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The last bookshop ist “der letzte Buchladen”, eine Art Blog über einen Kurzfilm über das Verschwinden der Bücher. Und natürlich gibt es auch den Film aus der Zukunft online:

[...] The Last Bookshop imagines a future where physical books have died out. – One day, a small boy’s holographic entertainment fails, so he heads out to explore the streets of abandoned shops outside. Down a forgotten alley he discovers the last ever bookshop. And inside, an ancient shopkeeper has been waiting over 25 years for a customer… [...]

Viel Spaß mit dem Video.

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Kategorie: Buch  Tags: ,  Ein Kommentar

In “Reading isn’t only a matter of our brains; it’s something that we do with our bodies.” fand ich dieses interessante Zitat:

[...] New research continues to emphasize the importance of mind wandering for learning. It turns out that not paying attention is one of the best ways of discovering new ideas. Reading books, whether silently or aloud, remains one of the most efficient means of enabling such errant thinking. As our bodies rest, our minds begin to work in a different way… How can one know where reading books ends and dreaming in books begins? [...]

Es stammt aus dem Buch Book Was There: Reading in Electronic Times (Werbelink). Das Buch ist ein Plädoyer für das analoge Lesen, geschrieben von jemandem, der mit der digitalen Welt groß wurde. Der Autor Andrew Piper hat im Magazin Slate den Artikel Out of Touch – E-reading isn’t reading. veröffentlicht und der Titel sagt alles: Digital lesen ist kein richtiges Lesen, weil die Haptik fehlt:

[...] Reading isn’t only a matter of our brains; it’s something that we do with our bodies. Reading is an integral part of our lived experience, our sense of being in the world, even if at times this can mean feeling intensely apart from it. [...] To think about the future of reading means, then, to think about the long history of how touch has shaped reading and, by extension, our sense of ourselves while we read. [...]

Der Artikel ist eine interessante Lektüre. E-Reader haben eine Zukunft. Das Analoge sicher auch.

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Schon vor einiger Zeit bekam ich Post vom mitp Verlag. Der Autor des Buches Evernote (Werbelink), Herbert Hertramph, hatte den Verlag gebeten, mir ein Rezensionsexemplar zuzuschicken. Da Tweets und Artikel rund um Evernote bei euch immer sehr gut ankommen und da ich selbst seit Jahren Evernote einsetze, freut es mich doppelt, eine kurze Rezension des Buches schreiben zu dürfen.

Die Homepage des Autors ist unter notieren.de erreichbar, aber bei Evernote geht es um mehr als um Notieren. Es geht darum, große Datenmengen zu archivieren und dabei primär um Daten, die digital anfallen. Zwar wird angemerkt, dass man kein bestimmter Ordnungstyp sein muss, um Evernote zu benutzen, aber viele Tipps und Strukturierungsvorschläge im Buch sind nur was für Leute mit einer großen Selbstdisziplin. Und in Kapitel 8 (S. 154f) wid auch für verschiedene Ordnungstypen erläutert, wie sie Evernote am besten nutzen können.
So ganz ohne eigenes Zutun offenbart Evernote seine Stärken auch nicht jedem. Es sind viele gute Tipps und Tricks in dem Buch, wobei manche Tipps meiner Meinung nach zu weit gehen und eher was für Komplettisten sind, etwa der Tipp Bedienungsanleitungen einzuscannen und dann in Evernote zu speichern statt die analogen Anleitungen mit all ihren Übersetzungen aufzuheben (s. 38).
Sehr gelungen sind dagegen die Tipps zum Umgang mit digitalen Alltäglichkeiten (S. 44f), um etwa Ordner auf der Festplatte zu überwachen und neue Dokumente automatisch zu archivieren. Etwas zwiespältig bin ich bei der Verschlagwortung (Tags). Ich habe diese bei Evernote nie benutzt, weil mir das alles zu umständlich ist. Stattdessen schreibe ich Schlagworte lieber direkt in die Notiz – dann werden sie auch von der Volltextsuche rasend schnell gefunden.

Wer Evernote noch nicht oder wenig kennt, für den ist es wirklich eine Fundgrube. Für erfahrene Benutzer hat es aber auch noch einige Tipps auf Lager, um “Poweruser” zu werden – ist aber kein Muss. Es ist hochaktuell und sogar das Moleskine Evernote Buch wird erwähnt (S. 150f). Kapitel 7 ist diversen Apps gewidmet, die mit Evernote zu tun haben, so dass auch diese Thematik abgedeckt ist.
Ich musste sogar einmal schmunzeln und zwar S. 122, wo der sehr kryptische JavaScript Quellcode für den Web Clipper abgedruckt ist. Ich glaube kaum, dass das jemand abtippt. Hätte man mit einer URL auf das Blog und einer fertigen Funktion auf der Webseite anders lösen können.

Was mache ich mit Evernote? Ich speichere darin interessante Links zu fixen Themen, etwa zu Notizbüchern. Insgesamt finde ich, dass Evernote das beste Online Notizbuch am Markt ist. Allerdings verführt es dazu, auch viel Unnützes zu speichern, weil das Speichern so schnell und einfach geht. Mein primäres Werkzeug für Notizen etwa im Beruf bleibt das analoge Notizbuch.

Evernote (Werbelink) kostet bei amazon knapp 17 EUR. Aber hier bei mir könnt ihr das Rezensionsexemplar gewinnen:

  1. Die Verlosung startet am 14. November 2012 und endet am 18. November 2012 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Bitte sagt mir im Kommentar, ob ihr Evernote schon einsetzt oder nicht, und wofür ihr es schon nutzt oder nutzen wollt.
  4. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  5. Ich schreibe den Gewinner an und erfrage die Postanschrift, an die ich das Buch schicken kann
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg! Es wird übrigens nicht die letzte Verlosung für dieses Jahr sein!


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Kategorie: Buch  Tags: , ,  48 Kommentare

 

Dieses total einladende Bild mit einem bezaubernden selbstgemachten Notizbuch habe ich durch Zufall bei Dawanda entdeckt:

 

WO LEBST DU DENN?
Ah, wie schön! Da wollte ich schon immer mal hin! Kann ich Dich mal besuchen kommen? Zeigst du mir dann deine Stadt??

Ich bin gespannt, was mich da so erwartet, welche Museen du kennst, in welchen Cafés und Restaurants du gerne isst und trinkst, grüne Flecken, in denen Du Dich gerne erholst und Geschichten, die Du in Deiner Stadt erlebt hast.

Für Leute, die Ihre Stadt lieben und für Leute (so wie mich), die sich schon seit Jahren vornehmen, endlich mal ins Landesmuseeum zu gehen, endlich mal die neue Ausstellung zu besuchen, in die alle “echten” Touristen pilgern, in dem leckeren Restaurant zu essen, dass in allen Reiseführer so angeprießen wird….

Manchmal liegt das Gute so nah! Wir schieben es immer auf und nehmen uns oftmals nicht die Zeit, die eigene Umgebung zu erkunden.

Na dann aber mal los, es wird Zeit, lerne Deine Stadt kennen und werde zum Lokalpatrioten.

Das perfekte Geschenk für Au-Pair Mädchen, Austauschstudenten, Stadtmuffel, Langzeitbewohner, Neuankömmlinge, Meckermäuler, die gerne woanders wohnen möchten, für Großstäder und Dorfbewohner, für Münchner, Hamburger, Berliner, Buxtehudener, Stockholmer, Pariser und Wiener.

 

 

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Applaus für die Maus: Bei Butlers habe ich neulich diese Ringbücher mit der Maus gesehen. Butlers – für diejenigen die den Laden nicht kennen – ist eine Kette mit Haushalts- und Textilwaren. Aktuell wurde bei Butlers eine Disney-Kollektion herausgegeben, das heißt die Maus lacht von vielen Accessoires und Utensilien.

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Der Herbst ist schon da, zumindest teilweise. Dieses schöne Notizbuch ist ein toller Ort für blühende Fantasiegebilde und Gedanken. Es wurde von der amerikanischen Künstlerin Jill Bliss entworfen und trägt den Namen “Native Herbst”.

Jill Bliss hat einen wunderbar detaillierten und liebevoll ungewöhnlichen Illustrationsstil. Ihre Arbeiten sind voller Farbe, einem Hauch Humor und mit handgemaltem Charme. Die Urbanisierung des Silicon Valley trifft auf die natürlich ländliche Behäbigkeit des Nordens Kaliforniens.
Für den Hobbygärtner, den Naturliebhaber oder für all jene, die gutes Design zu schätzen wissen, ist dieses Notizbuch voll von handgezeichneten Illustrationen von amerikanischen heimischem Kräutlein wie Wildrosen oder Indischer Minze. Es ist ausserdem der korrekte Informationsträger für den nachhaltig Kreativen, denn es ist mit pflanzenölbasierten Farben auf Recyclingpapier gedruckt.
Jede Seite dieses Notizbuches ist so schön, dass man versucht ist, nur wirklich gute Texte hineinzuschreiben. Es versüsst aber auch angenehm das Verfassen schnöder Aufgabenlisten.

 

Gesehen in diesem  Online-Shop 12 Euro.

 

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