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Leserin Judith hat meine Anleitung: Weihnachtsbäume aus alten Buchseiten falten ausprobiert und mir ein Foto geschickt. Sehr hübsches Arrangement.


© mit freundlicher Genehmigung, Leserin Judith

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Der Artikel Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten ist seit mindestens sechs Wochen (mal wieder) der Renner im Notizbuchblog und führt die Statistik der meistgelesenen Artikel im Blog mit weitem Abstand an.
Das Basteln und Falten dieses Baumes in einen Buchblock erfordert einiges an Geduld und teilweise auch Kraft. Für alle, die eine weniger anstrengende Bastelanleitung suchen oder gar mit Kindern basteln wollen, habe ich heute eine neue Anleitung.
Ich weiß nicht mehr, wo ich die Bäume gesehen hatte, aber es ist mir schnell gelungen, sie zu kopieren. Hier meine Anleitung. Das Endergebnis seht ihr am Ende des Artikels (letztes Bild).

Man nehme also ein altes Buch, das mindestens A5 groß ist und aus dem man einzelne Seiten heraustrennen kann.

Idealerweise nimmt man Seiten mit viel Text, der ohne große Lücken auskommt. Das Ziel ist nun, einen Halbkreis aus der Seite zu schneiden. Dazu kann man einen Teller als Schablone verwenden, sofern dieser im Halbkreis gut über den mit Text bedeckten Teil der Seite reicht. Etwa wie im Bild gezeigt;

Man markiert also mit der Schablone einen Halbkreis mit einem Stift …

… und schneidet den Halbkreis anschließend aus. Das sieht dann so aus:

Nun kommt der Teil mit dem Falten. Das Falten erfordert etwas Experimentieren. Seid nicht enttäuscht, wenn ihr nicht gleich die richtige Falttechnik beherrscht – ich brauchte auch etwas, bis ich den Dreh raus hatte.
Also: ihr merkt euch etwa den Punkt, an dem die gerade Kante des Halbkreises im Verhältnis 4:1 geteilt wird. Dort faltet ihr die eine Seite des Halbkreises um. Im Bild habe ich den umgefalteten Teil mit rot markiert:

Nun dreht ihr das Blatt einmal um und faltet es noch einmal entlang der im vorigen Bild mit “Kante 1″ gekennzeichneten Kante.

Das wiederholt ihr wieder …

… und wieder, bis keine Faltung mehr möglich ist. Das sieht dann so aus:

Da der Baum jetzt noch dazu tendiert, aufzublättern, klebt ihr die aufeinander liegenden Ebenen leicht zusammen. Danach sieht er eher flach aus:

Und am Ende nehmt ihr euch ein grünes Stück Papier und schneidet den Stamm aus (ich weiß, dass Stämme nicht grün sind, aber das gibt einen schönen Kontrast …). Und fertig ist der Weihnachtsbaum.

Ihr könnt Papier und Größe natürlich variieren. Hoffe, ihr könnt in den ruhigen Tagen vor Weihnachten noch ein paar Bastelexperimente durchführen und freue mich auf eure Rückmeldungen und Bilder von vielen Weihnachtsbäumen.

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Wie erwähnt war ich in den letzten zwei Wochen nicht so oft zu Hause, so dass ich die vielen Rezensionsexemplare weder fotografieren noch beschreiben konnte. Die einzig mögliche Verlosung war die zu dawanda, die ich auch unterwegs erstellen konnte. Die Verlosung ist beendet und die Gewinner sind ermittelt: Lena und Effi. Glückwunsch!

Die anderen Verlosungen folgen noch, aber ich glaube kaum, dass ich das noch vor Weihnachten schaffe.

Übrigens: morgen gibt es im Blog eine Anleitung, um diesen schönen Weihnachtsbaum aus den Seiten eines Buches zu falten. Freue mich auf euren Besuch!

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Wie ihr bemerkt habt, ist mal wieder spontan Funkstille im Blog. Es wird auch die nächsten Tage bis nach Weihnachten schwierig. Vielleicht schaffe ich den ein oder anderen Artikel, allerdings wird es schwierig mit Verlosungen. Zu Hause stapeln sich die Rezensionsexemplare (muss noch ca. 5-8 Verlosungen durchkriegen), dumm nur, dass ich in den letzten zehn Tagen kaum zu Hause bin. Daher kann ich nichts fotografieren und ausgiebig testen. Auch dieser Artikel entsteht nicht da, wo sonst meine Artikel entstehen.

An dieser Stelle Entschuldigung an all die Firmen, die mir Rezensionsexemplare und Gutscheine zur Verfügung gestellt haben. Es wird noch etwas dauern, bis ich “die bloggen” kann und ich kann nicht versprechen, dass ich alles vor Weihnachten schaffe :-(

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Kategorie: Allgemein  Tags:  4 Kommentare

In den Kommentaren zu Mit zencover so gut werden wie die Top 3% von Harvard schrieben mir Thomas und Jana in den Kommentaren, dass die zitierte Studie gar nie stattgefunden hat und Jana hat mich mit dem Link auf Writing Down Your Goals – The Harvard Written Goal Study. Fact or Fiction? versorgt, in dem es heißt:

[…] It has been determined that no “goals study” of the Class of 1953 actually occurred. In recent years, we have received a number of requests for information on a reported study based on a survey administered to the Class of 1953 in their senior year and a follow-up study conducted ten years later. […] There was no relevant record, nor did anyone recall the purported study of the Class of 1953, or any other class. [...]

Der Autor hat die Geschichte genauer recherchiert und herausgefunden, dass sie anscheinend nicht stimmt. Tja, schade. Aber von Notizbüchern und handschriftlichem Schreiben musste ich euch sowieso nicht überzeugen … :-)

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Eine Leserin schrieb mir folgende Frage, bei der ich eure Hilfe brauche.

[…] ich suche [...] einen “veganen” Taschen-Kalender (DIN A6 /A5), bedruckt mit Sojatinte und Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die GreenLine Serie von teNeues bietet leider kein Design für einen Mann an. Bei Paperblanks bin ich mir mit der Tinte nicht sicher […]

Habt ihr eine Idee, wo man einen solchen Kalender bekommt bzw. habt ihr ein paar Tipps für uns? Danke für eure Kommentare. Ich denke mal, dass für die meisten Kalender wenige bis keine tierischen Stoffe verarbeitet werden, oder? Ich denke, die Sojatinte für die Lineatur ist hier die Herausforderung. Über einen Notizblock mit Sojatintendruck hatte ich mal in Bertine – Online Shop berichtet. Aber einen Kalender kenne ich keinen.

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Im Quo Vadis Blog las ich über den Artikel Science Has Great News for People Who Read Actual Books:

[…] The debate between paper books and e-readers has been vicious since the first Kindle came out in 2007. Most arguments have been about the sentimental versus the practical, between people who prefer how paper pages feel in their hands and people who argue for the practicality of e-readers. But now science has weighed in, and the studies are on the side of paper books. […]

Der Artikel ist eine wahre Fundgrube an Studien über die Vor- und Nachteile von gedruckten Büchern gegenüber E-Book Readern. Die analoge Welt liegt bei den Ergebnissen vorne. Mit dem Lesen gedruckter Bücher kann man sich besser an den Inhalt erinnern, man kann besser schlafen und man kann Stress reduzieren.
Wir hatten das Thema E-Reader schon oft im Blog, u.a. in der legendären Umfrage: E-Book Reader. Es gibt wirklich ein paar praktische und selbst zu erfahrende Vorzüge von E-Book Readern, aber die gedruckte Variante hat einige nicht so einfach selbst zu erfahrende Vorteile. Die Studien zielen ja nicht auf Funktionen von analogen Büchern ab, sondern auf die Wirkungen im Gehirn. Und die sind sicher nicht bei jedem in gleichem Maße nachvollziehbar. Wahrscheinlich kommt auch daher die Anziehungskraft der E-Reader.

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Leser Thomas schrieb mir, dass das Notizbuchblog ja irgendwie auch an der Legende mitstrickt, “Benutzer von Notizbüchern seien im Zweifel aufgeweckte kritische Selbstdenker”. War mir so gar nicht bewusst. Aber ich denke, es ist uns allen klar, dass das nicht so ist. Thomas schickt mir als Beweis auch gleich einen Link auf den Artikel Kim Jong Un wieder aufgetaucht in der Süddeutschen. Darin sieht man die Lakaien mit Notizblöcken bewaffnet wie sie Befehle vom Chef entgegen nehmen.

In Umfrage: Wie wirken Menschen mit Notizbüchern? hatte ich im März gefragt, wie Notizbuchnutzer andere Notizbuchnutzer sehen. Schon damals gab es interessante Rückmeldungen. Ich bin mir aber sicher, dass kritische Selbstdenker durchaus den Unterschied von “wirken” und “sein” unterscheiden können :-) Denn Menschen mit Notizbüchern sind nicht automatisch sympathischer als andere.

 
Haben Menschen mit Notizbuch und Stift gleich einen Pluspunkt bei euch?

  • Ja, weil ich glaube, dass sie wohl ähnliche Einstellungen zu Notizbüchern und Stiften haben
    (57%, 77 Stimmen)
  • Weiß nicht. Mal so, mal so. Hängt stärker von anderen Dingen ab.
    (34%, 46 Stimmen)
  • Nein, das spielt für mich keine Rolle.
    (9%, 12 Stimmen)

Stimmen: 135

 
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Wirken Menschen mit Stift und Notizbuch generell sympathischer?

  • Ja, tendenziell schon.
    (60%, 71 Stimmen)
  • Nein, das glaube ich nicht.
    (40%, 48 Stimmen)

Stimmen: 119

 
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Kategorie: Allgemein  Tags: ,  3 Kommentare

The comeback of the notebook ist ein aktueller Bericht der Deutschen Welle, der so ähnlich schon mal zum Börsengang von Moleskine ausgestrahlt wurde, s. dazu In English: Interview with Notizbuchblog und Das Notizbuchblog im Fernsehen. Im aktuellen Bericht wird nicht nur das Interview mit mir recycelt.
So im Nachhinein: ich sollte in Interviews mehr lächeln. Und die Aussage mit den Innovationen ärgert mich immer noch; die gesendete Aussage ist einfach verknappt. Es gibt ja noch ganz viele kleine Innovationen und Varianten, immer wieder – und die werden auch nicht weniger werden – auch wenn das alles “nur” “analoge Notizmedien” sind. Und die werden halt so bleiben. Da wird meines Erachtens so schnell nix anderes kommen.

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Kategorie: Allgemein  Tags: ,  Ein Kommentar

emadam erzählte mir von einer witzigen Aktion von Leuten, die selbst Noitzbücher herstellen. Aber lest bei Frau Wien selbst:

[…] Es wird Gruppen mit je 6 Teilnehmern geben. Jeder von Euch gestaltet also sechs gleiche Bücher, verschickt fünf davon an die anderen Buchgestalter der Gruppe und behält eins für sich selbst. Damit die Empfänger auch wissen von wem das Buch kommt und welcher Gedanke oder welche Idee dahinter steckt, was ihr für Material verwendet habt etc., wäre es schön, wenn ihr eurem Buch noch eine persönliche Nachricht beilegt. […]

Auf diese Weise erhalten dann alle 6 Teilnehmer 5 selbstgemachte Notizbücher oder -hefte. Im Artikel Frau Wien und die Sommerbuchliste gibt es dann eine Liste von 100 (!) Teilnehmern, die selbst eigene Notizbücher basteln. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei. Die Aktion fand im Juli statt.

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