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Bereits Ende Juni schrieb mir Herr Bogusch Shirt-gestalten.com eine nette Mail und machte mich auf seine Anleitungen für Recycling und Upcycling aufmerksam. Er schrieb:

[…] Die Anleitungen richten sich vor allem an verantwortungsbewusste Eltern sowie Lehrer und Erzieher, die Ihren Kindern zeigen möchten, wie einfach man doch aus herkömmlichen Shirts und Stoffresten, die man eigentlich wegwerfen würde, sehr schöne nützliche Dinge und Geschenke basteln kann. Wir können hiermit unseren Kindern nicht nur den schonenden Umgang mit vorhandenen Ressourcen näher bringen, sondern außerdem die Kreativität beim Basteln fördern. […]

Ihr findet auf der Seite T-Shirt Recycling – Der Umwelt zu Liebe mehrere PDFs zum kostenlosen Download, die euch die Ideen für verschiedene Anwendungsgebiete näher bringen sollen.

Wie ihr wisst, sind T-Shirts und Notizbücher ebenfalls ein gutes Paar und das nicht nur wegen re-cover.

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Leserin Ines schrieb mir eine Mail, weil sie das Thema Sketchnotes begeistert. Sie hat auf ihrem Blog eine Anleitung zu “Sketchnotes lernern” erstellt. Falls ihr Interesse am Thema habt, schaut mal rein.


© mit freundlicher Genehmigung, Ines Schaffranek.

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Ich hoffe, ihr lest das Blog nicht, weil euch langweilig ist. Das wäre schlecht, denn wenn einem langweilig ist, sollte man die Langeweile geschehen lassen. Dann kann diese Art der Langeweile, in der man sich die Zeit gibt tagzuträumen, die Kreativität fördern. Zumindest deutet eine Studie darauf hin, die in Being Bored Can Fire Up Your Creativity. Wenn euch also das nächste Mal langweilig ist, vertreibt euch die Zeit nicht mit dem Internet, dem Smartphone und vielleicht auch nicht mit einem Notizbuch, sondern lasst die Zeit vergehen.

Ich muss gestehen, dass mein Verhältnis zur Langeweile zwiespältig ist. Manchmal tagträume ich dann mit dem Notizbuch und schreibe einfach drauflos, gerade das, was mir in den Sinn kommt. Manchmal tue ich nichts aktives und lasse einfach die Zeit verstreichen – sofern das im Alltag möglich ist. Dann warte ich auf den Gedanken, der wie ein Magnet das Tun wieder auf ein Ziel ausrichtet.

Wie geht ihr mit Langeweile um?

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bei Bierdeckelscout könnt ihr eure eigenen Bierdeckel entwerfen und drucken lassen. Und das bereits ab einer Menge von 25 Stück (ca. 15 EUR!):

[…] Individuellen Bierdeckel mit eigenem Text, eigenem Foto oder Elementen gestalten. Die Bierdeckel haben ein Ausgangsstärke von 1,4 mm. Wir bieten Ihnen das klassische Format, 93 x 93 mm […]

Ich hatte das spontan ein paar Ideen, die ich am liebsten gleich umgesetzt hätte. Aber ich habe einfach zu wenig Zeit. Vielleicht will einer von euch? Hier eine Auswahl meiner Einfälle

  • 25 Notizbuchregeln drucken: auf jeden Bierdeckel eine andere. Dann müsste man mind. 25 x 25 Deckel bestellen, weil ja immer nur ein “Motiv” pro Druck funktioniert
  • Aufgabenregeln drucken (wie oben)
  • Checklisten / ToDo Listen auf den Deckel drucken – dann kann man sich morgens seine 5 wichtigsten Punkte in der Küche auf den Deckel schreiben, den Deckel unter die Kaffeetasse legen und dann hat die Aufgaben immer präsent. Oder man notiert sie die Aufgaben auf den Deckel unter der Kaffeetasse den Tag über
  • Bierdeckel mit einer Auswahl von Writing Prompts drucken

Ihr habt bestimmt selbst 1000 Ideen, wenn ihr euch den Bierdeckeldesigner anschaut … sagt mir in den Kommentaren, welche Ideen ihr gut findet.

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In der immer wieder inspirierenden Karrierebibel fand ich den Artikel Lerneffekt: Besser lernen mit Sketchnotes, in denen die Technik der sogenannten Sketchnotes (Wikipedia) vorgestellt wird:

[…] Sketchnotes setzt sich zusammen aus Sketch (engl.: Skizze) und Note (engl.: Notiz von lat. notitia ‘Kenntnis, Nachricht’) sind Notizen, die aus Text, Bild und Strukturen bestehen. Den Prozess der Erstellung nennt man sketchnoting oder visual note taking. Häufig werden sie als Alternative zur konventionellen Mitschrift angefertigt. Im Gegensatz zu Texten sind Sketchnotes nur selten linear strukturiert. Die Hierarchie der Inhalte wird durch die Art der Visualisierung bestimmt […] Sie erfüllen die Aufgabe, die Inhalte verständlicher zu machen und sollen dazu beitragen sich besser an die Übermittelten Informationen erinnern zu können [...]

Die deutschsprachige Website zum Thema ist sketchnotes.de. Betreiber Ralf Appelt schreibt dort über das Thema Sketchnotes und bietet Workshops an. Im Artikel der Karrierebibel ist auch ein kostenloses E-Book von Ralf zum Thema verlinkt. Auf skectnotes.de gibt es außerdem eine Menge Linktipps, Videos und Lesetipps. Zudem werden die wichtigsten Leute aus der Szene erwähnt.

Man braucht bestimmt kein spezielles Sketchbook dafür, aber es gab ja auch schon Kickstarter-Projekte, die das Thema Sketchnotes adressiert haben, etwa Kickstarter-Projekt: iSketchnote – vom Analogen auf das iPad. Ich bin zwar kein großer Zeichner, aber ich mag Tools wie prezi.com, das ich schon mehrfach im beruflichen Umfeld eingesetzt habe. Damit kann man nicht-lineare Präsentationen erstellen, quasi Sketchnotes, die man für Vorträge verwenden kann.
Das Buch von Ralf Appelt werde ich mir anschauen und versuchen, ob ich meine eigenen Gedanken auch so schön zu Papier bringen kann.

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Nach der Lektüre von Need to get focused? First go analog habe ich mich in einer Klick-dich-durch-die-Links-Orgie in den Tiefen des Internets verloren, bis ich irgendwann bei der Medienarchäologie kultureller Übertragungstechniken gelandet war, wo der Stift eine “Prothese des Menschen” ist:

[…] Wenn zwischen Hand und Schrift keine bloße Prothese des Menschen mehr tritt, wie es der Stift für die Finger an der Hand ist, sondern eine Appartur dazwischentritt, welche die Handschrift buchstäblich übersetzt, kommt ein distanziertes, insofern medienarchäologisch faßbares Verhältnis zu Buchstaben als diskreten Elementen in all ihrer signifikanten Arbitrarität zustande. Hier findet also das Verhältnis von Medium und Übertragung – das Thema dieser Vorlesung – auf einer mikrophysikalischen Ebene statt. […]

Aber zurück. Wie das Wall Street Journal in How Handwriting Trains the Brain schreibt, belegen mehrere Studien, dass Handschrift großen Einfluss auf das Lernen und andere Gehirnfunktionen hat:

[…] Using advanced tools such as magnetic resonance imaging, researchers are finding that writing by hand is more than just a way to communicate. The practice helps with learning letters and shapes, can improve idea composition and expression, and may aid fine motor-skill development. It’s not just children who benefit. Adults studying new symbols, such as Chinese characters, might enhance recognition by writing the characters by hand […]

Es wirkt also auch bei Erwachsenen und nicht nur bei Kindern! Die Gründe für die positiven Effekte der Handschrift liegen im sequentiellen Charakter des Schreibens – man muss mehrere Linien für einen Buchstaben ziehen, statt ihn nur mit einem Druck auf der Tastatur zum Leben zu erwecken:

[…] Virginia Berninger, a professor of educational psychology at the University of Washington, says handwriting differs from typing because it requires executing sequential strokes to form a letter, whereas keyboarding involves selecting a whole letter by touching a key.
She says pictures of the brain have illustrated that sequential finger movements activated massive regions involved in thinking, language and working memory—the system for temporarily storing and managing information. […]

Am Ende des Artikels werden auch noch “Apps” erwähnt, bei denen man die Buchstaben mit dem Finger “malen” muss. Auch so kann man lernen. Aber ganz ehrlich: warum digital, wenn analog viel einfacher und günstiger möglich ist? Wegen des “Gamificiation” Effekts: die Kinder meinen, das Schreiben ist ein Spiel und lernen dann angeblich lieber schreiben als bei der scheinbaren Pflichtveranstaltung “Schreiben auf Papier”.

Das Schreiben und Kritzeln von Hand wirkt auch bei mir immer wieder sehr positiv: ich werde ruhiger, konzentriere mich besser, strukturiere mich besser selbst und zwinge mich, klarer und präziser zu sein. Aber das funktioniert nicht bei jedem, wie man etwa in Why I’m Eschewing the Analog Workflow lesen kann (eschew = scheuen / meiden).

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(via mashable) – Häufig liest man in Ratgebern zur Selbstorganisation, dass man sich selbst Fristen zur Erledigung von Aufgaben setzen soll. Damit soll man eine Eigenverpflichtung für die Erledigung der eigenen Aufgabe eingehen und diese so eher erledigen. So soll die Prokrastination, das Aufschieben von Aufgaben, unterbunden werden. In der Studie Present-Bias, Procrastination and Deadlines in a Field Experiment glauben die verantwortlichen Wissenschaftler festgestellt zu haben, dass selbstgesetzte Fristen für die eigenen Aufgaben nicht wirken:

[…] Students display a strong demand for commitment in the form of self-imposed deadlines. However, deadlines appear not to increase task completion rates. Students who report themselves as being more disorganized delay task completion significantly more. […]

Studenten, die sich selbst als unorganisiert bezeichnen, schieben die eignen Fristen zur Erledigung von Aufgaben weiter in die Zukunft als andere. Eine anderes Papier Procrastination, Deadlines, and Performance: Self-Control by Precommitment stellte ähnliche Fragen:

[…] (a) Are people willing to self-impose meaningful (i.e., costly) deadlines to overcome procrastination? (b) Are self-imposed deadlines effective in improving task performance? (c) When self-imposing deadlines, do people set them optimally, for maximum performance enhancement? […]

Die Fragen a) und b) muss man laut Forschungen wohl mit “ja”, die Frage c) mit “nein”. Das Papier sagt nun, dass selbstgesetzte Fristen nicht wirken, wie die erste oben erwähnte Studie:

[…] People have self-control problems, they recognize them, and they try to control them by self-imposing costly deadlines. These deadlines help people control procrastination, but they are not as effective as some externally imposed deadlines in improving task performance. […]

Und es gibt einen Tipp, wie man Fristen setzt, die wirken: man muss jemand anderen in die Lage versetzen, einem Fristen zu setzen, denn im Gegensatz zu “selbstgesetzten Fristen” sollen diese “extern gesetzten Fristen” wirken.
Wenn ihr also das nächste Mal eine Aufgabe habt, die unbedingt erledigt werden muss und zu der ihr euch selbst zwingen wollt, dann sorgt dafür, dass jemand anderer dafür sorgt, dass ihr eure Fristen einhaltet: euer Chef, euren Freund, euren Liebsten, …

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Das Bild im Artikel Giant paper-clip bookmark lockte mich zur Anleitung Giant Paper Clip Bookmark. Die Anleitung ist denkbar einfach und das Lesezeichen kann aus (fast) allem gebastelt werden: buntes Papier, Zeitungen, Müslischachteln, etc. Einfach die Vorlage herunterladen, ausdrucken, ausschneiden, fertig.

Im obigen Blog “onelmon” findet ihr auch eine etwas aufwendigere Anleitung für ein Hercule Poirot’s Moustache Bookmark

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Meine Kollegin Petra hat heute in ihrem Blog eine schöne Anleitung zum Basteln von Ostereiern aus Papier veröffentlicht: Österliches Gebastel: Eier aus Papier. Wenn ihr also noch passende Bastelanleitungen sucht, schaut mal ihr Blog!

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Bei carolinart findet ihr im Artikel {DIY} EIN NOTIZBUCH BASTELN + GIVEAWAY [CLOSED] eine schöne Anleitung, wie ihr euch ein Notizbuch selbst binden könnt. Via @apfel_maedchen

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