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Bernd Griese von brandbook war auf dem Internationalen Design Festival in Berlin und fand dort einen Tisch, dessen Tischbeine aus Büchern gestaltet waren. Er hat mir freundlicherweise ein Foto des Designobjektes zur Verfügung gestellt, das ihr auch bei flickr findet, wo es auch weitere Bilder von der DMY gibt.
Nettes Objekt, das man sicher auch selbst bauen kann, wenn man zu viele Bücher hat. Vielleicht findet ihr mal auf einem Flohmarkt eine große Kiste nicht mehr brauchbarer Bücher? Wenn jemand von euch das Objekt nachkonstruiert, freue ich mich auf Fotos von dem Tisch.


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MIt freundlicher Genehmigung, © brandbook

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stilsucht berichtet über einen Magazinhalter von linea1, einem Berliner Möbeldesign Studios. Der Magazinhalter besteht aus einer Leiste, die direkt an der Wand befestigt wird, und abstehenden, scheinbar schwenkbaren Elementen, die die Magazine halten:

linea1 mr _ magazinhalter – für 5 Zeitschriften – Stahlblech verzinkt 1.5 mm – Pulverbeschichtung seidenglanz, weiß RAL 9016 – auf Anfrage: graubraun RAL 8019 und grünbeige RAL 1000 – unsichtbare Wandbefestigung. – Die Form des Magazinhalters ermöglicht es, aus mehreren Elementen eine Reihe zu bilden.

Infos zu Preisen und zur Bestellung bekommt man nur über das Kontaktformular. Ich bin mir sicher, dass man an dieser Halterung auch Notizbücher aufbewahren kann …


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Leserin Sandra versorgt mich heute mit einem Link zu druckerey.de, einer feinen Druckerei aus Deutschland. Macher der Druckerei ist Martin Z. Schröder:

Martin Z. Schröder ist ein Schweizerdegen. So nennen sich Setzer, die gleichzeitig Buchdrucker sind. Die Begeisterung für die Schwarze Kunst packte ihn schon früh. Bereits mit14 Jahren trat Martin Z. Schröder in die Arbeitsgemeinschaft „Junge Schriftsetzer“ im „Pionierpalast“ in der Berliner Wuhlheide ein [...] In der Druckerey entstehen Unikate. Einzelne Lettern werden kunstvoll gesetzt. Blatt für Blatt nimmt der Drucker zur Hand. So entstehen feine Akzidenzen.

Akzidenzen sind laut Wikipedia Druckarbeiten von geringem Umfang. Hergestellt werden allerlei Papierobjekte wie Visitenkarten, Briefpapier, Einladungen, Danksagungen und Postkarten. Und wenn man den Bildern auf der Seite glauben darf, dann ist das alles sehr edel und mit viel Liebe zum Detail produziert.
Die Navigation auf der Homepage ist etwas ungewöhnlich (man folge der Hand unter den Texten) und wer mehr Bilder auf einer etwas ansprechenderen Seite sehen möchte, der sollte sich das Schaufenster anschauen, wo es viele Bilder zu den Themen “Visitenkarten”, “Korrespondenz” und “Kalligraphie” gibt. Wer die Objekte anfassen und sehen möchte, kann in Berlin-Pankow vorbeischauen, oder sich eine Mustermappe bestellen.
Nicht auszumalen, was für hochwertige Bücher man erhielte, würde man in der druckerey auch Notizbücher herstellen …


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Auf der paperworld hätte ich Stunden am Stand von Sulek Production verbringen können, was in erster Linie an den unglaublichen Geschichten von Herrn Al-Roubaie lag, dem Geschäftsführer von Sulek Production. Die Firma Sulek Production ist einer Berliner Notizbuchmanufaktur und produziert neben Produkten für den eigenen stationären Laden “Papier Concept” u.a. auch Notizbücher für manufactum. Hier zwei Fotos vom Stand:


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Leider konnte ich Herrn Al-Roubaie bisher nicht mehr per Mail erreichen. Er hatte mir so viele Geschichten erzählt, dass ich darüber gerne ausführlich im Blog berichtet hätte. In seinen mehr als 15 Jahren Erfahrung mit dem Thema Notizbücher hat er interessante Firmen kennengelernt und konnte viele Details zur Geschichte verschiedener Details und Produkte erzählen. Ich werde aber am Ball bleiben und sobald ich eine Geschichte habe, werdet ihr sie hier lesen.
Auf der Homepage von Sulek Production findet ihr viele Fotos der Werkstatt und der Produkte (s. Screenshot unten). Leider gibt es zum stationären Laden keine fertige Homepage.


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Dafür findet ihr aber bei spyy.de die genaue Lage und ein Foto des stationären Ladens:


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In Berlin gibt es sehr viele Notizbuchmanufakturen, wie ich immer wieder feststellen darf. Auch morgen wird es wieder einen Artikel zu einer Berliner Manufaktur geben – so wie heute. Auf der paperworld war einer der ersten Stände, die ich besuchte, der von papoutsi!, die sich selbst so beschreiben:

Die Ledermanufaktur papoutsi! ist ein Unternehmen, das sich – in enger Zusammenarbeit mit anderen Berliner Handwerksfirmen – entgegen dem allgemeinen Trend in Fernost produzieren zu lassen, die lokale Produktion in der Hauptstadt auf seine Fahnen geschrieben hat. Auch die Rohstoffe kauft Firmeninhaber Jörg Wlotzka in Deutschland und Europa ein.
Derzeit fertigt das Team der Manufaktur eine große Bandbreite an Taschen, Börsen, Etuis, Adress-, Notiz- und Tagebüchern sowohl in klassischem schwarzen Nappa als auch in farbigem und ausgefallenem Leder, Filz und anderen Stoffen.

Leider finde ich die Visitenkarte des netten Herrn am Stand nicht mehr. Er erzählte mir, dass er nicht genügend handwerklich begabte Leute bekommen kann (speziell für das Thema Lederverarbeitung), um alle Aufträge schnell ausführen zu können. Der Firma scheint es also gut zu gehen.
Die Produktpalette ist sehr weit gefächert und neben Lederbüchern gibt es auch schöne Filzprodukte: “berliner filz”. Kaufen könnt ihr die Produkte online bei Luiban; über diesen Shop werde ich noch getrennt berichten. Zum Abschluss ein Foto vom papoutsi! Stand auf der paperworld 2010:


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Über die Berliner Notizbuchmanufaktur Pony Pedro hatte ich vor einiger Zeit kurz berichtet. In Frankfurt wäre ich fast am schönen Gemeinschaftsstand der Berliner mit der Hamburger Firma Schneehuhn vorbeigelaufen. Mark Thomann von Pony Pedro erzählte mir, dass die beiden Firmen sich auf einer anderen Messe kennengelernt haben und – obwohl sie nichts miteinander zu tun haben – aus Kostengründen einen Gemeinschaftsstand auf der paperworld realisiert haben:


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Die Bücher sind noch schöner als im Pony Pedro Online Shop und auch die Schneehuhn Kollektion kann sich sehen lassen. Besonders haben mir die Schneehuhn Filzeinbände gefallen, die mit einem Bleistift verschlossen werden, sobald man diesen in die entsprechende Halterung schiebt. Die Bücher seht ihr auf dem Foto unten auf der rechten Seite. Sehr gelungen wie ich meine:


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Ein Blick in den Online Shop von schneehuhn wird euch überzeugen, dass auch in Hamburg leidenschaftliche Papierliebhaber mit grafischem Anspruch am Werk sind:


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Beide Firmen würden sich garantiert über Anfragen von Einzelhändlern und Wiederverkäufern freuen! Ich würde sagen: ein Geheimtipp; vom Design her allemal.

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Pony Pedro ist eine Notizbuchschmiede aus Berlin Kreuzberg und ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich auf diese kleine Werkstatt aufmerksam geworden bin:

Unsere Leidenschaft sind besondere, interessante und seltene Papiere. In Kombination mit unseren handgedruckten Grafiken entstehen wertvolle, handwerklich aufwändige Arbeiten, die wir in unserer eigenen Werkstatt in Berlin-Kreuzberg herstellen.

Die Pony Pedro Mannschaft stellt Journale, Blöcke, Photoalben, Plakate und Postkarten her und dabei ist viel Handarbeit im Spiel. So heißt es etwa im Shop zum Schreibheft Lotus: “Das Hardcover aus hochwertigem Buchbinderleinen ist handbedruckt.” Über ihre Arbeitsweise berichten die Macher auf der Seite “Werkstatt”:

Wir verarbeiten die Materialien überwiegend in unserer eigenen Werkstatt in Kreuzberg. Mit unseren Lieferanten in Deutschland stehen wir in engem Kontakt, und das garantiert uns gleichbleibende Qualität und kurze Arbeitswege. Für hochwertiges Papier machen wir eine Ausnahme: die schönsten Farben und Texturen gibt es in Italien.

Sympathische Aufmachung der Seite, sympathische Philosophie, sympathische Buchgestaltung. Empfehle dringend einen Blick auf die Seite:


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Heute vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer (Wikipedia).

Ich habe keine passende Notizbuchkunst zum Thema gefunden. Wenn ihr fündig werdet, lasst es mich wissen. Stattdessen gibt es das Werk “Berlin” von Martin bei Urban Sketchers.

Berlin
© Martin, Urban Sketchers

Alternativ ein Bild namens Empty Spaces in Berlin, ebenfalls von Martin:


© Martin, Urban Skecthers

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