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In Reading Off Paper Has A Useful Cognitive Benefit Over Tablets Or Laptops wird von einer Studie berichtet, die auf der Konferenz „ACM Conference on Human Factors in Computing Systems“ im Mai 2016 vorgestellt wurde und die ein interessantes Ergebnis hatte:

[…] Using tablets and laptops reduces the ability to think in abstract ways, a new study finds. Instead, people using these digital devices tend to concentrate more on the concrete details of their work. […] When reading off paper, people performed roughly 30% better on questions that required a leap of understanding. […] However, the results were reversed when the questions simply required concrete answers. […]

Also kurz: nach der Lektüre in einem Test befragt, erlaubt analoges Lesen besseres abstraktes Denken, und digitales Lesen ist von Vorteil, wenn man konkrete Antworten finden muss. Vielleicht ist diese Untersuchung in Zusammenhang mit der Studie interessant, über die ich in Hemmen E-Reader das Leseverständnis? berichtet hatte.

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Mein E-Book erfreut sich immer noch einiger Beliebtheit – mehr als 4300 Exemplare habe ich bereits verkauft. Danke an alle meine Leser für die unglaubliche Unterstützung. Allerdings haben sich in den letzten 12 Monaten zwei Leser bei mir gemeldet, die auf digitalen Lesegeräten Probleme mit dem Buch hatten. Ich habe den beiden dann ein kostenloses PDF als Ersatz zugeschickt.
Auf amazon haben sich auch zwei Leser gemeldet und mir sehr schlechte Bewertungen für das Buch gegeben – nicht, weil es inhaltlich schlecht ist, sondern weil ihr Lesegerät bei der Lektüre abgestürzt ist. Das finde ich sehr schade, kann sich doch jeder bei mir melden und bekommt Ersatz.

Da ich das E-Book-Format etwa für amazon gar nicht selbst erstelle, kann ich mich auch schwerlich auf die Fehlersuche machen. So habe ich also bei neobooks angefragt, dem Self-Publishing-Dienst, der mein Buch in die verschiedenen Formate konvertiert und in die Shops bringt. Neobooks hat einen sehr guten Service und Gina vom neobooks-Team hat mir gleich geantwortet. Zuerst kam diese Nachricht:

[…] Der Fehler liegt in diesem Fall nicht an dem .epub, das unser System generiert hat, sondern an dem .mobi, das Amazon automatisch erstellt, damit das Ebook auch auf dem Kindle gelesen werden kann. Darauf haben wir leider keinen Einfluss. Ich habe eben aber einmal die entsprechenden Stellen angeschrieben und werde versuchen, die Ursache für diesen Fehler zu finden und das Problem zu lösen. […]

Und einige Stunden später diese:

[…] Ich habe soeben Rückmeldung bzgl. des mobis erhalten. Dieses scheint ebenfalls keine Fehler zu enthalten, vermutlich liegt die fehlerhafte Darstellung auf den Kindle eher an unzureichenden Updates auf den Endgeräten. Die Kollegen überprüfen den Fall aber noch einmal genauer, um herauszufinden, ob sich solche Abstürze irgendwie vermeiden lassen. Sollten weitere solche Rezensionen auftreten, gib mir doch bitte gerne Bescheid. […]

Auch wenn das Problem noch nicht gelöst ist, finde ich das einen super Service und eine sehr schnelle Reaktion.

[UPDATE 02.05.]: Gina von neobooks schrieb:

[…] Die Darstellung wurde letzte Woche noch einmal von verschiedenen Stellen überprüft, aber der Verdacht, dass es sich hier um einen Fehler in den Endgeräten handeln muss, hat sich noch eher bestätigt, da von Anbieterseite der Fehler nicht nachvollzogen werden kann. Die Leser, bei denen die fehlerhafte Darstellung auftritt, müssten sich also an den Kindle Kundendienst wenden, um das Problem zu lösen. Mit dem Epub bzw. mobi ist jedenfalls alles in Ordnung. […]

[/UPDATE 02.05.]

Ich werde möglicherweise die Bilder aus dem Buch wieder entfernen, die ich in der letzten Version eingebaut habe, denn irgendwie damit scheint es zu tun zu haben. Außerdem habe ich noch einen langen Artikel geschrieben, der ebenfalls ins Buch soll, wobei ich noch nicht weiß, ob ich ihn dafür verwenden kann … hört sich ominös an, werde ich aber in ein paar Monaten näher erläutern können.

Wenn bis dahin jemand Probleme mit dem E-Book hat, möge er sich gerne bei mir melden. Ich stelle dann kostenlosen Ersatz als PDF zur Verfügung. Es wäre mir lieber, wenn ich bei amazon nach dem Inhalt und nicht nach den Reader-Abstürzen bewertet würde.

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Eine Leserin sucht ein Notizbuch mit Sinnsprüchen. Sie schreibt:

[…] Ich suche eines,mit schönen Sprüchen. Ich besitze bereits die Bücher von Groh und von ars-edition aber auch nach stundenlanger Suche bei google und amazon bin ich nicht fündig geworden.Ich mag eben alles mit Sprüchen, egal ob liniert oder blanko. […] Wichtig wäre mir,dass es keine Spiralbindung hat und DIN A5 hat […]

Selbst eine Suche im Notizbuchblog hat nicht weitergeholfen (und zwei Hersteller kennst sie ja bereits). Nun verlasse ich mich mal wieder auf eure Erfahrung und euer Urteil: könnt ihr der Leserin helfen? Freue mich über Kommentare.


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Ich weiß nicht, ob ich schon mal über den Eintrag „Notizbuch“ bei Wikipedia berichtet habe. Der Artikel ist etwas schwach und die beiden erwähnten Hersteller sind sicher nicht diejenigen, die man alleine in einem so wichtigen Artikel sehen will. Auch die Bandbreite der Themen rund um Notizbücher ist sicher größer.
Ich hatte den auch schon mal editiert und sogar der Link zum Notizbuchblog war schon mal darin zu finden. Ich finde den Artikel nicht besonders gelungen, aber womöglich ist das auch nur meine Meinung – was meint ihr dazu? Ist einer von euch Wikipedia-erfahren und traut sich zu, den Artikel etwas zu überarbeiten?

wikipedia

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Kategorie: Allgemein  Tags: ,  2 Kommentare

In der deutschen Huffington Post erschien neulich der Artikel Merkwürdig! Wie Notizbücher im Onlinezeitalter unser Handeln beeinflussen, in dem auch das Notizbuchblog erwähnt wird.

Der Artikel lotet viele Ecken des Notizbuchuniversums aus, erwähnt Webseiten, berühmte Notizbuchnutzer und Hersteller. Das meiste davon dürfte euch als Leser des Notizbuchblogs bekannt sein, aber die Lektüre des Artikels zeigt: das Notizbuch lebt!

huffpost

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Letztes Jahr feierte die Messe Insights-X in Nürnberg Premiere. Im Messereport (PDF) finden sich diese Zahlen:

[…]
Aussteller 2015

Gesamt: 188
Aussteller Deutschland: 88
International: 100
Internationaler Anteil: 53 %
Zahl der Länder: 34
Ausstellungsfläche: 16.000 qm

Besucher 2015

Gesamt: 4.365
Deutschland: 2.841
International: 1.524
Internationaler Anteil: 34,9 %
Zahl der Länder: 82 […]

Es handelt sich also im Vergleich zur Paperworld um eine sehr kleine Messe, die dafür aber scheinbar etwas fokussierter ist. Die Ausgabe 2016 findet vom „Donnerstag, 6. Oktober, bis Sonntag, 9. Oktober 2016“ im Messezentrum Nürnberg statt.

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Leser Michael hat wieder eine schöne Rezension geschrieben, dieses Mal rund um den Stempel, den er über ein Kickstarter Projekt erworben hat

[…] Hin und wieder schafft es eine Idee auf Kickstarter mich genug zu begeistern, dass ich das Projekt unterstütze. Selten sind das technische Geräte, sondern eher Dinge wie Bücher oder analoge Gerätschaften. Der Kickstarter zu GutenTag war ein solches Crowdfunding-Projekt, dessen Ergebnis – der GutenTag-Stempel – nun auch bei mir angekommen ist.

Das System der GutenTag-Methode erinnert etwas an die Chronodox-Methode, zumal es bei beiden darum geht, die zur Verfügung stehende Zeit – bei Chronodox etwa Monate – besser einteilen zu können. Planung und Zeitmanagement für optische Typen also. Bei dem Kickstarter zu GutenTag ging es nicht um die Methode selbst, sondern vielmehr das Werkzeug dazu, ein ‚simpler‘ Stempel aus Holz.
Dieser bildet einen Tag ab, der – je nach Gusto – in 24 Stunden oder in AM/PM eingeteilt ist. Das Besondere dabei ist, dass die Stunden nicht wie zB bei einer Uhr mit gleichen Abständen versehen sind, sondern vielmehr so ausgelegt sind, dass jene Stunden, die typischerweise in Nachtruhe fallen de facto fast keinen Platz in Anspruch nehmen. Dieser Ansatz hat klar etwas für sich, zumal der Großteil der Nutzer der Methode einen ähnlichen Tagesablauf haben werden, den es einzuteilen gilt.

Der Stempel selbst schlug sich bei Kickstarter mit $ 30,- zuzüglich $ 15,- für den Versand nach Österreich zu Buche. Dafür habe ich die 24-Stunden-Version mit einem Stempelkissen erhalten. Ärgerlich war allerdings, dass die Anbieter das Paket, in welchem der Stempel ankam falsch verzollt hatten und ich somit nochmal an die € 18,- löhnen durfte, was dann insgesamt doch etwas teuer ist für meinen Geschmack. Laut der Homepage des Anbieters ist das genannte Paket nun für $ 35,- (ohne Versand) erhältlich.

Doch was bekommt man eigentlich für diesen Betrag? Der Stempel und das Stempelkissen kommen in einem kleinen Karton daher, in welchem sich – neben einem Sticker (Apple lässt grüßen) – noch eine Bedienungsanleitung und eine Art runder Button finden lassen. Die Bedienungsanleitung beschreibt in erster Linie, wie man die besten Stempelergebnisse erhält, während sich der runde Button als Albstellfläche für den Stempel entpuppt.

Die Fertigung des Stempels ist eindeutig von hoher Qualität und schön anzusehen, die ersten Versuche zu stempeln haben sofort ganz gute Ergebnisse geliefert. Das Stempelkissen wirkt ebenfalls qualitativ hochwertig, wenngleich nichts Besonders. Ob es übrigens gerechtfertigt ist, für das separate Kissen ohne Stempel $ 8,- zu verlangen, mag an dieser Stelle einmal dahingestellt bleiben.
Etwas enttäuscht es, dass der Stempel trotz des stolzen Preises nicht mit einer Kappe versehen wurde, um ihn besser abstellen zu können. Der Button erfüllt zwar seinen Zweck, wirkt aber eher als Billiglösung.

Zusammengefasst ist die Idee hinter der GutenTag-Methode nicht nur originell, sondern auch durchaus brauchbar, wenn man mit einem sehr optischen Zeit-Management etwas anfangen kann. Dann ist auch der Stempel eine gute Anschaffung, der genau das tut was er soll, nicht mehr und nicht weniger. […]

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Ein Leser hat eine spezielle Frage zu Notizbüchern mit Papier, das verschiedene Anforderungen und Einsatzzwecke abdeckt:

[…] Seit fast 15 Jahren schreibe ich in meinem „Journal“, in dem ich fast ausschließlich mit dem Füllfederhalter schreibe. Ich mag es, wenn die Tinte aufs Papier fließt und habe die Federn meiner Füller dementsprechend konditioniert. Jahre lang benutzte ich Clairefontaine-Papier, was dafür geradezu ideal ist.Inzwischen zeichne ich aber auch. Für Bleistifte ist das Clairefontaine-Papier aber ungeeignet. Es ist zu glatt. Die Mine „greift“ nicht richtig. Dann habe ich Bücher in Din A 5 von Leuchtturm1917 verwendet. Das Papier ist aber auch nicht ideal, es ist sehr fein und nimmt die Bleistiftmine auch nicht so richtig an. Ein wenig besser zum Zeichnen ist das Papier in den großen A4+ – Büchern von Leuchtturm1917. Es unterscheidet sich von den kleineren Versionen: Zum Zeichnen ist es für mich ideal, Tinte verläuft dabei allerdings ganz leicht, grüne Tinte schlägt sogar durch.

Jetzt habe ich mir Bücher von Nuuna (von BrandBook) gekauft, muss aber wiederum feststellen, dass ich auf dem Papier gut zeichnen kann, es die Tinte eines Füllers mit gutem Tintenfluss aber auch aufsaugt. Man fühlt es gleich beim Schreiben.

Nun komme ich zu meiner Frage an Sie:

Ich benutze als Briefpapier gerne von Rössler das Papier „Dürener Tradition“. Auf dem Papier schreibe und zeichne ich gerne. Leider gibt es das in keinem Notizbuch.

1. Kennen Sie Notizbücher aus Papier, auf dem ich so gut mit Tinte schreiben kann wie auf Briefpapier oder Clairefontaine?

2. Wüssten Sie Notizbücher in der Größe ca. Din A 5 aus Briefpapier wie Dürener Tradition oder Römerturm etc.?!!

[…]

Ich habe ihm bereits mit einigen Links geantwortet, zumal es ja Notizbücher von Rössler (Links im Artikel sind veraltet!) gibt. Aber vielleicht habt ihr auch noch einen guten Tipp?

Ohne Titel 2

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Leser Matthias schickte mir den Link auf indxd.ink. Da hat ein Notizbuchfan ein typisches Problem von Notizbüchern per Software gelöst: analoge Notizbücher sind nicht durchsuchbar. Er schrieb also ein kleines Programm, mit dem man seine Notizbücher verwalten kann, indem man einen Index mit Stichworten für die Bücher anlegt. So kann man zumindest per Software nach Stichworten suchen – und muss dann nur noch Ordnung im Archivieren der analogen Bücher an den Tag legen, um sie auch wieder zu finden.

[…] I wanted a simple, searchable index of all the topics in all my notebooks. So I built it, and you can use it too.Indxd lets you quickly enter notebooks and their topics, then search and browse everything. […]

indxd

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An die Lumio Buchlampe erinnert ihr euch doch sicher – ich habe sie im Blog mehrfach erwähnt und euch auch mein Exemplar vorgestellt. Bei coolhunting stieß ich neulich auf Orilamp, die mich stark an Lumio erinnert, aber dennoch ein paar entscheidende Unterschiede hat:

[…] Orilamp is foldable and stretchable, and can be used for many purposes […] It is compact and lightweight. Orilamp only weights 340g, and can easily fit into one’s pocket or bag. […] With the Smart Orilamp App (iOS & Android), you also have full control of your lighting from your smart phone or tablet […]

Orilamp kann man also nicht nur wie ein Buch aufschlagen, sondern auch wie eine „Ziehharmonika“ der Länge nach aufziehen. Außerdem gibt es eine passende Smartphone App, um die Helligkeit zu steuern, den Batteriestand zu prüfen und zeitgesteuerte Funktionen auszulösen.

Die Lampe wird über eine Crowd Funding Kampagne bei indiegogo unterstützt.

orilamp

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