Archiv für » November, 2020 «

Neulich las ich den Artikel The Case Against To-Do Lists (and What to Use Instead), der mich an meine eigene Arbeitsweise erinnert. Meine alten Aufgabenregeln kennt ihr sicher noch. Ich habe tatsächlich auch immer noch eine Aufgabenliste, mit der ich in erster Linie meine privaten Aufgaben erledige. Im Job gehe ich ganz anders mit den Aufgaben um: ich trage sie als Termine im Kalender ein. Und genau das ist es, was der Autor im Artikel oben vorschlägt.

Keeping a schedule seems simple, yet most people don’t do it (or don’t do it correctly). They plop a meeting or two onto their calendar and leave the rest of it blank. A better approach is to use what psychologists call “setting an implementation intention,” a fancy term for deciding what you’re going to do and when you’re going to do it.

Planning in advance how you intend to spend your time is the only way to know the difference between traction (what you said you would do) and distraction (anything else)

https://forge.medium.com/be-a-schedule-builder-not-a-to-do-list-maker-396096a7486a

Dadurch, dass man sich einen Termin (und seien es nur 15 oder 30 min, aber auch 60 min oder mehr) in den Kalender einträgt, erzielt man den Effekt, den man „Umsetzungsabsicht“ nennt. Dadurch geht man so eine Art Selbstversprechen ein, dass man die Aufgabe dann erledigen will. Es hat außerdem den netten Effekt, dass man sieht, ob man genug Zeit für all die anstehenden Aufgaben hat. Der Nachteil ist, dass der Kalender bei vielen Aufgaben schnell sehr voll wird – v.a. im Büro, wenn die Kollegen eine freie Lücke suchen.
Zudem codiere ich die kleinen Termine farblich – zwei Farben reichen mir: eine für „sehr wichtig, nicht verschieben“ oder „nicht so wichtig, kann ich auch verschieben“.

Vielleicht sollte ich diese Vorgehensweise in einem zukünftigen Update meines E-Books als neue Aufgabenregel einführen?

Der Autor des Artikels oben ist übrigens kein geringerer als Nir Eyal, den ihr vielleicht als Autor des Buches „Hooked“ kennt.

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Im letzten Post hatte ich das Flowbook angekündigt. Jetzt ist die Kampagne online, allerdings bei Startnext und nicht bei Kickstarter wie ursprünglich gedacht. Obwohl ihr noch mehr als 30 Tage unterstützen könnt, ist schon mehr als die Hälfte des Fundraising-Ziels erreicht. Das Buch scheint also sehr gut anzukommen. Bei Startnext heißt es:

Mit dem FlowBook organisierst Du Deinen Alltag in nur 3 Minuten so, dass Du Deine Lebensziele erreichst. Dafür besteht das FlowBook aus drei Teilen:
Das Aufgabenbuch, mit dem Du Dich täglich auf drei wichtige Dinge konzentrierst; die Zielekarte, mit der Du Dir klarmachst, wofür Du eigentlich lebst; und das Zielebuch, mit dem Du definierst, wo Du wirklich hinwillst.
Das Beste daran: Im Vergleich zu anderen Selbstmanagement-Konzepten brauchst Du beim FlowBook keine initiale Vorbereitung, denn das FlowBook setzt da an, wie du heute lebst. Von dort führt es dich ganz automatisch in ein tägliches Handeln, mit dem Du deine Lebensziele erfüllst und das Unwichtige sein lässt.“

Ab 29 EUR könnt ihr unterstützen! Hier findet ihr die Kampagne: https://www.startnext.com/flowbook

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Neulich durfte ich Moritz kennenlernen, der gerade auch ein Buch (Werbelink) geschrieben hat. Er plant zur Zeit zusammen mit X17 eine Kickstarter Kampagne, um ein spezielles Notizbuch zur Selbstorganisation zu finanzieren: das Flowbook.

Ich darf noch nicht zu viel verraten, aber so viel sei gesagt: mit dem Buch könnt ihr eure täglichen Aufgaben planen und es hilft euch gleichzeitig eure Lebensziele im Auge zu behalten. Dazu soll es bestimmte Einlagen geben.

Sobald die Kampagne online ist, werde ich natürlich berichten.

Hier vorab ein paar Fotos, die Moritz mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

(C) mit freundlicher Genehmigung Moritz Gomm
(C) mit freundlicher Genehmigung Moritz Gomm

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Bei startnext läuft zur Zeit eine interessante Kampagne zur Finanzierung eines Notizbuchs. Das Papier des Notizbuchs ist aus Zuckerrohr! Auf der Kampagnenseite heißt es:

Unser CALIMA Papier besteht zu 100 Prozent aus Resten des Zuckerrohrs, die beim Herstellen von Zucker übrig bleiben.

Bei der Suche nach „Calima baumfrei“ landet man zudem auf der Seite von calima-eco.com wo noch andere Produkte wie Druckerpapier angepriesen werden. Es gibt dort zwar auch einen Link namens Shop, der allerdings nicht aktiv ist. Es wird nicht klar, wo es die Produkte zu kaufen gibt – man findet sie aber in Online-Shops, etwa hier.

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Leserin Ulrike machte mich auf die Seite von Mari Bohley aufmerksam. Marie bietet online mehrere Kurse an, die Notizbuchfans interessieren könnten. Darunter ein Kurs, wie man aus einem Zirkelkasten ein Notizbuch macht:

Buchherstellung  aus einem alten Zirkelkasten
Für diesen Kurs brauchen wir einen alten Zirkelkasten, den wir auseinandernehmen, zu Buchdeckeln verarbeiten und mit einer Gummibindung wieder zusammenfügen.  Im Innern der Deckel lassen sich Schreibgeräte, Werkzeuge und andere Dinge aufbewahren.

https://maribohley.de/zirkelkastenbuch/

Daneben gibt es überwiegend Kalligrafiekurse. Vielleicht ist für den/die ein oder andere(n) unter euch ein Kurs dabei, wenn ihr während Corona kreativ bleiben wollt – man kann ja keine Kurse besuchen.

Leserin Ulrike, die mir den Tipp geschickt hat, hatte einen Kurs zum Thema „koptische Bindung“ mitgemacht. Unten findet ihr Fotos von Urikes Buch, die sie mir freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat (alle Bilder (C) Ulrike)

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Kategorie: Allgemein, Fundstücke  Tags: ,

Durch einen Zufall bin ich auf den Artikel Replace Your To-Do List With Interstitial Journaling To Increase Productivity gestoßen. Es geht um Tagebuchschreiben zwischen verschiedenen Aufgaben, z.B. im Job. Interessanterweise hatte ich eine ähnliche Idee schon mal mit einem Kollegen diskutiert, wenn auch in einer abgewandelten Form.

Worum geht es? Der Autor schlägt vor, dass man zwischen Aufgaben eine fünfminütige Pause einlegen sollte, um in dieser Tagebuch zu schreiben. Spontan und mit einem bestimmten Muster: zuerst das Datum und die Uhrzeit festhalten. Dann aufschreiben, was man gerade gemacht hat und was einem dazu noch einfällt, evtl. offene Punkte. Dann schreibt man auf, was man als nächstes tut – besonders wichtig: was ist der allererste Schritt, den man gleich tun wird, um die Aufgabe anzugehen.

Der Autor ist der Ansicht, dass dieses Tagebuchschreiben eine Art Achtsamkeit erzeugt, um sich der Aufgaben und des Umfelds bewusst zu werden. Und dann natürlich fokussierter zu arbeiten.

Ich fand den Artikel ganz interessant, aber ich denke, zwischen vielen Terminen ist es oft zu stressig, eben mal entspannt fünf Minuten noch was in ein Tagebuch zu schreiben. Da hole ich mir eher mal einen Kaffee oder rede mit einem Kollegen. Grundsätzlich finde ich die Idee super, aber vielleicht eher zu Beginn und am Ende eines Tages. Was meint ihr? Reflektiert ihr per Tagebuch zu eurer Arbeit?

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