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To-Do-Listen bzw. Aufgabenlisten machen unter Umständen und bei richtiger Anwendung produktiver. Bei t3n bin ich auf einen Artikel im Harvard Business Review aufmerksam geworden: What Makes Some People More Productive Than Others.
Die Forscher haben Menschen befragt, die sich aus den Lesern des Magazins rekrutiert haben und die sich selbst als produktiv bezeichnet haben. Von daher hat die Studie meiner Meinung nach etwas Schieflage. Aber sie hatte eine Erkenntnisse, die einleuchten:

  1. Mehr arbeiten bedeutet nicht unbedingt, dass man produkiver ist
  2. Alter und Erfahrung scheinen oft mit mehr Produktivität einherzugehen
  3. Männer und Frauen sind ähnlich produktiv, wenn auch mit verschiedenen Methoden

Was die Ergebnisse besonders interessant macht: viele produktivitätsfördernde Maßnahmen werden häufig in Zusammenhang mit Notizbüchern, Planungssystemen und bestimmten Vorgehensweisen mit To-Do-Listen und Kalendern genannt:

[…] First, plan your work based on your top priorities, and then act with a definite objective.

  • Revise your daily schedule the night before to emphasize your priorities. Next to each appointment on your calendar, jot down your objectives for it.
  • Before writing anything of length, compose an outline with a logical order to help you stay on track.

Make daily processes, like getting dressed or eating breakfast, into routines so you don’t spend time thinking about them.

  • Break large projects into pieces and reward yourself for completing each piece.

[…]

Viel Spaß beim Produktiverwerden!

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In der karrierebibel las ich von einer Studie, die Notizbuchfans und Freunde der Selbstorganisation interessieren könnte: Study focuses on strategies for achieving goals.

In der Studie musste die Teilnehmer sich Ziele vornehmen und auf verschiedene Weise protokollieren: Ziele mündlich protokollieren, Ziele schriftlich festhalten, Maßnahmen festhalten und Fortschritt festhalten. Diejenigen, die Ziele und den Fortschritt regelmäßig notiert haben, hatten die höchste Quote an Zielerreichung. Die Erklärung liegt laut karrierebibel in der Betonung des Positiven und das Notieren der kleinen Fortschritte belohnt das Gehirn. Das ist dann wohl ähnlich wie beim Abhaken, das glücklich macht.

[…] Matthews found that more than 70 percent of the participants who sent weekly updates to a friend reported successful goal achievement (completely accomplished their goal or were more than half way there), compared to 35 percent of those who kept their goals to themselves, without writing them down. […]

Interessant ist noch, dass die Leute ihre Ziele mit anderen geteilt haben und nicht nur für sich selbst gehalten habe. Vielleicht funktioniert auch deshalb der Gamification-Effekt in Fitness-Apps – zumindest bei manchen.

Die Macher der Studie wurden durch eine Studie inspiriert, die nie stattgefunden hat: „1953 Yale Study of Goals“ – eine Urban Legend. Ihre eigene Studie deutet nun zumindest darauf hin, dass Notieren von Zielen tatsächlich einen großen Effekt haben kann.

aufschreibenziele

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