Archiv für » Februar, 2016 «

Im Artikel People Who Write Well Do This One Simple Thing, Psych Study Finds wird eine Studie vorgestellt, die die Schreibgeschwindigkeit zum Gegenstand hatte. Intuitiv hätte man die Ergebnisse erwartet, oder? Hier die Zusammenfassung:

[…] People who type quickly may use the first word that comes to hand. Slowing down allows the mind more time to find the right word. This could be why forcing yourself to slow down a little improves the sophistication of vocabulary used. […]

Wer zu schnell schreibt, denkt zu wenig nach. Wer zu langsam schreibt, denkt zu viel nach. Wenn man aber zu schnell unterwegs ist und sich etwas bremst, der kommt zu besserer Textqualität.
Diese Regel scheint übrigens unabhängig davon zu gelten, ob man analog oder digital schreibt.

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Kalender und Notizbuch von Häfft fanden in der letzten Verlosung einigen Zuspruch, aber nur zwei Leser konnten gewinnen. Dieses Mal haben Caro und Michael. Glückwunsch an die Gewinner.

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Der Reclam Verlag ist wahrscheinlich jedem ein Begriff, v.a. wegen der kleinen gelben Bücher, die man in der Schule häufig liest. Einer der ersten Artikel im Blog überhaupt war der Artikel Kleine gelbe Notizbücher im typischen Reclam Stil. Kenner wissen aber, dass es nicht nur kleine gelbe Bücher gibt, sondern auch rote, grüne und bunte.
Anscheinend kam das gelbe Notizbuch so gut an, dass der Verlag nun Notizbücher in sechs Farben anbietet, auf der Seite Reclams Universal-Notizbuch findet man nicht die die Exemplare zum Einzelkauf, sondern auch im 12er-Pack in der Box.

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Kategorie: Reclam  Tags: ,  7 Kommentare

Leserin Judith machte mich auf den Artikel „Aktion Handschreiben 2020“ – Mission: Rettet die Handschrift! aufmerksam.
Auf der Bildungsmesse didacta wurde eine Initiative zum Erhalt der Handschrift ins Leben gerufen. Immer mehr Schüler haben scheinbar Probleme mit der Handschrift. Kein Wunder, wird doch in manchen Ländern schon das Lernen der Schreibschrift eingestellt:

[…] Seit diesem Jahr müssen finnische Schüler keine Schreibschrift mehr lernen, in den USA ist es bereits jetzt schon weitgehend so. Die meisten Eltern in Deutschland wollen das offenbar nicht. […]

Auch in diesem Artikel wird wieder betont, dass Motorik auch Einfluss auf das Gehirn hat und das Denken angeblich fördert:

[…] sei das Gehirn von der Evolutionsbiologie her weiter so angelegt, dass Bewegung mehr Synapsenverschaltungen schaffe und dadurch auch eine höhere Denkleistung entsteht […]

Wie die ZEIT berichtet gab es in einer Lehrerumfrage vernichtende Rückmeldung zur Fähigkeit der Schüler mit der Hand zu schreiben. Beim Deutschen Lehrerverband heißt es:

[…] Mehr als die Hälfte der befragten Lehrerinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen beobachten gerade mal bei höchstens 38 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler, dass diese 30 Minuten oder länger beschwerdefrei schreiben können. […]

Es geht letzten Endes nicht um ein Entweder-Analog-oder-Digital, sondern darum, dass die Kulturtechnik der Handschrift erhalten bleibt. Der letzte Satz im Artikel bei heute.de fasst das so zusammen:

[…] Müller betont, dass althergebrachte Kulturtechniken nicht gegen die neuen Technologien wie das Computerschreiben ausgespielt werden sollten. „Es geht um eine Sowohl-als-auch-Pädagogik und nicht Entweder-oder.“ […]

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In der Karrierebibel las ich neulich einen neuen Begriff: Zentangle. Der Begriff bzw. das Phänomen hat sogar eine eigene deutsche Homepage: zentangle.de (US: https://www.zentangle.com/), wo auch erklärt wird, was es damit auf sich hat:

[…] Die Zentangle-Methode wurde von Rick Roberts und Maria Thomas in den USA entwickelt, um Menschen zu helfen, durch das Zeichnen von vorgefertigten Mustern einen meditativen und entspannten Zustand zu erreichen. Meditation ohne zu meditieren, könnte man es auch nennen.[…]

Anscheinend wird das Kritzeln und Ausmalen auch als Therapiemethode verwendet. Ausmalbücher für Erwachsene sind ja im Trend, und auch wenn Ausmalbücher nicht genau den Zentangle Charakter haben, finde ich es doch bedenklich, dass das Verfahren gleich mit „zertifizierten“ Trainern daherkommt und eine deutliche Monetarisierung mit sich bringt.

Wie im Blog schon häufig berichtet, ist Kritzeln eine weit verbreitete Methode kreativ zu werden. Angeblich fördert es die Konzentration.

Ich finde das Verfahren kreativ und mancher wird sich dabei auch entspannen können – aber daraus gleich einen „Markt“ zu erzeugen, finde ich irritierend.

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Neulich hatte ich seit langem mal wieder Kontakt mit dem Häfft Verlag. Nach einem Blick auf die Homepage bekam ich zwei Rezensionsexemplare.

Zum einen einen „Timer“ für 2016: er besitzt ein 12-Monats-Kalendarium und ist wochenweise strukturiert. Eine Woche findet auf einer Doppelseite Platz, zusammen mit einer Infoleiste auf der rechten Seite. Diese enthält Platz für Aufgaben, Platz für Notizen, ein kleines Foto mit einer Monatsübersicht und einem kurzen Infotext zu verschiedenen Themen. Jeweils am Anfang eines Monats gibt es eine spezielle Doppelseite: rechts ein großes ganzseitiges Foto, links eine Monatsübersicht, viel Platz für eine Aufgabenliste, sowie eine Übersicht über die Geburtstage, die man in diesem Monat nicht vergessen möchte. Abgerundet wird das ganze durch Übersichtsseiten zu Jahreskalender, Ferienzeiten, Feiertagen und allerhand Infos zum Thema Zeitmanagement. Die zwei Lesezeichen (grün und grau) sowie die Froschtasche hinten im Buch geben dem Kalender den letzten Schliff. Der glatte, biegsame Einband liegt gut in der Hand und wird von einem grünen Haltegummi zusammengehalten. Ein schöner Kalender, der im ersten Moment fast zu üppig scheint, in der täglichen Arbeit aber sicher sehr viel Freude machen wird, wenn man sich an die vielen kleinen Details gewöhnt hat. Mein Kalender hat ca. die Größe A5.

Mein zweites Exemplar ist ein Notizbuch in der Größe A6. Es besitzt ein Lesezeichen und im Buchschnitt ist eine Art Register sichtbar, das sich auch im Seitenlayout widerspiegelt. Die Seiten sind kariert und nummeriert. Auf der linken Seite findet sich im Fuß der Seite ein Sinnspruch in sehr dezenter Größe. Auf der linken Seite oben gibt es einen schmalen unbedruckten Bereich, etwa um die Seiten mit Überschriften zu versehen. Das Buch macht einen robusten Eindruck und für die schnelle Notiz zwischendurch ist es ideal.

Sowohl den Kalender als auch das Notizbuch möchte ich an euch weitergeben:

  • Die Verlosung startet 17. Februar 2016 und endet am 20. Februar 2016 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Mein Kollege Olaf schickte mir den Link auf Lernen mit Tagebuch, in dem ein Software-Entwickler beschreibt, wie er u.a. mit Unterstützung eines analogen Tagebuchs lernt, sich neue Techniken und Regeln bei der Software-Entwicklung anzueignen.

[…] Als erste Hilfestellung unser Tip:Dokumentieren Sie Ihren Lernfortschritt in einem Lerntagebuch. Ein Lerntagebuch soll das Lernen greifbarer machen und fokussieren. Greifbarer wird es, weil Sie beim Lernen damit eine Spur hinterlassen. Ob das Lernen darin besteht, dass Sie etwas lesen oder mit Kollegen eine Aufgabe diskutieren oder einen Entwurf machen oder etwas codieren… Egal, wie flüchtig Ihre Lernprodukte sind, im Lerntagebuch findet all das Niederschlag. Ein Lerntagebuch ist für Sie ein – womöglich papierernes – Dokument, das Ihnen oder auch anderen zeigt, dass und wie sie beim Lernen vorankommen. […]

Ich kann mir vorstellen, dass man ein Lerntagebuch auch gut bei anderen Dingen einsetzen kann. Ich hatte mal eines, als ich eine Sprache gelernt habe – Chinesisch. Neben Notizen zu Vokabeln und Hinweisen zu Büchern fanden sich darin auch Schreibübungen für die vielen Zeichen. Leider habe ich mittlerweile alles wieder verlernt – aber das alte Tagebuch habe ich noch.

Habt ihr schon mal ein Lerntagebuch ausprobiert?

lerntagebuch

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Bei Roterfaden läuft zur Zeit eine Umfrage, die aus einer einzigen Frage besteht: die Saarbrücker wollen herausfinden, welches Notizbuchlayout sich Lehrer wünschen:

[…] Welches Layout wünschen Sie sich?
Möchten Sie möglichst viel Platz in der Senkrechten, oder möchten Sie breite Felder (und nicht jede Woche die Stunden neu eintragen)? […]

Wer von euch Interesse an einer Einlage für Lehrer hat, der kann die Frage sicher schnell beantworten.

lehrerlayout

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Auf dem Karlsruher Weihnachtsmarkt im Dezember hatte ich einen Stand von c-art-a gesehen. Die Bücher machten einen sehr robusten Eindruck und waren auf den ersten Blick auch sauber verarbeitet. Nun habe ich mir die Homepage angeschaut, auf der man u.a. auch Werkstattbilder findet.

[…] Unter dem Label c-art-a Papier Atelier verarbeiten wir Bezugspapiere aus aller Welt, sowie selbst gestaltete Siebdrucke, Kleister- und Marmorpapiere. […]

Nachdem ich auf der Homepage war, sah ich im Archiv des Notizbuchblogs, dass ich 2009 schon über die Manufaktur berichtet hatte. Der Laden scheint sich also gut zu halten. Die Bücher erhält man zur Zeit scheinbar nur auf ausgewählten Märkten und in zwei Läden in Karlsruhe.

carta

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Bei design milk fand ich den Link auf den PERPETUAL DISAPPOINTMENTS DIARY. Er lehrt den Fokus auf Probleme und Enttäuschungen zu legen. Sehr ernst, aber nicht ernst gemeint. So kann man die Woche einfach mit einem demotivierenden Sprichwort starten:

[…] Ground yourself with a weekly demotivational proverb („If ignorance is bliss, why are you so sad?“, „Crappe diem“) and reminders of Notable Deaths. […]

Er lehrt auch bei der eigenen Stärken-Schwächen Analyse den Fokus auf die Schwächen und Gefahren zu legen:

[…] Evaluate your future with Personal SWOT Analysis (with extended space for weaknesses and threats) […]

Auch die nicht existente Kommunikation spielt eine Rolle:

[…] An address book section includes space for People Who Never Call, Imaginary Friends and Imaginary Enemies. A notes section includes Ideas You’ll Never Follow Up and Notes Toward A Tweet Everyone Will Ignore. […]

Alles in allem hört sich das sehr lustig an und laut der vielen Pressezitate scheint das Tagebuch gut anzukommen. Das Tagebuch ist nicht an ein Jahr gebunden.

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