Archiv für die Kategorie »Fundstücke «

„Wer schreibt, küsst besser“ auf diesen lustigen Spruch einer Aktion der Initiative Schreiben hat mich ein Blogpost des Lexikaliker aufmerksam gemacht.

Schönes Wochenende euch allen!

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Leser Peter schickte mir den Link auf reMarkable. Dabei handelt es sich um eine Art Tablet zum Lesen, Schreiben und Zeichnen – sie nennen es „Paper tablet“:

[…] WHY A PAPER TABLET? – We love paper, but compared to our digital devices it’s an island. Analogue. Disconnected. Limited. We are making paper digital, connected, limitless. With digital powers, paper becomes even more powerful. […]

Ich muss zugeben, dass mich so ein Gerät schon mal reizen würde, weil ich immer wieder von der Technik fasziniert bin. Allerdings ist der Preis mit mehr als 700 USD sehr hoch, auch wenn es das Gerät aktuell in der Vorbestellung für knapp 430 USD gibt.
Soweit ich es verstanden habe, speichert das Gerät alles lokal, d.h. es geht nichts in die Cloud. Dazu muss man es mit einem mobilen Gerät verbinden (Bluetooth?), von dem aus dann eine App die Synchronisation mit einem Cloud-Service übernimmt.

Auch wenn die Schreiberfahrung auf dem Gerät der analogen Welt nahekommt, so gibt es doch wieder die üblichen Kompromisse: kein Blättern in den Seiten, kein spontanes Kritzeln in alten Aufzeichnungen, Gebundenheit an die Benutzerführung und das Bedienkonzept. Wahrscheinlich würde ich eine Weile damit experimentieren und dann auf romantisch verklärtes Papier zurückfallen.

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Bei Spiegel Online las ich das Interview „Ich habe deutsche Bleistifte gerettet“, in dem Luca Bendandi von seiner Leidenschaft zu Schreibwaren berichtet. Er besitzt in Berlin den Laden inkwell und hat das Buch Schreibwaren: Die Rückkehr von Stift und Papier geschrieben. Er macht ein „Revival“ von Schreibwaren aus, das er an den detaillierten Beschreibungen in Online Shops festmacht:

[…] Das stimmt – die Haltung den Produkten gegenüber allerdings schon: Die neuen Shops kuratierten die Gegenstände, es ging auf einmal um Wertschätzung des einzelnen Dings, zu jedem Radierer gab es eine Geschichte […]

Ich finde diese „kuratierten“ Online Shops auch sehr schön, aber ich glaube nicht, dass die Beschreibungen ein Zeichen einer Neubelebung von Schreibwaren sind. Ich hatte gar nicht wahrgenommen, dass Schreibwaren jemals „out“ waren. Um aber überhaupt noch Gehör zu finden und sich von Massenshops abzugrenzen, muss man eine Geschichte erzählen – und das gilt auch für Schreibwaren.

Sein Buch kenne ich nicht, aber es wandert in die Pipeline meiner noch zu lesenden Bücher. Und sein Online-Shop scheint eine wahre Fundgrube zu sein. Kennt ihr den Laden in Berlin oder das Buch?

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Heute beginnt die Woche unabhängiger Buchhandlungen. Auf der Homepage heißt es:

[…] Eine Woche lang – vom 12. bis 20. November 2016 – zeigen sich über 300 unabhängige Buchhandlungen („Indies“) in ganz Deutschland buchstäblich von ihren schönsten Seiten. Es handelt sich um die größte, derartige Aktion, die es jemals gab. Inhabergeführte Buchläden sind nicht wegzudenken aus unseren Städten und Regionen. Ihr Beitrag zum wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben ist von beachtlicher Bedeutung. Es zeigt sich: Persönliche Beratung und Kundennähe, gepflegte Sortimente, die zum Entdecken und Stöbern einladen, Veranstaltungen und Begegnungen mit Autoren, führen zu begeisterten Kunden und Lesern. […]

Eine schöne Idee. Bei Büchern versuche ich, wenn möglich, amazon und Ketten zu meiden, weil mir die unabhängigen Buchhandlungen viel sympathischer sind und – zumindest mein Karlsruher Favorit, die Stephanus Buchhandlung – viel besser meinen Geschmack treffen bzw. nicht so weichgespült sind wie viele andere. An der Aktion nehmen in Karlsruhe noch Die Buchhandlung teil, die ich zwar selten, aber immer mit Freude besuche, sowie die Buchhandlung Schneider-Jung am Bahnhof.

Wenn ihr also heute auf Einkaufsbummel seid, haltet die Augen offen und besucht die teilnehmenden Buchhandlungen. Und denkt daran: „Lesen gefährdet die Dummheit“.

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Ende August schrieb mir Leserin Cynthia eine Mail mit ein paar interessanten Fotos eines Notizbuchs, das sie in Amsterdam gefunden hatte:

[…] Diese Woche war ich in Amsterdam. Dort habe ich eine Austellung besucht, bei der man am Schluss auch Notizbücher kaufen konnte. Ich habe gesehen das diese noch nicht bei Ihnen gelistet sind. Der Künstler nennt sich Banksy und eines dieser Notizbücher habe ich mir zugelegt. Als Cover dienen seine Werke. Er ist ein Streetartkünstler.
Anbei sende ich Ihnen ein paar Bilder des Notizbuches, welches ich mir gekauft habe. Es ist ein Hardcover Notizbuch mit blanken Seiten und den Maßen 16×11,5cm (also etwas kleiner als Din A5). Die Seiten sind leicht gelblich und es gibt ein rotes Band zum verschließen. […]

Hier noch ihre Fotos. Danke an Cynthia für die Kurzstory.

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© mit freundlicher Genehmigung, Cynthia Tschach

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© mit freundlicher Genehmigung, Cynthia Tschach

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© mit freundlicher Genehmigung, Cynthia Tschach

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© mit freundlicher Genehmigung, Cynthia Tschach

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Bei coolhunting stieß ich vor ein paar Wochen auf die Olivetti Pattern Series Notecards. Wer elegante Postkarten mit Mustern sucht, sollte sich diese Sammlung anschauen:

[…] With distinct patterns produced by the Olivetti Lettera 32 typewriter—in black and red […]

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Northbound Notebooks from Adam on Vimeo.

I was tired of burning through expensive notebooks and their thin paper. So I turned to other options. I looked online. I searched far and wide. Dozens later, I was left frustrated. I couldn’t find a solid refillable notebook with great paper. It was even harder to find something big enough for practical use.

Big ideas don’t fit on tiny pages.

Mit diesen Worten beschreibt Adam den Beginn einer Geschichte, an deren Ende die heutigen Northbound Notebooks stehen. Die Idee erinnert mich ein wenig an meine geliebten Taschenbegleiter:

Das Notizbuch besteht aus einem Ledereinband, in den mit entsprechender Heftung Papier eingebracht wird. Die Seiten lassen sich herausnehmen, auffüllen und ersetzen. So kann das Notizbuch nie wirklich leer werden und ein neues Notizbuch ist nicht nötig.

Adam und Mark bieten neben den Ledereinbänden auch hochwertiges Papier an, mit dem die Northbound Notebooks befüllt werden können. Im folgenden Video seht ihr das Companion Notebook.

The Companion from Adam on Vimeo.

Als großer Taschenbegleiter-Fan reizen mich solche Konzepte ja immer sehr. Ich mag den Gedanken, meine Notizen an einem Ort gesammelt dabei zu haben und immer wieder nachfüllen zu können.

Allerdings haben solche Konzepte auch ihren Preis: Die Ledereinbände beginnen bei circa 60 Dollar und da Northbound in Kanada angesiedelt ist, fallen da auch noch mal Versandkosten an. Dafür werden die Notizbücher aus lokalen Materialien von Hand hergestellt und sind damit Unikate.

Wer auf Ledernotizbücher steht und Konstanz statt Abwechslung schätzt, dürfte bei Northbound an der richtigen Adresse sein.

Hat jemand aus der Leserschaft ein Northbound Notizbuch im Einsatz und kann darüber berichten?

P.S.: Das Northbound & Notable Magazin ist mir noch eine eigene Erwähnung wert. Wer auf gute Artikel zu kreativen Themen steht, sollte mal einen Blick hineinwerfen. Auch wenn ihr kein Northbound Notizbuch besitzt ist das Magazin lesenswert.

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Papier ist ein wunderbares Material. Es lässt sich nicht nur mit allen möglichen Stiften beschreiben und in verschiedenste Formen bringen, es ist auch hervorragend recyclebar. Dass sich aus benutztem Papier neue Seiten fertigen lassen, dass Altpapier eine sinnvolle Verwendung finden kann – all das ist nicht neu.

Recycling klingt zwar umweltschonend, ist es – zumindest im Fall von Papier – nur bedingt. Nicht nur der Wasserverbrauch, vor allem die Transportkosten und die dabei anfallende Emissionen machen machen Recyclingpapier nur semi-umweltfreundlich.

Epson, eher bekannt als Druckerhersteller, will zumindest das Transportproblem lösen und aus der Gleichung entfernen. Gelingen soll das mit dem Epson PaperLab, das nächste Jahr (2017) auf den Markt kommen soll.

In den Worten der Kollegen von Golem:

Das Paperlab von Epson ist eine Papierrecyclemaschine für größere Firmen. Das Gerät kann nach Angaben des japanischen Herstellers pro Minute 14 neue Seiten aus Altpapier erzeugen und verwendet dazu kein Wasser.

Anders formuliert: Das Papierrecycling findet direkt am Verbrauchsort statt, Transportweg entfallen. Sicherlich eignet sich die Maschine nur für Unternehmen, doch wenn die Technik sich durchsetzt, könnte perspektivisch auch der Einsatz in Coworking-Spaces und anderen Orten mit hohem Papierverbrauch anstehen.

Wäre ein solches Gerät – bezahlbarer Preis vorausgesetzt – für euch interessant?

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Kategorie: Fundstücke  Ein Kommentar

Bücher entführen Leser in andere Welten und regen das Kopfkino an. Bei entsprechend lebendiger Fantasie kann selbst der beste 3D-Film einpacken. Fotobücher gehen einen anderen Weg und ermöglichen dem Leser ungewöhnliche und neue Einblicke und Perspektiven.

Das 360° Book findet sich irgendwo zwischen einem normalen Buch und eine Foto-Band wieder. Hier handelt es sich um Kunst in Buchform, die ein ganz anderes Erlebnis möglich macht. Tina Roth Eisenberg schreibt auf SwissMiss dazu:

Drawing on both art and architecture, the award-winning 360° book allows the reader to get a 3D, panoramic view of Mt. Fuji, illustrated by Yusuke Oono.

This compact book transforms into a sculpture-like circle of pages that can be displayed as a decoration, or laid flat to be perused at your leisure. Just be careful – this book just might make your other books jealous.

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Ob andere Bücher angesichts des 360° Books wirklich neidisch werden, weiß ich nicht. Doch Ansatz und Idee sind allemal ungewöhnlich und ich bin mir sicher, dass dieses Buch ein echter Hingucker im Bücherregal ist.

Würdet ihr euch so etwas in euer Regal stellen? Was haltet ihr vom Konzept?

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Kategorie: Fundstücke  Ein Kommentar

Wer schon mal iOS – oder Web- und Android – Apps entwickelt hat weiß: Vor der Programmierung und all den technischen Komponenten der App-Entwicklung stehen Stift und Papier. Was komisch klingen mag hat einen einfachen Grund:

Erste Ideen für Grafiken und Benutzeroberfläche lassen sich leichter zu Papier als auf einen Bildschirm bringen. Damit die Ideen später auch wirklich zum jeweiligen Device passen, müssen allerdings die Maße stimmen. Und genau hier kommt iOS Dot Grid Sketch Paper zum Einsatz.

Die für iOS 10 aktualisierten Vorlagen bieten jedoch nicht nur das richtige Größenverhältnis:

Perfect for iOS, these dotted wireframe papers have all of the UI Elements marked down the sides, as well as half, third, and fourth markers along the top.

Der Anbieter des Idea to App Book entwickelt seine Vorlagen kontinuierlich weiter und wird sie vermutlich auch an künftige iOS Versionen anpassen.

Sind Entwickler unter unseren Lesern, die mit den Vorlagen bereits gearbeitet haben? Dann freuen wir uns über eure Kommentare.

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Gefunden haben wir den Hinweis auf die Aktualisierung bei den Kollegen von Thenextweb.

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