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Leser Andreas schickte mir über Twitter den Hinweis auf das Playing Card Notebook, das es im Shop von suck.uk.com gibt, der ja häufiger durch ausgefallene Papierprodukte auffällt:

[…] A deck of playing cards bound into a notebook
52 specially commissioned playing cards with blank faces. Bound along one edge to make a pocket size book. These are made from the finest quality genuine playing card stock, and feel exactly like a deck of cards in the hand. […]

Es handelt sich also um übliches Spielkartenaussehen, allerdings ist die Unterseite der Karte jeweils blanko. Nette Idee und sicher ausgefallen genug, um sich unterwegs Notizen zu machen und dabei aufzufallen.
Ganz neu ist die Idee aber nicht, wie man in meinem Artikel Kartenspiel als Notizkärtchen aus dem Jahr 2013 sehen kann.

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Bei Twitter bin ich unter @startbaydesign über die Notizbuchmarke Start Bay Notebooks aus Devon / England gestoßen. Die Lederbücher sind nur Einbände und als Einlage kann man Notizhefte verwenden:

[…] Start Bay Notebooks are elegant yet rugged travel notebooks. They are manufactured from full grain leather that gives a cover full of character that is extremely durable. We offer the notebook at the pocket sized 140 x 90 Pioneer which holds up to four pocket notebooks or our Navigator A5. The Navigator has the option of a Notebook version which holds up to four A5 notebooks, the Notepad version which holds a top stapled or writing notepad and the Duo which holds up to two notebooks and a notepad […]

Die Notizhefte können z.B. Field Notes sein, wie man sie auch auf Fotos im Shop sieht.

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Im Rahmen einer Aktion von Leuchtturm1917 habe ich ein personalisiertes Notizbuch mit einer Prägung bekommen. Ich habe ein A5 Buch in Orange gewählt und einen „Notizbuchblog.de“ Schriftzug als dezente Prägung ausgesucht; das Papier natürlich mit Punktraster, meiner Lieblingslineatur. Das Buch ist wie immer sehr gut ausgestattet: sauber verarbeitet, Seitenzahlen, vorne die Möglichkeit, ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen, eine Froschtasche hinten. Die mitgelieferten Aufkleber für die Beschriftung nutzte ich allerdings fast nie. Der Haltgummi und die Lesezeichen sind farblich auf den Einband abgestimmt. Ich finde es sehr gut, dass es zwei Lesezeichen gibt: eines in Orange wie der Einband, eines in einer Orange-Grau-Kombination, damit es vom ersten Lesezeichen unterscheidbar ist. Ich mag den griffigen Einband und die handliche Dicke. Leuchtturm1917 hat nicht umsonst einen guten Namen im Markt.

Übrigens: Bei der Gelegenheit habe ich meinen Instagram Account wiederbelebt und ein paar Fotos gepostet, als das Buch ankam.

Die oben erwähnte Aktion ermöglicht es euch, die nächsten zwei Monate im Leuchtturm1917 Shop mit 10% Rabatt zu bestellen. Dazu müsst ihr bei der Bestellung den Gutscheincode ChMaLT1917 angeben, den mir Leuchtturm1917 für euch bereitgestellt hat und der in Deutschland, Österreich und der Schweiz gültig ist.

Verlost wird das Buch dieses Mal nicht – ich werde es als Tagebuch verwenden, wenn ich mein aktuell verwendetes nuuna-Notizbuch vollgeschrieben habe.

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Vor einiger Zeit bekam ich eine Mail von Hanns-Josef Ortheil, der sich als Leser des Notizbuchblogs zu erkennen gab. Den Namen kennt ihr? Das glaube ich gerne. Angelika hatte 2012 in Blog über sein Buch Schreiben auf Reisen geschrieben, in dem auch das Notizbuchblog erwähnt wird. Herr Ortheil ist einer der bekanntesten deutschen Gegenwartsautoren und es ist mir eine Ehre, ihn zu meinen Lesern zählen zu dürfen.

Er schrieb mir, dass sein Buch Der Stift und das Papier – Roman einer Passion womöglich für die Leser des Blogs interessant sei und stellte mir zwei Exemplare für eine Verlosung zur Verfügung. Das ist nun schon ca. drei Wochen her und ich hatte mir fest vorgenommen, das Buch zu lesen, bevor ich darüber schreibe. Leider geht es bei mir zur Zeit privat mal wieder etwas turbulenter zu als allgemein üblich und die nächsten drei bis vier Wochen werde ich häufig unterwegs sein. Daher habe ich beschlossen, die beiden Exemplare schon zu verlosen, ohne eine angemessene Rezension dazu verfassen zu können. Daher möchte ich den Verlag sprechen lassen:

[…] Schritt für Schritt wird erzählt, wie er, begleitet und angeleitet von Vater und Mutter, sich das Schreiben beibrachte. Er beschreibt, wie er übte und wie diese Übungen langsam übergingen in kleine Schreibprojekte, die er sich selber ausdachte und verfolgte. Es ist die bewegende Geschichte eines Jungen, der lange Zeit nicht sprach und der einen eigenen Weg zum Sprechen und Schreiben suchen musste. Und es ist bei allen Widerständen, die sich in den Weg stellten, die Geschichte eines Wunderkinds, das früh ein Gefühl für das Erzählen besaß und das über eine Gabe verfügte, die alle anderen überstrahlte: beobachten zu können und das Beobachtete traumwandlerisch in die richtigen Worte zu fassen. […]

Herr Ortheil selbst schrieb:

[…] Thema dieses Buches ist das Schreiben – und Stifte und Papierformate spielen eine dominante Rolle. […]

Ich habe zwar sein Buch Die Erfindung des Lebens gelesen, ein wunderbares Buch, aber „Der Stift und das Papier“ ist wie erwähnt noch ungelesen.

Falls jemand von euch den Roman „Der Stift und das Papier“ kennt, freue ich mich über eine Anmerkung in den Kommentaren. Teilnehmen dürft ihr so oder so an der Verlosung. Und falls jemand das Buch vor mir im Blog rezensieren möchte, freue ich mich über eine E-Mail mit einer Leserrezension.

  • Die Verlosung startet 17. Mai 2016 und endet am 20. Mai 2016 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Kategorie: Buch  Tags: , , ,  43 Kommentare

Leser Andreas hat mir einen Beitrag zur Aktion Lieblingsstift geschickt. Er beschreibt seine an jede Situation angepassten Stiftpräferenzen:

[…] Meine Lieblingsstifte

Liebe Leser und Leserinnen des Notizbuchblogs,

im Moment scheint es vielen Nutzern dieser Seite daran gelegen einmal vorzustellen welcher Lieblingsstift. bzw. welche Lieblingsstifte einem so bei der alltäglichen Benutzung der Notizbücher zur Verfügung stehen.
Ich finde dies persönlich aus verschiedenen Gründen sehr interessant. Zunächst einmal weil sich durchaus so etwas wie ein Trend innerhalb dieser Gemeinschaft hier abzeichnet, da gewisse Marken und Modelle des öfteren genannt werden und dies allgemeine Rückschlüsse auf die persönliche Wichtigkeit der Handschrift, des Schreibens, Denkens und des Arbeitens mit Notizbüchern der einzelnen Autoren zulässt. Des weiteren finde ich es interessant, wenn hier Modelle genannt werden die mir noch nicht bekannt sind oder über Eigenschaften verfügen die praktisch für unterwegs sind.
Ich kann mir durchaus vorstellen das es euch lieben Lesern und Leserinnen damit ähnlich geht. Daher möchte auch ich euch heute meine persönlichen Lieblingsstifte einmal vorstellen.

Da ich in allen Lebenslagen auf das verwenden von Füllfederhaltern oder in Ausnahmefällen einem Rollerball nicht verzichten mag habe ich für fast jeden Lebensbereich ein Schreibgerät gesucht und gefunden, welches in den entsprechenden Situationen schnell und präzise zu verwenden ist.

Zu Hause an meinem Schreibtisch:
Daheim beim Schreiben von Briefen, notieren und korrigieren verwende ich gerne einen der alten Kolbenfüller hier in Schwarz oder einen dieser Jinhao Füller mit Konverter. Gerade bei längeren Briefen oder Schreibsitzungen ist mir ein ergonomischer und ausbalancierter Füller sehr wichtig. Dabei spielt es keine Rolle ob er schwer oder leicht ist. Der Füller muss gut in der Hand liegen und mir das Gefühl geben, das es ruhig auch noch eine Seite mehr sein darf. Gerne probiere ich hier aber auch einmal etwas neues aus. So zum Beispiel wenn ich von jemanden einen neuen Füllfederhalter geschenkt bekommen habe oder gerade einen repariert habe. Grundsätzlich werden allerdings die meisten meiner Stifte mit Tinte aus einem Fass befüllt. Wo Möglich möchte ich auf das verwenden von Patronen verzichten.

Unterwegs (in der Bahn/ beim Shopping/ usw.)
Wie viele andere habe auch ich mich aufgrund von Größe, Gewicht und Preis für den Kaweco Sport Classic entschieden. Dieser Füller, der Traditionsmarke Kaweco ,begleitet mich in meinem Organizer/ Portemonnaie der Hosentaschengröße und ist schnell für kleinere Notizen Griffbereit.
Ob am Pocket Midori oder zum Filofax in jedem Fall ist dieser Füllfederhalter ein günstiger und zuverlässiger begleiter für die schnellen Notizen unterwegs.

Beim Studieren:
Hier verwende ich gerne den Safari von Lamy mit Konverter, da er Robust ist und gut und gerne den einen oder anderen Sturz vom Pult oder aus einer Tasche heraus vertragen kann. Er schreibt gut trotz recht starrer Feder und reist in meiner Stifte-rolle ständig mit.

Auf der Arbeit:
Hier verwende ich gut und gerne einen Rollerball wie den Pilot Frixon. Solche Stifte kommen in den meisten Fällen besser mit dem Staub zurecht der in Lager und Verkaufsbereichen eventuell aufgewirbelt werden und eignen sich Prima für schnelle Notizen, Unterschriften und Kurzmitteilungen. Der oftmals sehr geringe Preis sorgt auch dafür, dass man über den einen oder anderen Verlust eines solchen Schreibwerkzeugs ggf. hinweg sehen kann.

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick in meine Schreibwelt gewähren und wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Schreiben. […]

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© mit freundlicher Genehmigung, Leser Andreas

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© mit freundlicher Genehmigung, Leser Andreas

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In Frankfurt gibt es im Museum für angewandte Kunst eine Ausstellung mit dem Namen „The Happy Show“.

[…] Was macht uns glücklich? Kann man das Glücklichsein trainieren? Stefan Sagmeister, der sein New Yorker Studio alle sieben Jahre für eine Auszeit schließt, hat sich auf eine persönliche Suche nach dem Glück gemacht und sich dabei verschiedenen Selbstversuchen unterworfen, um die effektivste Methode zur Steigerung des individuellen Glücksempfindens herauszufinden: Er hat Meditation, Konzentrations- und Entspannungstechniken ausprobiert, sich einer kognitiven Verhaltenstherapie unterzogen und stimmungsaufhellende Pharmazeutika konsumiert. […]

Hört sich spannend an. Jedenfalls hat nuuna das passende Notizbuch dazu kreiert. Anna von nuuna schrieb mir:

[…] In handschriftlichen Kommentaren an Wänden, Geländern und in den Toilettenräumen des Museums erläutert Sagmeister seine Gedanken und Beweggründe zu den gezeigten Projekten. Eine Ausstellung, die nicht nur für Designer ein absolutes Muss ist. Passend zur“ Happy Show“ gibt es das nuuna „Happy Book“. Ein Notizbuch aus sonnengelbem „Smooth Bonded Leather“ gefüllt mit 256 leeren Seiten. Stefan Sagmeister hat alle Außenflächen des Buchs gestaltet, ein kaleidoskopisches Muster läuft einmal komplett um das Buch herum.
Gefertigt wurde das Buch von Brandbook zu kaufen gibt es das Buch im nuuna shop oder direkt im Museum Angewandte Kunst […]

Der Künstler hat das Notizbuch also selbst mit-designed. Sehr schöne Idee. Das Buch kostet im Online-Shop ca. 25 EUR.

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© mit freundlicher Genehmigung, nuuna

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Wenn kopiert zu werden die höchste Form der Anerkennung ist, dann genießt X17 sehr hohe Anerkennung. 2013 gab es schon die Aktion mit my.flex.book von Herlitz, was schon stark an X17 erinnerte. Und nun auch noch ein Kickstarter-Projekt namens Bound Notebooks:

[…] Handmade refillable notebooks. Created using high quality soft leather, non-photo blue paper grids, easily bound together.[…]

Die Einlage wird mit einem Gummi im Einband gehalten und die Einlage kann gewechselt werden. Das besondere sind eine Vielzahl an Lineaturen – die entsprechenden Muster gibt es später scheinbar auch zum Download und Selbstdrucken. Erinnert mich jedenfalls sehr an X17.

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Leserin Rita hat mir einen Beitrag zur Aktion Lieblingsstift geschickt und stellt ihren Digitalstift vor (hier auch in ihrem Blog: neuer lieblingsstift
):

[…] ich hatte geburtstag. auf dem gabentisch:

ein Staedtler Digitalstift 2. 0 – nun frägt sich der eine und die andere vielleicht, was so ein Digitalstift 2.0 soll? der digitalstift nimmt mein handgeschriebenes auf und speichert es im empfangsgerät. mit dem entsprechenden programm wandelt der laptop die handschrift in ein dokument um. perfekt. keine laptoptasche mehr. schreiben im café geht wieder auf kleinsten tischflächen. steckdosensuche, damit der rechner strom kriegt? beinahe nicht mehr nötig.

ein stift, ein empfangsgerät, ein ladekabel, ein notizbuch. that’s it.

zugegeben: den text vom leser in den computer zu bekommen, braucht ein bisschen übung. bisher musste ich den textmanager noch jedes mal neu herunterladen, wenn ich texte auf den rechner importieren wollte.

zugegeben: layout und rechtschreibung müssen im rechner angepasst, geprüft und geändert werden. nicht alles, was meine hand schreibt, kann der textmanager nachher auch richtig lesen.

Aber! ich kann endlich wieder von hand schreiben. ich kann endlich wieder schöne notizbücher kaufen oder tolle schulhefte und mit text füllen. muss die texte aber nachher nicht abtippen.
ich reise wieder mit „leichtem“ gepäck. und habe am ende des tages oder einer reise bis 100 seiten (!) text im kasten.

Ausser! wenn das rote licht am stift blinkt, nimmt der leser den text nicht mehr auf. DANN  suche ich mir doch noch eine steckdose. denn je länger ich mit dem Staedtler Digitalstift 2.0 schreibe und in digitalen text umwandle, desto besser komme ich damit zu recht.

super geeignet für: schreibnomaden
[…]

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Leserin Verena beteiligt sich in ihrem eigenen Blog an der Leseraktion Lieblingsstift mit dem Artikel Aktion Lieblingsstift, in dem sie auch ihre Liebe zur Handschrift gesteht:

[…] Obwohl es praktisch ist, alles mögliche digital zu notieren, greife ich doch noch sehr gerne zum herkömmlichen Stift zurück, um etwas aufzuschreiben. Wenn ich lerne, notiere ich mir alles per Hand. Das geht einfacher ins Gedächtnis, finde ich. […]

Danke für die Teilnahme an der Aktion! Ich freue mich sehr, wenn ihr euch an der Aktion beteiligt und mir den Link auf die Artikel schickt.

Ich habe übrigens noch einen Artikel von Leserin Rita zur Aktion, der in den nächsten Tagen erscheinen wird.

hanghuhn_lieblingsstift

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Leser Gernot schickte mir über Twitter den Link auf den Artikel Angesagt altmodisch – Ein Füller für Freundin Nr.6. Die Autorin schreibt über den neuen Trend, dass Partygäste Geld zusammenlegen und gemeinsam einen teuren Füller als Geschenk besorgen. Interessante Idee, auch wenn ich das auf den Geburtstagen, die ich besucht habe, noch nicht erlebt habe.

Interessant fand ich aber auch die Zahlen über die Größe der PBS-Branche:

[…] So meldet die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dass der Markt für PBS-Artikel – für Papier, Bürobedarf und Schreibartikel – in Deutschland 2015 im zweiten Jahr in Folge gewachsen ist. 480 Millionen PBS-Artikel seien im vergangenen Jahr verkauft worden, zwei Millionen mehr als noch 2008, als es der Branche zuletzt gutging […]

Sie adressiert in ihrem Artikel auch den Trend zur Individualisierung von Füllern durch Aufdrucke, eine Geschichte, die mir persönlich nicht so zusagt. Die Autorin ist scheinbar genauso überrascht wie ich von der Aussage des Geschäftsführers von Montblanc:

[…] „Knapp 80 Prozent unserer Schreibgeräte, die über den Online-Shop gekauft werden, sind mit Gravuren versehen.“ […]

Ein wirklich informativer Artikel.

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