führt die Statistik der meistgelesenen Artikel im Blog mit weitem Abstand an.
Das Basteln und Falten dieses Baumes in einen Buchblock erfordert einiges an Geduld und teilweise auch Kraft. Für alle, die eine weniger anstrengende Bastelanleitung suchen oder gar mit Kindern basteln wollen, habe ich heute eine neue Anleitung.
Ich weiß nicht mehr, wo ich die Bäume gesehen hatte, aber es ist mir schnell gelungen, sie zu kopieren. Hier meine Anleitung. Das Endergebnis seht ihr am Ende des Artikels (letztes Bild).

Man nehme also ein altes Buch, das mindestens A5 groß ist und aus dem man einzelne Seiten heraustrennen kann.

Idealerweise nimmt man Seiten mit viel Text, der ohne große Lücken auskommt. Das Ziel ist nun, einen Halbkreis aus der Seite zu schneiden. Dazu kann man einen Teller als Schablone verwenden, sofern dieser im Halbkreis gut über den mit Text bedeckten Teil der Seite reicht. Etwa wie im Bild gezeigt;

Man markiert also mit der Schablone einen Halbkreis mit einem Stift …

… und schneidet den Halbkreis anschließend aus. Das sieht dann so aus:

Nun kommt der Teil mit dem Falten. Das Falten erfordert etwas Experimentieren. Seid nicht enttäuscht, wenn ihr nicht gleich die richtige Falttechnik beherrscht – ich brauchte auch etwas, bis ich den Dreh raus hatte.
Also: ihr merkt euch etwa den Punkt, an dem die gerade Kante des Halbkreises im Verhältnis 4:1 geteilt wird. Dort faltet ihr die eine Seite des Halbkreises um. Im Bild habe ich den umgefalteten Teil mit rot markiert:

Nun dreht ihr das Blatt einmal um und faltet es noch einmal entlang der im vorigen Bild mit „Kante 1“ gekennzeichneten Kante.

Das wiederholt ihr wieder …

… und wieder, bis keine Faltung mehr möglich ist. Das sieht dann so aus:

Da der Baum jetzt noch dazu tendiert, aufzublättern, klebt ihr die aufeinander liegenden Ebenen leicht zusammen. Danach sieht er eher flach aus:

Und am Ende nehmt ihr euch ein grünes Stück Papier und schneidet den Stamm aus (ich weiß, dass Stämme nicht grün sind, aber das gibt einen schönen Kontrast …). Und fertig ist der Weihnachtsbaum.

Ihr könnt Papier und Größe natürlich variieren. Hoffe, ihr könnt in den ruhigen Tagen vor Weihnachten noch ein paar Bastelexperimente durchführen und freue mich auf eure Rückmeldungen und Bilder von vielen Weihnachtsbäumen.

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