Archiv für die Kategorie »Fundstücke «

Karlsruhe feiert dieses Jahr seinen 300. Stadtgeburtstag und das ganze Jahr über gibt es viele Geburtstagsveranstaltungen in der Stadt. Eine der Aktionen ist ein Weltrekordversuch im Papierbootfalten. In der Pressemeldung der ersten Testläufe heißt es:

[…] Für die Daxlandiade zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag wollen die Sportler des Kanukreises Karlsruhe das größte Papierboot der Welt falten. Als nautisches Ziel ist damit ein Eintrag ins „Guinness Buch der Rekorde“ angepeilt, vorausgesetzt, das Faltboot erreicht am 9. Mai 2015 zur offiziellen Messung eine Länge von 13 bis 14 Metern. Nach knapp einer Stunde Faltarbeiten in der Grundschule Daxlanden konnte das Team beweisen, dass die Technik, Koordination und Kommunikation zwischen den einzelnen Mitgliedern schon perfekt beherrscht werden. […]

Der Weltrekordversuch findet am Samstag 09.05.2015 um 13:00 Uhr im Rheinstrandbad Rappenwört statt. Hier ein Foto von einem ersten Probelauf, in dem ein ca. 7-8 m langes Boot gebaut wurde.


© mit freundlicher Genehmigung, KA300/Uli Deck

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Leser Fabian schickte mir über Twitter den Hinweis auf einen Artikel bei brandeins: Der scheinbar persönliche Touch, in dem das Angebot der Firma Pensaki vorgestellt wird:
Pensaki nutzt Roboter und echte Füller, um Briefe automatisch zu schreiben. Man hat den Robotern beigebracht, nicht ganz präzise zu sein und gelernte Handschrift so gut zu kopieren, dass sie für den Betrachter täuschend echt aussieht. Die Firma wirbt damit, dass die Handschrift ja nie ausstirbt und das Ganze eine persönliche Note hat – das stimmt sicher, aber es ist eben wirklich nur ein “scheinbar persönlicher Touch”, der da versprüht wird. Trotzdem ein sehr interessantes Angebot.

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“Hände weg von Maus und Tastatur” schreibt der Autor des gleichnamigen Artikels. Er plädiert für den Einsatz analoger Hilfsmittel für Skizzen in kreativen Phasen. Neben vielen Aspekten des analogen Skizzierens, die ihr vermutlich schon oft gelesen habt, finde ich das “Loskritzeln” sehr sympathisch:

[…] Das unmittelbare Visualisieren von Ideen und das schnelle erneute Interpretieren erzeugen einen Kreislauf, einen Fluss von Kreativität, in dem Ideen immer weiter angereichert und verfeinert werden können. Skizzieren kann außerdem ein effektives Mittel sein, Gedankenblockaden zu lösen. Oft hilft es, einfach mal „drauf los“ zu skizzieren um die Gedanken zu sortieren und wieder in den Fluss zu kommen. […]

Vielleicht findet ihr auch ein paar motivierende Gedanken für die kommende Woche.

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In den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden findet zur Zeit die Sonderausstellung “Supermarket of the Dead”, die einen ungewöhnlichen Einsatz von Papier zeigt:

[…] Brandopfer papierener Nachbildungen von Geld und Gütern, die mit dem Verbrennen Ahnen, Göttern und Geistern übergeben werden, um sie günstig zu stimmen oder ihre Nöte zu lindern, denn die chinesische Jenseitsvorstellung verbürgt eine Spiegelung der wirklichen Welt […]

[…] Diese Papiermodelle haben sich jüngst von der Nachahmung traditioneller Erzeugnisse zu Abbildungen des westlichen Warenhauses gewandelt, denn man will den Angehörigen in der Nachwelt eben jene Güter zukommen lassen, die man selbst begehrt. So entstand eine Gegenwelt aus Papier, in der heute fast alle globalisierten Fetische des Markenkonsums, Gucci-Taschen, Prada-Schuhe, Louis Vuitton-Koffer, Chanel-Accessoires, Mobiltelephone, Apple-Computer, aber auch Heineken-Bierdosen und lebensgroße Autos dem Feuer übergeben werden, um sie den Vorfahren zu widmen. […]

Ich habe die Ausstellung nicht besucht, aber einige Fotos der Objekte gesehen. Man ist sofort beeindruckt von der Vielfalt der Papierobjekte, die dort ausgestellt sind. Einige findet ihr auch auf dem offiziellen Ausstellungsplakat (PDF).

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Wer von euch fastet in der Fastenzeit und verhält z.B. bei Schokolade enthaltsam? Der sollte jetzt lieber nicht so genau hinlesen, denn jetzt geht es um Schokolade. Genauer: Typografische Schokolade:

[…] Typographic Chocolate is a student project of the University of Applied Sciences Berlin, Department of Communication Design […] We designed an own chocolate mold, packaging and presentation in the museum shop. Our product is aimed at design-oriented museum visitors, who appreciate handcraft products. [...]

Also ein Design-Projekt aus Berlin, das von Studenten erdacht wurde. Leckere Idee.

(via notcot)

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Nach dem Artikel zu Kickstarter-Projekt MAGNETIC haben sich einige Leser in den Kommentaren gemeldet und mich auf Stattys aufmerksam gemacht:

[…] Stattys Produkte sind aus recyclebaren Materialien, frei von Kleber oder Adhäsionsmittel und haften ohne weitere Hilfsmittel an nahezu allen Oberflächen. Sie können mehrfach verwendet und repositioniert werden. […]

Die MAGNETIC Produkte sehen also wie eine Kopie der Stattys Produkte aus. Speziell die A1 Whiteboard Folien sehen spannend aus. 10 Stück kosten ca. 50 EUR (plus ca. 7 EUR Versand nach Deutschland).

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Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe schon Papier gesehen (und auch selbst verwendet), das mittels statischer Aufladung an der Wand haftet. Von daher finde ich das Kickstarter-Projekt MAGNETIC: Paper That Sticks to Walls gar nicht so ungewöhnlich, obgleich ich es sehr faszinierend finde:

[…] Meet the Magnetic family: Magnetic Notes, Magnetic Pads, Magnetic Boards, and Magnetic Sheets. All Magnetic products are based on stable static charge, which lets them stick to any dry surface. Magnetic has no glue, so it’s completely movable and replaceable. […]

Man kann mit den üblichen Stiften für Whiteboards darauf schreiben und auch wieder wegwischen – außerdem klebt das Papier beidseitig und kann beidseitig beschriftet werden. Im Text heißt es dazu:

[…] Magnetic can save you lots of money that you would otherwise spend on sticky notes. Not only can you stick Magnetic notes from either side, you can also write on the back with a marker, erase it, and write all over again! It’s like always having an erasable surface with you. […]

Ihr habt noch über drei Wochen mitzumachen, aber das Projekt ist jetzt schon weit überfinanziert, so dass es auf jeden Fall zustande kommt.

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sodapop design ist ein schöner Blog über Design und allerhand DIY Dinge. U.a. könnt ihr schöne Listen und andere Vorlagen zum Selberausdrucken herunterladen, die die Bloggerin Caro selbst entworfen hat.

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Leser Thomas schickte mir den Link auf die Erinnerung an ein trauriger Kapitel unserer Geschichte und eine Verbindung zu Notizbüchern:

[…] Da den Angehörigen des Sonderkommandos bewusst war, dass die SS versuchen würde, alle Spuren der Verbrechen zu beseitigen, erstellten sie insgeheim Aufzeichnungen und beschrieben darin ihre Erlebnisse und das Geschehen in den Krematorien. Diese Aufzeichnungen wurden später auf den Innenhöfen der Vernichtungseinrichtungen vergraben. Einige der Notizbücher wurden nach dem Krieg aufgefunden, so etwa die von Salmen Lewental (links), Salmen Gradowski (rechts), Lejb Langfuß und Chaim Cherman. […]

S. dazu auch Überreste eines Notizbuchs

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Buchfreunde aufgepasst. Bei Kickstarter gibt es ein Projekt, das euch interessieren könnte: BOOKNITURE- Furniture Hidden in a Book. Die Idee das Buch als Metapher für ein Objekt des täglichen Lebens zu nehmen ist nicht neu – ihr erinnert euch bestimmt an Lumio, die Lampe, die aussieht wie ein aufgeschlagenes Buch.

[…] BOOKNITURE unfolds from a book to a multifunctional furniture. In just a flip, you will never run out of tables and seats. […]

Wir ihr im Video sehen könnt, kann man das Buchmöbel als Hocker, Sessel, Pult oder als kleinen Tisch verwenden. Pfiffige Idee.

(via swissmiss)

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