Leser Florian schickte mir neulich eine Mail und hatte eine interessante Frage:

[…] Ich habe ein Faible für Dot-Grit-Papier. […] Aber ich habe noch einige Blanko-Notizbücher, die ich auch gerne nutzen würde. Kennst du als Spezialist einen Stempel oder ein System (Rollstempel, Stempelwiege, etc.), um in diese Blankobücher das beliebte Dot-Grid-Raster einzustempeln? […]

Diese Idee hatte ich noch nie. Eine kurze Recherche ergab, dass es durchaus was gibt, etwa bei etsy. Aber womöglich habt ihr noch bessere Ideen? Habt ihr einen Vorschlag für Florian? Vielleicht eine Schablone, um die Punkte zu „tupfen“?

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:

Be Sociable, Share!

Kategorie: Allgemein  Tags: , ,
Du kannst den Kommentaren zu diesem Artikel folgen, wenn du den entsprechenden RSS 2.0 Feed abonnierst. Du kannst eine Antwort schreiben, oder einen Trackback von deiner Seite setzen.
5 Antworten
  1. Naja, Florian könnte auch in einem MakerSpace in seiner Gegend sich einen Stempel entweder lasern lassen oder per §D Drucker produzieren lassen. Aber du wirst diese knapp 14 Euro nicht unterbieten können.
    Aber gibts es nicht diese Rollen, die genagelt sind? Und ganz grundsätzlich, was ist das Geile an Dot Grid Papier? Was verpasse ich?

    Lächeln, Fabian

  2. Michael H. Gerloff sagt:

    Da denke ich an einen Rollstempel, den man sich anfertigen lassen könnte. Der Etsy-Stempel wird für präzises rastern wg. der geringen Breite vermutlich etwas schmal sein. Billig wird das auch nicht, da würde ich die Notizbücher lieber so nutzen oder verschenken und einfach neue mit Punktraster kaufen 🙂

  3. Gerhard sagt:

    Dieses Faible kann ich schon verstehen. Es erzieht zu besonderen Gedanken.
    Ich würde mir so etwas immer selbst konstruieren. Das muß die Mühe wert sein. Reisnägel festkleben auf eine Unterlage?

  4. Jurke sagt:

    Suche derzeit auch nach einer ähnlichen Lösung, und bin dabei zufällig auf diesen Beitrag gestoßen. Der Reiz des Punktrasters besteht vermutlich darin, dass es so zweckmäßig wie Karo und noch minimalistischer als Linie ist. Es gibt Orientierungspunkte vor und lässt viel Freiraum.

    https://www.etsy.com/de/listing/532053358/ad-056-5mm-dots-planner-stamps?ref=related-1
    – Sind schon mal etliche cm mehr.

    Für meine Zwecke (keine ganzen blanko Seiten) tut’s dann eigentlich auch das:

    https://www.etsy.com/de/listing/463025200/planer-schablone-dot-grid-vorlage-set?ga_order=most_relevant&ga_search_type=all&ga_view_type=gallery&ga_search_query=grid%20stencil&ref=sr_gallery_7

    Mögliche Alternative:

    http://g02.a.alicdn.com/kf/HTB1roxZLFXXXXcBXVXXq6xXFXXX3/Memory-font-b-Box-b-font-scrapbooking-plastic-feature-dots-88600-drawing-font-b-designer-b.jpg

    – und dann mit Farbe betupfen? Schlecht einschätzbar, ob/wie sich das umsetzen lässt und wie das Punktraster dann ausfiele. Vermutlich zu grob. Vielleicht mit einer Spezialanfertigung der ersten Schablone?

    Am Ende setze ich dann doch lieber einfach eine Blatt mit Hilfslinien hinter die Seite. Blanko kaufe ich eh nur zum Zeichnen.

    Wenn es nicht gerade außerordentlich schöne, wertige, teure, seltene oder sentimental beanspruchte Notizbücher sind, würde ich sie lieber verkaufen oder verschenken, bevor ich diesen zusätzlichen zeitlichen und finanziellen Aufwand betreibe.

  5. Flo sagt:

    Danke für Eure tollen Antworten und an den Urheber dieser Seite, mein Begehren publik zu machen.

    Besser als @Dieter kann man den Sinn von Dot-Grid nicht beschreiben. Es erzieht wirklich zu besonderen Gedanken.

    Auch @Jurke hat mit seinem Kommentar absolut Recht. Dots sind nicht so starr wie Karos; trotzdem hat man Orientierungspunkte und kann das Blatt quer wie hoch benutzen.

    Normalerweise drucke ich mir ein Dot-Raster auf eine A4 Seite (Duplex), nehme 16 Blätter (Chamois, tintensicher) und binde/schneide mir meine Midori-TN-Einlagen selber. Als Einband nutze ich eine Seite Kraftpapier. Zu guter Letzt stanze ich die Ecken mit einem Ecken-Abrunder aus. Die Seite http://www.mylifeallinoneplace.com/ hat mich damals dazu inspiriert.
    Somit habe ich meine Lieblingsnotizbücher (64 Seiten) wo alles stimmt: Raster, Papier, runde Ecken (Paradox, was?) und Größe. Dies kostet nicht viel Zeit & Geld und bringt zudem noch Spaß! 🙂
    Außerdem: Ich verfolge diesen Blog und Quellen für neue Systeme und Notizbücher sehr gründlich. Wenn ich sehe, was so manche Notizbücher mittlerweile kosten, da bin ich mit meinen selbst gebauten Fieldnote-Heftchen meilenweit entfernt 😉

    Danke @Jurke für deine Vorschläge. Ich werde mich heute Abend konkret damit befassen.
    Schön, dass es noch andere Dot-Freaks außer mir gibt.

Schreibe eine Antwort

XHTML: Du kannst diese HTML Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>