Archiv für die Kategorie »Schreibgeräte «

Leser Gernot schickte mir über Twitter den Link auf den Artikel Angesagt altmodisch – Ein Füller für Freundin Nr.6. Die Autorin schreibt über den neuen Trend, dass Partygäste Geld zusammenlegen und gemeinsam einen teuren Füller als Geschenk besorgen. Interessante Idee, auch wenn ich das auf den Geburtstagen, die ich besucht habe, noch nicht erlebt habe.

Interessant fand ich aber auch die Zahlen über die Größe der PBS-Branche:

[…] So meldet die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dass der Markt für PBS-Artikel – für Papier, Bürobedarf und Schreibartikel – in Deutschland 2015 im zweiten Jahr in Folge gewachsen ist. 480 Millionen PBS-Artikel seien im vergangenen Jahr verkauft worden, zwei Millionen mehr als noch 2008, als es der Branche zuletzt gutging […]

Sie adressiert in ihrem Artikel auch den Trend zur Individualisierung von Füllern durch Aufdrucke, eine Geschichte, die mir persönlich nicht so zusagt. Die Autorin ist scheinbar genauso überrascht wie ich von der Aussage des Geschäftsführers von Montblanc:

[…] „Knapp 80 Prozent unserer Schreibgeräte, die über den Online-Shop gekauft werden, sind mit Gravuren versehen.“ […]

Ein wirklich informativer Artikel.

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Leser Willie legt uns heute im Rahmen der Leseraktion Lieblingsstift seinen Messingfüller von Kaweco ans Herz.

[…] Mit Füllern schreibe ich besonders auch im beruflichen Alltag eigentlich seit bald 30 Jahren. Begonnen hat es mit einem silbernen Modell von Dumont, das allerdings erhebliche Konstruktionsschwächen aufwies. Ständig brach die Kunststoffhalterung der Feder. Es folgte ein Modell von Caran d’Ache, ebenfalls aus Silber, das lange Jahre in zuverlässigem Gebrauch war bis ich vor einem halben Jahr auf einen Kaweco Sport Füller stieß.
Ich kann mich Leser Michael nur anschließen, was seine Einschätzung von Kaweco betrifft, nur beim Modell habe ich einen anderen Favoriten: Den neuen Füller aus Messing. Liegt schwer in der Hand, das mag ich bei Stiften generell lieber als leichte Exemplare, er läßt sich wunderbar führen und hat einfach optisch das gewisse Etwas.
Das Besondere daran ist, das er schon im neuwertigen Zustand einen gewissen „used-look“ hat, da Messing als weiches Metall sofort Gebrauchsspuren annimmt. Dann kommt aber dazu, dass er im Laufe der Zeit richtig Patina anlegt. Ich finde das ausgesprochen schön. Ein Nachteil allerdings hat Messing: Es verfügt über einen natürlichen metallischen Geruch, den man bei häufigem Gebrauch dann natürlich auch an der Schreibhand wahrnimmt. Aber Händewaschen wir ja eh empfohlen.

Die Bilder zeigen den Füller am Anfang seiner „Karriere“ in der Kombination mit meinem neuen Leuchtturm-Notizbuch in Army und mit Patina so wie er im Moment aussieht. […]

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Nach dem Start der Aktion „Lieblingsstift“ haben sich mittlerweile einige Leser gemeldet. Ich sammele die Artikel mit dem Tag Lieblingsstift. Leserin Daniela hat sich über Twitter bei mir gemeldet. Hier ist ihr Bericht, der sich auf das Bild ganz unten bezieht:

[…] Der kleine Kuli ist immer dabei. Und Minimum ein Füller. Oben der Lamy ist mehr für besondere Sachen. Da ist J.Herbin ocean blue drin.
Dann der online styli mit Feder b. Hat am Ende so ein Ding für Touchscreens. Schreibt super. Pelikan dürftest du kennen und für kleinere Einträge im Kalender habe ich gerne den rosa online oder den j. Herbin. Der ist auch der liebste und wird am häufigsten genutzt. Mein Mann hat das Pendant als Rollerball. Schreiben beide wunderbar weich.
Tinte nutze ich meistens diverse Pelikan und J. Herbin Patronen oder halt aus dem Glas. Die Farben wechseln nach Lust und Laune. Aber meistens komme ich immer wieder auf blau.
Das grüne ist ein Sigel Notizbuch für unterwegs. Das andere mein X17 Kalender mit Notizeinlage. […]

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© mit freundlicher Genehmigung, Daniela

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Nachdem Leserezensent Michael seine Aktion mit dem Lieblingsstift gestartet hat, erreichte mich dieser Bericht eines anderen Lesers, der auch Michael heißt. Er berichtet über seinen Favoriten:

[…] Als bekennender Notizbuch und Stifte – Fan, beschäftige ich mich immer wieder mit diesem Thema. Füller sind aus meiner Sicht zuverlässige Begleiter nebst einem guten Notizbuch. Gedanken festhalten und Aufgaben und Termine verwalten; all das mache ich in analoger Form mit meinem Notizbuch und einem Stift.
Vor ein paar Wochen habe ich mich mit günstigen Füllern beschäftigt und möchte hier mal meine persönlichen zwei Gewinner vorstellen. Es ist einmal ein Füller von der Firma ONLINE, Vision Feder M. Eine sehr schöner Füller, der super in der Hand liegt und toll schreibt. Ich mag die breite Feder. Sie unterstützt meinen Schreibstil und fördert meine Handschrift.

Der nächste Füller -und mein absoluter Favorit ist der KawecoSport. Der erste Eindruck war: „Oh, der ist aber leicht. Der ist ja aus Kunststoff!“ Ja, der Füller ist aus Kunststoff, mit einer vergoldeten Stahlfeder für Tintenpatronen. Er ist geschlossen sehr klein und Handlich und ist für mich zum Alltagsstift geworden.

Für mich ist der KawecoSport eine absolute Kaufempfehlung. Mit knapp unter 20€, ist die Preis-Leistung unschlagbar.KAWECO gehört zu den ältesten Marken der Branche. Seit über 125 Jahren sind KAWECO Schreibgeräte fester Bestandteil der High-Class-Sortimente. Demnächst werde ich auf jeden Fall noch weitere Produkte von Kaweco ausprobieren. […]

Was ist euer Lieblingsstift? Schickt mir ein paar Bilder und wenn ihr mögt, gerne auch ein paar Zeilen Text. Die Leser des Blogs und ich sind gespannt! Hier noch ein paar Bilder von Michaels Lieblingsstift

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© mit freundlicher Genehmigung, Michael Porwol

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© mit freundlicher Genehmigung, Michael Porwol

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Leser Michael kennt ihr von vielen Leserrezensionen. Heute möchte er zu einer Leseraktion aufrufen, die ich sehr gerne unterstütze:

[…] Das Lied ‚Lieblingsmensch‘ von Namika gefällt mir außerordentlich gut und hat mich interessanterweise daran denken lassen, ob ich eigentlich auch einen Lieblingsstift habe. Die Antwort dazu ist ein eindeutiges JA, allerdings handelt es sich nicht um einen der Stifte, die ich hier im Blog üblicherweise rezensieren – etwa den Scannerstift oder den Metallminen-Stift – sondern um ein Schreibgerät das eigentlich ’nur‘ schreiben kann. Aber es ist hier das persönliche Erlebnis, dass ich damit verbindet und den Stift zu meinem Lieblingsstift macht.

Es handelt sich um einen, in einem schönen TARDIS-Blau gehaltenen, Schreiber der Firma Pelikan mit edlem silbernen Metall und einer feinen schwarzen Mine, mit der sich gut schreiben lässt. Die Mine selbst hält lange und lässt sich dann auch gut austauschen. Allerdings nutze ich den Stift weniger als Vielschreib-Gerät, sondern mehr für Unterschriften sowie dergleichen und habe ihn daher auch immer bei mir.

Bekommen habe ich meinen Lieblingsstift von zwei Freunden, anlässlich meiner erfolgreichen Rechtsanwaltsprüfung im Oktober 2015. Sie habe es sich auch nicht nehmen lassen noch ‚RA Michael Lanzinger‘ einzugravieren. Er symbolisiert für mich daher nicht nur den Abschluss meiner Ausbildung sondern gleichsam auch den kommenden Eintritt in das selbständige Berufsleben, was ihn für mich zu etwas ganz Besonderem macht.

Doch damit auch schon wieder genug von meinem Lieblingsstift und eine Frage/ein Aufruf an alle Leserinnen und Leser dieses Blog: Habt ihr eigentlich einen Lieblingsstift? Und wenn ja, warum ist er zu eurem Lieblingsstift geworden bzw. welche persönlichen Erinnerungen verbindet ihr damit?

ABER HALT … nicht einfach in den Kommentaren zu diesem Eintrag antworten! Schreibt etwas zu eurem Lieblingsstift und schickt ein Bild dazu (Anm. Christian: an christian.maehler[at]notizbuchblog.de)! Es wird dann gerne veröffentlicht […]

Hier Fotos von Michaels Lieblingsstift:

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Leser Jens schickte mir den Link auf Ausmaltrend bei Erwachsenen – Stiftehersteller fahren Sonderschichten bei Spiegel Online. Darin wird berichtet, dass deutsche Stifthersteller am Limit arbeiten, um die Nachfrage nach Stiften zu decken. Als Ursache wird der neue Ausmaltrend bei Erwachsenen genannt, der zu erhöhter Nachfrage bei Stiften führt:

[…] Sie kritzeln im Büro manchmal kreativ vor sich hin? Sie sind nie zufrieden mit dem Ergebnis? Vielleicht mögen Sie es mal mit Ausmalbüchern versuchen. Die sind unter Erwachsenen derzeit so beliebt, dass deutsche Stiftehersteller Sonderschichten fahren. […]

Der Ausmaltrend scheint deswegen so stark, weil man dafür keine künstlerische Begabung braucht und keine Angst vorm weißen Blatt haben muss:

[…] Beim Ausmalen vorgegebener Muster in entsprechenden Büchern, die sich weltweit derzeit millionenfach verkaufen, sei die Frustrationsrate gering […]

Verrückte Geschichte. Analog lebt!

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Wer von euch bisher dachte, dass das Anspitzen eines Bleistifts eine profane Tat ist, der wird in diesem Video eines Besseren belehrt. Bleistiftspitzen ist eine „Wissenschaft“ für sich wie dieses Video zeigt. Es ist zwar schon etwas älter, aber ich muss auch heute noch schmunzeln.

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(via swissmiss)

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Im Newsletter von Fudepens las ich über den ORENZ 0,2 MM DRUCKBLEISTIFT. Im Text heißt es

[…] Der Pentel Orenz Druckbleistift wird mit nur 0,2 mm dicken Minen betrieben. Diese sind sehr sehr fein. Aus diesem Grund gibt es auch eine kleinen Schutzklappe, die beim Schreiben die Miene bis zum Papier begleitet und so vor dem ungeschützten Abbruch bewahrt. […]

Der Stift kostet 8 EUR – dachte mir, das ist vielleicht für den ein oder anderen als Tipp für ein kleines Weihnachtsgeschenk interessant.

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Ein Leser stellte mir neulich per Mail eine interessante Frage, die ich beim besten Willen nicht beantworten kann. Ich weiß noch nicht mal, wonach ich suchen müsste. Aber vielleicht habt ihr eine Idee?

[…] Früher gab es eine Kunststofffolie, die auf einer gummierten Unterlage montiert war. Man konnte mit einem Griffel Notizen machen und diese durch wegziehen der Folie wieder löschen. Gibt es diese „Notizfolien“ noch und wo kann man diese erwerben? […]

Was meint ihr? Habt ihr eine Idee, wo man so etwas findet? Ich kenne das als eine Art Kinderspiel …


aus Stift ohne Namen

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In einer Pressemeldung der italienischen Firma Visconti las ich von einem „Füllfederhalter aus Lavagestein des Ätna“:

[…] der Korpus von jedem Stift der Kollektion „Homo Sapiens“ besteht zu über 50 Prozent aus Basaltlava. […] Die Schreibgeräte sind durch den Lava-Harz-Mix nahezu unzerbrechlich, mit einer Hitzebeständigkeit von über 100 Grad Celcius überaus feuerfest und zudem leicht hygroskopisch. Dies zeigt sich darin, dass sie Handschweiß aufnehmen, der beim längeren Schreiben auftreten kann, und darum immer gut in der Hand liegen ohne zu rutschen. […]

Ein Kugelschreiber soll ca. 280 EUR kosten, ein Füller ca. 550 EUR.

visconti
© mit freundlicher Genehmigung, Visconti

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