Archiv für die Kategorie »Fundstücke «

Leser Tobias machte mich auf das Kickstarter-Projekt Blacklet | The Premium Black Paper Notebook aufmerksam, das ihm gut gefällt. Die junge Familie, die das Projekt initiiert hat, möchte ein qualitativ hochwertiges Notizbuch mit schwarzem Papier anbieten:

[…] Blacklet is the world’s first premium black paper notebook that doesn’t sacrifice on functionality or style. Bold. Simple. Quality. […]

Im Jahr 2010 gab es sogar mal eine entsprechende Leserfrage im Notizbuchblog. Na ja, wenn ihr also noch seitdem auf der Suche seid: ihr habt noch ein paar Tage, das Projekt zu unterstützen.

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Falls ihr auf Pink steht: Jörg von mypinky.one schickte mir eine Mail, dass es im Angebot von mypinky nun auch ein Notizbuch gibt:

[…] DIN A5, 160 Seiten mit Lesebändchen, aus hochwertigem 80g munken cream Papier – blanko, Umschlag aus langlebigem TYVEK (schmutz- & wasserabweisend). Buch voll? Behalte den Umschlag und bestelle nur das Papier nach. […]

Kostet knapp 19 EUR.

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Fast zwei Monate ist es her, dass ich einen Artikel im Blog geschrieben habe. Ich war etwas abgetaucht: in Arbeit und Auszeit. Heute also seit langem mal wieder ein Artikel, den ich in den weiten des Internet gefunden habe: How do you draw a circle? We analyzed 100,000 drawings to show how culture shapes our instincts.

Die Autoren nutzten einen Google Datenbestand, um herauszufinden, ob die Art und Weise wie jemand einen Kreis zeichnet, etwas über den Zeichnenden aussagt:

[…] In November, Google released an online game called Quick, Draw!, in which users have 20 seconds to draw prompts like “camel” and “washing machine.” It’s fun, but the game’s real aim is to use those sketches to teach algorithms how humans draw. By May this year, the game had collected 50 million unique drawings.
We used the public database from Quick, Draw! to compare how people draw basic shapes around the world. Our analysis suggests that the way you draw a simple circle is linked to geography and cultural upbringing, deep-rooted in hundreds of years of written language, and significant in developmental psychology and trends in education today. […]

Die Ergebnisse sind verblüffend. Es wurden neben dem Zeichnen von Dreiecken auch das Zeichnen von Kreisen untersucht:

[…] around 90% of French, German, and Filipino drawers submitted circles drawn counterclockwise […]

Spannend zu lesen.

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Mein Kollege Stefan zeigte mir dieses Notizbuch, das er als Helfer des Kraichgau Ironman bekommen hat.

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Kategorie: Fundstücke  Tags: ,  Ein Kommentar

Bei techcrunch las ich von einem Kickstarter-Projekt, das euch gefallen könnte: WriteyDesk – The Smudge-Proof, Dry Erase Desk:

[…] A Whiteboard-Desk Hybrid – Over two years in development, the WriteyDesk brings the versatility and clarity of a whiteboard to the place where you do most of your thinking: your desk. […]

Die kleine Variante des Tisches gibt es ab 240 USD Unterstützung.

Ich schreibe meine Notizen ja lieber in ein Notizbuch, damit ich keine lose Sammlung von Notizen an verschiedenen Stellen habe, aber für ein schnelles Kritzeln zwischendurch, das nur eine Halbwertzeit von wenigen Minuten oder Stunden hat, ist der Tisch eine witzige Idee.

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Leser Michael hat mich auf das Indiegogo Projekt Lockbook: the first fingerprint-protected notebook aufmerksam gemacht:

[…] The world’s first writing notebook with a biometric fingerprint sensor. With Lockbook you manage your information securely, while never sacrificing style. We use high quality ink-friendly paper – ideal for smooth writing. Lockbook has multiple pockets so you can organize documents, pictures, cards, pens and any other item you need to keep on hand. […]

Das Buch ist verschlossen und kann nur mit dem eigenen Fingerabdruck entriegelt und geöffnet werden. Verrückt – was passiert, wenn der Sensor keinen Strom mehr hat? Man findet leider nur wenig technische Infos auf der Seite …

lockbook

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Im Artikel This Machine Creepily Duplicates Your Handwriting Perfectly gibt es ein Video, das über eine Maschine (und Software) berichtet, die die eigene Handschrift kopiert und dann mit einem Stift entsprechende Texte verfassen kann. Ich werde nicht wirklich schlau daraus, wie der Lernvorgang für die Schrift funktioniert, aber das Video sieht interessant aus.
Erinnert mich irgendwie an Pensaki und andere Computer Ansätze. Aber ist das dann wirklich Handschrift?

machine_handwriting

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„Wer schreibt, küsst besser“ auf diesen lustigen Spruch einer Aktion der Initiative Schreiben hat mich ein Blogpost des Lexikaliker aufmerksam gemacht.

Schönes Wochenende euch allen!

wer_schreibt_kuesst_besser

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Leser Peter schickte mir den Link auf reMarkable. Dabei handelt es sich um eine Art Tablet zum Lesen, Schreiben und Zeichnen – sie nennen es „Paper tablet“:

[…] WHY A PAPER TABLET? – We love paper, but compared to our digital devices it’s an island. Analogue. Disconnected. Limited. We are making paper digital, connected, limitless. With digital powers, paper becomes even more powerful. […]

Ich muss zugeben, dass mich so ein Gerät schon mal reizen würde, weil ich immer wieder von der Technik fasziniert bin. Allerdings ist der Preis mit mehr als 700 USD sehr hoch, auch wenn es das Gerät aktuell in der Vorbestellung für knapp 430 USD gibt.
Soweit ich es verstanden habe, speichert das Gerät alles lokal, d.h. es geht nichts in die Cloud. Dazu muss man es mit einem mobilen Gerät verbinden (Bluetooth?), von dem aus dann eine App die Synchronisation mit einem Cloud-Service übernimmt.

Auch wenn die Schreiberfahrung auf dem Gerät der analogen Welt nahekommt, so gibt es doch wieder die üblichen Kompromisse: kein Blättern in den Seiten, kein spontanes Kritzeln in alten Aufzeichnungen, Gebundenheit an die Benutzerführung und das Bedienkonzept. Wahrscheinlich würde ich eine Weile damit experimentieren und dann auf romantisch verklärtes Papier zurückfallen.

remarkable

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Bei Spiegel Online las ich das Interview „Ich habe deutsche Bleistifte gerettet“, in dem Luca Bendandi von seiner Leidenschaft zu Schreibwaren berichtet. Er besitzt in Berlin den Laden inkwell und hat das Buch Schreibwaren: Die Rückkehr von Stift und Papier geschrieben. Er macht ein „Revival“ von Schreibwaren aus, das er an den detaillierten Beschreibungen in Online Shops festmacht:

[…] Das stimmt – die Haltung den Produkten gegenüber allerdings schon: Die neuen Shops kuratierten die Gegenstände, es ging auf einmal um Wertschätzung des einzelnen Dings, zu jedem Radierer gab es eine Geschichte […]

Ich finde diese „kuratierten“ Online Shops auch sehr schön, aber ich glaube nicht, dass die Beschreibungen ein Zeichen einer Neubelebung von Schreibwaren sind. Ich hatte gar nicht wahrgenommen, dass Schreibwaren jemals „out“ waren. Um aber überhaupt noch Gehör zu finden und sich von Massenshops abzugrenzen, muss man eine Geschichte erzählen – und das gilt auch für Schreibwaren.

Sein Buch kenne ich nicht, aber es wandert in die Pipeline meiner noch zu lesenden Bücher. Und sein Online-Shop scheint eine wahre Fundgrube zu sein. Kennt ihr den Laden in Berlin oder das Buch?

inkwell

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