Archiv für die Kategorie »Fundstücke «

Ende August schrieb mir Leserin Cynthia eine Mail mit ein paar interessanten Fotos eines Notizbuchs, das sie in Amsterdam gefunden hatte:

[…] Diese Woche war ich in Amsterdam. Dort habe ich eine Austellung besucht, bei der man am Schluss auch Notizbücher kaufen konnte. Ich habe gesehen das diese noch nicht bei Ihnen gelistet sind. Der Künstler nennt sich Banksy und eines dieser Notizbücher habe ich mir zugelegt. Als Cover dienen seine Werke. Er ist ein Streetartkünstler.
Anbei sende ich Ihnen ein paar Bilder des Notizbuches, welches ich mir gekauft habe. Es ist ein Hardcover Notizbuch mit blanken Seiten und den Maßen 16×11,5cm (also etwas kleiner als Din A5). Die Seiten sind leicht gelblich und es gibt ein rotes Band zum verschließen. […]

Hier noch ihre Fotos. Danke an Cynthia für die Kurzstory.

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© mit freundlicher Genehmigung, Cynthia Tschach

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© mit freundlicher Genehmigung, Cynthia Tschach

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© mit freundlicher Genehmigung, Cynthia Tschach

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© mit freundlicher Genehmigung, Cynthia Tschach

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Bei coolhunting stieß ich vor ein paar Wochen auf die Olivetti Pattern Series Notecards. Wer elegante Postkarten mit Mustern sucht, sollte sich diese Sammlung anschauen:

[…] With distinct patterns produced by the Olivetti Lettera 32 typewriter—in black and red […]

olivetti_pattern

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Northbound Notebooks from Adam on Vimeo.

I was tired of burning through expensive notebooks and their thin paper. So I turned to other options. I looked online. I searched far and wide. Dozens later, I was left frustrated. I couldn’t find a solid refillable notebook with great paper. It was even harder to find something big enough for practical use.

Big ideas don’t fit on tiny pages.

Mit diesen Worten beschreibt Adam den Beginn einer Geschichte, an deren Ende die heutigen Northbound Notebooks stehen. Die Idee erinnert mich ein wenig an meine geliebten Taschenbegleiter:

Das Notizbuch besteht aus einem Ledereinband, in den mit entsprechender Heftung Papier eingebracht wird. Die Seiten lassen sich herausnehmen, auffüllen und ersetzen. So kann das Notizbuch nie wirklich leer werden und ein neues Notizbuch ist nicht nötig.

Adam und Mark bieten neben den Ledereinbänden auch hochwertiges Papier an, mit dem die Northbound Notebooks befüllt werden können. Im folgenden Video seht ihr das Companion Notebook.

The Companion from Adam on Vimeo.

Als großer Taschenbegleiter-Fan reizen mich solche Konzepte ja immer sehr. Ich mag den Gedanken, meine Notizen an einem Ort gesammelt dabei zu haben und immer wieder nachfüllen zu können.

Allerdings haben solche Konzepte auch ihren Preis: Die Ledereinbände beginnen bei circa 60 Dollar und da Northbound in Kanada angesiedelt ist, fallen da auch noch mal Versandkosten an. Dafür werden die Notizbücher aus lokalen Materialien von Hand hergestellt und sind damit Unikate.

Wer auf Ledernotizbücher steht und Konstanz statt Abwechslung schätzt, dürfte bei Northbound an der richtigen Adresse sein.

Hat jemand aus der Leserschaft ein Northbound Notizbuch im Einsatz und kann darüber berichten?

P.S.: Das Northbound & Notable Magazin ist mir noch eine eigene Erwähnung wert. Wer auf gute Artikel zu kreativen Themen steht, sollte mal einen Blick hineinwerfen. Auch wenn ihr kein Northbound Notizbuch besitzt ist das Magazin lesenswert.

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Papier ist ein wunderbares Material. Es lässt sich nicht nur mit allen möglichen Stiften beschreiben und in verschiedenste Formen bringen, es ist auch hervorragend recyclebar. Dass sich aus benutztem Papier neue Seiten fertigen lassen, dass Altpapier eine sinnvolle Verwendung finden kann – all das ist nicht neu.

Recycling klingt zwar umweltschonend, ist es – zumindest im Fall von Papier – nur bedingt. Nicht nur der Wasserverbrauch, vor allem die Transportkosten und die dabei anfallende Emissionen machen machen Recyclingpapier nur semi-umweltfreundlich.

Epson, eher bekannt als Druckerhersteller, will zumindest das Transportproblem lösen und aus der Gleichung entfernen. Gelingen soll das mit dem Epson PaperLab, das nächste Jahr (2017) auf den Markt kommen soll.

In den Worten der Kollegen von Golem:

Das Paperlab von Epson ist eine Papierrecyclemaschine für größere Firmen. Das Gerät kann nach Angaben des japanischen Herstellers pro Minute 14 neue Seiten aus Altpapier erzeugen und verwendet dazu kein Wasser.

Anders formuliert: Das Papierrecycling findet direkt am Verbrauchsort statt, Transportweg entfallen. Sicherlich eignet sich die Maschine nur für Unternehmen, doch wenn die Technik sich durchsetzt, könnte perspektivisch auch der Einsatz in Coworking-Spaces und anderen Orten mit hohem Papierverbrauch anstehen.

Wäre ein solches Gerät – bezahlbarer Preis vorausgesetzt – für euch interessant?

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Kategorie: Fundstücke  Ein Kommentar

Bücher entführen Leser in andere Welten und regen das Kopfkino an. Bei entsprechend lebendiger Fantasie kann selbst der beste 3D-Film einpacken. Fotobücher gehen einen anderen Weg und ermöglichen dem Leser ungewöhnliche und neue Einblicke und Perspektiven.

Das 360° Book findet sich irgendwo zwischen einem normalen Buch und eine Foto-Band wieder. Hier handelt es sich um Kunst in Buchform, die ein ganz anderes Erlebnis möglich macht. Tina Roth Eisenberg schreibt auf SwissMiss dazu:

Drawing on both art and architecture, the award-winning 360° book allows the reader to get a 3D, panoramic view of Mt. Fuji, illustrated by Yusuke Oono.

This compact book transforms into a sculpture-like circle of pages that can be displayed as a decoration, or laid flat to be perused at your leisure. Just be careful – this book just might make your other books jealous.

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Ob andere Bücher angesichts des 360° Books wirklich neidisch werden, weiß ich nicht. Doch Ansatz und Idee sind allemal ungewöhnlich und ich bin mir sicher, dass dieses Buch ein echter Hingucker im Bücherregal ist.

Würdet ihr euch so etwas in euer Regal stellen? Was haltet ihr vom Konzept?

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Kategorie: Fundstücke  Ein Kommentar

Wer schon mal iOS – oder Web- und Android – Apps entwickelt hat weiß: Vor der Programmierung und all den technischen Komponenten der App-Entwicklung stehen Stift und Papier. Was komisch klingen mag hat einen einfachen Grund:

Erste Ideen für Grafiken und Benutzeroberfläche lassen sich leichter zu Papier als auf einen Bildschirm bringen. Damit die Ideen später auch wirklich zum jeweiligen Device passen, müssen allerdings die Maße stimmen. Und genau hier kommt iOS Dot Grid Sketch Paper zum Einsatz.

Die für iOS 10 aktualisierten Vorlagen bieten jedoch nicht nur das richtige Größenverhältnis:

Perfect for iOS, these dotted wireframe papers have all of the UI Elements marked down the sides, as well as half, third, and fourth markers along the top.

Der Anbieter des Idea to App Book entwickelt seine Vorlagen kontinuierlich weiter und wird sie vermutlich auch an künftige iOS Versionen anpassen.

Sind Entwickler unter unseren Lesern, die mit den Vorlagen bereits gearbeitet haben? Dann freuen wir uns über eure Kommentare.

iOS_Sketch_Paper___Idea_to_App

Gefunden haben wir den Hinweis auf die Aktualisierung bei den Kollegen von Thenextweb.

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In der Huffington Post fand sich neulich ein Artikel zu einem interessanten Herbarium:

[…] Das Taschenherbarium ist ein wunderbares kleines Kunstwerk, das nicht nur eine Vielzahl von Informationen, Zitaten und Zeichentipps rund um wilde Blumen und Pflanzen enthält, sondern auch ein „greifbarer“ Ort ist, um die schönsten Funde festzuhalten und Erinnerungen aufzubewahren.

Es ist Einladung, Trost, Inspirationsquelle und Nachschlagewerk für schöne kleine Dinge. Die Liebe zu ihnen verbindet die beiden Niederländerinnen, die ein Leben lang Notizbücher, Hefte und schöne Fundstücke sammelten. Daraus entstand dann die Idee zu diesem Buch. […]

Das Büchlein scheint Platz zum Einkleben und Notieren zu lassen und ist damit zumindest partiell ein Notizbuch. Infos zu dem Buch findet ihr auch direkt beim Verlag.

herbarium

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Leser Andreas schickte mir über Twitter den Hinweis auf das Playing Card Notebook, das es im Shop von suck.uk.com gibt, der ja häufiger durch ausgefallene Papierprodukte auffällt:

[…] A deck of playing cards bound into a notebook
52 specially commissioned playing cards with blank faces. Bound along one edge to make a pocket size book. These are made from the finest quality genuine playing card stock, and feel exactly like a deck of cards in the hand. […]

Es handelt sich also um übliches Spielkartenaussehen, allerdings ist die Unterseite der Karte jeweils blanko. Nette Idee und sicher ausgefallen genug, um sich unterwegs Notizen zu machen und dabei aufzufallen.
Ganz neu ist die Idee aber nicht, wie man in meinem Artikel Kartenspiel als Notizkärtchen aus dem Jahr 2013 sehen kann.

playing_card_notebook

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Wenn kopiert zu werden die höchste Form der Anerkennung ist, dann genießt X17 sehr hohe Anerkennung. 2013 gab es schon die Aktion mit my.flex.book von Herlitz, was schon stark an X17 erinnerte. Und nun auch noch ein Kickstarter-Projekt namens Bound Notebooks:

[…] Handmade refillable notebooks. Created using high quality soft leather, non-photo blue paper grids, easily bound together.[…]

Die Einlage wird mit einem Gummi im Einband gehalten und die Einlage kann gewechselt werden. Das besondere sind eine Vielzahl an Lineaturen – die entsprechenden Muster gibt es später scheinbar auch zum Download und Selbstdrucken. Erinnert mich jedenfalls sehr an X17.

bound_notebooks

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Bei swissmiss sah ich diesen schönen Raumteiler aus Papier.

raumteiler_papier

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