Archiv für die Kategorie »Schreibgeräte «

Vor vielen Jahren war ich auf Hochzeitsreise in Japan, die wir als Studienreise ausgestaltet hatten. Auf dem Hinflug las ich Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt (Werbelink). Buch und Reise hatten sehr großen Einfluss auf mich. Nach der Lektüre des surrealen Romans war ich dem japanisch-amerikanischen Autor Haruki Murakami verfallen, von und über den ich alles auf Deutsch gelesen habe, was bisher erschienen ist. Japan selbst ist eine unvergessliche Erfahrung. Man glaubt, in einem bekannten Land zu sein, aber bei genauerem Hinsehen ist vieles anders ist als man es kennt. Von der Sprache mal ganz abgesehen.
Japanische Kunst und Kultur waren umfänglich in unser Programm integriert und irgendwann kamen wir unvermeidlich mit japanischen Schreibwaren und Papier in Verbindung. Ein Raum so groß wie ein Wohnzimmer nur für feinste Pinsel? Kein Problem. Regaleweise Stifte. Klar. Umfassende Papierauswahl? Gehört dazu. Gekauft habe ich damals keine Schreibwaren, sondern zwei echte Ukiyo-e.
Als Matthias mir von seinem neuen Online-Shop Fudepens.com erzählte, berichtete ich gleich darüber, und anscheinend habt ihr seinen Shop danach gestürmt. Das schöne Schriftzeichen auf der Verpackung von Fudepens heißt übrigens “Fude” – das ist das japanische Wort für Pinsel. Meine Warnung im Artikel hatte also keine Wirkung, was Matthias sehr gefreut hat. Und dann schickte mir Matthias eine ganze Kiste voller japanischer Stifte und ich war sprachlos. Viele der Stifte sind für Zeichner, Kalligraphen und Spezialisten, andere für den Alltagsgebrauch. Ich werde euch die Stifte in verschiedenen Artikeln vorstellen, da die vielen Infos und Fotos einen Artikel sprengen würden.

Zum ersten Stift, dem Kuretake 50 Million Years, schickte mir Matthias diese Info:

[…] der Kuretake 50 Million Years (in der Holzbox). Den habe ich gefunden auf der Suche nach der ultimativen (noch bezahlbaren) Pinselspitze. Der Pinselkopf beim Kuretake 50 Million Years ist aus echtem Zobelhaar gefertigt – und in der Spitze nur ein Haar fein. Ich habe ein Exemplar dieses Stifts beigelegt mit der Hoffnung, dass Sie vielleicht einen Zeichner oder Illustrator kennen (oder vielleicht sogar selber zeichnen) – um den Qualitäten des Stifts gerecht zu werden (außer Sie lernen noch meisterhaft Kanji zu schreiben). Ich hatte schon einige professionelle Comiczeichner, die in bei mir bestellt haben. Der Grund, dass ich ihn mitgeschickt habe ist, dass ich ich im Internet außerhalb Japans bis jetzt noch keine einzige Besprechung dieses Stifts gefunden habe – und das würde ich gerne ändern. […]

Offen gestanden habe ich mich fast nicht getraut, die Patrone einzulegen. Ich möchte den Stift gerne an einen Urban Sketcher weitergeben, zusammen mit einem Skizzenbuch. Als Geschenk. Den wertvollen Stift soll jemand bekommen, der ihn zu bedienen und wertzuschätzen weiß. Nach langem Zögern legte ich doch eine der drei beiliegenden Patronen ein und probierte ihn in einem neuen Leuchtturm1917 Skizzenbuch mit 180gsm Papier aus. Die feine Haarspitze gleitet unfühlbar über das Papier; man braucht etwas Übung, um die Strichstärke richtig zu steuern. Da ich zeichnerisch wie gesagt völlig unbegabt bin, habe ich mich an chinesischen Schriftzeichen versucht, die ich mal gelernt habe: Dé Guó (Tugend Land = Deutschland). Ich habe im Internet nach dem Stift gegoogelt und außer den im Shop verlinkten Infos keine nennenswert besseren Artikel gefunden. Hier die zugehörigen Bilder und ein Video, das den Stift im Einsatz zeigt. Das schöne Stück kostet bei Fudepens.com 60 EUR.

Auf dem Bild sind der Stift mit seiner feinen Spitze und die Patrone (unten) zu sehen.

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Mit seinen tollen und vielfältigen Leserrezensionen wird Leser Michael fast schon zum Co-Autor im Blog. Heute schreibt er über die Stiftrolle von Manufactum:

[…] Den Versandhändler Manufactum kennt man als Vertrieb hochwertiger (und auch hochpreisiger) Waren, die einfach schön aussehen. Schon alleine deswegen lohnt sich ein Blick auf die Homepage oder in den Katalog von Manufactum, die/der auch vielerlei Schreibutensilien beinhaltet.

Ein ungewöhnliches Utensil stellt die Stiftrolle dar, welche zutreffend auf der Homepage als “für Textchirurgen” beworben wird und laut Beschreibung ihren Ursprung in den Instrumentenrollen der Mediziner haben soll.

Die Stiftrolle ist bereits optisch ein echter Blickfang mit hochqualitativer Verarbeitung aus gegerbtem Leder. Das Futter auf der Innenseite ist weich und von schöner Farbe, sodass man dem Produkt auch die teuersten Stifte die man sein Eigen nennt sofort anvertrauen möchte.

Im Inneren finden sich insgesamt vier Halterungen für Stifte, wobei zwei davon vom Umfang her etwas größer gearbeitet sind, um dickeren Schreibgeräten Platz zu bieten.
Zwar werden die Stifte von den Halterungen selbst nicht – außer als “Tasche” gehalten – aber durch die Konstruktion und die Möglichkeit des Zusammenrollens sollten selbst dünnere (Blei-) Stifte an ihrem Platz bleiben.

Abgerundet wird die Stiftrolle mit einem Lederband als Verschluss und zwei Verschlusslöchern für den Metallverschluss. Damit kann der Rollengürtel gewissermaßen bei Bedarf auch enger genschnallt werden, weitere Löcher dürften mit dem entsprechenden Werkzeug leicht anzubringen sein.

Kurzum, die Stiftrolle ist ein Etui der besonderen Art, für alle die auch mit derlei Utensilien etwas auffallen möchten. Zugegeben, der Preis bei Manufactum von € 59,- (zzgl. Versand) ist nicht gerade billig, aber man bekommt auch Entsprechendes für sein Geld.

Anmerkung: Die Stiftrolle auf den Fotos weist naturgemäß bereits gewisse Gebrauchsspuren auf. […]


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

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Leser Michael wird zum Top-Leserezensenten :-) Er hat heute eine neue Rezension für uns:

[…] s gibt nun schon viele Ansätze, die Brücke zwischen digital und analog zu schlagen und ebenso viele Meinungen dazu. Doch egal ob man Notizbuch-Verfechter oder digitaler Revoluzzer ist, den meisten Vielschreibern ist immer noch die handschriftliche Notiz die liebste Aufzeichnungsart.

Und hierzu existieren, wie erwähnt, vielerlei Möglichkeiten, die teilweise praktisch, teilweise kompliziert und teilweise auch etwas abstrus sind.

Das Boogie Board von Improve Electronics kann man gut und gerne als einen Vertreter der praktischen Sorte bezeichnen, wenngleich man doch einige Abstriche machen muss bei dem Gerät.

Mit einem Preis von ca. € 109,- kommt der neueste Vertreter der Boogie Board-Produktlinie mit 9,5 Zoll erfreulich leicht und dünn daher, sogar das neueste iPad dürfte dicker sein. Farblich in orange-schwarz gehalten und mit einem speziellen Stift versehen ist das Boogie Board Syn auch ein Blickfang, der es direkt sympathisch macht gleich darauf zu arbeiten.

Auch wenn man das Gerät wohl als ‘Magna-Doodle Zaubertafel für Erwachsene’ bezeichnen könnte, hat es doch nichts Albernes an sich. Im Gegenteil, die Handhabung ist sehr intuitiv, schnell gelernt und die Eingabe mittels Stift funktioniert gut.

Man kann das Sync auch benutzen ohne es einzuschalten, hier ist es aber dann wirklich nicht viel mehr als die Zaubertafel und das ohne Löschfunktion. Ist das Gerät aber einmal aufgeladen und eingeschaltet, kann sofort losgelegt werden. Der Stift wird gut erkannt, wobei ein kleines LED an der linken Seite immer aufleuchtet und damit signalisiert, dass der Stiftstrich aufgezeichnet wird. Darunter finden sich noch zwei Tasten, mit denen man den Bildschirm löschen kann sowie das gerade Geschriebene abspeichern. Ein simpler Knopdruck genügt und die jeweilige Notiz wird in ein – fortlaufend nummeriertes – PDF umgewandelt und am Gerät gespeichert. Selbst gelöschte Notizen werden als PDF erfasst, sodass auch ‘Fehl-löschungen’ kein Problem darstellen.

Die Notizen können leider nicht wieder auf die Schreibfläche des Snyc geholt werden, dieses dient damit nur als reines Eingabegerät. Eine nachträgliche Durchsicht oder Korrektur von einzelnen Seiten ist also nicht möglich, ebenso fehlt eine ‘Radiergummi-Funktion’ beim Stift und kleinere Fehler auszubessern. Hier muss also durchgestrichen oder überschrieben werden.

Will man die Notizen weiter verwenden, so kann man das Gerät entweder mittels Bluetooth oder mittels USB mit dem Computer, Smartphone oder Tablet verbinden. Zu jedem Gerät – ungeachtet ob PC oder Mac – steht eine Gratis-Software bzw App zur Verfügung.

Die Software und App leisten grundsätzlich die gleichen Dienste. Die einzelnen PDF können auf das Gerät geladen werden um dort dann eingesehen zu werden. Auch ist es möglich, die PDF via Mail zu versenden oder (auch automatisch) an die Software Evernote zu übertragen. Was hingegen schmerzlich vermisst wird, ist eine Verbindung zu Dropbox, dies kann aber mittels der Mail-to-Dropbox-Funktion zumindest nachgebildet werden. Bei der Software für den Computer besteht auch noch die Möglichkeit, ‘live’ zu zeichnen, etwa über einen Beamer. Hierzu muss das Board lediglich direkt verbunden sein,

Ebenfalls fehlt die Option, die einzelnen Notizen in einem mehrseitigen PDF zu vereinen. Gerade bei einer umfassendere Mitschrift würde dies die Arbeit mit den PDF ungemein erleichtern. Diese Funktion soll allerdings, laut Hersteller, in Planung sein.
Was allerdings äußerst positiv auffällt ist die ‘Sauberkeit’ der erfassten PDF. Denn auch wenn primär der Stift erkannt wird, auch die aufgelegte Handfläche verursacht beim Schreiben Spuren, die jedoch im PDF weggefiltert werden.

An Accessoires gibt es für das Board derzeit noch eher wenig. Erwähnenswert ist jedenfalls das Sync-Folio, die dringend benötigte Hülle für das Gerät, welche sich mit nochmals ca. € 30,- zu Buche schlägt und als Sleeve daherkommt, aus welchem das Sync herausgezogen werden kann. Eventuell wäre hier ein Wraparound á la Smartcover für Tablets besser gewesen.

Die Produktreihe Boogie Board ist damit schon einen gewissen Weg gegangen, beginnend mit dem einfachen Boogie Board, hin zum RIP-Modell mit PDF-Exportfunktion, über den Handzettel-Ersetzer Jot (ohne Speicherfunktion) um nun beim Sync mit PDF-Export und Evernote-Verbindung anzukommen. Dieser Weg ist sicherlich noch nicht zu Ende, man darf also gespannt sein, was noch an Nachfolgern des Snyc zu erwarten ist. Wichtig wären eben noch die genannten Funktionen und eventuell auch eine zusätzliche Anbindung zu OneNote, welches nunmehr ja auch für Mac und generell gratis von Microsoft angeboten wird.

Zusammenfassend ist das Boogie Board Sync sicher eine gute Empfehlung für jeden, der einerseits auf Gadgets steht, gerne mit Evernote & Co arbeitet und dem Zettelchaos gerne Herr werden möchte. Auch ist es eine interessante Alternative zu Entwicklungen wie Smartpens á la Lifescribe und Smartpaper wie Whitelines. Dennoch, im Zweifel tut es ein althergebrachter Notizblock wohl auch.

[…]


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

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Leser Stephan schickte mir den Link auf den Spiegel-Artikel 130 Jahre Federhalter – “Wer mit Füller schreibt, macht ein Statement”. Darin gibt Herr Timter, seines Zeichens Redaktionsleiter des Magazins “Kult”, ein Kurzinterview zum Thema Füller in einer von digitalen Helfern beherrschten Welt. Er sagt, dass der Füller ein Statement ist und grenzt ihn vom Kuli ab:

[…] Vor allem junge Leute schreiben immer weniger per Hand – und wenn, dann eher mit dem Kugelschreiber. Das geht schneller. Das macht den Füllhalter aber auch zu etwas Besonderem: Wer im Meeting mit Füller schreibt, macht ein Statement. Ich würde es bewusstes Notieren nennen: Man überlegt sich eher, was man schreibt, weil man mit dem Füller nicht so schnell ist wie mit dem Kuli. Außerdem kann ein schicker Füllhalter auch ein modisches Statement sein. […]

Kennt jemand von euch das Magazin “Kult”?

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Die Verlosung des schönen Rollmäppchens von Devaldes ist beendet. Das TUBO Diablo hat der Kommentar von Jenny! Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin!

Aktuell läuft eine Verlosung zu vier Notizbüchern der Lanybook Metropolitan Kollektion. Und wenn ich es zeitlich hinbekomme, dann werdet ihr vor Weihnachten noch mindesten fünf weitere Verlosungen erleben, vielleicht sogar mehr. Aktuell habe ich hier sehr viele Bücher und Kalender zur Rezension liegen. Bleibt also dran!

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Die Firma Devaldes ist bei den Lesern des Blogs bekannt für ihre Lederwaren, auch wenn die Firma noch viel mehr im Angebot hat. Im Blog habt ihr mindestens schon Bekanntschaft mit dem Letris Lederlesezeichen und den Lederetuis gemacht. Aus der Kategorie der Lederetuis / Rollmäppchen gibt es bei Devaldes nun ein neues Mitglied in der Produktfamilie TUBO: das Diablo:

[…] Das weiche Nappaleder gibt den neuen TUBOs einen ganz neuen Look. Das Wildleder im Inneren ist geblieben, jedoch kam ein extra Etui für Kleinigkeiten hinzu. [...] Die acht flexiblen Steckplätze lassen Dir Freiheit für Deine Kreativität. [...] Einfach aufrollen und mit dem Gummiband mit Magnetknopf verschließen. [...] 100% Rindsleder, außen schwarzes Nappa-, innen Wildleder in Chili
Handgefertigt – Maße: 28 cm x 20 cm (aufgerollt: 20 cm mit einem Durchmesser von 6 cm) – 8 flexible Steckplätze -1 extra Lederetui mit Druckknöpfen – Inklusive 1 Guteideestift […]

Das schöne Stück kostet knapp 60 EUR und weil Weihnachten vor der Tür steht, hat Devaldes ein Exemplar zur Verlosung im Notizbuchblog zur Verfügung gestellt! Der Gewinner des letztes Lederetuis hatte übrigens Fotos seines Gewinnes zur Verfügung gestellt.

  • Die Verlosung startet 02. Dezember 2013 und endet am 5. Dezember 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift, die ich an Devaldes für den Versand weitergeben
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Glück und bleibt dabei! Es stehen vor Weihnachten noch einige Verlosungen an!


© mit freundlicher Genehmigung, Devaldes


© mit freundlicher Genehmigung, Devaldes


© mit freundlicher Genehmigung, Devaldes

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Leser Frank hat einen Test des Livescribe 3 im Blog neuerdings.com geschrieben: Digitale Tinte für Papier. Sein Fazit:

[…] Wer sich mit den ausladenden Proportionen des Livescribe 3 Smartpens anfreunden kann, bekommt ein durchaus ernstzunehmendes Arbeitsmittel an die Hand. Handgeschriebenes und Scribbles wandern einfach und schnell in den Speicher des Tablets oder Smartphones und können von dort weitergereicht werden. […]

Zum Stift gibt es auch ein Youtube Video:

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Bereits die zweite Leserrezension von Leser Michael Lanzinger in dieser Woche (nach Das Mega City 1 Book of Law) und die vierte insgesamt!. Heute schreibt er über ein Stifteetui.

[...] Was früher “Zweckentfremdung” war, ist heutzutage hip und nennt sich “Hacking”. Ganze Homepages gibt es zu dem Thema wie man alles Mögliche (und Unmögliche) am besten “hacken” kann.

Ganz in dieser Tradition heute die Vorstellung eines Schreib-Assecoires, welches eigentlich nicht primär dafür gedacht ist.

Jene Menschen, die dem Hobby Pen- and-Paper-Rollenspiel frönen benötigen immer ein Behältnis, in welchem das Zubehör gut untergebracht werden kann. Dies reicht von Würfeln über Figuren bis hin zu Stiften und kleinen Notizblöcken.

Hier kommt All-rolled-up ins Spiel, welches gleichsam als Etui für Stifte sowie als Aufbewahrungsort für alle weiteren Utensilien gedacht ist.

Um üblicherweise 20 GPD (plus Versand) hat man im Shop eine große Auswahl an verschiedenen Varianten des All-rolled-up in noch mehr Gestaltungsweisen. Hier wird nicht nur der durchschnittliche Rollenspieler fündig, sondern jeder der sich mit kreativen Farbshematas anfreunden kann.

Das All-rolled-up selbst besteht aus eine festen Stoff, welcher mit zwei Bändern zu einer Rolle verschlossen werden kann. Von den Abmessungen her gleicht das Utensil in aufgefaltetem Zustand in etwa einem aufgeschlagegen A5-Heft. Innenseitig findet sich eine Tasche mit Klettverschluss zur Aufbewaherung kleiner Gegenstände. Dies sind bei Rollenspieler zumeist die Würfel, aber auch ein Radiergummi oder Ähnliches findet einen guten Platz darin. Die Tasche ist erstaunlich geräumig und wirkt selbst in sehr aufgefülltem Zustand beim Verschließen des All-rolled-up nicht störend.
Zusätzlich befinden sich noch eine größere Tasche, etwa für einen A7-Blöck und vier Stifthalterungen neben dem “Würfel-Stauraum”.
Die Taschen für die Stifte sind so ausgelegt, dass man in zwei von ihnen auch dickere Stifte, etwa Marker, problemlos unterbringen kann.

Insgesamt kombiniert das All-rolled-up damit ein Schüttelpinal mit einem Stifte-Etui und hat dann noch immer Platz für einen kleinen Block. Zusammengefaltet bildet alles eine schöne Rolle, die allerdings für die Jackentasche etwas zu groß ist, aber in jede Aktentasche porblemlos passt.

Damit ist das All-rolled-up weit mehr als ein Zubehör für Rollenspieler, sondern ist auch für eifrige Notizverfasser gut “hackbar”.

Hinsichtlich der Varianten noch ein kleiner Hinweis. Neben gängigeren Motiven zu Horror, Fantasy und Science-Fiction ect. gibt es auch noch die Michtim-Variante, nach dem gleichnamigen österreichischen Rollenspielsystem (Michtim) eines Autors im Eigenverlag. Keine schlechte Idee als Werbung! [...]


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Lanzinger

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Ihr besitzt einen 3D-Drucker und seid Notizbuchfans? Dann könnt ihr vielleicht die Vorlage Sharpie Clip for Moleskine Notebook verwenden:

[...] Simple little doodle to keep a sharpie attached to the side of your Moleskine. Easy to print, works with just about any pen with a clip! [...]

Falls jemand von euch den Clip “ausdruckt”, bin ich sehr gespannt auf Rückmeldung.

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Pen/stylus made from MAGNETS. POLAR PEN – Modular Tool ist eine Kickstarter Kampagne, die aktuell noch läuft. Worum geht es? Um einen Stift aus Magneten:

[...] POLAR is the world’s first modular pen made from MAGNETS. This beautifully simple product will transform into endless possibilities.[...]

Der Stift selbst besteht aus einer Mine und Magnetelementen, die um die Mine angeordnet werden. Je nachdem, wie man die Magnete anordnet, kann man diverse Spielchen damit treiben. Eine interessante Idee, wie ich meine. Hier das Video des Projektes, in dem ihr den Stift im Einsatz seht. Bei Vimeo findet ihr weitere Videos.

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