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Die Verlosung des Mittelalter-Kalenders ist beendet. Gewonnen hat der Kommentar von Elja. Glückwunsch an die Gewinnerin!

Nachher werde ich noch die Verlosung der paperscreen Notizhefte beenden. Und morgen gibt es tolle Notizbücher einer neuen Marke aus Wien zu gewinnen. Ihr dürft sehr gespannt sein!

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Die Kalender des KV&H Verlages kennen sicher viele von euch, v.a. die Wandkalender. Aber der Verlag macht auch Kalenderbücher und davon habe ich neulich drei Rezensionsexemplare bekommen.
Alle drei Exemplare haben das Format A6. Die Einbände sind allerdings sehr unterschiedlich: zum einen gibt es da den
Mittelalter-Kalender, den Wachtmeister-Kalender und den DFB 17-Monats-Kalender.
Der „Wachtmeister“ Kalender ist nach Rosina Wachtmeister benannt, da der Kalender mit ihren Illustrationen geschmückt ist. Ihre markanten Katzenbilder findet man neben anderen Zeichnungen auf vielen Seiten im Kalender. Der Kalender hat einen Hardcover-Einband und ein weißes Lesezeichen. Im Grundlayout befindet sich eine Woche auf einer Doppelseite – links Montag bis Freitag, rechts Samstag, Sonntag und Platz für Notizen. Für jeden Monat gibt es eine Doppelseiten à la „Meine Gedanken im März“. Ansonsten gibt es die Kalenderüblichen Termine, Tabellen und eine Jahresübersicht. Dazu Platz für Geburtstage und Adressen.
Der „DFB 17-Monats-Kalenderbuch A6 2015“ Kalender ist was für Fußballfans. Der flexible Einband ist glatt und an Buchrücken und auf der Vorderseite mit dem DFB Wappen versehen. Innen befindet sich eine Woche auf einer Doppelseite (links Mo-Di, rechts Do bis So). Es gibt ein weißes Lesezeichen. Zudem sind die Geburtstage von Fußballern eingetragen. Doppelseitige Fotos von Fußballern lockern den Inhalt auf. Hinten gibt es Platz für Stundenpläne, Notizen und Adressen. Außerdem gibt es im hinteren Teil noch ein paar Texte und Informationen rund um das Thema Fußball.
Der Mittelalter-Kalender hat einen flexiblen Einband mit Lederoptik. Das Lederband, das zusätzlich zur Bindung die Seiten zusammenhält, unterstreicht den rustikalen Charakter. Auch bei diesem Kalender befindet sich eine Woche auf einer Doppelseite (links Mo-Di, rechts Do bis So). Die Seiten sind sehr ansprechend gestaltet, mit feinen Zeichnungen und Informationstexten zu mittelalterlichen Themen, etwa zum „Hoffnarr“ oder zu mittelalterlichen Rezepten. Im Kalendarium gibt es ab und an Doppelseiten für Notizen. Auch hier gibt es eine Jahresübersicht, Platz für Adressen und Notizen, sowie Tabellen mit nützlichen Informationen.

Hier ist wirklich jeder Kalender individuell und nicht nur der Einband variiert. Den Mittelalter-Kalender möchte ich an euch weitergeben. Er kostet im Laden fast 12 EUR. Die anderen beiden Kalender werde ich verschenken.

  • Die Verlosung startet 07. November 2014 und endet am 10. November 2014 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Kategorie: Kalender, KV&H  Tags:  19 Kommentare

Erinnert ihr euch an die &ART Notizbücher? Das Design war bei vielen von euch sehr gut angekommen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich die Möglichkeit zum Interview mit Leonie Brendel hatte, die beim KV&H Verlag als Art Director arbeitet und für die Designs der Notizbücher verantwortlich ist.

Frage 1: Du hast für die &ART Reihe von KV&H Notizbucheinbände entworfen. Wie wird man Notizbuchdesignerin?
Ich habe Kommunikationsdesign studiert; angewandtes Design hat mich schon immer interessiert. Notizbücher sind hier eine besonders spannende Herausforderung. Das Cover kann vergleichsweise frei gestaltet werden. Das Design hört damit aber nicht auf, sondern besteht aus der gesamten Einheit des Buches. Dazu zählen zum Beispiel die Grammatur und Art des Papiers, das Format, die Farbe des Schnitts und die Ausstattung. Unsere Bücher sollen auffallen, in Erinnerung bleiben, sich aber nicht aufdrängen. Eine echte Herausforderung, die sehr viel Spaß gemacht hat. 

Frage 2: Wie kamst du als Art Director zu KV&H?
Nach meinem Studium in Mannheim wollte ich eine neue Stadt kennenlernen. Eigentlich zog es mich nach Hamburg, den passenden Job habe ich dann aber in München gefunden. Inzwischen arbeite ich als Art Directorin bei KV&H und will gar nicht mehr weg aus dem Süden und den Bergen.

Frage 3: Hast du schon Bücher für andere Hersteller entworfen?
Neben der Papeterielinie &ART habe ich zum Beispiel für burda style (www.burdastyle.de) und Monte (www.monte.travel) das Designkonzept für die jährliche Agenda entwickelt.      

Frage 4: Wie kommst du zu deinen Motiven? Was inspiriert dich?
Ich bin viel unterwegs und halte immer die Augen offen. Inspirationen finde ich fast überall. In der Natur, in Landschaften und Lichtstimmungen. Und natürlich im urbanen Umfeld, in Architektur, Kunst und Design. Die Fokussierung auf Details und die Reduktion auf das Wesentliche finde ich besonders spannend. Der Kontext tritt dabei in den Hintergrund und es erschließen sich völlig neue Formen und Proportionen. Die „Streifen-Linie‟ unserer Papeterie zeigt so abstrahierte Landschaften in bestimmten Lichtstimmungen und die „Pixel-Linie‟ Ausschnitte extrem vergrößerter Naturphänomene.

Frage 5: Bindest du Bücher als Prototypen auch selbst? Woher merkst du, dass ein Design jetzt „passt‟?
Formen, Farben und Proportionen teste ich an Dummies, später entstehen in Zusammenarbeit mit der Druckerei Prototypen. Bei unserer Papeterielinie sind das farbige breite Gummiband und der Farbschnitt wichtige Gestaltungselemente. Alles zusammen wird getestet und variiert bis die perfekte Kombination gefunden ist.
 
Frage 6: Benutzt du selbst ein Notizbuch? Wenn ja: was hältst du darin fest?
Ja! Ohne meine Notizbücher wäre ich verloren. Ich halte alles fest, was für mich persönlich wertvoll ist: Konzepte, Ideen und Gedanken, Formen und Muster, außerdem Momente und Erlebnisse des Alltags und natürlich die vielen To-Do-Listen. 

Frage 7: Mit deiner Designbrille gesehen: was hältst du von den vielen Buchentwürfen, die in Eigenregie entworfen und vertrieben werden, etwa bei dawanda? Verfolgst du diese Arbeiten?
Ich bin immer wieder begeistert. Die Vielfalt der Ideen und Umsetzungen ist großartig! Vieles, was für eine Großauflage zu aufwändig oder speziell ist kann hier verwirklicht werden. So entstehen ganz besondere und individuelle Bücher.

Frage 8: Was macht für dich ein guten Notizbuchdesign aus?
Gutes Notizbuchdesign passt perfekt zu mir als Nutzer. Es inspiriert und animiert mich zur intensiven Verwendung. Das kann zum Beispiel durch eine interessante Linierung oder dezente Gestaltungselemente im Innenteil geschehen. Die äußere Optik verrät im Idealfall schon etwas über die Inhalte, die ich als Nutzer in meinem Buch festhalten möchte – die Bedürfnisse sind dabei sehr verschieden. Mit &ART wollten wir Bücher schaffen, die vielen Menschen eine Lösung anbieten. So haben wir acht Linien mit jeweils drei Designs entwickelt. Die „Pixel‟ mit den aufgerasterten Farbfacetten sind zum Beispiel etwas für Grafikaffine, die „urbanen‟ Motive sind Zitate aus dem städtischen Leben und die „Böse‟ Linie bedient den schwarzen Humor. Wichtig war uns auch die konsequente Fortführung des Coverdesigns im Innenteil der Bücher. Trotz der Vielzahl der Designs erscheint das komplette Sortiment mit 24 Motiven als geschlossene Einheit.

Frage 9: Liest du regelmäßig bestimmte Blogs / Webseiten? Wenn ja, welche?
Spannend finde ich wie Leute wohnen, arbeiten und sich kleiden – auf Einrichtungs- und Modeblogs passieren die für mich interessantesten Sachen.
 
Frage 10: Wie sieht dein ideales Notizbuch aus?
Mein perfektes Notizbuch ist mittelgroß, hat ca. 130 Seiten – am besten fadengeheftet; das Papier ist 100 bis 120g schwer und eignet sich gut zum Schreiben und Scribblen. Die Ecken sind gerne abgerundet und der Umschlag ein stabiles Softcover. Nützlich ist außerdem ein Leseband, eine Einstecktasche und ein Gummiband, das alles zusammenhält.

Hier noch ein paar Fotos der &ART Notizbücher:


© mit freundlicher Genehmigung KV&H Verlag


© mit freundlicher Genehmigung KV&H Verlag


© mit freundlicher Genehmigung KV&H Verlag

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Vor einigen Tagen bin ich durch Zufall in der Karlsruher Bahnhofsbuchhandlung über die Kalender des Heye KV&H Verlages gestolpert. Der Terminer A6 2011. Struktur schwarz (Werbelink) war das erste Buch, das mir ins Auge fiel, da es komplett schwarz aus dem bunten Allerlei herausstach:

[…] Klassisches, schickes Design der Seiten, eine übersichtliche Aufteilung, jede Menge wichtiger und praktischer Infos rund um den Alltag finden Sie in unseren Terminern. Auch bei den Umschlägen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das DIN A5-Format des Kalenders bietet sehr viel Platz für Termine, Notizen und Eintragungen aller Art. […]

Diese Information habe ich von der Heye Seite, wo ihr auch die Aufteilung der Seiten des Kalenders einzeln anschauen kann. Es gibt dort viele Bilder zum Anschauen (mit der Maus über die kleinen Bilder unter dem Foto fahren). Bei amazon (Werbelink) kostet der Kalender DIN A6 für das Jahr 2011 unter 10 EUR.
Es gibt den Kalender auch auch in DIN A5 und rot (Werbelink) und mit anderen Einbänden.
Ich habe die Kalender noch nie selbst genutzt, aber vielleicht hat einer von euch Interesse, diese Kalender auszuprobieren. Auf der Heye Homepage findet ihr die ganze Bandbreite von DIN A7 bis DIN A5 mit vielen verschiedenen Einbänden. Oder ihr schaut direkt bei amazon (Werbelink)

Hier ein Screenshot der Heye Homepage:


Zum Vergrößern bitte klicken

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Kategorie: Fundstücke, KV&H  Tags: ,  2 Kommentare