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Apropos Museen, Ausstellungen und Buchstaben (Artikel heute Morgen zur Ausstellung in Karlsruhe): kennt jemand von euch das Buchstabenmuseum Berlin? Im Artikel Das Berliner Buchstabenmuseum wird es ausführlich mit Fotos vorgestellt. Das Museum wird von einem Verein betrieben:

[…] Der als gemeinnützig anerkannte Verein Buchstabenmuseum e.V. wurde auf der Mitgliederversammlung vom 20.05.2005 gegründet. Ziel des Buchstabenmuseums ist die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben und Zeichen unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem. […]

Die Sammlung könnt ihr euch direkt auf der Homepage anschauen. Das Buchstabenmuseum findet ihr auch bei Facebook.

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Die Städtische Galerie Karlsruhe zeigt noch bis 23. Februar die Ausstellung Zeichen. Sprache. Bilder – Schrift in der Kunst seit den 1960er Jahren. Die Beschreibung liest sich interessant, darin heißt es:

[…] “Typo­­gra­­fie kann unter Umständen Kunst sein”. Der Künstler und Grafikers Kurt Schwitters schrieb diesen Satz 1930 und machte damit deutlich, dass der Gestaltung von Schrift zu Beginn des 20. Jahrhun­­derts eine gestei­­ger­te Aufmerk­­sam­keit zukam. Mit der Moderne entwi­­ckelte sich eine zunehmende Durch­­drin­­gung von Literatur, Gebrauchs­­gra­­fik und bildender Kunst: Immer mehr Künstler und Künst­le­rin­­nen nutzten Buchstaben, Zahlen und Ziffern als gestal­te­ri­­sches Element in ihren Werken, während Dichter ihre Texte wie Kunstwerke arran­­gier­ten. […]

Die Städtische Galerie in Karlsruhe hat heute von 11 bis 18 h geöffnet. Falls euch das Wetter heute nicht zusagt, ist die Ausstellung vielleicht ein Besuchsziel? Ich selbst habe es noch nicht zur Ausstellung geschafft, aber es sind ja noch ein paar Tage …

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Co-Autorin Angelika schickte mir den Hinweis auf eine neue Ausstellung in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen: “Von Tagebuch bis weblog”. In der Bietigheimer Zeitung heißt es dazu:

[...] Ausgehend vom Prinzip des Tagebuches – einem Phänomen, das für gewöhnlich unter literarischen, soziologischen, psychologischen und kulturhistorischen Aspekten beleuchtet wird – widmet sich die Ausstellung den täglichen Strategien in der zeitgenössischen Bildenden Kunst. [...]

Falls jemand von euch dort vorbeischaut, freue ich mich über einen Erfahrungsbericht.

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Nur noch bis 15.09.2013 findet in Hamburg die Ausstellung Das ganze Drumherum – Ausstellung Einbandkunst statt. Im Blog der veranstaltenden Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg heißt es:

[...] Zu den Schätzen der Staats- und Universitätsbibliothek gehört die kleine, aber feine Einbandsammlung mit über 800 Bänden. Sie belegt exemplarisch die Geschichte der Einbandgestaltung des 16. bis 21. Jahrhunderts. [...]

Und das beste: der Eintritt ist frei. Falls ihr also in Hamburg seid, wäre das eine gute Gelegenheit norddeutsche Einbandkunst zu bestaunen.

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In der FAZ las ich in Alles und noch viel mehr: Die gelehrte Registratur über die Ausstellung Zettelkästen. Maschinen der Phantasie im Deutschen Literaturarchiv in Marbach (Details):

[...] Niklas Luhmann hat seine Zettelkästen zu »einer Art Zweitgedächtnis, einem alter Ego« erklärt, eine Art Traumkiste, die unwillkürlich Assoziationsketten erzeugt: »Ohne die Zettel, also allein durch Nachdenken, würde ich auf solche Ideen nicht kommen. Natürlich ist mein Kopf erforderlich, um die Einfälle zu notieren, aber er kann nicht allein dafür verantwortlich gemacht werden«. [...]

Bei Zettelkästen denke ich immer an lose Seiten eines gigantischen Notizbuchs. Zettelkästen sind mir spontan sympathisch, obwohl Hyperlinks sich effizienter anhören. Die Ausstellung geht bis zum 15. September 2013.

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Erste Frage: Wer ist daran interessiert, seine schmutzige Bettwäsche, Kondome, Tampons, getragene Unterwäsche, die Anzahl seiner Liebhaber, den Pickel am Hintern, das verschämte Pinkeln hinter dem Auto für alle Welt sichtbar zu machen?
Zweite Frage: Und wer möchte sich das ansehen?
Dritte Frage: Wer möchte andere Menschen in seinem Tagebuch lesen lassen?
Vierte Frage: Und wer liest gern in unveröffentlichten Tagebüchern anderer Menschen?

Die Grenzen der Intimsphäre sind ein heißes Thema. So heiß, dass es vom 1.11.12-03.02.13 in der Frankfurter Schirn eine Ausstellung gibt mit dem Titel PRIVAT. Im Ausstellungstext heißt es:

[...] Anhand zahlreicher zeitgenössischer Positionen geht die SCHIRN dem Thema der schwindenden Privatsphäre und dieser „Öffentlichkeit des Intimen“ nach. Durch das Fenster eines Hinterhofs fängt Merry Alpern mit ihrer Kamera verschwommene Szenen hastiger sexueller Begegnungen ein, Akram Zaatari befasst sich in seiner romantischen Videoarbeit mit einem Onlinechat zwischen zwei Männern, und Fiona Tan vereint private Schnappschüsse aus unterschiedlichen Ländern zu größeren Tableaus. Die Ausstellung unternimmt eindrückliche Exkursionen zu den fragilen Grenzen zwischen dem Eigenen und dem Anderen. [...]

Mehr dazu, sobald ich live vor Ort war und nicht nur virtuell. Hatte jemand schon das Vergnügen und mag seine Eindrücke dazu schildern? Wäre toll!

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Die meisten Karlsruher sind begeistert vom ZKM – und damit meine ich nicht das dortige Megakino, sondern das Museum. Dort findet vom 15. September 2012−10. März 2013 die Ausstellung ARTandPRESS statt, die vorher in Berlin zu sehen war. Um was geht es? Es geht um Zeitungen und Kunst:

[...] Die Ausstellung »ARTandPRESS. Kunst. Wahrheit. Wirklichkeit.« präsentiert rund 50 künstlerische Positionen, die die Vernetzung von Journalismus und Kunst offenlegen. [...] Die Zeitung gilt als der älteste Informationsträger und ist bis heute in der breiten Bevölkerung etabliert. Wenngleich das Medienzeitalter radikale Veränderungen mit sich bringt: Ohne die Zeitung sind die Demokratie, der moderne Staat und die heutige Informationsgesellschaft nicht denkbar. [...]

Für diejenigen unter euch, die Karlsruhe nicht kennen oder für ein Dorf halten: das ist eine gute Gelegenheit Karlsruhe zu besuchen (und das ZKM). Karlsruhe ist nämlich eine tolle Stadt!


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Wie Foreal Lee von Daycraft mir schreibt, stellt Daycraft zur Zeit in der Ausstellung Destination: Istanbul aus:

[...] The Istanbul Foundation for Culture and Arts (IKSV) and MoMA Design Store realised a special project, titled “Destination: Istanbul”. The MoMA Design Store presented more than 100 products by prominent Turkish designers, selected by MoMA New York, on 12 May with an opening cocktail reception. The collection, which will reach a world-wide audience via the online MoMA Store, will also be available exclusively at the IKSV Design Store in Turkey, from May until the end of November 2011. [...]


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With courtesy of © Daycraft


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With courtesy of © Daycraft

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Nur zur Sicherheit, falls einer von euch noch nicht auf die tollen Videos der Moleskine ® Detour Exhibition gestoßen ist: bei vimeo hat Moleskine ® fast 70 Videos online gestellt, darunter auch viele Videos, in denen jemand durch die Bücher der Ausstellung blättert. Daunter sind so ansprechende Videos wie dieses mit den Scherenschnittwerken von Tord Boontje

Detour Exhibition – Tord Boontje from Moleskine ® on Vimeo.

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Sicher macht ihr auch oft Listen in euren Notizbüchern und vielleicht wendet ihr sogar meine Notizbuchregeln, speziell die für Listen geeignete Notizbuchregel 3 – Erledigungszeichen / GTD signs. Listen können zu vielen Zwecken eingesetzt werden und sie werden auch von bekannten Persönlichkeiten eingesetzt, so dass es sich auch lohnt, sie auszustellen.
Leser Jan schickt mir einen tollen Link zur Webseite der Ausstellung Lists: To-dos, Illustrated Inventories, Collected Thoughts and Other Artists’ Enumerations from the Archives of American Art. Ihr müsstet allerdings nach Washington:

Exhibited in Washington, D.C. at the Lawrence A. Fleischman Gallery. February 5 to September 27, 2010. This exhibition celebrates a common document–the list–as a key to the lives of some of the most celebrated artists of the last two centuries. There are hundreds of thousands of lists in the Archives of American Art. This exhibition includes 40 intriguing examples from Leo Castelli’s to-do lists to Oscar Bluemner’s illustrated list of works of art. [...]

Auf der Webseite gibt es einige Beispiele für Listen aus unterschiedlichen Jahren, und nicht wenige davon wurden in Notizbüchern erstellt. Selbst wenn ihr die Ausstellung nicht sehen werdet, lohnt ein kurzer Blick auf die Vielfalt der Listen.


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