Archiv für die Kategorie »Fundstücke «

Aerial Bold: Kickstart the Planetary Search for Letterforms!, ein verrücktes Projekt bei Kickstarter:

[…] Aerial Bold is the first map and typeface of the earth. We will find earth’s alphabet shapes and make a new font and dataset for you! […]

Das Projekt sammelt Geld, um aus der Topographie der Erde eine Typographie zu machen. Luftbilder sollen nach Buchstabenformen durchsucht werden und daraus soll ein Zeichensatz entstehen:

[…] Aerial Bold is the first map and typeface of the earth. The project is literally about “reading” the earth for letterforms, or alphabet shapes, “written” into the topology of buildings, roads, rivers, trees, and lakes. To do this, we will traverse the entire planet’s worth of satellite imagery and develop the tools and methods necessary to map these features hiding in plain sight.

The entire letterform database will be made available as a “usable” dataset for any of your art/design/science/textual projects and selected letterforms will be made into a truetype/opentype font format that can be imported to your favorite word processor. […]

Verrückte Geschichte und nicht weit weg von der Finanzierung.

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Leser Michael könnte fast Co-Autor sein, so viele Leserrezensionen und Beiträge hat er schon geschrieben. Heute stellt er eine seltsame Schreibmaschine vor.

Auch wenn die Hemingwrite an sich wenig mit Notizbüchern zu tun hat, betrifft sie doch das Thema kreatives Schreiben, was für die meisten ‘Notebook-Keeper’ ebenfalls ein großes Anliegen sein dürfte.

Im Prinzip ist die Hemingwrite ein Reiseschreibmaschine, benannt nach dem Schriftsteller Ernest Hemingway. Im Zeitalter von Air-leichten Laptops, digitalisierbaren Notizbüchern und Tablets mag ein solches Gerät auf den ersten Blick überflüssig erscheinen. Vorbei sind doch die Zeiten der Schreibmaschine, die eher nur noch in Schulgeschichten der Eltern-Generation vorkommt, aus welchen man über die Vorteile von Korrekturbändern erfährt und der Angst beim letzten Wort der geschriebenen Seite noch einen Tippfehler zu machen.

Und doch, die Hemingwrite könnte einen großen Nutzen haben oder wie es die Macher auf der Projekt-Homepage selbst ausdrücken: ‘Hemingwrite is the Kindle of writing composition’.

Diese Schreibmaschine des 21. Jahrhunderts vereint nämlich die Vorteile einer Reiseschreibmaschine (komplett mit Tragegriff) mit mondernster Technologie. So soll etwa nicht auf Papier geschrieben werden, sondern dient ein kleines eInk-Display von ca. 6″ zur Überprüfung der verfassten Sätze. Gespeichert soll das Ganze dann im Gerät selbst werden, Anbindung an das Web via WLan bzw Bluetooth inklusive. Und überdies wird es eine Transfermöglichkeit zu GoogleDoc bzw Evernote geben, wo man die Dokumente dann weiter bearbeiten kann.

Gut und schön, aber all dass kann das Tablet des Vertrauens doch auch und daneben noch viel mehr. Was die Hemingwrite aber als Projekt so interessant macht ist eben dieses Fehlen von Features. Denn wie man auch bei einem eBook-Reader (etwa dem Kindle im Zitat) letztlich auf das Lesen fokussiert wird, soll man bei diesem Schreibgerät auf das Schreiben fokussiert werden, ohne jene Ablenkungen zu haben, die ein Tablet mit seinen Apps etc. sonst mit sich bringt. Heruntergebrochen auf die kreative Eingabe von Text gewissermaßen.

In der Tat soll die Hemingwrite gerade dann von Vorteil sein, wenn sowohl WLan als auch Strom fehlen. Mit Speicherplatz für 1+ Million Seiten und einer Akkulaufzeit von 6+ Wochen kann man ganze Romane einsam im Wald fertig stellen. Das Geklapper einer mechanischen Tastatur bietet dabei noch ein herrlich nostalgisches Schreib-Erlebnis.

Derzeit ist die Hemingwrite allerdings nur ein höchst interessantes Projekt, für das es – zur Abwechslung – einmal keinen Kickstarter gibt, sondern lediglich die Möglichkeit ab 7.11.2014 bei Insert Coin abzustimmen. Gewinnt die Schreibmaschine des 21. Jahrhunderts diesen Wettbewerb winkt Preisgeld, welches der Realisierung des Projektes dienen soll.

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Bei notebookstories fand ich das interessante Grids and Guides: A Notebook for Visual Thinkers (Werbelink):

[…] Featuring eight visually-stunning, imminently use-able graph paper designs repeating throughout the book and interspersed with engaging collections of info-graphics, charts and scientific curios to inform, delight and inspire. […]

Das Notizbuch enthält sehr viele ungewöhnliche Lineaturen und Erklärungsseiten. Bei amazon (Werbelink) kostet es unter 13 EUR.

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Grüne Blätter als Lesezeichen haben wir schon gesehen. Wer Haftnotizen als Blätter sucht, der sollte einen Blick auf die Leaf-It Sticky Memo Pads werfen:

[…] Nature inspired goodies are always an eye-catcher and that’s exactly why you’d want these Leaf-It Sticky Memo Pads on your home or office desk. You can use them for serving a variety of purpose such as scribbling notes, as a bookmark or even as a unique piece for wall decoration. […]

60 Blätter sollen 5 USD kosten.

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Bei Design Milk fand ich den Hinweis auf die neue Post-It Plus App:

[…] Capture your notes – Use the app to capture the Post-it® Notes from your work session.

Organize your thoughts – Arrange, refine and organize the notes on your board — any way you see fit.

Share with everyone – Share your organized board with your team. Then share to your favorite application. […]

Schöne Idee und noch dazu kostenlos: man fotografiert eine Wand mit Haftnotizen. Diese werden digitalisiert und man kann sie dann einzeln auf dem Mobilgerät anordnen, teilen, etc. . Ein paar gute Fotos zum System gibt es bei disgn milk. Die Idee wird in diesem youtube Video erklärt:

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Bei notcot werde ich in letzter Zeit häufiger fündig, wenn es um Linktipps mit Papierbezug geht. Im September las ich über den Post Club, der seine Idee so beschreibt:

[…] MONTHLY POSTCARDS – Nowadays, receiving mail is a rare and joyous occasion—and when we say “mail,” we don’t mean credit card statements and hearing-aid flyers—we are talking about real mail: letters, photos, and postcards from far-away friends. Every month, we create a limited edition postcard to be shipped worldwide to our subscribers. Each card is an exploration of something we find interesting, and is designed and screen-printed with love. […]

Bisherige Karten könnte ihr in einer Galerie anschauen und über neue werdet ihr regelmäßig im Blog informiert. Manche Karten könnt ihr auch jetzt noch im Shop bestellen (kosten ca. 10 kanadische Dollar).

Ist jemand von euch Abonnent dieses oder eines anderen Postkartenaboservices? Ich finde die Idee ja immer prima, aber Abos schließe ich nicht so gerne ab. Was meint ihr?

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Das Projekt Sticky Page Markers sammelt bei Kickstarter Geld, um die Produktion von Lesezeichen zu finanzieren, mit denen man auf dem Buch eine Szene modellieren kann, wenn man mehrere Stellen markiert:

[…] Create miniature scenes and landscapes whilst marking the important pages of your books, catalogs and documents. […]

Witzig etwa die Marker, die Nessi von Loch Ness abbilden. Schaut mal rein, es sind nur noch wenige Tage.

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Leah vom Quo Vadis Blog berichtete neulich in einem Artikel von einem Spontankauf: sie hat sich ein kleines Notizbuch gekauft, das man als Schlüsselanhänger verwenden kann. Sie hat das Büchlein bei Muji gekauft und findet das Papier schrecklich. Das Buch ist nur 1×3 Inches groß (also etwa 2,5 x 7,5 cm) und hat weniger als 1 Dollar gekostet.

Ein deutlich schöneres Notizbuch für den Schlüsselanhänger hatte ich euch schon 2012 vorgestellt.

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Bei notcot sah ich die Memo Bottle, eine Trinkflasche im Format A4 oder A5. Die Trinkflaschen werden über ein Kickstarter-Projekt finanziert:

[…] Resembling the shape of a piece of paper, the memobottle is a slimline, premium designed reusable water bottle which suitably slides into your favorite carry bag alongside your computer, books and valuables. The memobottle brings leak-proof hydration to a new level of style and efficiency. […] In an effort to reduce the amount of single use plastic bottles being manufactured everyday, we have designed the memobottle; a durable, dishwasher-friendly, long life water bottle constructed from BPA-free Tritan. [...]

Die durchsichtigen Plastikflaschen erinnern an den alten “Flachmann”. Das hier ist wohl eine Art Flachmann für Papierliebhaber. Normalerweise ist das Ding nur eine Wasserflasche in anderer Form, das besondere ist aber gerade die Form: in einer Tasche trägt sie nicht so auf, sondern wirkt wie ein dicker Block oder ein Stapel Papier. Das finde ich praktischer als runde Flaschen, die man stets am Taschenboden suchen muss und die die Tasche dick machen.

Spontan dachte ich aber an eine ganz andere Geschichte: warum nicht den Einband eines Notizbuchs mit einer wasserdichten Innentüte versehen, die von außen und von innen nicht zu sehen ist. Man könnte eine stabilere Plastikvariante auch in den Rückendeckel des Notizbuchs einbauen. Wäre eine sicher ein Blickfang, wenn jemand in sein Notizbuch schreiben und daraus trinken würde?!

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@_PaulaZee twitterte neulich:

Erinnert mich an einen alten Schlager :-)

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