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Das Bild im Artikel Giant paper-clip bookmark lockte mich zur Anleitung Giant Paper Clip Bookmark. Die Anleitung ist denkbar einfach und das Lesezeichen kann aus (fast) allem gebastelt werden: buntes Papier, Zeitungen, Müslischachteln, etc. Einfach die Vorlage herunterladen, ausdrucken, ausschneiden, fertig.

Im obigen Blog “onelmon” findet ihr auch eine etwas aufwendigere Anleitung für ein Hercule Poirot’s Moustache Bookmark

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Meine Kollegin Petra hat heute in ihrem Blog eine schöne Anleitung zum Basteln von Ostereiern aus Papier veröffentlicht: Österliches Gebastel: Eier aus Papier. Wenn ihr also noch passende Bastelanleitungen sucht, schaut mal ihr Blog!

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Bei carolinart findet ihr im Artikel {DIY} EIN NOTIZBUCH BASTELN + GIVEAWAY [CLOSED] eine schöne Anleitung, wie ihr euch ein Notizbuch selbst binden könnt. Via @apfel_maedchen

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Meine Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten ist mittlerweile in mehreren Blogs und Zeitschriften erwähnt worden und ist in den letzten drei Wochen einer der meist abgerufenen Artikel im Notizbuchblog. Eine besonders schöne alternative Variante fand ich über notcot bzw. time out im italienischen Artikel Bialbero di Natale (multialbero). Die Faltanleitung gibt es bei flickr und in einem YouTube Video. Das sieht gar nicht so einfach aus, aber das Ergebnis ist dafür umso hübscher.

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Es ist mal wieder Neumond und das bedeutet einen neuen Neumond-Newsletter von Roterfaden. Wie schon so oft wird auch dieses Mal wieder eine witzige Idee im Newsletter vorgestellt. Dieses Mal sind es die Typo Sterne:

[…] aus Papierresten stanzen wir wunderschöne Sterne // Jeder Stern ist ein Unikat // Bunte Papiere // Interesante Text und Bildausschnitte // Set aus 20 Sternen // drei der vier Sternformen sind gelocht. […]

Für unter 5 EUR gibt es 20 Sterne. Tolle Upcycling-Idee wie ich meine!

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Die kommenden Wochen vor Weihnachten sollten in den Augen der meisten Menschen mit stetig wachsender Besinnung einhergehen, doch meistens ist das Gegenteil der Fall. Den tägliche Zwang effizient zu sein – sei es im Beruf oder im Privatleben – kann man irgendwann nicht mehr abschütteln und so überträgt er sich auch auf Bereiche, wo es nicht auf Effizienz ankommt, ja wo sie sogar schädlich ist.
Die Weihnachtskarte ist so ein Fall.

Digitale Postkarten und E-Mails gehören zu den Effizienzvertretern und die will ich hier gar nicht betrachten. Also: Zu Weihnachten möchte man den Lieben eine Postkarte zukommen zu lassen. Doch nicht nur wegen Facebook (oder gerade trotz?) haben die meisten Menschen viele Freunde, denen sie eine analoge Nachricht schicken möchten. Aber handschriftliche Glückwünsche kosten Zeit und beginnen zu langweilen, wenn man immer wieder den gleichen Text schreibt. Also sucht man nach Effizienz und findet sie in Postkartendiensten oder ähnlichen Arbeitserleichterungen. Sicher, die Freude auf der anderen Seite wird dadurch nicht getrübt. Aber wieviel befriedigender ist es für den Schreibenden, wenn er tatsächlich von Hand schreibt oder die Karte individuell bastelt? Das ist herrlich ineffizient und wunderbar persönlich. Wie schon die letzten Jahre werden wir bei mir zu Hause auch dieses Jahr wahre Papierorgien veranstalten. Während ich dies schreibe, sammeln sich schon die bunten Papier, Blankokarten, Stempel, Stanzlocher und Masking Tapes auf dem Tisch. Es ist noch etwas früh für Karten, aber die Materialien kann man sich an einem trüben Sonntag Nachmittag schon mal zusammenstellen.
Und dann wird in den kommenden Wochen immer mal wieder gebastelt und geschrieben – natürlich von Hand. Alle Familienmitglieder machen mit Begeisterung mit und vor dem Abschicken freut man sich über die individuellen Papierwünsche, die jedem Adressaten hoffentlich persönliche Worte bringen.
Man hört es oft, es klingt abgedroschen und doch ist es wahr: handschriftliche Glückwünsche und ein paar Worte, die nur der eine Adressat bekommt, vermitteln auch beim Empfänger ein Gefühl der Wertschätzung und Zuneigung. Hier hat jemand viel Zeit auf eine Sache verwendet, die man auch effizienter hätte haben können. In der Effizienzwelt ist Zeit wertvoll. Und der Einsatz von Zeit überträgt ihren Wert auf den Gegenstand, dem man die Zeit gewidmet hat. Und von dem Gegenstand überträgt sich der Wert auf den Empfänger. Das spürt der Adressat einer “handgemachten” Weihnachtskarte.
Auch die beruhigende Wirkung des Bastelns ist nicht zu unterschätzen. Das Kleben, Schreiben und Arrangieren entschleunigt ungemein und schon nach kurzer Zeit verfällt man in einen kontemplativen Modus und ist woanders. Man kann sich förmlich erholen. Es geht nicht darum, schnell fertig zu werden, effizient zu sein. Es geht darum, Zeit zu investieren für sich und für den Empfänger der Karte.

Dieses Jahr gilt also für das Erstellen eurer Weihnachtskarten: seid ineffizient!

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Gleich vorweg: ich besitze die folgenden beiden Bücher nicht und habe sie auch nicht gelesen. Aber ich dachte, sie könnten euch interessieren, wenn ihr noch Bastelanregungen für die kommende kalte Jahreszeit braucht. Das eine heißt Neues aus alten Büchern: 35 Projekte für spielerisches Recycling (Werbelink) und wurde neulich in der FAZ besprochen. Zur Beschreibung heißt es bei amazon:

[...] Was tun mit alten Büchern, die man am liebsten loswerden möchte? Etwas Neues daraus gestalten! Clare Youngs zeigt, wie Bücher einfach mit Schere, Kleber, Draht und Messer in kreative Grußkarten, Papier-Artischocken, Blumen-Pop-ups oder kunstvolle Scherenschnitte verwandelt werden können. «Neues aus alten Büchern» stellt in 35 Schritt-für-Schritt-Projekten Ideen für kreatives Buchrecycling vor. Dank präziser Anleitungen, Zeichnungen und zahlreicher Schnittvorlagen am Ende des Buches können die «Buchobjekte» ohne spezifische kunsthandwerkliche Vorkenntnisse umgesetzt werden. [...]

Das Buch kostet knapp 25 EUR. Das zweite Buch heißt Kunst aus Büchern: 28 Projekte für spielerisches Recycling (Werbelink) und wird bei amazon so beschrieben:

[...] Was Bibliophile mit ungeliebten Büchern anstellen können, stellt Jason Thompson in «Kunst aus Büchern» vor. Denn: Das Künstlerauge sieht mehr als nur Seiten und Deckel. Durch Falten, Rollen, Zerlegen und Heften entstehen Objekte, die mit dem ursprünglichen Buch nichts mehr gemein haben. «Kunst aus Büchern» enthält 28 Schritt-für-Schritt-Projekte verschiedener Künstler/innen, bei denen Bücher und Buchteile zerlegt und danach zu einzigartigen Schmuckstücken, Taschen, Behältern oder Spielen zusammengesetzt werden. Vorgestellt werden Techniken aus der Buchbinderei, der Holzbearbeitung, dem Papierhandwerk, Origami sowie textilen und dekorativen Künsten [...]

Auch dieses Buch kostet knapp 25 EUR.

Kennt einer von euch eines der Bücher und kann uns dazu was sagen?

Für alle, die die Bücher nicht kaufen wollen, sich aber trotzdem an einer Bastelaktion mit einem Buch versuchen wollen, dem empfehle ich meine Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten.

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Leser Michael, der die Leserrezension zum 5-in-1 Geek Pen geschrieben hat, schickte mir noch zwei lustige Links. Der eine zeigt einen X-Wing Fighter, den Insider aus “Krieg der Sterne” kennen, und der aus Schreibtischutensilien zusammengebaut wurde. Die Anleitung zum Basteln des X-Wing Fighter from Office Supplies findet ihr bei Instructables.
Und wenn euch solche Basteleien gefallen, dann empfiehlt Michael das Buch Schreibtisch Artillerie (Werbelink):

[...] Bürogegenstände und zeigt, wie daraus ein brisantes Miniwaffenarsenal entsteht. Moderne Alltagsprodukte und Büromaterialien – Gummibänder, Bleistifte, Kugelschreiber, Büroklammern, CD-Spindeln, Lineale, Radiergummis, Wäscheklammern, Zahnstocher, Wasserflaschen, u.v.m. – verwandeln sich unter John Austins detaillierten Anleitungen in eine “gefährliche” Miniatur-Artillerie [...]

Das Buch kostet knapp 10 EUR – aber der X-WIng Figther ist wahrscheinlich nicht darin zu finden.

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(Via notcot) Der Calendar 2013 “farm” Calendar by Katsumi Tamura ist eine schöne Idee für Kinder, Tierliebhaber und Leute, die gerne basteln:

[...] Farm is a kitset paper animal calendar. Fully assembled it makes a delightful miniature farm complete with six different animals. [...] The Farm paper craft kit is easy to assemble. No glue or scissors needed. Assemble by fitting together parts with the same mark. Each animal will be a two-month calendar. [...]

Auf der Homepage der japanischen Designer findet ihr noch weitere interessante Papierbastelprodukte, wie etwa den Module Kalender.

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In einem Studienprojekt zum Thema Weihnachtsbäume an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe hatte Katrin Sonnleitner die schöne Idee eines alternativen Weihnachtsbaums. Dadurch inspiriert faltete ich selbst einen ähnlichen Baum und zeigte euch erstmals Weihnachten 2010 Fotos. Seitdem hatte ich das Foto immer mal wieder an verschiedenen Stellen verwendet und viele von euch haben mich schon nach einer Bastelanleitung gefragt. Den letzten Anstoß, diese Anleitung endlich zu schreiben, gab eine Anfrage von ARD Online, die gerne eine Bastelanleitung und Fotos im Dezember auf ihrer Homepage veröffentlichen wollen.

Für die folgenden Arbeiten muss man in erster Linie Geduld mitbringen und ein altes Buch, normale Einbandgröße mit etwa 300-400 Seiten (also etwa 150-200 Blatt Papier). Der Einband sollte fest sein und die Bindung stabil, den man muss viel biegen und drücken. Ich habe das Buch auf dem Foto verwendet: einen alte Ausgabe von Flaubert, die ich in einer Bücherkiste liegen hatte:

Bevor ich erkläre, was man am Buch machen muss, eine kleine Trockenübung. Bitte trennt zuerst eine Seite aus dem Buch heraus und schneidet Stufen derart in das Buch, dass der obere Teil ein Quadrat ergibt, das diagonal gefaltet halbiert wird. Die nächste Stufe muss dann etwas weniger tief eingeschnitten sein.

Wenn ihr die Stufen eingeschnitten habt, schneidet entlang der Schrift in die Seite soweit ein, dass man sie wie im Bild zu sehen falten kann. Faltet die Ecken um, damit ihr ein Gefühl für die Größe bekommt und auch versteht, wie man die Schnitte in die Seite machen muss.

Nun schlagt im Buch die erste Seite auf und legt eure Schablone aus dem Schritt vorher auf die erste Seite. Markiert die Stufen, die ihr oben ausgeschnitten hattet (im Bild rot zu sehen):

Jetzt kommt der erste schwierige Teil: ihr müsst jetzt den kompletten Buchblock wie mit der roten Linie angezeichnet ausschneiden. Das macht ihr entweder Seite für Seite mit einer Schere, was allerdings sehr lange dauert und sehr monoton ist, oder ihr geht etwas grober an die Sache und nehmt einen Cutter und schneidet mutig mehrere Seiten gleichzeitig heraus. Das sieht dann nach ein paar Seiten so aus:

Wenn ihr bis zum hinteren Buchrücken vorgedrungen seid, habt ihr ein Buch, das etwa aussieht wie auf dem nächsten Bild. Es ist übrigens nicht so wichtig, dass die Kanten besonders gerade oder glatt sind. Die verschwinden beim Falten sowieso “im Innern” des Baumes oder bilden die Unterseite jeder Ebene.

Bevor ihr nun mit dem Falten anfangt, müsst ihr noch die notwendigen Schnitte entlang der Schrift machen, wie in den ersten Schritten am einzelnen Blatt geübt. Diese Schnitte müsst ihr auf jeder Seite machen! Dazu braucht man etwas Geduld, denn in diesem Schritt bringt der Cutter nichts und man muss Seite für Seite mit der Schere ran. Sind alle Seiten des Buches fertig vorbereitet, könnt ihr vorne mit dem Falten anfangen. Das sieht dann etwa so aus:

Nach den ersten Seiten sieht man auch schon, was es werden soll:

Und schon nach ca. 20 Seiten kann man das Buch aufstellen und sich vorstellen, wie der Baum aussehen wird. Das ist als Motivation ganz hilfreich, denn man muss nun Seite für Seite umblättern und falten.

Je weiter man vorankommt, desto mühsamer wird es. Man muss ständig die bereits gefalteten Seiten mit der einen Hand so weg halten, dass man mit der anderen Hand die nächste Seite falten kann. Aber je weiter man kommt, desto schöner wird der Baum:

Und wenn man dann nach ca. 60-120 min Arbeit fertig ist, darf man diesen Anblick genießen.

Ich habe bisher nur Bäume mit drei Ebenen gefaltet, aber sicher kann man auch noch mehr Ebenen einbauen. Dann erhöht sich der Aufwand für Schneiden und Falten wahrscheinlich enorm. Wenn einer von euch einen Baum selbst faltet, freue ich mich über Fotos. Ich werde die Bäume gerne hier im Blog veröffentlichen. Viel Spaß beim Basteln in der Vorweihnachtszeit!

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