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Im Februar hatte ich letztes Mal über worknotes berichtet. In der Zwischenzeit gibt es neben der DIN A4 auch eine A5 Variante, die ich bei instagram schon vor einiger Zeit vorgestellt hatte. Florian von worknotes hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Das Buch hat knapp 200 Seiten perforiertes Papier mit einer guten Qualität von 100g/m2. Die Seiten sind kariert und haben oben einen vorgedruckte Ellipse, in die man Thema und/oder Datum schreiben kann. Unten gibt es einen kleinen vorgedruckten Kasten, in dem man eine Seitenzahl schreiben kann.
Das Buch hat zwei Lesebändchen, einen Stifthalter, einen Haltegummi und eine Froschtasche.
Alles in allem ist es eine kleine Version des A4 Buches.

Florian hat mir zwei 99%-Rabattcodes amazon zur Verfügung gestellt, mit denen ihr euch ein Buch (fast) umsonst bestellen könnt. In seinem Online-Shop sind die A5-Bücher zum Zeitpunkt, an dem ich diesen Artikel schreibe, ausverkauft. Bei amazon gibt es noch welche. Die Codes für amazon möchte ich gerne an euch weitergeben:

  • Die Verlosung startet 26. Juni 2017 und endet am 29. Juni 2017 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und verteile die 99%-Rabattcodes/li>
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Kategorie: worknotes  Tags:  45 Kommentare

Anfang Mai gab es einen Newsletter von paperscreen, der mir beim Aufräumen des Postfachs jetzt wieder auf den Schirm kam. Darin werden die typeNotes Notizhefte vorgestellt. Und irgendwie sind mir die Dinger sympathisch:

[…] TypeNotes, Formfaktor #135×200, mit 40 drahtgehefteten Seiten. Sei mutig und zeige, was Du bist. Mit dem TypeNotes von paperscreen. Vom Format der ideale Begleiter für dein iPad Mini. Umschlag aus Schrenz. Dazu ein Vorsatzblatt aus schwarzen Karton. […]

Als Aufdruck gibt es die Begriffe: Einhorn, Kapitalist, Humanist, Optimist, Mama oder auch Tourist (und ein paar andere). Für mich passt der Begriff „Glückskind“ …

Schaut mal bei paperscreen rein. Vielleicht was für euch – als Geschenk oder zur eigenen Benutzung.

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New kid on the block: Thomas von keiver schrieb mir schon vor einigen Wochen eine Mail und berichtete mir von seiner Notizbuchreihe. Und für euch habe ich sogar zwei Rezensionsexemplare bekommen, die ich unten gerne an euch weitergeben möchte.

Meine beiden Exemplare sind bis auf die Farbgebung identisch: eines ist schwarz, das andere blau. Ein grauer Einband ist aber auch erhältlich. Sie haben ca. DIN A5 Größe und kommen mit klassischer Ausstattung: Haltgummi, Stifthalter, Froschtasche und zwei verschiedenfarbigen Lesebändchen. In der Froschtasche findet sich ein Dankeschönzettel der Macher, der mich an die Zettel in den Leuchtturm-Notizbüchern erinnert. Nette Geste.
Die Notizbücher haben karierte Seiten und oben im Kopf etwas Freifläche für das Datum und einen Titel. Zudem gibt es hinten ein paar perforierte Seite, die man auch halbieren und heraustrennen kann – quasi als Notizzettel.
Thomas schrieb mir

[…] es ist bereits eine Neuauflage in A5 mit blanko Seiten, Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen geplant (Bullet Journal) […]

und

[…] es handelt sich bei diesem Notizbuch um unser erstes Produkt und wird daher ständigen Verbesserungen und Erweiterungen unterliegen
– Wir haben von unseren Kunden bereits ein Feedback erhalten, dass die Seiten etwas dicker sein könnten. Daher werden wir bei der Neuauflage 90g/qm oder 100g/qm Seiten benutzen.
– wir möchten auch bei der Neuauflage einen hochwertigen Aluminium-Stift direkt mit dem Notizbuch zusammen anbieten. Dabei soll der Verkaufspreis unter 15€ bleiben […]

So darf man gespannt sein darf, was den Leuten von keiver noch alles einfällt.

Die Bücher kosten zur Zeit bei amazon knapp 11 EUR. Meine beiden Exemplare verlose ich wie immer an euch:

  • Die Verlosung startet 19. Juni 2017 und endet am 22. Juni 2017 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Glück!

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Kategorie: keiver  Tags:  51 Kommentare

Mein Kollege Stefan zeigte mir dieses Notizbuch, das er als Helfer des Kraichgau Ironman bekommen hat.

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Kategorie: Fundstücke  Tags: ,  Ein Kommentar

Leser Matthias schickte mir den Link auf den Artikel Schreib dich frei bei Zeit online (Man muss allerdings registriert sein, um den Artikel zu lesen). Und um die alte Tradition des Tagebuchdienstag im Blog fortzusetzen, kommt auch heute gleich ein Artikel dazu.

Der Artikel handelt u.a. von James Pennebaker, der das expressive Schreiben „entdeckt“ und untersucht hat:

[…] Inzwischen gilt das expressive Schreiben als eine der am besten untersuchten Techniken zur Selbsthilfe. Belastende oder traumatische Erlebnisse in Worte zu fassen kann der Seele helfen und den Körper stärken. Das Schreiben fördert die Aktivität des Immunsystems, wirkt wohltuend bei Erkrankungen und lindert depressive Symptome. Die Vielzahl der Belege ist beeindruckend, die Wirkung verblüffend. […]

Doch nicht nur bei traumatischen Erlebnissen hilft das Aufschreiben; auch das Notieren der schönen Dinge hilft Geist und Seele:

[…] Auch die positiven Dinge des Alltags schriftlich festzuhalten fördert das Wohlbefinden. Das zeigte kürzlich eine Studie des Psychologen René Proyer von der Universität Halle-Wittenberg. Wer jeden Abend erfreuliche Beobachtungen und Erlebnisse notiert, die ihm im Laufe des Tages widerfahren sind, steigert sein Glücksgefühl. […]

Im Artikel wird nicht explizit erwähnt, ob das Schreiben von Hand mehr hilft als das digitale Schreiben. Das wäre sicher eine weitere Studie wert.

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Heute las ich bei FAZ.net den Artikel Vernachlässigte Handschrift: Von der Hand in den Kopf. Der Autor berichtet darin über das Buch Wer nicht schreibt, bleibt dumm: Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen. Zum Buch heißt es bei amazon:

[…] Handschrift und Rechtschreibung werden in den Grundschulen vernachlässigt und dem Experimentieren preisgegeben. Lernfreude und vernetztes Denken bleiben dabei auf der Strecke, denn Krakelschriften werden für Kinder immer mehr zum Handicap. […]

Scheint ein interessantes Buch zu sein, das jetzt auf meine Leseliste wandert.

Zur Handschrift habe ich schon oft im Blog berichtet, zuletzt mit meinem Vorwort zum X17 Buch „Faust in Handschrift“.

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Erinnert ihr euch an meinen Bericht vom letzten Oktober zu Rollgut? Wie angekündigt wird demnächst die Kickstarter Kampagne starten. Thomas von Rollgut hat mir den ersten Prototyp zugeschickt, den ihr unten in den Fotos seht, die ich bereits vor einiger Zeit bei Instagram gepostet hatte.

Der Prototyp macht auf mich schon einen sehr ausgereiften Eindruck. Der Verschluss wird von einem Gummi unter Spannung gehalten, so dass er sich nicht von selbst öffnen kann. Die Rollgut Mäppchen-Notizbuch-Kombi lässt sich dann gut ausrollen und gibt neben den Notizzetteln auch den innen hohlen Holzzylinder frei. Der ist zur Stiftaufbewahrung gedacht.

Ausgerollt passen in meinen Prototyp ca. DIN A5 Blätter, die man zwischen den ausgerollten Stoff und den Holzzylinder klemmen kann – dazu wird der Stoff mit passenden Federn an das Holz gedrückt und kann leicht aufgedehnt werden. Zum Aufdehnen kann der Metallknopf am Zylinderende verwendet werden. Der Außenstoff meines Prototyps ist sehr stabiles Leinen. An der Außenseite sind Ecken ausgespart, in die das Papier eingelegt werden kann (auf der anderen Seite steckt es unter dem Holzzylinder).

Der Hohlraum im Holzylinder ist mit versteckten Magneten versehen, so dass Metallstifte zusätzlich etwas stabiler liegen. Ansonsten gibt es einen verschiebbaren Metallbügel, den man über dem Zylinder hin- und herschieben kann.

Sehr interessante und ausgefallene Idee – handgearbeitet ein Hingucker und sicher was für Individualisten, die Notizen mit einem Gefühl mittelalterlicher Schriftrollen notieren wollen, auch wenn hier modernstes Design und Handwerk angewandt wurde. Ich gebe euch Bescheid, sobald die Kickstarter-Kampagne aktiviert wurde.

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Bei techcrunch las ich von einem Kickstarter-Projekt, das euch gefallen könnte: WriteyDesk – The Smudge-Proof, Dry Erase Desk:

[…] A Whiteboard-Desk Hybrid – Over two years in development, the WriteyDesk brings the versatility and clarity of a whiteboard to the place where you do most of your thinking: your desk. […]

Die kleine Variante des Tisches gibt es ab 240 USD Unterstützung.

Ich schreibe meine Notizen ja lieber in ein Notizbuch, damit ich keine lose Sammlung von Notizen an verschiedenen Stellen habe, aber für ein schnelles Kritzeln zwischendurch, das nur eine Halbwertzeit von wenigen Minuten oder Stunden hat, ist der Tisch eine witzige Idee.

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Die Verlosung der Diogenes-Notizbücher ist beendet. Gewonnen haben die Kommentare von Markus, Michael und Sinem. Glückwunsch an die Gewinner! Ich habe bereits ein weiteres Rezensionsexemplar hier liegen und hoffe, dass die nächste Verlosung nicht allzu lange auf sich warten lässt – ich bin allerdings zur Zeit nicht oft am Rechner.

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Kategorie: Diogenes  Tags: ,  Ein Kommentar

Im Dezember hatte ich über die tolle Idee von X47 berichtet, Goethes Faust komplett in Handschrift als Buch herauszubringen. Nun ist das Buch fertig und die Beitragenden erhalten ihr Exemplar – „Goethes Faust – Sein Werk in 229 Handschriften“. 229 verschiedene Handschriften sind zusammengekommen! Das Buch ist dicker als dachte und hat einen wertigen festen Einband. Schon das optische Erscheinungsbild der Handschriften macht beim Blättern einen imposanten Eindruck.
Ich hatte im übrigen die Ehre, das Vorwort des Buches zu schreiben – allerdings digital und nicht von Hand, obgleich sich auch ein handschriftlicher Beitrag von mir im Buch befindet. X47 hat einen Teil des Vorwortes bei amazon veröffentlicht und diesen Teil könnt ihr auch hier lesen:

[…] Warum Handschrift?

Viele Freunde der Handschrift haben ihren handgeschriebenen Teil zu diesem Buch beigetragen. Aber stellen Sie sich vor, alle Beitragenden hätten ihren Teil des „Faust“ per Tastatur geschrieben und per E-Mail eingereicht. Welchen Unterschied würde das machen?

Wenn Sie den Text gleich lesen, wird Ihnen der Inhalt dieses berühmten Klassikers bekannt vorkommen. Aber die Handschrift wird jeder Seite einen anderen Klang geben, dem Text einen Charakter. Das wechselnde Schriftbild, die individuelle Linienführung, verwendete Schreibgeräte, Schriftfarbe – all das „spricht“ den gleichen Text alle paar Seiten in einer anderen Sprache, einem anderen Tonfall. Wäre das ein Copy-Paste-Text aus E-Mails, jede Seite klänge gleich – fast möchte ich sagen: monoton. Warum ist das so?

Die Handschrift verleiht dem Text einen Charakter, da sie Syntax und Semantik eine dritte Dimension zur Seite stellt: die Individualität des Schreibers und seiner Schrift. Mit der Vielzahl der Schreiber scheint plötzlich auch die Vielzahl der Leser sichtbar zu werden. Die vielen kleinen Momente, in denen die Textteile geschrieben wurden, werden auf einen Schlag präsent; diese Momente bekommen eine Geschichte und betten den Text in eine Welt unerzählter Geschichten von Menschen ein, die am „Faust“ mitgeschrieben haben und durch ihre Handschrift individuell sichtbar werden.

Der Effekt der Handschrift lässt sich in diesem wunderbaren Buch unmittelbar erleben: Das analog geschriebene Wort ist lebendiger als das digital geschriebene. Leider bietet der Alltag heute kaum noch Gelegenheit zur Handschrift, weil der Großteil unserer Kommunikation und der schriftliche Anteil unserer Arbeit meist digital erfolgen. Das ist verständlich.

Schade nur, dass auch viele andere Gelegenheiten zum Schreiben von Hand heute ausgelassen oder digitalisiert werden, ist doch die Handschrift ein wichtiges Kulturgut, und wissenschaftliche Studien stellen umfassend die Vorteile der Handschrift gegenüber dem digitalen Schreiben dar:

– Schüler lernen analog schneller schreiben, weil visuelles und
motorisches Erlebnis kombiniert werden,
– Handgeschriebenes wird besser behalten,
– Schreiben von Hand ergibt kreativere Texte,
– die Handschrift hält das Gehirn im Alter länger fit.

Und in unseren schnelllebigen Zeiten leistet die Handschrift einen wichtigen Beitrag zur Entschleunigung, denn beim Schreiben muss man nachdenken, bevor man schreibt und der Akt des Schreibens geht langsamer als an einer Tastatur.

[…]

Ich wünsche die Buch viele Leser oder einfach nur Betrachter.

Hier ein Foto meines Exemplars:

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Kategorie: Buch, X17 / X47  Tags: ,  Ein Kommentar