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http://sliceplanner.com/ gibt es zu dem Zeitpunkt, in dem ich den Artikel schreibe, noch nicht als Kickstarter-Projekt, wird aber als solches angekündigt.

Die Idee: man nehme ein schönes Ledernotizbuch mit gutem Papier und ein Planungssystem, das auf Zeitscheiben basiert. Die dort eingetragenen Termine werden mit dem Handy gescannt, das daraus unmittelbar Kalendereinträge erzeugt. Fans, die gerne analoge und digitale Welt verbinden, sollten unbedingt einen Blick auf die Seite werfen – und womöglich ist die Kickstarter Kampagne auch schon online, wenn der Artikel erscheint.

sliceplanner

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In Reading Off Paper Has A Useful Cognitive Benefit Over Tablets Or Laptops wird von einer Studie berichtet, die auf der Konferenz „ACM Conference on Human Factors in Computing Systems“ im Mai 2016 vorgestellt wurde und die ein interessantes Ergebnis hatte:

[…] Using tablets and laptops reduces the ability to think in abstract ways, a new study finds. Instead, people using these digital devices tend to concentrate more on the concrete details of their work. […] When reading off paper, people performed roughly 30% better on questions that required a leap of understanding. […] However, the results were reversed when the questions simply required concrete answers. […]

Also kurz: nach der Lektüre in einem Test befragt, erlaubt analoges Lesen besseres abstraktes Denken, und digitales Lesen ist von Vorteil, wenn man konkrete Antworten finden muss. Vielleicht ist diese Untersuchung in Zusammenhang mit der Studie interessant, über die ich in Hemmen E-Reader das Leseverständnis? berichtet hatte.

reading_off_analog

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My Edit ist ein Designprojekt der Firma Multiadaptor, um Googles Think with Google Seite zu bewerben.

[…] Our notepad had to be compact, and convincing. Conductive ink allowed us to interface with digital content using a pencil, but we wanted to avoid the expected ‘R&D’ aesthetic of cables and circuitry, and create something more human. […] industrial designer Roland Ellis, developed the world’s-first conductive bookbinding glue, seamlessly connecting a circuit board to the printed-pages of our notepad; […]

Verrückte Idee. Bei Mulitadaptor findet ihr auch einige Fotos.

myedit_google

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Vor vier Jahren habe ich über Noteslate berichtet und mittlerweile kann man das Gerät für digitale Notizen vorbestellen. Das Gerät wird als logische digitale Fortsetzung des analogen Schreibens beworben

[…] AN EVOLUTION OF HANDWRITING AND DRAWING IS COMING WITH THE NOTESLATE SHIRO DEVICE. THE FIRST PURE HANDWRITING INTERFACE AND NETWORKING PLATFORM. THIS GIVES A UNIQUE AND VERY PERSONAL DIGITAL EXPERIENCE. […]

Das Gerät soll knapp 200 USD kosten. Auf noteslate.com findet ihr den entsprechenden Link neben vielen Bildern und Zusatzinformationen.

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Es gibt viele Systeme und Möglichkeiten, die digitale und die analoge Welt zu verbinden. Ihr kennt sicher viele Möglichkeiten aus der Berichterstattung hier im Blog. Besonders spannend wird es, wenn die beiden getrennten Welten verschmelzen, wie das bei einer speziellen Papier der Fall ist, das in Transparentes Nanopapier erzeugt selbst Energie beschrieben wird. Die Anwendungsszenarien scheinen vielfältig:

[…] Mit diesem Ansatz ließen sich beispielsweise interaktive Bücher mit leuchtenden Schaltflächen, sensitive Oberflächen für Prothesen oder aber Sicherheitssysteme für Kunstwerke und Dokumente herstellen, sagen die Entwickler. […]

Nicht auszudenken, was findige Notizbuchhersteller damit alles anfangen können.

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Microsoft hat schon seit einiger Zeit eine App namens Lens für Windows, mit der man analoge Notizen digitalisieren kann. Wie ich in Microsoft’s Lens app that converts paper files into editable documents comes to iOS and Android gelesen habe, ist die App nun auch für iOS und Android verfügbar. Die App nutzt OCR Erkennung, um den fotografierten Text editierbar zu machen. Unten im Video seht ihr die App im Einsatz.

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„Hände weg von Maus und Tastatur“ schreibt der Autor des gleichnamigen Artikels. Er plädiert für den Einsatz analoger Hilfsmittel für Skizzen in kreativen Phasen. Neben vielen Aspekten des analogen Skizzierens, die ihr vermutlich schon oft gelesen habt, finde ich das „Loskritzeln“ sehr sympathisch:

[…] Das unmittelbare Visualisieren von Ideen und das schnelle erneute Interpretieren erzeugen einen Kreislauf, einen Fluss von Kreativität, in dem Ideen immer weiter angereichert und verfeinert werden können. Skizzieren kann außerdem ein effektives Mittel sein, Gedankenblockaden zu lösen. Oft hilft es, einfach mal „drauf los“ zu skizzieren um die Gedanken zu sortieren und wieder in den Fluss zu kommen. […]

Vielleicht findet ihr auch ein paar motivierende Gedanken für die kommende Woche.

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Leser Thomas ist Mathematiker und schwört auf analoge Helfer beim Lösen mathematischer Probleme. Bei seinem Ansatz geht es weniger um eine Formelsammlung, sondern vielmehr um eine Art Kreativitätstechnik, die einem hilft, ein mathematisches Problem strukturiert anzugehen und so den Lösungsraum für die auszuprobierenden Ansätze einzuschränken. Er hat sein System bei Scribd unter dem Titel Notiz-Assistenten: Ein Ansatz zum Lösen mathematischer Probleme veröffentlich und für jeden zugänglich gemacht:

[…] Das Dokument beschreibt detailliert ein neues Verfahren zum Lösen mathematischer Probleme:
Wie können Notizen beim Nachdenken und Problemlösen helfen? Wie kann ich anfangen? Wie kann ich Ideen für eine Lösung erzeugen? Was kann ich tun, wenn ich feststecke? Wie kann ich mit Frustration umgehen? […]

Es gibt sogar eine englische Version.

Sein spaltenorientierter Ansatz könnte sich auch auf andere Lösungstechniken außerhalb der Mathematik anwenden lassen. Schaut euch das Essay unbedingt an und lasst euch inspirieren! Freunde des strukturierten Problemlösens werden ihre Freude haben!

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Noch im Dezember hatte ich in Verblöden uns Computer die Frage gestellt, ob es sowas wie digitale Demenz gibt und einen Artikel verlinkt.Nun gab es Anfang Januar in Spiegel Online den Artikel Computer und Gehirn: Der Mythos von der digitalen Demenz, in dem das potenzielle Phänomen der digitalen Demenz wieder angezweifelt wird.

[…] „Das (digitale) Abspeichern von Daten, die man sich sonst merken müsste, erleichtert das Lernen neuer Informationen“, schreiben die Forscher im Fachblatt „Psychological Science“. Wie ein digitaler Besen schafft der digitale Speichervorgang Raum für neuen Stoff im Oberstübchen. […]

Nun könnte man spontan meinen, dass es egal sein sollte, ob man die Dinge digital oder analog auslagert, und tatsächlich argumentiert so ein Forscher aus Bielefeld:

[…] Auch der Psychologe Hans Markowitsch von der Universität Bielefeld empfiehlt, Dinge, die man nicht akut parat haben muss, getrost externen Speicherorten anzuvertrauen. An eine besondere Qualität der uns ständig umgebenen digitalen Speichermöglichkeiten glaubt er allerdings nicht. Den gleichen Effekt hätte man „natürlich auch mit Notizblock oder Kreidetafel gefunden“, sagt er. […]

Aber die amerikanischen Forscher sagen, dem ist nicht so. Warum? Weil das Gehirn sich auf das Speichermedium verlassen können muss, bzw. auf die spontane Verfügbarkeit des Gemerkten.

[…] In weiteren Experimenten konnten sie zeigen, dass der Auslagerungseffekt nur dann funktioniert, wenn das Gehirn sich auf den externen Speicher auch verlassen kann. […]

Nun kann man sich fragen, wieso das digital besser funktionieren soll, als analog? Es stimmt, ich habe auch öfter ein Smartphone dabei als ein Notizbuch, aber für meine „akuten“ Gedanken ist das kein Problem. Für große Mengen an Daten, die man in mehreren Notizbüchern verteilt hat, ist eine digitale Speicherform wahrscheinlich wegen des einfachen Suchens womöglich besser geeignet, weil das Gehirn sie als „verlässlicher“, weil spontan und einfach auffindbar, einstuft. Was meint ihr?

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Dank Kollege Stephan kann ich mit euch den Artikel Mitarbeiter kehren zurück zu Bleistift und Papier mit euch teilen. Sony wurde gehackt und jetzt dürfen die Mitarbeiter ihre Rechner nicht mehr benutzen, stattdessen kommuniziert man auf alten Wegen:

[…] Es mag eine Anekdote sein, aber die Rückkehr zu analogen Schreibutensilien und zur Faxmaschine zeigt, wie sehr Hacker Sony Pictures lähmen. […]

Es zeigt sich: Analog ist zwar altmodisch und umständlich, aber ziemlich sicher, da schwer in großen Mengen so einfach zu stehlen.

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