Archiv für die Kategorie »Schreibgeräte «

Viele Notizbuchnutzer heften ihre Stifte direkt ans Buch, z.B. an die dafür vorgesehene Schlaufe, oder sie kaufen sich eine Stiftschlaufe. Alle anderen tragen ihre Stifte einzeln mit sich herum oder in einem passenden Etui. Auf der paperworld fand ich im “Innovationsbereich” die ansprechenden Lederetuis von Devaldes.

DeValdes ist ein junges deutsches Unternehmen, gegründet 2003 mit der Idee exklusive und qualitativ hochwertige Leder- & Papierprodukte anzubieten. Unsere Motivation ist die Suche nach der “richtigen” Vebindung von Qualität, Innovation und Gestaltung. Mit Farbe, Textur, Form und Materialkombination möchten wir die Sinne ansprechen und gleichzeitig ein Gefühl von Enzigartigkeit und Individualismus vermitteln.

Hier seht ihr ein Foto der Lederetuis:


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Im Devaldes Online Shop kosten die Etuis knapp 30 EUR. Die freundliche Dame am Stand (Fr. Valdes?, Name steht nicht auf der Visitenkarte) erzählte mir, dass die Produkte von Devaldes in Deutschland und Kolumbien handgefertigt werden.


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Auf der paperworld habe ich mir die Halle mit den Stiften nur sehr kurz angeschaut. Als technisch afinem Mensch fiel mir aber sofort der STAEDTLER Digitalstift ins Auge. Technisch ist es der gleiche Stift, den es vor kurzem bei Tchibo gab. Es handelt sich also um einen IrisNotes Stift, zu dem es schon eine Leserrezension im Notizbuchblog gab. Die Merkmale des STAEDTLER Stiftes, der im Laufe der nächsten Monate in die Läden kommen soll:

  • bis zu 100 DIN-A4-Seiten speicherbar
  • mit einer Aufbewahrungsbox aus Aluminium
  • mit praktischem Clip zur Befestigung des Empfängers am Schreibblock
  • geeignet für handelsübliche Kugelschreiberminen für Multifunktionsstifte
  • zwei verschiedene Modi möglich: schreibt auf allen Schreibunterlagen im „mobilen Modus“. Im Online Modus (verbunden per USB) kann zwischen Maus-/Grafiktablett-Funktion und Stiftfunktion (handschriftliche Notizen) gewählt werden

Im Prinzip also nur ein Stift unter vielen? Nicht ganz: der STAEDTLER Stift ist nach Aussage des Produktmanagers am Stand mit einem höherwertigen Material konstruiert als seine baugleichen Kollegen. Ich durfte den Stift auf der Messe auch ausprobieren und war wirklich beeindruckt, v.a. weil ich solch einen Stift zum ersten Mal verwenden durfte. Dem Stift wird auch die übliche Schrifterkennungssoftware beiliegen, die die Handschrift in digitale Schrift übersetzt. Preislich wird er sich wohl zwischen 60 und 100 EUR bewegen. Was den Stift bei STAEDTLER von anderen unterscheidet, beschreiben mir Frau Schubert und Herr Sontheimer von STAEDTLER so:

Während die meisten anderen Anbieter auf eine Lackierung verzichten und meist den unlackierten Kunststoffstift anbieten, wird bei dem STAEDTLER Digitalstift eine hochwertige Metallic-Lackierung verwendet. Unsere Positionierung im Schreibgerätehandel ist mehr oder weniger einzigartig. Natürlich gibt es mit Sicherheit den ein oder anderen Buchladen/Buchhandel, der bereits Digitalstifte im Sortiment hat. Aber STAEDTLER ist der erste Schreibgerätehersteller, der diesen Stift weltweit über seine klassischen Vertriebskanäle vertreibt.


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Mit freundlicher Genehmigung, © STAEDTLER


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Mit freundlicher Genehmigung, © STAEDTLER

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Im Januar hatte ich über Sterbende Bleistiftspitzer berichtet und bedauert, dass die analoge Welt immer mehr durch die digitale verdrängt wird. Die Firma reidinger ist der gleichen Meinung, wie ich gestern einem Brief entnehmen durfte, der einem kleinen Päckchen beilag:

Hallo Christian, wir lesen gerne Deine täglichen Artikel unter www.notizbuchblog.de. Am 10. Januar hast Du über sterbende Bleistiftspitzer berichtet. Wir sind auch Deiner Meinung und haben Dir deswegen ein Set Swarovski Bleistifte mitgeschickt. Damit kommen Deine Bleistiftspitzer in nächster Zeit bestimmt nicht aus der Übung.

Das ist sehr nett von der Firma reidinger und ich bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich! Und das sind die Bleistifte mit CRYSTALLIZEDâ„¢ – Swarovski Elements:


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Schwarz durchgefärbte Bleistifte sind meine präferierten Stifte. Die bunten (sehr schönen!) Kristalle am Stiftende haben in meinen Augen aber einen eher feminien Charakter. Weitere Bilder der Stifte findet ihr bei reidinger direkt oder auf der Seite von pencilshop.de. reidinger ist ein Unternehmen, das Bleistifte als Werbeträger gestaltet.

Seit einem Vierteljahrhundert gestaltet die Reidinger GmbH mit Sitz im unterfränkischen Hammelburg holzgefasste Schreibgeräte und Meßgeräte zu Werbeträgern für Unternehmen

Interessant finde ich die Info, dass Stifte als Werbeträger noch nicht ausgedient haben:

Eine vor wenigen Jahren vorgelegte Analyse unterschiedlichster Werbeträger förderte eine bemerkenswerte Erkenntnis zutage: Schreibgeräte eignen sich im Vergleich zu anderen Werbeartikeln am besten dazu, um den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens zu steigern und Sympathie zu wecken – und dies nachhaltig. Werbung auf Schreibgeräten wird viel bewusster wahrgenommen als Printwerbung.

Dazu gibt es sogar einen Bleistiftkonfigurator auf der Seite:


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Ich berichte täglich über die analoge Welt der Notizbücher und allem drumherum. Aber auch in dieser scheinbar wachsenden Vielfalt gibt es aussterbende Arten, wie ich in Death of a Brand – BOSTON Pencil Sharpener Company; dort schreibt Patrick Ng aus Hong Kong:

I was arranging store displays the other day and suddenly realized we had been selling these different versions of Boston sharpeners over the years. They are all out of stock now, what’s remaining in store are now for display only. Except for Dulton’s sharpener (second from the left in this picture) which we only have a few pieces left. According to Dulton in Japan, they also stop producing this mechanical sharpener too.

Die Bilder der Spitzer sind sehr schön, ganz zu schweigen von den Spitzern selbst. Schade, dass diese klassischen mechanischen Dinge aussterben. Wenn das handschriftliche Arbeiten immer mehr verkümmert, wird zuerst die Peripherie an Produkten (Spitzer) sterben und dann wird die Vielfalt der Produkte (Stifte) selbst zurückgehen. Ihr, liebe Leser, helft mit eurer Begeisterung für das gebundene Buch mit, diese schöne Welt in die Zukunft zu retten. Als wunderbar anachonistisches Blog zum Thema möchte ich an dieser Stelle das Blog des Lexikaliker empfehlen.

Hier ein Screenshot der Seite Scription – Thoughts on Stationery and Beyond, auf der der Artikel erschien:


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Das neue Jahr bringt einen neuen Spitzer, den “UFO Spitzer” aus der Reihe Design Bleistifte, Spitzer und Radierer von Faber Castell. Das Aluminiumscheibchen ist in einer schöner Geschenkverpackung untergebracht und auf dünnes schwarzes Packpapier gebettet. Verschlossen wird das Ganze mit einem schwarzen Faden, den man um eine Knopfhalterung wickelt. Der Spitzer macht mit dieser Verpackung schon einen tollen Eindruck und das edle Entwickeln des Verschlusses unterstreicht diesen Eindruck noch.
Der Spitzer fühlt sich handlich an und spitzt (die wichtigste Eigenschaft) perfekt. Meine scharz durchgefärbten Grip-Bleistifte von Faber Castell, die auch mit dem perfekten Bleistift mitgeliefert werden, werden spielend leicht und sehr flüssig angespitzt. Der silberne Spitzer ist eine Klasse besser als der im perfekten Bleistift eingebaute Spitzer, allerdings ist er nicht für dicke Stifte geeignet – die könnten verkannten, auch wenn ich es nicht ausprobiert habe.

Hier der UFO Spitzer in seiner Verpackung und weiter unten einzeln auf dem Tisch liegend.


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jesse schickte mir einen interessanten dawanda Link auf einen handgefertigten Stifthalter, zu dem er die Fotos geschossen hat.

Moleskine ist das legendäre Notizbuch schlechthin. [...] Einziges Manko ist der fehlende Stifthalter. filz:stueck bietet hier die perfekte Abhilfe. Ebenfalls, wie alle anderen Produkte, ist der Stifthalter wieder aus einem Stück gefilzt. Die Öffnung für den Stift wurde in den Filz integriert, eingefilzt. Keine Naht stört den Stifthalter. Das neue Produkt aus der filz:stueck Kollektion ist für jede Moleskine Größe erhältlich. Leider nicht für das Reporter-Buch. Wir können den Halter in jeder Farbe filzen. Bitte nenn uns das Moleskine und die gewünschte Farbe.

Hergestellt werden die Stifthalter von “filzstueck”. Sie sind aus Wolle und Merino-Wolle mit Maulbeerseide hergestellt. Wer der Macherin bei Twitter folgen möchte, kann dies unter @filzstueck tun.


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© “filzstueck”, jesse

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Wie mir gestern viele von euch geschrieben haben (etwa @stefanhock), gibt es aktuell bei Tchibo einen Digitalen Kugelschreiber für 79,90 EUR zu kaufen.

[...] Gespeicherte Notizen und Skizzen werden 1:1 am Computer wiedergegeben. Das LC-Display zeigt den Status, die Anzahl der gespeicherten Notizen und den Akkuladezustand an. Während der Kugelschreiber mit PC oder Notebook verbunden ist, begeistert er außerdem mit Maus- und Grafiktablett-Funktion. Bis zu 100 DIN-A4-Seiten speicherbar. Mit Aufbewahrungsbox aus Aluminium. Für handelsübliche Kugelschreiberminen geeignet. Inkl. Software zur Handschrifterkennung, Software zur Übertragung und Bearbeitung von Zeichnungen [...]

Der Hersteller des Stiftes ist nicht angegeben und er wird unter der Tchibo Hausmarke TCM verkauft. Er ähnelt aber frappierend dem IrisNotes Stift, zu dem es zufälligerweise vor wenigen Tagen eine Leserrezension im Notizbuchblog gab.

Screenshot des Tchibo Onlineshops.


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Meine Schweizer Leserin Lu kennt ihr vielleicht noch von der Leserrezension zum LiveScribe, der ersten Leserrenzension im Notizbuchblog. Sie hat nun nach dem Livescribe noch den IRISnotes Stift ausprobiert und darüber eine weitere Rezension geschrieben. Hier ist also die zweite Leserrezension von Lu:

Iris Notes, klein aber oho.

Der Iris Notes Stift kommt mit 2 Sets à 2 Knopfbatterien, Empfänger, Kubelschreiber-Minen, USB-Verbindungskabel, Metallbox, 2 Starter-CDs.

Zum Stift
Der Stift ist sehr leicht, im Vergleich mit dem Live Scribe Pen sehr dünn und liegt angenehm in der Hand. Auch er lässt eine Fingerschonung vermissen. Außer einer Taste, die den Stift auch als Maustaste benutzbar macht, verfügt er über keinen technischen Schnickschnack, d.h. kein Display, etc. Der Stift ist aus Plastik, nicht extrem hochwertig, aber in der Verarbeitung ganz in Ordnung und sicher besser als normale Kulis. Mir gefällt auch, dass er mit Deckel kommt, dieser ist wesentlich praktischer als das Leder-Etui beim Livescribe Smart Pen.
Als erstes müssend die Batterien in den Stift, sowie die Mine in die Halterung geschoben werden, mit der Rückseite des Deckels kann die Mine problemlos wieder herausgezogen werden. Die Knopfbatterien sind handelsüblich, ein Ersatz sollte also kein Problem sein. Schöner –und auch umweltfreundlicher – wäre natürlich wenn diese aufladbar wären, wie beim Livescribe Stift. Die Kugelschreiber-Minen sind aus Metal, was den Ersatzkauf vermutlich etwas schwieriger macht. Tintenfluss und Liniendicke sind aber meines erachtens optimal für einen Kugelschreiber, auch schmiert er nicht. Obschon die Mine relativ einfach ins Gehäuse geschoben werden kann bleibt diese jedoch nie fest an ihrem Platz, sondern schnallt beim Schreiben vor und zurück, was das Schreiben nicht gerade einfach macht. Ein Handkrampf ist garantiert, spätestens nach 10 Minuten, vor allem wenn man nicht auf einer festen Unterlage schreibt.


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Der Empfänger
Der Stift funktioniert nur in Kombination mit dem Empfänger, der während des Schreibens am oberen Blattrand angebracht wird. Spezielles Papier wird nicht benötigt, was wiederum das Budget schont. Der Empfänger kann während des Schreibens bereits am Computer angebracht sein (über USB 2), funktioniert bei geladenem Akku aber auch ohne Anschluss. Der Empfänger muss vor Start mind. eine halbe Stunde bis 3.5 Stunden aufgeladen werden. Auch dieser Stift sei geeignet für Linkshänder. Beim erstmaligen Abgleich mit dem Computer, kann das Programm gleich so eingestellt werden, dass es die Schreibweise von Linkshändern erkennt. Der Empfänger muss mit den Klammern auf der Rückseite auf das Blatt geklemmt werden, was allerdings etwas umständlich ist, sind die Klammern doch nicht sehr elastisch. Wer unter Stress seine Notizen erstellt, wird hier sicher einige Male anecken. Bei fester Unterlage würde ich empfehlen den Stift nur aufs Blatt zu legen anstatt zu klemmen, das funktioniert optimal und spart Zeit.

Auch der Empfänger ist aus Plastik, verfügt aber über ein kleines Display, das anzeigt, wie viele Seiten man bereits geschrieben hat. Das Display ist nicht gerade umwerfend, aber auch hier ganz OK in der Verarbeitung – bis auf die Klammern.


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Erste Schritte.
Es existiert eine deutsche Installations- und Gebrauchsanleitung. Mit der ersten CD wird das Hauptprogramm installiert, dieses ist auch auf Deutsch vorhanden. Die Installation ist einfach und unkompliziert, der Stift wird auch gleich problemlos erkannt. Danach wird die Spracherkennung (als Basic Version, mit Upgrade Option für 35$) installiert. Leider befindet sich die Spracherkennung auf einer Mini-CD und ich arbeite auf einem auf Mac, der auf Windows umgestellt ist. Dieser kann Mini CDs leider nicht lesen, aus physikalischen Gründen. Also musste ich erst die CD über unseren IT Service auf eine Normale CD brennen lassen bevor es weiter ging. Allgemein ist der Stift zwar für beide Betriebssysteme nutzbar, die Spracherkennung existiert aber nur für Windows. Auch IrisNotes arbeitet mit der Spracherkennungssoftware MyScript, aber mit einer anderen Ausführung. Natürlich kann auch für den IrisNotes Pen die Spracherkennung auf die unterschiedlichsten Sprachen eingestellt werden, anders als MyScript für den LiveScribe stift, kann die Sprache aber problemlos bei jedem exportieren neu eingestellt werden. Auch muss hier angemerkt werden, dass obschon es sich um dieselben Schrifterkennungsprogramme handelt, scheint mir das von Iris Notes etwas besser, und intuitiver, vor allem aber stabiler zu sein. Auch mein etwas merkwürdiges Z wurde gleich vom Stift erkannt. (nur mein G scheint etwas zu wünschen übrig zu lassen… ). Per Klick kann der Text aus dem MyScribe Notes gleich in Word, Mail etc. exportiert werden, auch kann ich auf dem Computer mit der Maus, bzw. mit dem Stift weiter schreiben, denn dieser fungiert, wie bereits erwähnt auch als Maus.

Schreiben, schreiben, schreiben.
Nun gings ans schreiben und hier bin ich etwas an meine Grenzen gestossen, aber nicht weil Programm, Stift oder Receiver Probleme gemacht hätten, sondern weil ich selber zu Kompliziert bin. Das Iris Notes System ist so einfach, dass man nach Installation etc. keine zusätzlichen Knöpfe oder Übungen durchführen muss, sondern gleich loslegen kann. Und das wollte mir anfangs nicht in den Kopf. Und so hab ich sicher 10 Minuten damit vergeudet, auf die einzelnen Knöpfe zu drücken, um neue Seiten zu erstellen.
Denn wichtig für den Empfänger ist, dass man ihm jede neu begonnene Seite per Knopfdruck mitteilt, nur für die erste Seite muss er nicht gedrückt werden. In Kombination mit dem Umstecken des Receivers, unterbricht dieser Knopfdruck den Schreibfluss aber wesentlich.

Angenehm finde ich, dass obschon laut Anleitung der Stiftes nur auf A4 Blätter funktioniert ich problemlos auch auf A5 und kleineren Formaten schreiben konnte. Ich denke allerdings A3 wird Probleme bereiten, da die Reichweite des Empfängers nicht so gross ist.

Der Stift funktioniert vermutlich über Infarot, weshalb – für Papiersparer – auch mehrmals auf einem Blatt geschrieben werden kann, solange dem Stift mitgeteilt wird, das es zwei Blätter sind. Die Mausfunktionen und die Kombination von IrisNotes Pen mit Windows Vista konnte ich nicht ausprobieren, da wir bei uns mit XP arbeiten.

Fazit:
Der Stift ist sicher etwas für das kleinere Budget. Die Programme sind stabiler, aber auch einfacher aufgebaut, weniger Design dafür auch weniger Optionen, aber auch einfachere Handhabung. Vorallem für Studierende, denke ich ist der Stift optimal geeignet. Längeres Schreiben war für mich wegen der nicht fixierten Mine etwas anstrengend. Nach regelmässigem Gebrauch und mehreren Handkrämpfen hab ich mich aber mittlerweile daran gewöhnt. Wer aber mit einem Gadget Eindruck schinden will, sollte aber besser den Livescribe Smart Pen kaufen.


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Danke an Lu für den tollen Artikel!

Ich bin übrigens gerade dabei, Co-Autoren zu finden und habe womöglich schon zwei Kandidaten gefunden. Sie werden mir als Spezialisten bei Artikeln zur geplanten Reihe “Glossar” helfen. Es wird aber noch nicht verraten, wer es sein wird! Die neue Reihe soll im Dezember oder im Januar starten.

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Heute habe ich in einem Schaufenster den Bleistift Staedtler Wopex (R) gesehen, der dort als Weltneuheit angepriesen wurde. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen. Auf der Infoseite zum Stift, findet man Details zur Herstellung:

WOPEX ist ein Bleistift der allerneuesten Generation aus dem Hause STAEDTLER, das innovative WOPEX-Material ist ein Naturfaser-Verbundwerkstoff mit 70% Holz und setzt dabei neue Maßstäbe. Es ermöglicht eine effiziente Bleistiftherstellung im Co-Extrusionsverfahren und der WOPEX Stift ist selbstverständlich „Made in Germany“. Mit WOPEX erreichen wir eine deutlich höhere Holzausnutzung pro Baum mit Holz aus PEFC-zertifizierten, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kürzere Transportwege durch die Verwendung von Holz aus Deutschland.

Innovativ ist der Stift u.a. weil er nicht voll aus Holz ist, also wegen seines Herstellungsverfahren, dem Co-Extrusionsverfahren. Wer sich fragt, was ein Co-Extrusionsverfahren ist, findet dazu bei der Licharz GmbH eine kurze informative Beschreibung: bei diesem Verfahren werden verschiedene Stoffe geschmolzen, dann gemischt und dann durch eine Düse weiterverarbeitet:

Beim Extrusionsverfahren werden Granulate in einer Plastifizierzone (Umwandlungszone) aufgeschmolzen und mittels der Extruderschnecke kontinuierlich durch eine Formdüse gepresst. Dieses Herstellungsverfahren spielt für die Produktion der meisten Thermoplaste eine große Rolle

Staedtler (R) hat mit dem Stift den Preis „Design Plus 2009“ gewonnen. Auf den ersten Blick sieht man dem Stift sein extravagantes Produktionsverfahren nicht an. Erst auf den zweiten Blick sieht man, dass der Bleistift nicht in Holz, sondern in einen plastikähnlichen Stoff eingebettet ist. Der Stift ist sehr griffig und hat eine angenehme graublaue Oberläche. Auf dem folgenden Bild sieht er eher blau als grau aus, in Wirklichkeit ist er aber grauer. Schreiben mit dem Stift macht Spaß – er steht meinem aktuellen Stift diesbezüglich in nichts nach.


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Das Bild ist nicht so gelungen. Aber beim Lexikaliker findet ihr zwei Artikel mit besseren Bildern.

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Ich hatte vor einiger Zeit einen Artikel zu paperium geschrieben. Anschließend wurden mir viele andere digitale Stifte empfohlen und es folgten die Artikel zu IRISnotes und livescribe. Heute dann der vierte Artikel zu einem digitalen Stift: dem Logitech io (TM) 2 Digital Pen. Hier ein Screenshot der Webseite:


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Für den Preis von 129,- EUR erhält man den Stift und eine Art Dockingstation für den PC, die auch als Ladestation dient. Natürlich benötigt auch dieser Stift Spezialpapier, so dass ein normales Blankonotizbuch unbrauchbar ist. Angeblich kann man nur 25 Seiten schreiben, bis der Stift aufgeladen werden muss. Das würde mir nie und nimmer reichen, wenn ich mir überlege, wieviele Seiten in verschiedenen Notizbüchern ich am Tag vollschreibe. Verwendet wird er wie ein Stift und das Einschalten erfolgt über das Abziehen der Kappe. Interessant finde ich die ioTag™-Symbole:

ioTag™-Symbole: Beschleunigen Sie Ihre Arbeit durch ioTags (geschriebene Symbole), um Tastatureingaben zu umgehen und handgeschriebene Notizen, Termine und Aufgaben direkt an Microsoft® Outlook® und Lotus Notes® weiterzuleiten.

Wie die funktionierten, wird ausführlich auf der Seite Es geht schneller mit ioTags™! erklärt. Im Prinzip schreibt man einen Großbuchstaben und zieht einen kleinen Kreis herum. Dadurch wird eine Aktion ausgelöst, wenn man das Geschriebene in den Rechner überträgt. Es gibt auch eine Texterkennung, die die eigene Schrift lernt.

Hat einer von euch Erfahrungen mit dem Stift?

In diesem Video (in schweizer Sprache!) ist die Funktionsweise zu sehen.

Ich könnte mir vorstellen, dass ihr auch mal wieder echte analoge Schreibgeräte getestet sehen wollt. Ich werde in Zukunft ein Auge auf “normale” Stifte haben, damitdas Notizbuchblog wieder näher an die anachronistische analoge Welt heranrückt. Trotzdem freue ich mich über weitere Hinweise zu “digitalen” Stiften.

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