swissmiss verlinkt diybookbinding.com, eine Webseite rund um das Thema Buchbinden selbst gemacht. Eigentlich geht es darum, E-Books auszudrucken und selbst zu binden:
[...] Turning an e-book into a paperback book is a surprisingly easy and inexpensive process. With a few simple tools and supplies (my first book was made using paint stirring sticks, 2 cotton swabs, and some cheap office binder clamps) you can create a 5.5″ x 8.5″ trade paperback book. [...]
Sehr seltsam. Zuerst kaufen die Leute E-Books und dann drucken sie dieselben aus und binden sie? Das verstehe ich nicht ganz. Wieso dann nicht gleich sauber gebundene kaufen? Wie auch immer: Buchbinden kann man ja auch für Notizbücher verwenden. Neben der obligatorischen Anleitung zum Binden, gibt es auch Anleitungen dazu, wie man sich kleine Booklets selbst erstellen kann. Auf der Seite gibt es auch interessante weiterführende Links.
In Zeiten des Web 2.0 darf auch das obligatorische YouTube Video nicht fehlen:
Kennt ihr eigentlich das Brandbook Blog? Es berichtet in unregelmäßiger Folge aus der Welt der Notizbücher und selbstverständlich werden neue Werke aus dem brandbook Fundus vorgestellt.
Häufig gelangen Anregungen auf verschlungenen Wegen zu mir. Den Hinweis auf den Online Shop Bertine aus Berlin fand ich durch Zufall in einem Tweet von @lissielove. Notizbücher sind nur ein Teil des Shop Inhaltes. Die angebotenen Bücher bewegen sich zwischen 4 EUR und 20 EUR – und sie haben sehr bunte, eher verspielte Einbände. Ungewöhnlich sind die Bücher mit dem Birkenholzeinband, wie das Howdy y’owl!:
[...] Notizblock mit 75 Blättern aus 100% recycletem Papier. Deckel und Rücken aus Birkenholz. Größe: ca. 7,5×11,5cm. Dieses Produkt verbindet hochwertige Handarbeit und detailverliebtes Design mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein. Es besteht aus umweltfreundlichem FSC-zertifiziertem Holz und Papier, das CO2-frei mit Soja-Tinte bedruckt wurde [...]
Ich habe auf Anhieb keinen Hinweis darauf gefunden, aber diese Bücher mit Holzeinband scheinen die Bücher der Marke Night Owl Paper Goods zu sein. Ich hatte vor einigen Wochen darüber berichtet.
Schade, dass man die Notizbücher nicht alle auf einer Seite anschauen kann. Ihr müsst im unteren Teil der Seite blättern.
Ulrike Geiger schrieb mir die Tage eine Mail mit dem Hinweis auf Ihre neue Seite mein-skizzenbuch.de. Das ist ein Forum im Internet, in dem ihr eure Notizbuchskizzen online stellen und mit Gleichgesinnten diskutieren könnt. Die Seite ist als Forum aufgebaut und noch nicht sehr frequentiert. Ulrike Geiger und ihr Mann Andreas, die Macher der Seite, würden sich über euren Besuch freuen. Wer nur auf das visuelle Erlebnis aus ist, kann sich die Gallerie anschauen.
Heute morgen gab es im Blog den Hinweis auf den Podcast, in dem auch das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen vorkommt.
Im Deutschen Tagebucharchiv (DTA) im südbadischen Emmendingen werden seit 1998 private Tagebücher, Lebenserinnerungen und Briefwechsel aus dem gesamten Bundesgebiet gesammelt und archiviert. Die persönlichen Lebenszeugnisse werden der Wissenschaft und der Allgemeinheit für Recherchezwecke zugänglich gemacht. Jeder und jede Interessierte kann hier autobiographische Texte abgeben.
Die Homepage kommt etwas altbacken daher, aber man kann online in einem alten Tagebuch von 1576 blättern: Bohnenberger 1576. Das Archiv wurde 1998 von Frauke v. Troschke gegründet und hat bereits einige Referenzen und Preise aufzuweisen.
War einer von euch schon einmal dort?
Durch die Linkflut von @drawdrawdraw wurde ich auf das schöne Blog der Türkin Gizem Vural aufmerksam, die in ihrem Blog ihre Notizbuchkreationen dokumentiert:
Gizem studies Graphic Design at Mimar Sinan Fine Arts University. [...] After the start of her university course, she got into illustration, especially minimalist illustration and using texture. She continued studying graphics and now creates animations too. [...] Basically she’s still trying to create her own world, trying to add new things to her everyday life. [...]
Sie hat eine witzige Art, ihre Bücher zu dokumentieren: man kann quasi durch die Seiten blättern. Ihr braucht allerdings Geduld beim Laden der Seite. Alternativ findet ihr sie auch bei flickr oder bei etsy, wo sie ein Notizbuch verkauft, in dem sie verschiedene Musterstudien gezeichnet hat. Der Preis von 30 US $ dafür ist allerdings hoch. Wie auch immer: die junge Dame (Jahrgang 1988) scheint sehr umtriebig zu sein. Ein Blick in ihr Blog lohnt.
@drawdrawdraw tweetete vor ein paar Tagen im Minutentakt tolle Links zum Thema Notizbuchkunst. Einer davon war ein Link auf /kraggy.co.uk. Kraggy ist ein Illustrator aus London, wie man in seinem Twitter Profil lesen kann. Mehr Infos habe ich keine über ihn gefunden. Dafür bietet sein Blog Einblicke in sein Leben. Er publiziert dort regelmäßig Fotos seiner Notizbuchkunst. Dabei fotografiert er immer die komplette Notizbuchseite, so dass man auch das Notizbuch gut erkennen kann. Es macht Spaß im Blog zu stöbern.
@OliverLukesch gab mir den Tipp, mir das Blog ahio polloi anzuschauen. Dort bloggt ein Karikaturist viele Fotos seiner Karikaturen, die alle in Notizbüchern gezeichnet werden. Die Blogsprache ist Deutsch. Sogar die Blogroll ist mit Icons für die einzelnen Blogs gezeichnet. Sehr schön. Screenshot von ahio polloi:
Dank Leserin Doreen bin ich auf das beeindruckende Blog von CecÃlia Murgel aus São Paulo in Brasilien aufmerksam geworden. Sie publiziert fast täglich ein Foto, das Notizbuchkunst aus ihrem Notizbuch zeigt. Ihre Kunst ist einfach und deutlich; der Stil, der explizit mit dem Freiraum auf der Seite spielt und die Seite nicht komplett mit Farbe bedeckt, erinnert mich sehr an den Stil von @frauenfuss.
Meine Leserin Doreen schickt mir einen sehr schönen Link auf das deutschsprachige Blog Müllerin Art. Ein Wortspiel? Man könnte “Art” mit “Kunst” übersetzen und dann hieße es “Müllerin Kunst” oder man lässt es deutsch und dann heißt es nach Art der Müllerin, einer Zubereitungsart für Fische. Über die Autorin erfährt man wenig:
Ich bin Designerin und Selbermacherin mit dem Kopf voller Ideen!
Im Blog zeigt sie sehr schöne Arbeiten in Notizbüchern, die sie mit verschiedenen Techniken darstellt: etwa mit Stempeln, mit Collagen oder durch Kombination von Techniken. Ein Blick ins Blog lont sich. Hier ein Screenshot des Müllerin Art Blogs: