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Ich habe das letzte halbe Jahr sehr viel renoviert und habe dabei auch einige Werkzeuge in der Hand gehabt, aber so etwas wie den Drill Powered Pencil Sharpener habe ich noch nicht gesehen. Leser Frank schickte mir den Link auf dieses ungewöhnliche Werkzeug, das auf Akkuschrauber oder Bohrmaschine Platz finden sollte. Bei C.H. Hanson heißt es:

[...] # World’s first chuckable drill powered pencil sharpener # Universally fits any drill or 1/4″ (65mm) quick change system # Produces a fast, consistent pencil point every time [...]

Beim Renovieren verwendet man öfter Stifte zum Markieren und wenn man dann mal einen Spitzer braucht, ist keiner zur Hand. Dieser Spitzer hier löst das Problem. Bei notcot.com findet ihr einige Fotos und bei YoutTube dieses Video:


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Ich berichte täglich über die analoge Welt der Notizbücher und allem drumherum. Aber auch in dieser scheinbar wachsenden Vielfalt gibt es aussterbende Arten, wie ich in Death of a Brand – BOSTON Pencil Sharpener Company; dort schreibt Patrick Ng aus Hong Kong:

I was arranging store displays the other day and suddenly realized we had been selling these different versions of Boston sharpeners over the years. They are all out of stock now, what’s remaining in store are now for display only. Except for Dulton’s sharpener (second from the left in this picture) which we only have a few pieces left. According to Dulton in Japan, they also stop producing this mechanical sharpener too.

Die Bilder der Spitzer sind sehr schön, ganz zu schweigen von den Spitzern selbst. Schade, dass diese klassischen mechanischen Dinge aussterben. Wenn das handschriftliche Arbeiten immer mehr verkümmert, wird zuerst die Peripherie an Produkten (Spitzer) sterben und dann wird die Vielfalt der Produkte (Stifte) selbst zurückgehen. Ihr, liebe Leser, helft mit eurer Begeisterung für das gebundene Buch mit, diese schöne Welt in die Zukunft zu retten. Als wunderbar anachonistisches Blog zum Thema möchte ich an dieser Stelle das Blog des Lexikaliker empfehlen.

Hier ein Screenshot der Seite Scription – Thoughts on Stationery and Beyond, auf der der Artikel erschien:


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Diejenigen unter euch, die mit Bleistift schreiben, verwenden wahrscheinlich auch einen Spitzer. Eine wahre Fundgrube für das Thema Bleistiftspitzer ist spitzmaschine.de. Nach Eigenauskunft des Autors hat er über 46.000 Maschinen für mehr als 15.000 EUR gekauft !

Mein Name ist Sylvio Kresse, ich sammle seit Ende 1986 Bleistiftanspitzer.Aus Gründen der Kontaktaufnahme, der Präsentation meiner doch recht umfangreichen Sammlung und als Information für andere Sammler habe ich diese Seite ins Netz gestellt! [... ] Sinn dieser Seite ist es, das Wissen über (alte) Spitzmaschinen zu sammeln und weiterzuvermitteln.

Sylvio Kresse hat eine unglaubliche Menge an Detailinformationen gesammelt, wie man auf den zahlreichen Detailseiten wie z.B. der zu den Faber Maschinen sehen kann. Hier ein Screenshot der Seite:


© des Screenshotinhaltes Sylvio Kresse

Das hier ist ein Bild meiner alten Maschine: “A.W. Faber Castell Nr 52 / 20″. Sie hat aber schon einige Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber noch tadellos – etwa um das Geschenk des lexikaliker anzuspitzen. Übrigens: beim Lexikaliker gab es vor kurzem auch einen Artikel zu einer Spitzmaschine: Höllenmaschine.
Ansonsten verwende ich den eingebauten Spitzer in meinem (fast) perfekten Bleistift.

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