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Leser Peter schickte mir den Link auf reMarkable. Dabei handelt es sich um eine Art Tablet zum Lesen, Schreiben und Zeichnen – sie nennen es „Paper tablet“:

[…] WHY A PAPER TABLET? – We love paper, but compared to our digital devices it’s an island. Analogue. Disconnected. Limited. We are making paper digital, connected, limitless. With digital powers, paper becomes even more powerful. […]

Ich muss zugeben, dass mich so ein Gerät schon mal reizen würde, weil ich immer wieder von der Technik fasziniert bin. Allerdings ist der Preis mit mehr als 700 USD sehr hoch, auch wenn es das Gerät aktuell in der Vorbestellung für knapp 430 USD gibt.
Soweit ich es verstanden habe, speichert das Gerät alles lokal, d.h. es geht nichts in die Cloud. Dazu muss man es mit einem mobilen Gerät verbinden (Bluetooth?), von dem aus dann eine App die Synchronisation mit einem Cloud-Service übernimmt.

Auch wenn die Schreiberfahrung auf dem Gerät der analogen Welt nahekommt, so gibt es doch wieder die üblichen Kompromisse: kein Blättern in den Seiten, kein spontanes Kritzeln in alten Aufzeichnungen, Gebundenheit an die Benutzerführung und das Bedienkonzept. Wahrscheinlich würde ich eine Weile damit experimentieren und dann auf romantisch verklärtes Papier zurückfallen.

remarkable

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Kollege Michael hat mir vor einiger Zeit schon den interessanten Link zum Everlast Notebook geschickt. Erinnert ihr euch noch an die Notizbücher von Rocketbuch? Die hatten ein Notizbuch über Crowdfunding finanziert, dessen Schrift man dadurch löschen kann, indem man das Buch in die Mikrowelle legt. Nun haben die Leute von Rocketbuch ein neues Notizbuch konzipiert und für die Produktion Geld eingesammelt, eben das Everlast Notebook.

Das Buch lässt sich mit Wasser „löschen“. Außerdem gibt es eine App, mit der die Seiten digitalisiert werden können:

[…] The Everlast notebook provides a classic pen and paper experience, yet is built for the digital age. Although it feels like a traditional notebook, the Everlast is endlessly reusable and connected to all of your favorite cloud services.
When you write using any pen from the Pilot FriXion line, your writing sticks to Everlast pages like regular paper. But add water… and the notebook erases like magic.
The Everlast notebook is compatible with the Rocketbook app. That means before your notes go off the page they go online to destinations like Google Drive, Dropbox, Slack and Evernote — perfectly organized. […]

Das Projekt wurde bei indiegogo bereits am 15. Januar beendet. Es nicht nur 100% Finanzierung erreicht, sondern 7000% !

everlast_notebook

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Im Artikel Woche unabhängier Buchhandlungen hatte ich vergessen zu erwähnen, woher ich die Information hatte. Ich wurde über LChoice darauf aufmerksam. Das ist eine App, mit der ihr Bücher suchen und bestellen könnt – aber nicht bei einem Großhändler wie amazon, sondern bei eurer lokalen unabhängigen Buchhandlung. Die App bündelt die Händler und bei Bestellprozess kann man direkt den Händler auswählen. Die App gibt es im App Store. Ist sicher mal einen Versuch wert; ich habe sie jedenfalls auch installiert.

lchoice

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Schon letztes Jahr las ich über Moodnotes for iOS is a journaling app that could replace your therapist. Ich habe die App nie installiert, da ich mich nicht mit der Idee anfreunden kann, dass eine App Tipps zu meiner Stimmung gibt. Irgendwie erinnert mich das an das Buch „Zero“ von Marc Elsberg …

Will man wirklich sofort immer einen Optimierungstipp, wenn man mal was niederschreibt?

Die App wirbt mit ihren fundierten Machern: Moodnotes – Thought Journal / Mood Diary:

[…] A collaborative effort between Thriveport’s clinical psychologist founders (creators of the highly-acclaimed MoodKit app) and ustwo studio (creators of the award-winning game Monument Valley), Moodnotes is grounded in the scientifically-supported content of cognitive behavior therapy (CBT) and positive psychology. […]

Mag sein, dass einen die App motiviert und zu „positiverem Denken“ bringt, aber ich bleibe lieber bei Papier und einem Gespräch unter Freunden. Wie seht ihr das? Würdet ihr die App ausprobieren oder habt sogar schon Erfahrungen damit gesammelt?

moodnotes

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Kategorie: Tagebuch  Tags: , ,  4 Kommentare

Microsoft hat schon seit einiger Zeit eine App namens Lens für Windows, mit der man analoge Notizen digitalisieren kann. Wie ich in Microsoft’s Lens app that converts paper files into editable documents comes to iOS and Android gelesen habe, ist die App nun auch für iOS und Android verfügbar. Die App nutzt OCR Erkennung, um den fotografierten Text editierbar zu machen. Unten im Video seht ihr die App im Einsatz.

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Live Notebooks sind an sich keine spektakulären Notizbücher und auch die Einbände sehen auf den ersten Blick alltäglich aus. In Kombination mit einer Smartphone App aber verwandeln sie sich in eine Plattform für virtuelle Realitäten:

[…] For the first time ever characters from the notebook cover come to life! They make you laugh or even scare you a little. […]

5 Notizhefte kosten knapp 10 USD. Verrückte Idee, die ihr am besten im Video unten anschaut.

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Bei Design Milk fand ich den Hinweis auf die neue Post-It Plus App:

[…] Capture your notes – Use the app to capture the Post-it® Notes from your work session.

Organize your thoughts – Arrange, refine and organize the notes on your board — any way you see fit.

Share with everyone – Share your organized board with your team. Then share to your favorite application. […]

Schöne Idee und noch dazu kostenlos: man fotografiert eine Wand mit Haftnotizen. Diese werden digitalisiert und man kann sie dann einzeln auf dem Mobilgerät anordnen, teilen, etc. . Ein paar gute Fotos zum System gibt es bei disgn milk. Die Idee wird in diesem youtube Video erklärt:

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Moleskine verschickte vor einigen Tagen einen Newsletter mit dem Hinweis auf ein neues Großprojekt: das Moleskine Voyageur. Dabei geht es nicht nur um ein neues Notizbuch. Es geht um den Ausbau der „Moleskine Community“. Geschickt verbindet Moleskine den Bedarf, die analoge und digitale Welt zu verknüpfen, sowie den Megatrend der Mobilität. Das Buch an sich ist ein Reisebuch, wie es viele gibt (sogar schon von Moleskine) oder die man sich aus Roterfaden und X17 Infrastruktur selbst zusammenstellen kann. Und neulich hat Christian ja auch über das TripBook: Ein Reisenotizbuch der besonderen Art berichtet.

Moleskine verbindet nun die beiden Welten so. Analog ==> digital: für Fotos gibt es ein „I am here“ Pfeil mit dem Buch, den man auf Fotos ins Bild halten kann. Na ja. Witzig. Digital ==> analog: Die andere Möglichkeit ist schon geschickter. Über den Moleskine MSK Dienst kann man sich seine Unterlagen derart ausdrucken, dass sie genau in das zugehörige Voyager Notebook passen. Das könnte schon interessanter sein. Wenn man ein normales Din A6/5/4 Buch nimmt, kann man das aber auch mit jedem normalen Testeditor erledigen und Standardformate drucken.

Hier das obligatorische Youtube Video

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Normalerweise stelle ich euch kaum digitale Helfer vor und schon gar keine Apps, aber dieses Mal muss ich eine Ausnahme machen. Schaut euch unbedingt die App notegraphy an. Gefunden habe ich den Hinweis bei design milk, die die App auch gut beschreiben:

[…] Notegraphy is a new web and mobile app that turns any text into beautiful text. Now, you don’t need to be a graphic designer to create modern, typography inspired designs – all you need are some words! […] The creators of Notegraphy recruited top graphic designers from all over the world to create pre-formatted collections. […]

Die App ist kostenlos und ich finde sie wunderbar. Sie ist eine tolle Alternative, Sinnsprüche und Zitate statt als Text bei Twitter als schöne Grafik zu publizieren. Meine erste Grafik findet ihr bei Twitter und hier:

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Über die Kooperation von Evernote und Whitelines hat Christian hier schon ausführlich berichtet. Bei Herbert Hertramph – seines Zeichens der Autor des Blogs „Evernote für Pfiffige“ – bin ich über eine weitere Kooperation in diesem Stile gestolpert. Dieses Mal kooperieren sogar drei Unternehmen – Leuchtturm 1917, Whitelines und Evernote – miteinander, um eine problemlose Verbindung von Papiernotizen und elektronischer Speicherung zu ermöglichen. Wie es zu dieser Kooperation kam, erläutert Dan Brown im folgenden Video.

Und natürlich gibt es das inzwischen fast schon obligatorische Erklärbär-Video im Sketch-Stil auch noch oben drauf.

Auch wenn ich selbst bereits seit Monaten zufriedener und sehr aktiver Nutzer des Evernote-Moleskine-Notizbuchs bin, finde ich das System und die Idee verlockend. Durch die Eckmarkierung spielt die Ausrichtung der Zeichnungen oder die Positionierung der Worte auf dem Blatt keine Rolle und die Scans sollten – zumindest theoretisch – immer gut gelingen.

Nutzt einer von Euch die Evernote-Notizbücher von Leuchtturm und die Whitelines App? Dann freuen wir uns über Eure Erfahrungsberichte in den Kommentaren, ich bin gespannt.

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