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Leser Thomas schrieb mir, dass das Notizbuchblog ja irgendwie auch an der Legende mitstrickt, “Benutzer von Notizbüchern seien im Zweifel aufgeweckte kritische Selbstdenker”. War mir so gar nicht bewusst. Aber ich denke, es ist uns allen klar, dass das nicht so ist. Thomas schickt mir als Beweis auch gleich einen Link auf den Artikel Kim Jong Un wieder aufgetaucht in der Süddeutschen. Darin sieht man die Lakaien mit Notizblöcken bewaffnet wie sie Befehle vom Chef entgegen nehmen.

In Umfrage: Wie wirken Menschen mit Notizbüchern? hatte ich im März gefragt, wie Notizbuchnutzer andere Notizbuchnutzer sehen. Schon damals gab es interessante Rückmeldungen. Ich bin mir aber sicher, dass kritische Selbstdenker durchaus den Unterschied von “wirken” und “sein” unterscheiden können :-) Denn Menschen mit Notizbüchern sind nicht automatisch sympathischer als andere.

 
Haben Menschen mit Notizbuch und Stift gleich einen Pluspunkt bei euch?

  • Ja, weil ich glaube, dass sie wohl ähnliche Einstellungen zu Notizbüchern und Stiften haben
    (57%, 77 Stimmen)
  • Weiß nicht. Mal so, mal so. Hängt stärker von anderen Dingen ab.
    (34%, 46 Stimmen)
  • Nein, das spielt für mich keine Rolle.
    (9%, 12 Stimmen)

Stimmen: 135

 
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Wirken Menschen mit Stift und Notizbuch generell sympathischer?

  • Ja, tendenziell schon.
    (60%, 71 Stimmen)
  • Nein, das glaube ich nicht.
    (40%, 48 Stimmen)

Stimmen: 119

 
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The comeback of the notebook ist ein aktueller Bericht der Deutschen Welle, der so ähnlich schon mal zum Börsengang von Moleskine ausgestrahlt wurde, s. dazu In English: Interview with Notizbuchblog und Das Notizbuchblog im Fernsehen. Im aktuellen Bericht wird nicht nur das Interview mit mir recycelt.
So im Nachhinein: ich sollte in Interviews mehr lächeln. Und die Aussage mit den Innovationen ärgert mich immer noch; die gesendete Aussage ist einfach verknappt. Es gibt ja noch ganz viele kleine Innovationen und Varianten, immer wieder – und die werden auch nicht weniger werden – auch wenn das alles “nur” “analoge Notizmedien” sind. Und die werden halt so bleiben. Da wird meines Erachtens so schnell nix anderes kommen.

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Kategorie: Allgemein  Tags: ,  Ein Kommentar

emadam erzählte mir von einer witzigen Aktion von Leuten, die selbst Noitzbücher herstellen. Aber lest bei Frau Wien selbst:

[…] Es wird Gruppen mit je 6 Teilnehmern geben. Jeder von Euch gestaltet also sechs gleiche Bücher, verschickt fünf davon an die anderen Buchgestalter der Gruppe und behält eins für sich selbst. Damit die Empfänger auch wissen von wem das Buch kommt und welcher Gedanke oder welche Idee dahinter steckt, was ihr für Material verwendet habt etc., wäre es schön, wenn ihr eurem Buch noch eine persönliche Nachricht beilegt. […]

Auf diese Weise erhalten dann alle 6 Teilnehmer 5 selbstgemachte Notizbücher oder -hefte. Im Artikel Frau Wien und die Sommerbuchliste gibt es dann eine Liste von 100 (!) Teilnehmern, die selbst eigene Notizbücher basteln. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei. Die Aktion fand im Juli statt.

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Ein Leser schrieb mir vor einigen Tagen eine Mail, er suche ein Notizbuch, das horizontal getrennt sei, so dass Ober- und Unterteil sich getrennt blättern lassen:

[…] vor einiger Zeit habe ich ein Notizbuch A4 gegooglet, das zweigeteilt war. D.h. das obere Drittel war getrennt vom unteren 2-Drittel. […]

Der Link ist leider nicht verfügbar, aber zur näheren Beschreibung:

[…] Das Notizbuch war horizontal physisch getrennt, so dass man oben u unten getrennt blaettern konnte.Ideal fuer buttom-up und top-down “Prozesse”. […]

Kennt jemand von euch so ein Notizbuch und kann uns ggf. sogar einen Link in den Kommentaren hinterlassen?

Das Buch müsste so ähnlich zweigeteilt sein wie dieser alte ZKM-Ausstellungskatalog.

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Kategorie: Allgemein  Tags:  3 Kommentare

Da bin ich wieder. Nachdem mein Co-Autor Christian Müller die Tage schon den Artikel Livescribe und Moleskine: iPad Begleiter mit Stil gepostet hatte, hatten einige schon gemutmaßt, dass ich das war.

Ich hatte mir die letzten vier bis fünf Wochen eine Auszeit genommen – vom Job, vom Bloggen, von vielem anderem. So langsam komme ich aber wieder in Fahrt. Mein Posteingang läuft über vor Mails und ich habe nur sehr, sehr wenige beantwortet. Dazu habe ich mal wieder vier oder fünf Pakete mit Notizbüchern bekommen. Danke an alle, die sich zwischendurch gemeldet haben oder mir Rezensionsexemplare oder Mails geschickt haben.
Ich möchte nicht zu viel versprechen, aber ich habe hier Notizbücher für die nächsten zehn Wochen, wenn ich jede Woche eine Verlosung veranstalte. Mal schauen, ob ich das schaffe. Vielleicht behalte ich auch das ein oder andere, werde aber auf jeden Fall irgendwann berichten.

Heute kommt noch eine Leserfrage im Blog, die mir ein Leser vor einigen Tagen geschickt hat.

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Ihr habt es bemerkt: ich bin im Blogpausemodus. Mal wieder. Mal wieder ungeplant. Weiß noch nicht, wann es weitergeht, daher ein kurzes Lebenszeichen. Danke für eure vielen Mails! Ich werde sie beantworten, nach und nach. Danke auch für die vielen Rezensionsexemplare, die ich noch besprechen muss:

  • Hahnemühle Sketchbooks
  • Flightbook
  • Libretto Katalog
  • Chaeff Notizbücher
  • comPenion Bücher
  • kissbiz Notizbücher
  • noch ein paar fudepens

Hoffentlich nix vergessen.

Danke für eure Geduld und Treue.

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Kategorie: Allgemein  Tags: ,  8 Kommentare

Im TED Vortrag Side Hustlas: Jullien Gordon at TEDxMidwest erzählt der Redner über das Zeitalter der Nebenprojekte (meine Übersetzung für Side Hustles). Ein interessanter Gedanke. Ich habe mich in einigen Dingen wiedererkannt, nicht aber, was das Geldverdienen angeht …

(via swissmiss)

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Wenn man etwas erreichen will, dann braucht man Ziele. In Habits, not resolutions: Chase goals you can control plädiert der Autor dafür, sich eine Gewohnheit oder ein System anzugewöhnen, um ein Ziel zu erreichen, weil das viel wirksamer sei. Er bezieht sich dabei auf den Artikel The case for having no goals in your life: Why it might lead to more success and happiness. Dort heißt es als Zusammenfassung:

[…] Goals can provide direction and even push you forward in the short-term, but eventually a well-designed system will always win. Having a system is what matters. Committing to the process is what makes the difference. […]

Doch was sind nun die Unterschiede zwischen Zielen und Gewohnheiten und wie kann mir das helfen. Der Autor des zweiten Artikels gibt verschiedene Beispiele, hier zwei davon:

[…] If you’re a writer, your goal is to write a book. Your system is the writing schedule that you follow each week.
If you’re a runner, your goal is to run a marathon. Your system is your training schedule for the month. […]

Es geht also darum, das Ziel zu haben und dann regelmäßig daran zu arbeiten. Die Regelmäßigkeit ist unerlässlich und vielleicht sogar wichtiger als das Ziel selbst. Er nennt auch noch drei andere Gründe, warum Ziele angeblich nicht ausreichen, um Dinge zu erreichen: Ziele machen unglücklich, Ziele haben keinen Langzeiteffekt und Ziele vermitteln den Eindruck, dass man über Dinge die Kontrolle hat, über die man nicht wirklich die Kontrolle hat.

Ein interessanter Artikel, der inspiriert und das eigene Zielsetzen und Tun in ein anderes Licht rückt.

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Kategorie: Allgemein  Ein Kommentar

Normalerweise würde ich hier ja keine Supportfragen posten, aber in diesem Fall hört sich die Geschichte kritisch an, so dass ich eine Ausnahme machen möchte. Ein Leser schreibt:

[…] Hatte meinen Echo-Pen an PC angeschlossen. Im Livesribe Destop Programm erschien Hinweis neues Update aufspielen. Dies geschah doch plötzlich stürzte windows 7 ab. Nach Neustart erhielt ich folgende Meldung:

Kritischer Fehler: Livescribe Destop muss beendet werden. Kontaktieren sie den Kundendienst.

Dies habe ich versucht zu machen. Bisher keine Antwort.

Nun mache ich mir Gedanken, was ist mit meinen bereits gespeicherten Notitzbüchern bei einer Neuinstallation? […] Beim support von Livescribe bekomme ich auf Deutsch keine richtigen Antworten. Vor Jahren hatte ich einen Herrn der mir dann auch in deutscher Sprache helfen konnte.

Es gibt auch keinen richtigen Block um weiter zu kommen.

Vielleicht wissen Sie wer mir helfen könnte. [...]

Hat jemand von euch eine Idee, was man da tun kann? Danke für eure Infos in den Kommentaren.

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Kategorie: Allgemein  Ein Kommentar

In Precrastination: Der Zwang, Dinge sofort erledigen zu müssen las ich zum ersten Mal von diesem Verhalten, mit Aufgaben umzugehen: nicht das Aufschieben von Aufgaben wie bei der Prokrastination ist die Grundhaltung, sondern das Sofort-Erledigen-Wollen, der Drang Aufgaben abzuschließen. Die Karrierebibel bezieht sich im Artikel auf die Untersuchung Get It Over With: People Choose More Difficult Tasks to Get Jobs Done More Quickly.

Ein solches Verhalten ist natürlich zum einen gefährlich, weil man so zur Überlastung neigt. Auf der anderen Seite fängt man die Dinge dann tatsächlich an. Frei nach dem Motto: lieber irgendwas gemacht als nichts getan. Das Verhalten führt außerdem dazu, dass man immer schnell Aufgaben auf der inneren Aufgabenliste abhaken kann, was wahrscheinlich jedem Menschen ein gutes Gefühl gibt, egal ob Pre- oder Prokrastinierer.

Kennt ihr das Gefühl auch, dass ihr Dinge sofort erledigen müsst? Ggf. sogar ungeachtet ihrer Wichtigkeit oder Dringlichkeit? Oder schiebt ihr Aufgaben lieber vor euch her.

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