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Also ich fand die Idee gar nicht so schlecht und den Prototypen sehr schön, aber leider ist das Kickstarter-Projekt Moku nicht voll finanziert worden und wird daher nicht umgesetzt. Der Plan war einfach:

[…] An ultra minimalist product that makes paper rolls a bit easier to use and a little reminder of where our paper comes from. […]

Und genauso minimalistisch wie die Beschreibung war auch die geplante Umsetzung, die ihr in diesem Video sehen könnt:

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Die analoge Welt will digital sein und die digitale dringt in analoge Bereiche vor. Es zeigt sich immer wieder, dass die beiden Welten gerade im Bereich Notizen / Schreiben / Selbstorganisation einander befruchten und voneinander profitieren.
Ein für mich besonders überraschendes Beispiel eines digitalen Werkzeugs, das sich in der analogen Welt versucht, sind die Evernote Schreibtisch Accessoires, die ich bei Coolhunting fand. Im Blog von Evernote findet man mehr Infos:

[…] We think your physical space is essential to your success, too. That’s why we launched the Evernote Market almost a year ago to give you tools that help you work more productively. […]

Die sog. Pfeiffer Collection umfasst mehrere Komponenten und kann online bestellt werden. Ein Schnäppchen sind die edlen Holzelemente nicht gerade, wobei die bunte nicht-hölzerne Multifunktions”tasse” Slotted Cup weniger als 20 USD kosten soll.

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Aus dem Saarland kommen nicht nur X17 und Roterfaden, sondern auch Printscreen (via golem), eine Technik, um hauchdünne Bildschirme auszudrucken:

[…] PrintScreen is an enabling technology for digital fabrication of customized flexible displays using thin-film electroluminescence (TFEL). It enables inexpensive and rapid fabrication of highly customized displays in low volume, in a simple lab environment, print shop or even at home. We show how to print ultra-thin (120 um) segmented and passive matrix displays in greyscale or multi-color on a variety of deformable and rigid substrate materials, including PET film, office paper, leather, metal, stone, and wood. The displays can have custom, unconventional 2D shapes and can be bent, rolled and folded to create 3D shapes. […]

Ist das die Technik für die nächste Notizbuchinnovation? Für die Überbrückung digitaler und analoger Welt? Anwendungsgebiete kann es viele geben, auch in Kalendern. Da könnte der SmartPhone Kalender im analogen Kalender die Seiten blinken lassen, in denen es bestimmte Termine gibt, etc. . Welche Ideen zur Printscreen und Notizbüchern fallen euch ein?

Wie Printscreen Bildschirme aussehen können, seht ihr in diesem Youtube Video (der hässliche Bildschirm auf dem Bild im Video ist nicht Printscreen!):

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Im Artikel LIBERTÉ x Tyrsa “le TYRSAMISU” gibt es ein schönes Video zur Herstellung “süßer Buchstaben”. Sie wurden (werden?) anscheinend in der etwas edleren Patisserie Liberté hergestellt. Sehen lecker und edel aus. Bei fubiz findet ihr auch viele Bilder. Das Video kann man leider nicht im Blog einbetten.

via notcot

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Aerial Bold: Kickstart the Planetary Search for Letterforms!, ein verrücktes Projekt bei Kickstarter:

[…] Aerial Bold is the first map and typeface of the earth. We will find earth’s alphabet shapes and make a new font and dataset for you! […]

Das Projekt sammelt Geld, um aus der Topographie der Erde eine Typographie zu machen. Luftbilder sollen nach Buchstabenformen durchsucht werden und daraus soll ein Zeichensatz entstehen:

[…] Aerial Bold is the first map and typeface of the earth. The project is literally about “reading” the earth for letterforms, or alphabet shapes, “written” into the topology of buildings, roads, rivers, trees, and lakes. To do this, we will traverse the entire planet’s worth of satellite imagery and develop the tools and methods necessary to map these features hiding in plain sight.

The entire letterform database will be made available as a “usable” dataset for any of your art/design/science/textual projects and selected letterforms will be made into a truetype/opentype font format that can be imported to your favorite word processor. […]

Verrückte Geschichte und nicht weit weg von der Finanzierung.

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Leser Michael könnte fast Co-Autor sein, so viele Leserrezensionen und Beiträge hat er schon geschrieben. Heute stellt er eine seltsame Schreibmaschine vor.

Auch wenn die Hemingwrite an sich wenig mit Notizbüchern zu tun hat, betrifft sie doch das Thema kreatives Schreiben, was für die meisten ‘Notebook-Keeper’ ebenfalls ein großes Anliegen sein dürfte.

Im Prinzip ist die Hemingwrite ein Reiseschreibmaschine, benannt nach dem Schriftsteller Ernest Hemingway. Im Zeitalter von Air-leichten Laptops, digitalisierbaren Notizbüchern und Tablets mag ein solches Gerät auf den ersten Blick überflüssig erscheinen. Vorbei sind doch die Zeiten der Schreibmaschine, die eher nur noch in Schulgeschichten der Eltern-Generation vorkommt, aus welchen man über die Vorteile von Korrekturbändern erfährt und der Angst beim letzten Wort der geschriebenen Seite noch einen Tippfehler zu machen.

Und doch, die Hemingwrite könnte einen großen Nutzen haben oder wie es die Macher auf der Projekt-Homepage selbst ausdrücken: ‘Hemingwrite is the Kindle of writing composition’.

Diese Schreibmaschine des 21. Jahrhunderts vereint nämlich die Vorteile einer Reiseschreibmaschine (komplett mit Tragegriff) mit mondernster Technologie. So soll etwa nicht auf Papier geschrieben werden, sondern dient ein kleines eInk-Display von ca. 6″ zur Überprüfung der verfassten Sätze. Gespeichert soll das Ganze dann im Gerät selbst werden, Anbindung an das Web via WLan bzw Bluetooth inklusive. Und überdies wird es eine Transfermöglichkeit zu GoogleDoc bzw Evernote geben, wo man die Dokumente dann weiter bearbeiten kann.

Gut und schön, aber all dass kann das Tablet des Vertrauens doch auch und daneben noch viel mehr. Was die Hemingwrite aber als Projekt so interessant macht ist eben dieses Fehlen von Features. Denn wie man auch bei einem eBook-Reader (etwa dem Kindle im Zitat) letztlich auf das Lesen fokussiert wird, soll man bei diesem Schreibgerät auf das Schreiben fokussiert werden, ohne jene Ablenkungen zu haben, die ein Tablet mit seinen Apps etc. sonst mit sich bringt. Heruntergebrochen auf die kreative Eingabe von Text gewissermaßen.

In der Tat soll die Hemingwrite gerade dann von Vorteil sein, wenn sowohl WLan als auch Strom fehlen. Mit Speicherplatz für 1+ Million Seiten und einer Akkulaufzeit von 6+ Wochen kann man ganze Romane einsam im Wald fertig stellen. Das Geklapper einer mechanischen Tastatur bietet dabei noch ein herrlich nostalgisches Schreib-Erlebnis.

Derzeit ist die Hemingwrite allerdings nur ein höchst interessantes Projekt, für das es – zur Abwechslung – einmal keinen Kickstarter gibt, sondern lediglich die Möglichkeit ab 7.11.2014 bei Insert Coin abzustimmen. Gewinnt die Schreibmaschine des 21. Jahrhunderts diesen Wettbewerb winkt Preisgeld, welches der Realisierung des Projektes dienen soll.

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Bei notebookstories fand ich das interessante Grids and Guides: A Notebook for Visual Thinkers (Werbelink):

[…] Featuring eight visually-stunning, imminently use-able graph paper designs repeating throughout the book and interspersed with engaging collections of info-graphics, charts and scientific curios to inform, delight and inspire. […]

Das Notizbuch enthält sehr viele ungewöhnliche Lineaturen und Erklärungsseiten. Bei amazon (Werbelink) kostet es unter 13 EUR.

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Grüne Blätter als Lesezeichen haben wir schon gesehen. Wer Haftnotizen als Blätter sucht, der sollte einen Blick auf die Leaf-It Sticky Memo Pads werfen:

[…] Nature inspired goodies are always an eye-catcher and that’s exactly why you’d want these Leaf-It Sticky Memo Pads on your home or office desk. You can use them for serving a variety of purpose such as scribbling notes, as a bookmark or even as a unique piece for wall decoration. […]

60 Blätter sollen 5 USD kosten.

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Bei Design Milk fand ich den Hinweis auf die neue Post-It Plus App:

[…] Capture your notes – Use the app to capture the Post-it® Notes from your work session.

Organize your thoughts – Arrange, refine and organize the notes on your board — any way you see fit.

Share with everyone – Share your organized board with your team. Then share to your favorite application. […]

Schöne Idee und noch dazu kostenlos: man fotografiert eine Wand mit Haftnotizen. Diese werden digitalisiert und man kann sie dann einzeln auf dem Mobilgerät anordnen, teilen, etc. . Ein paar gute Fotos zum System gibt es bei disgn milk. Die Idee wird in diesem youtube Video erklärt:

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Bei notcot werde ich in letzter Zeit häufiger fündig, wenn es um Linktipps mit Papierbezug geht. Im September las ich über den Post Club, der seine Idee so beschreibt:

[…] MONTHLY POSTCARDS – Nowadays, receiving mail is a rare and joyous occasion—and when we say “mail,” we don’t mean credit card statements and hearing-aid flyers—we are talking about real mail: letters, photos, and postcards from far-away friends. Every month, we create a limited edition postcard to be shipped worldwide to our subscribers. Each card is an exploration of something we find interesting, and is designed and screen-printed with love. […]

Bisherige Karten könnte ihr in einer Galerie anschauen und über neue werdet ihr regelmäßig im Blog informiert. Manche Karten könnt ihr auch jetzt noch im Shop bestellen (kosten ca. 10 kanadische Dollar).

Ist jemand von euch Abonnent dieses oder eines anderen Postkartenaboservices? Ich finde die Idee ja immer prima, aber Abos schließe ich nicht so gerne ab. Was meint ihr?

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