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Schon vor einiger Zeit bekam ich Post vom mitp Verlag. Der Autor des Buches Evernote (Werbelink), Herbert Hertramph, hatte den Verlag gebeten, mir ein Rezensionsexemplar zuzuschicken. Da Tweets und Artikel rund um Evernote bei euch immer sehr gut ankommen und da ich selbst seit Jahren Evernote einsetze, freut es mich doppelt, eine kurze Rezension des Buches schreiben zu dürfen.

Die Homepage des Autors ist unter notieren.de erreichbar, aber bei Evernote geht es um mehr als um Notieren. Es geht darum, große Datenmengen zu archivieren und dabei primär um Daten, die digital anfallen. Zwar wird angemerkt, dass man kein bestimmter Ordnungstyp sein muss, um Evernote zu benutzen, aber viele Tipps und Strukturierungsvorschläge im Buch sind nur was für Leute mit einer großen Selbstdisziplin. Und in Kapitel 8 (S. 154f) wid auch für verschiedene Ordnungstypen erläutert, wie sie Evernote am besten nutzen können.
So ganz ohne eigenes Zutun offenbart Evernote seine Stärken auch nicht jedem. Es sind viele gute Tipps und Tricks in dem Buch, wobei manche Tipps meiner Meinung nach zu weit gehen und eher was für Komplettisten sind, etwa der Tipp Bedienungsanleitungen einzuscannen und dann in Evernote zu speichern statt die analogen Anleitungen mit all ihren Übersetzungen aufzuheben (s. 38).
Sehr gelungen sind dagegen die Tipps zum Umgang mit digitalen Alltäglichkeiten (S. 44f), um etwa Ordner auf der Festplatte zu überwachen und neue Dokumente automatisch zu archivieren. Etwas zwiespältig bin ich bei der Verschlagwortung (Tags). Ich habe diese bei Evernote nie benutzt, weil mir das alles zu umständlich ist. Stattdessen schreibe ich Schlagworte lieber direkt in die Notiz – dann werden sie auch von der Volltextsuche rasend schnell gefunden.

Wer Evernote noch nicht oder wenig kennt, für den ist es wirklich eine Fundgrube. Für erfahrene Benutzer hat es aber auch noch einige Tipps auf Lager, um “Poweruser” zu werden – ist aber kein Muss. Es ist hochaktuell und sogar das Moleskine Evernote Buch wird erwähnt (S. 150f). Kapitel 7 ist diversen Apps gewidmet, die mit Evernote zu tun haben, so dass auch diese Thematik abgedeckt ist.
Ich musste sogar einmal schmunzeln und zwar S. 122, wo der sehr kryptische JavaScript Quellcode für den Web Clipper abgedruckt ist. Ich glaube kaum, dass das jemand abtippt. Hätte man mit einer URL auf das Blog und einer fertigen Funktion auf der Webseite anders lösen können.

Was mache ich mit Evernote? Ich speichere darin interessante Links zu fixen Themen, etwa zu Notizbüchern. Insgesamt finde ich, dass Evernote das beste Online Notizbuch am Markt ist. Allerdings verführt es dazu, auch viel Unnützes zu speichern, weil das Speichern so schnell und einfach geht. Mein primäres Werkzeug für Notizen etwa im Beruf bleibt das analoge Notizbuch.

Evernote (Werbelink) kostet bei amazon knapp 17 EUR. Aber hier bei mir könnt ihr das Rezensionsexemplar gewinnen:

  1. Die Verlosung startet am 14. November 2012 und endet am 18. November 2012 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Bitte sagt mir im Kommentar, ob ihr Evernote schon einsetzt oder nicht, und wofür ihr es schon nutzt oder nutzen wollt.
  4. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  5. Ich schreibe den Gewinner an und erfrage die Postanschrift, an die ich das Buch schicken kann
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg! Es wird übrigens nicht die letzte Verlosung für dieses Jahr sein!


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Moleskine geht an die Börse und brennt wie erwartet ein Marketingfeuerwerk ab: neue Webseite, Fernsehinterviews und kürzlich der Coup, als sie die Zusammenarbeit mit Evernote bekannt gaben. Bei dieser Zusammenarbeit wird eine Verknüpfung von analoger mit digitaler Welt ziemlich clever umgesetzt und vermarktet. Die Kooperation der beiden großen Marken hat im Netz einen großen Hype ausgelöst.
Zumindest bei der Verbindung von analoger und digitaler Welt hat Whitelines jetzt nachgezogen (danke auch für den Kommentar). Das Produkt heißt Whitelines Link:

[...] Whitelines® Link is a happy combo of physical and digital notes. You could call it a clever scanner-app that in combination with Whitelines® Link paper makes it super easy to capture, save and share your notes. [...] The basic idea is to let the app and the paper actually see each other and the rest will happen automatically. Make sure the four corner markers are visible in the display – hold still for a moment – let the app capture your note – and save or share your note in a way you like. [...]

Whitelines macht sich dabei sein Konzept derweißen Linien zu Nutze, die beim Überführen ins digitale Dasein anscheinend ausgeblendet werden können. Ansonsten funktioniert die App wie erwartet: man macht ein Foto seiner Notizbuchseite und kann das digitalisierte Ergebnis speichern: per E-Mail, Dropbox und – auch Evernote. Die Speicherungsart kann man bereits beim Notieren festlegen (sehr clever!), indem man ein Kreuz bei einer bestimmten Markierung auf der Seite macht.
Aber schaut euch einfach die beiden Videos an:

How to capture your note from Whitelines Paper on Vimeo.

Whitelines Link from Whitelines Paper on Vimeo.

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Im Netz kommt man heute kaum an den neuen Evernote Notizbüchern von Moleskine vorbei. Überall wird berichtet und Leser Sven schickte mir ebenfalls einen Link. Notemaker in Australien hat sie schon im Shop und Gizmodo widmet den Büchern einen eigenen Artikel:

[...] These new notebooks utilize a special kind of paper, allowing Evernote users to digitize their scribblings by taking a picture of them with the latest Evernote App. The data from the page will then be available, and fully searchable, in the cloud. Users can also use special stickers to instruct the app to save certain (physical) pages in different (virtual) notebooks. [...]

Hier handelt es sich lso nicht nur um einen neuen Marketing Coup, sondern tatsächlich um eine Verbindung von analoger und digitaler Welt. Die neue Digitalisierfunktion von Evernote wird hier mit dem analogen Quellmedium “Notizbuch” kombiniert. Im Artikel von techcrunch heißt es:

[...] Berni noted that the collaboration makes sense, in part, because Moleskine’s customers are often very digitally savvy. For example, in a survey, 60 percent of Moleskine customers said they also use a digital device to take notes. He also pointed to the “What’s in Your Bag?” Flickr group, where users, yes, post photos of what’s in their, and where Berni said it’s common to see bags that hold both Moleskine notebooks and iPhones or tablets. [...]

Was mal wieder die These bestätigt, dass der hippe Digital Native nicht ohne den analogen Alleskönner Notizbuch auskommt, wenn er modern sein möchte.


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Evernote ist für einige  von uns zum virtuellen Gedächtnis geworden und längst auf dem Smartphone nicht mehr wegzudenken. Inzwischen ist für das Iphone  eine neue überarbeitete App ( Evernote 4.0 ) erschienen. Was sich einige gewünscht haben, ist nun möglich: Man kann direkt vom Startfenster aus Notizen erstellen.  Außerdem werden auf dem Startbildschirm jetzt die Such- und Notizerstellungsfunktion kombiniert.

Beim Erstellen einer neuen Notiz wird eine zweiteilige Ansicht aufgerufen. Oben lässt sich wie gehabt der Text eintippen und in die untere Hälfte lassen sich Bilder oder Audioaufnahmen anhängen. Erstmals können auch mit der mobilen Version in einem Rutsch mehrere Bilder in eine Notiz kopiert werden.

Screenshot der Apple Homepage

Hier gehts zur App.

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