Tag-Archiv für » Berlin «

Neulich habe ich über die bedruckten Uhren von I like paper berichtet. Die gleiche Firma hat auch Notizbücher im Angebot, deren Einbände nach dem gleichen Schema mit bedrucktem Tyvek bespannt sind. In der Pressemeldung heißt es:

[…] Neu bei I like Paper sind Notizbücher: Sie sind im DIN A 5 und DIN A 6 Format in allen 250 Designs erhältlich. Das Paperinlay mit Blankoseiten lässt sich einfach austauschen. Die Notizbuch-Hülle besteht, wie alle anderen Produkte auch, aus Tyvek®. Alle Produkte werden in einer Manufaktur in Berlin Kreuzberg in Handarbeit hergestellt. Sie werden mit einem Schutzlaminat versiegelt, um die Farbpigmente nachhaltig zu sichern. Somit sind sie genauso langlebig und flexibel wie vergleichbare Produkte z.B. aus Leder […]

Ein A6 Buch kostet ca. 13 EUR, ein A5 Buch ca. 15 EUR.

ilikepaper_notizbuch

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Bei Spiegel Online las ich das Interview „Ich habe deutsche Bleistifte gerettet“, in dem Luca Bendandi von seiner Leidenschaft zu Schreibwaren berichtet. Er besitzt in Berlin den Laden inkwell und hat das Buch Schreibwaren: Die Rückkehr von Stift und Papier geschrieben. Er macht ein „Revival“ von Schreibwaren aus, das er an den detaillierten Beschreibungen in Online Shops festmacht:

[…] Das stimmt – die Haltung den Produkten gegenüber allerdings schon: Die neuen Shops kuratierten die Gegenstände, es ging auf einmal um Wertschätzung des einzelnen Dings, zu jedem Radierer gab es eine Geschichte […]

Ich finde diese „kuratierten“ Online Shops auch sehr schön, aber ich glaube nicht, dass die Beschreibungen ein Zeichen einer Neubelebung von Schreibwaren sind. Ich hatte gar nicht wahrgenommen, dass Schreibwaren jemals „out“ waren. Um aber überhaupt noch Gehör zu finden und sich von Massenshops abzugrenzen, muss man eine Geschichte erzählen – und das gilt auch für Schreibwaren.

Sein Buch kenne ich nicht, aber es wandert in die Pipeline meiner noch zu lesenden Bücher. Und sein Online-Shop scheint eine wahre Fundgrube zu sein. Kennt ihr den Laden in Berlin oder das Buch?

inkwell

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Ihr werdet jetzt sicher gleich bei Pacifico vorbeischauen und dann sofort sagen: „Hey, das ist doch ein X17“. Und das gleich vorweg: stimmt, die Einbände sind von X17, aber die Einlagen sind von Pacifico.
Leser Berit hatte mich Mitte August auf die Notizbücher aufmerksam gemacht, die sie schon seit Jahren begeistert nutzt:

[…] Seit ein paar Jahren nutze ich einen Kalender, bzw. Notizbuchmappe von Pacificografik. Es ist ein Hülle aus Lederresten mit Gummiringen, in die man Kalender und Notizhefte einbinden kann- pacifico Agenda. Etienne Girardet ist Grafiker und Fotograf in Berlin und hat ein paar schöne Notizhefte, Blöcke, Karten und Kalender, die zum Teil aus Druckereireste bestehen und dadurch individuelle schöne Sachen entstehen.
Den Kalender entwirft er jedes Jahr neu, hat ein DIN A 5 Format und bietet auf der linken Seite einen waagrechte Wochenaufteilung. Auf der rechten Seite sind Muster, Bilder oder schon mal nur Linien, um Wochenaufgaben o.ä. zu notieren. Obwohl ich gerne Notizbücher und Kalender ausprobiere, werde ich mir diesen zum vierten Mal in Folge besorgen. […]

Neben den individuellen Pacifico-Einlagen für das Wechselbuch finden sich im Shop auch Notizbücher und Notizblöcke, sowie Briefmarken und Postkarten. Alles grafisch schön aufbereitet, wobei der Shop an sich etwas antiquiert wirkt.

Für den Wechseleinband ist eine Größe von A5 angegeben. Ich gehe also davon aus, dass man die Einlagen von Pacifico sowohl in X17 A5-Büchern verwenden kann und umgekehrt. Vielleicht eine nette X17-Einlagen-Abwechslung für den ein oder anderen Leser – denn ich weiß, ich habe viele X17 Fans unter den Lesern.

pacifico

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Stadtkontour ist eine Notizbuchserie, die auf dem Einband die Silhouette einer Stadt trägt, eine „Stadtkontour“. Ein Umriss, also eine Kontur wird natürlich ohne „o“ geschrieben. Laut Webseite gibt es die Bücher im Augenblick nur für Berlin. Leider werden die Bücher scheinbar nicht an Privatpersonen, sondern nur in größeren Mengen an Shops etc. verkauft.

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Heute Abend ab 19 h findet die Berlin Design Night statt und mit von der Party ist wednesday paperworks. Die Einladung von wednesday mit Ort und Zeit findet ihr auch online und andere Details auf der Homepage.

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Wer von euch fastet in der Fastenzeit und verhält z.B. bei Schokolade enthaltsam? Der sollte jetzt lieber nicht so genau hinlesen, denn jetzt geht es um Schokolade. Genauer: Typografische Schokolade:

[…] Typographic Chocolate is a student project of the University of Applied Sciences Berlin, Department of Communication Design […] We designed an own chocolate mold, packaging and presentation in the museum shop. Our product is aimed at design-oriented museum visitors, who appreciate handcraft products. […]

Also ein Design-Projekt aus Berlin, das von Studenten erdacht wurde. Leckere Idee.

(via notcot)

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Leserin Carina schickte mir schon letztes Jahr den Link auf diesen interessanten Etsy-Shop: phonoboy – Notizbücher aus recycelten Schallplatten. Aus Berlin. Dort erfährt man auch wie es zu der Idee kam:

[…] Ein guter Freund verkauft Schallplatten, und da wandern einige von der 5 Euro in die 2 Euro Kiste und dann in den Müll. Da blutete mein Herz und ich packte die Platten erstmal in den Kofferaum meines rostigen Opels. Dann kam mir die Idee mit den Notizbüchern die Umsetzung dauerte etwas, aber hier sind sie! […]

Die Bücher kosten zwischen 25 und 30 EUR und sind mit einer Draht-Spiralbindung gebunden.

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Sabrina von Small Caps aus Berlin schrieb mir neulich eine Mail. Ich hatte erst einmal über Small Caps berichtet und es freute mich sehr zu hören, dass auch Sabrina zu meinen treuen Leserinnen gehört. Sie schrieb mir nun, dass Sie einen neuen Buchstabenkalender für Freunde feiner Typografie im Angebot hat:

[…] Jeder Buchstabe wurde im Original mit Acryl gemalt. Die Pinselstruktur kommt im Druck auf dem griffigen Naturpapier wunderbar zu Geltung. 12 Blatt plus Deckblatt, Din A4, Lochung oben mit Lederband, 270 gr Naturpapier […]

Zur Entstehungsgeschichte schrieb Sabrina:

[…] Jedes Kalenderblatt zeigt den Anfangsbuchstaben des Monats als handgemalten dreidimensionalen Buchstaben. Die Buchstaben sind durch Fassadenbeschriftungen inspiriert, die ja oft eine charmante etwas abgenutzte Patina aufweisen.
Das Kalenderprojekt ist für mich jedes Jahr eine Möglichkeit einfach meinem Faibel für Typo nachzugehen und mit einer anderen Technik als Letterpress zu arbeiten. Das Malen mit Acryl fand ich nie besonders spannend, aber durch einen Kurs auf „Skillshare“ in Verbindung mit dem Malen von Buchstaben habe ich plötzlich richtig Gefallen an der Technik gefunden und aus dem Freizeitprojekt Acrylmalen ist dieses Jahr der Kalender entstanden. […]

Der Buchstabenkalender 2015 ist ein Wandkalender und soll knapp 25 EUR kosten und da Weihnachten vor der Tür steht, sicher einen Blick wert, wenn ihr noch auf der Suche nach einem Geschenk seid. Small Caps findet ihr auch bei etsy und bei dawanda.


© mit freundlicher Genehmigung, Small Caps

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Was ist „Wheel Printing“? „Raddruck“? Das war meine erste Frage, als ich den Linktipp zu Postalco bekam. Michael von Luiban schickt mir den Link schon im Februar 2014 und ich hatte bisher keine Gelegenheit, darüber zu schreiben. Die Firma ist noch gar nicht so alt und stellt neben Papierprodukten auch Taschen und andere schöne Dinge her. Natürlich auch Notizbücher wie das NOTEBOOK A6:

[…] Pressed Cotton Fabric – Starch-pressed cotton is bonded to the cover of these notebooks. The colors will lighten with use and the weave of the fabric will become more apparent. The fabric is water-resistant treated. Our steel spiral binding is set on the back cover to make it possible to label the spine. Made in Japan. – Pin-graph and Plain Paper – Versatile paper with a texture that keeps the pen from slipping too easily and makes it an ideal writing surface to keep thoughts flowing. […] with Pin-graph, Postalco’s original 1x1mm blue graph paper. […]

Was hat es nun aber mit „Wheel Printing“ auf sich? Man findet das Verfahren auf einer speziellen Seite, auf der Wheel Printed Leather und Wheel Printed Notebooks gezeigt werden. Das Verfahren wird in diesem YouTube Video gezeigt.

Schöne Produkte, die es in Deutschland online nicht gibt, dafür aber in zwei stationären Läden, darunter auch der Luiban Laden in Berlin.

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Ende Juli (ich arbeite immer noch die Mails nach meiner Blogpause auf!) kam ein Newsletter von Moleskine, der stolz die Eröffnung des neuen stationären Moleskine Ladens in Berlin verkündete. Im Store Locator von Moleskine kann man die Lage genau finden: An der Spandauer Brücke 8.

War jemand von euch schon mal dort? Wie ist der Laden? Hat jemand ein Foto?

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