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Einen Tweet zu einem skurrilen Wettbewerb bei Facebook las ich bei Twitter. Und hier der Link zum Wettbewerb.


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Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen und die Frage sofort zu beantworten: die Antwort lautet “Nein”.
Ich bin sehr viel im Internet unterwegs und habe berufsbedingt jeden Tag mit technologischen Fragestellungen rund um das Internet und seiner Technologien zu tun. Ich würde mich sogar als Early Adaptor bezeichnen und melde mich immer gerne an jedem neuen Dienst an (laut meiner Roboform Login Sammlung sind es 100+ Dienste). Ich bin bei Twitter aktiv und habe ein Google+ Konto. Und ich habe ein Facebook Konto.
Ich nutze das Internet gerne und viel, aber ich glaube, dass Facebook mit der Timeline gerade zu weit geht. Dass ich kein Facebook Freund bin, wissen meine Twitter Follower seit langem. Manchmal muss ich mich per Tweet über Facebook auslassen. Facebook hat meiner Meinung nach nicht nur eine miese Benutzerführung, sein Benehmen hinsichtlich neuer Optionen ist unmöglich und offen gestanden glaube ich nicht, dass ein Otto-Normal-User versteht, was Facebook alle sammelt. Klar, Facebook ist nicht der einzige Datenkrake. Aber die Einführung der Timeline treibt die Datensammlung auf die Spitze.
Die Timeline ist eine Art Dokumentation aller Facebookaktivitäten eines Benutzers, eine Art Tagebuch. Dabei kann man nicht nur “Lücken” bei Facebook in der eigenen Timeline füllen und damit noch mehr Daten preisgeben. Nein, Favebook hat seine Programmierschnittstellen derart erweitert, dass andere (!) Programme und Webdienste eure Aktivitäten in eurer Facebook-Timeline speichern können. Eine Art automatisches geschriebenes Tagebuch entsteht, ein digitales Scrapbook, das alles sammelt, was ihr zulasst.

Ich finde das inakzeptabel, auch wenn ich damit umzugehen wüsste (und einfach nichts erlauben würde). Aber ich denke ernsthaft darüber nach, mein Facebook Konto zu löschen – und ich bin nicht der einzige. Selbst extrem technikafine Menschen wie dieser Autor von thenextweb.com denken darüber nach. Er schreibt in “Facebook’s Eerie Goal: Why Timeline Changes Everything”:

[...] Exaggerations aside, I am concerned with Facebook’s direction. These changes are causing me to reconsider my Facebook account, because I don’t believe this level of life-tracking is a good thing. [...]

Kein Mensch würde so etwas über ein analoges Tagebuch schreiben. Und selbst der Spiegel stellt diese Analogie in Facebook als Lebensgeschichte – Schreibt euren eigenen Nachruf! her und erklärt auch gleich den gravierenden Unterschied zwischen der digitalen “Lebensgeschichte” in Facebook-Form und dem klassischen analogen Tagebuch:

[...] Kafka schrieb das für sich. Er dachte nicht an Mitleser, bemühte sich nicht um Verständlichkeit, er spekulierte nicht auf mögliche Kommentare Bekannter und hoffte nicht auf “Likes”. Nimmt man Mark Zuckerbergs Behauptung ernst, Facebook sei ein Werkzeug zum Erzählen der eigenen Lebensgeschichte, dann ist dies der fundamentale Unterschied: Erwünscht ist und belohnt wird (durch bestätigende “Likes” und Kommentare), dass jeder seine Lebensgeschichte jederzeit einem Publikum erzählt. Ohne Leser keine Autobiografie. [...]

und weiter

[...] Kafka blätterte auch in alten Aufzeichnungen, um sich selbst zu begegnen. [...] Kann, wer seine Lebensgeschichte in Facebook schreibt, so offen vor sich selbst sein? [...]

Auch die Süddeutsche setzt sich in Warum die Facebook-Monokultur scheitern muss sehr kritisch mit der Timeline und Facebook auseinander. Der Idealismus, der im Artikel durchscheint, wird dann aber von der digitalen Bohème verhöhnt:

[...] Ja. Die Menschen sind faul und folgen dem Herdentrieb, also wieso sollten sie den schwierigen Weg wählen? Schön, daß es bei der Süddeutschen noch idealistische Utopisten gibt. Aber mit der Realität hat diese Einschätzung mal gar nichts zu tun, vor allem wenn man sich anguckt, was wieso im Web funktioniert. [...] und für den Großteil der Nutzer ist die ideelle Meta-Ebene völlig egal, da soll es nur einfach sein und funktionieren [...]

Ich habe noch selten einen Artikel wie diesen geschrieben – vielleicht noch nie. Bevor ihr die Timeline nutzt und intensiv auf Facebook loslegt, überlegt euch, ob ihr nicht lieber offen und nur für euch persönlich in ein analoges Notizbuch schreibt und ein Tagebuch führt. Vergesst die Timeline.

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Sigel hat mich mit vielen Ansichtsexemplaren der neuen conceptum design Reihe versorgt. Ich werde in den kommenden Tagen über die Bücher berichten und dann wird es auch eine Verlosung geben. Vorab könnt ihr direkt bei einem Gewinnspiel von Sigel bei Facebook mitmachen, das noch bis zum 11. September 2011 läuft!

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Kategorie: Sigel  Tags: ,  Ein Kommentar

Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass sich der User mit ihrer Hilfe in nur wenigen Sekunden einen Überblick darüber verschafft, was die eigenen Freunde gerade tun und was sie beschäftigt Über das Tweetbook haben wir bereits berichtet.Inzwischen gibts die gleiche Variante auch für Fans des Online-Netzwerks  Facebook.  Das Book of Fame stellt aus Statusmeldungen und Postings ein eigenes Notibuch zusammen.  Wer möchte, kann sich auch die Meldungen einzelner ausgewählter Freunde im persönlichen Notizbuch verewigen lassen.

Eure Lieblingsfreunde und  Statusmeldungen erscheinen im Footer jeder Seite in dem 200 oder wahlweise 320 Seiten Notizbuch.

Genau wie bei tweetnotebook, kann jeder sein eigens Notizbuch zusammen stellen. Die Bücher kosten je nach ausgewählten Eigenschaften zwischen 14 und 18 Euro und haben 200 bis 320 Seiten und werden international verschickt.

Auf den Einband wird das jeweilige Profilfoto gedruckt.

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Mit dem TweetNotebook kann man ein Notizbuch erstellen, das auf jeder Seite die eigenen Tweets enthält. Ich hatte im Januar darüber berichtet: TweetNotebook – Ein Notizbuch mit den eigenen Tweets. Es war klar, dass diese Idee auch für andere soziale Netzwerke funktionieren würde und so würde es nicht lange dauern, bis jemand die Idee für facebook anbieten würde. Durch den Artikel My Famebook: The facebook notebook wurde ich darauf aufmerksam: BookOfFame bietet den Dienst an. Die Macher sind die gleichen wie bei TweetNotebook, so dass die Idee exakt genauso umgesetzt wurde:

[...] A ‘BookofFame’ is a personalized printed notebook of 200 or 320 pages (depending whether you choose a hardcover or a paperback-version) almost blank pages, for you to fill with thoughts, reports, tools, to do’s, droodles, … On the bottom of every page you’ll find a status update and its timestamp. So on every page, you’ll find a little piece of your facebook-history. Sometimes fun, sometimes serious [...]

Die Hardcover Version soll $18 bzw. €18 kosten, die Paperback Variante $14 bzw. €14 – dazu kommen noch Steuern und Versand. Hier ein Screenshot der BookOfFame Seite:


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Notizbuchhersteller mögen zunehmend Facebook. Ordning&Reda ist gleich mehrfach bei Facebook vertreten.

Das Twitter Konto @ordningreda scheint nicht gerade aktiv betrieben zu werden. Die meisten Meldungen (oder alle?) werden aus Facebook heraus generiert.


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Falls ihr bei facebook aktiv seid und Kraftpapier mögt, dann könnt ihr nun Fan der brandneuen Facebook Kraftpapier Page werden:


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Nach langem Zögern habe ich heute eine Gruppe mit dem Namen “Notizbücher” bei Facebook gegründet. Wer von euch bei Facebook aktiv ist, kann der Gruppe beitreten und eigene Kommentare hinterlassen. Ihr könnt Fotos hochladen und diskutieren.
Ich sehe die Facebook Gruppe als Ergänzung zu diesem Blog, denn womöglich wollt ihr euch außerhalb des Blogs auch mal austauschen. Da ich kein echtes Diskussionsforum habe – von den Kommentaren unter den Artikeln mal abgesehen – und auch keine Möglichkeit für euch, Bilder eurer Notizbuchhacks oder Notizbuchkunst hochzuladen, suchte ich nach einer passenden Ergänzung. Am passendsten fand ich Facebook, weil die Mitgliederzahl so hoch ist und es auch in Deutschland immer mehr Freund gewinnt. Ich stehe euch hier natürlich weiter wie gewohnt zur Verfügung.
Und so sieht die Seite bei Facebook aus:

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