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Slopinsky – die Kalender-Soap findet auch nächstes Jahr ihre Fortsetzung. Der Formatgeber Verlag hat mir zwei Rezensionsexemplare der Ausgabe 2014 überlassen.
Im Gegensatz zum letzten Jahr hat der Kalender dieses Jahr einen neuen Einband bekommen, der durch einen Umschlagteil und eine kleinen Magneten zugehalten werden kann. Der Einband ist ein dünner Karton, der mit Slopinskys Sessel und Hund bedruckt ist. Innen besitzt er die altbewährte Aufteilung von zwei Spalten pro Seite, wobei jede Spalte einen Tag repräsentiert. Nach dem Sonntag kommt eine Spalte für Notizen. Die aktuelle Seite könnt ihr mit einem blauen Lesezeichen markieren.
Vereinzelt finden sich im Buch natürlich wie gewohnt die Einträge und Gedanken von Slopinsky, aus denen sich die Geschehnisse in seine Leben für das nächste mitverfolgen lassen. Es bleibt Platz für Interpretation, aber die Handlung wird deutlich:

[…] “2014 ist der Montag unter den Jahren“, muss Robert Slopinsky feststellen, nachdem ihm seine Mutter nach über 40 Jahren offenbart hat, er sei adoptiert. Kaum scheint die große Liebe im Leben des Berliner Privatdetektivs Fuß gefasst zu haben, wirft ihn die Neuigkeit über seine Herkunft komplett aus der Bahn. Einzig sein Hund Bruno, ebenfalls ein Bastard mit unbekannter Herkunft, spendet ihm Trost, während Slopinsky auf dem Dach sitzt und melancholische Verse in seinen Taschenkalender kritzelt.Doch dann taucht Sabine Langhoff auf, die ihn beauftragt, ihre Eltern ausfindig zu machen. Eine langwierige Suche beginnt, die immer wieder neue Fragen aufwirft. Nach einem Jahr voller skurriler, tragischer und komischer Erlebnisse, muss sich Slopinsky am Ende eingestehen, dass man vor der Wahrheit nicht davonlaufen kann, aber auch, dass nach dem schlimmsten Montag früher oder später wieder ein Freitag kommt. […]

Der Kalender kostet wieder knapp 18 EUR und ist im Online-Shop bestellbar. Wie letztes Jahr will ich die beiden Exemplare an euch weitergeben:

  • Die Verlosung startet 09. Dezember 2013 und endet am 11. Dezember 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Auf der Homepage von Slopinsky findet ihr weitere Informationen rund um den Detektiv und den Kalender.

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Als ob es das immer noch bräuchte: einen Beleg für die Daseinsberechtigung des Tagebuchs. Dieser aber hat seinen besonderen Charme:
Ein junger Franzose namens Florent Silloray stöbert nach dem Tod seines Großvaters in dessen Sachen und findet – was wohl? – das Tagebuch des Großvaters.
Kein Tagebuch über dessen Alltag oder amouröse Verwicklungen, sondern das Tagebuch seiner 5-jährigen Kriegsgefangenschaft in Deutschland, im Stammlager IV B in Mühlberg und anderen Lagern. Nie hatte der Großvater nach Kriegsende über diese Zeit gesprochen, wie ohnehin kaum ein ehemaliger Kriegsgefangener viel darüber sprach. Nach vorne blicken und die Schmach vergessen, war die Devise.
Das aber sollte so nicht bleiben, fand der Enkel Florent, von Beruf Comiczeichner, und begann mit der Recherche:

[...] Angesichts dieser Wissenslücke war mir schnell bewusst, wie wertvoll das Tagebuch war. Das war der Stoff, aus dem ich meinen ersten Comic machen musste. [...]

Dieser Comic ist im August auf Deutsch erschienen, was nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn sich nicht die Großväter des Franzosen Florent Silloray und seines deutschen Übersetzers Volker Zimmermann damals als Feinde bekriegt hätten. Dazu Herr Silloray in einem Interview mit der WELT (In einem kalten Land):

[...] Mein Großvater war Humanist, konnte Kriegen und Feindseligkeiten nie etwas abgewinnen. Und nun erscheint dieser Comic auf Deutsch. Das bedeutet mir sehr viel. [...]

Amazon link: Auf den Spuren Rogers (Werbelink)

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Im umfangreichen Artikel Ist notiert! berichtet die FAZ über die Geschichte von Moleskine und über Chatwins Geschichte. Als die ersten Moleskine 1997 erschienen, sah die Welt noch anders aus:

[...] Wer etwas auf sich hielt, führte einen Timer von Filofax oder noch besser: einen dieser sündhaft teuren elektronischen Terminkalender. [...] In diese schöne neue Dotcom-Welt schien Moleskine mit seinem Großvater-Produkt so wenig zu passen wie in Buchhandlungen. [...]

Das hielt das Produkt “Notizbuch” und speziell die Marke Moleskine nicht davon ab, in den Folgejahren ein Renner zu werden. Dass die Geschichte von Moleskine bzw. von Chatwin nicht ganz wahr ist, wird auch erwähnt und hat den Erfolg nicht verhindert:

[...] Nur dass es „das wahre Moleskine“ wohl ebenso wenig gab wie den Schreibwarenladen in der Rue de l’Ancienne Comédie, dessen Verkäuferin verkündet haben soll: „Le vrai moleskine n’est pas plus!“ (Das echte Moleskine gibt es nicht mehr) und die Manufaktur in Tours, jedenfalls außerhalb von Chatwins literarischer Welt. [...]

Dann kommt ein langes Nachdenken darüber, wieso Notizbücher erfolgreich sind und wie dieser Erfolg im Falle Moleskine aussieht. Aber die Konkurrenz schläft nicht:

[...] In deutschen Schreibwarenläden jedenfalls droht ein neuer Hersteller Moleskine den Rang abzulaufen: Leuchtturm 1917, aus dem schleswig-holsteinischen Geesthacht. [...]

Leser des Blogs wissen das natürlich und wissen auch, dass die Notizbuchwelt deutlich größer ist, auch in Deuthschland. Die letzten Abschnitte des Artikels drehen sich dann um die Frau von Chatwin, die noch einige Fragen zu ihrem Mann beantwortet. Sie nutzt wohl auch Moleskine, hat aber nix davon, dass der Familienname von Moleskine genutzt wird:

[...] Es sei schön, dass es diese Kladden wieder gebe, aber sie seien viel zu teuer. Freiexemplare oder Rabatt hat Elizabeth Chatwin von Moleskine nie bekommen. Ihre Stimme klingt belustigt, als sie das erzählt, böse sei sie der Firma nicht. Vor kurzem habe sie allerdings in einem Schreibwarenladen, sie wisse gar nicht mehr, wo genau, Notizbücher gesehen, die ganz ähnlich aussahen, von einer deutschen Firma [...]

Ein schöner Artikel, empfehle ich zur Lektüre.

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Die iPad App “Zite” ist für mich immer wieder eine tolle Fungrube für interessante Links. So auch für diesen. In Note taking in a clickable age fand ich den Hinweis auf ein Symposium, das das Radcliffe Instutute for Advanced Studies veranstaltet hat. Auf der Homepage heißt es:

[...] “Take Note” brings together scholars from literature, history, media studies, information science, and computer science to explore the past and future roles of note-taking across the university. Panelists will discuss the history of note-taking in different disciplines as well as the potential of emerging digital annotation tools. [...]

Wenn ihr 90 Minuten Zeit habt, könnt ihr euch die Vorträge in einem YouTube Video anschauen. Ihr erfahrt etwas über “Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Notierens”. Eine Zusammenfassung findet ihr auf der Homepage der Harvard University. Bei YouTube gibt es auch noch ein zweites Video zur Konferenz (30 min): Welcome Remarks and Presentation of “Take Note” Virtual Exhibition || Radcliffe Institute.
Wie man auch beim Lexikaliker lesen kann, hat die Take Note Reihe eine eigene Homepage inkl. Einsicht in alte Handschriften und einer interaktiven Ausstellung.

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Via @brainpicker fand ich den Link auf Archive of Handwritten Recipes (1600 – 1960) Will Teach You How to Stew a Calf’s Head and More, in dem über ein Online Archiv berichtet wird, in dem ihr eine Vielzahl alter Rezepte findet. Der eigentliche Sinn der Seite DIY History ist aber die Transkription (Wikipedia) alter Handschriften in digital lesbare Formate mit Hilfe der Internetgemeinde. Über das Projekt:

[...] DIY History lets you do it yourself to help make historic artifacts easier to use. Our digital library holds hundreds of thousands of items — much more than library staff could ever catalog alone, so we’re appealing to the public to help out by attaching text in the form of transcriptions, tags, and comments. Through “crowdsourcing,” or engaging volunteers to contribute effort toward large-scale goals, these mass quantities of digitized artifacts become searchable [...]

Neben alten Kochbüchern könnt ihr auch Tagebücher transkribieren. Wenn euch alte Bücher und Handschriften interessieren, ist DIY Historie auf jeden Fall einen Blick wert.

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@stlist twitterte mir den Link auf den ZEIT Artikel Wandern durch die Geschichte des italienischen Papiers. Darin wird über das “Tal der Papierfabriken” in der Nähe des Gardasees berichtet, das schon im 14. Jahrhundert Papierproduzenten beherbergte:

[...] Die Anfänge der Produktion am Gardasee gehen ins 14. Jahrhundert zurück. Damals etablierte sich das Tal zum Zentrum der Papierherstellung der venezianischen Republik mit Handelsbeziehungen, die bis zu den Märkten der Levante, südöstlich von Genua, reichten. [...]

Man erfährt einige Details über die antike Papierherstellung:

[...] Schreibpapier musste mit Tierleim – Gelatine aus Tierknochen – imprägniert werden, sonst hätte es die Tinte wie ein Löschpapier aufgesogen. Zuletzt wurde das noch wellige Papier mit Achatsteinen von Hand geglättet. In einer Papierfabrik entstanden im Mittelalter täglich etwa 3.000 Bögen handgeschöpftes Papier, das sind etwa 40 Kilogramm. [...]

Heute finden sich dort moderne Papierfabriken. Schöner Artikel und guter Reisetipp, wenn ihr mal in der Nähe des Gardasees seid.

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Leserin Renate Damberger von fundgut99 schickte mir den Link auf A Peek Inside the Notebooks of Famous Authors, Artists and Visionaries. Dort könnt ihr einen Blick in die Notizbücher berühmter Personen werfen. Hinweis: unter dem Bild auf der Seite gibt es entsprechende Schaltflächen “Next” und “Previous” zum Bättern.


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Irgendwo hatte ich über das Buch Weiße Magie: Die Epoche des Papiers (Werbelink) von Lothar Müller (Hanser Verlag) gelesen und konnte nicht widerstehen.

Ein Kollege fragte mich während der Lektüre im Zug, ob das Buch spannend sei. Ich sagte, es sei nicht spannend. Es ist auch keine leichte Kost, aber es war so fesselnd, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen und dauern etwas unterstreichen oder am Rand notieren wollte.
Man lernt Vieles über die Geschichte des Papiers von den Chinesen bis heute. Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn geschichtliche Ereignisse plötzlich als logische Abfolge erscheinen und so ging es mir bei diesem Buch, das die Entstehung von Spielkarten, Zeitungen und persönlichem Briefwesen in einen größeren Kontext einbettet, der als Zusammenhang Sinn macht. Ein paar Aspekte und Gedanken, die ich während des Lesens hatte, möchte ich euch beschreiben.

Weißes Papier regt nicht nur Notizbuchfans zum Schreiben an, sondern auch Autoren, und sogar den großen Goethe (S. 128) beim “Faust”:

[...] Ich habe nun auch das ganze Manuskript des zweiten Teiles heute heftenlassen, damit es mir als eine sinnliche Masse vor Augen sei. Die Stelle des fehlenden vierten Aktes habe ich mit weißem Papier ausgefüllt, und es ist keine Frage, dass das Fertige anlocket und reizet,um das zu vollenden, was noch zu tun ist [...]

Das weiße Papier wird als “Signalfarbe der Produktion” bezeichnet und als Sinnbild des modernen Autors (S. 131):

[...] Im Reichtum der Optionen, die es bereithält, in der Füllbarkeit seines Mangels, in den guten Beziehungen, die es zum gebundenen, bedruckten Papier unterhält, in der Bereitwilligkeit, mit der es dem Autor folgt, wohin er auch geht, wird das weiße Blatt zum Spiegel, in dem sich die Umrisse der Figur des modernen Autors abzeichnen. [...]

Das klingt wie eine Ode an das Notizbuch – und zwar an das analoge Notizbuch. Dass das Materielle / Analoge bzw. Nicht-Digitale durchaus eine Rolle spielt bestätigt auch die Untersuchung zur Brieftheorie (s. 157)

[...] Den neueren Brieftheorien kommt es daraf aus, “dass der Empfänger etwas in die Hand bekommt, nicht nur, dass er etwas liest”. Sie begreifen den Brief statt nur als Schriftträger zugleich als physisches Objekt, dessen Zirkulation eine Fülle außersprachlicher Botschaften zu transportieren vermag. [...]

Das gilt wahrscheinlich nicht nur für Briefe. All die Menschen, die als Vorteil des gedruckten Buches oder des Notizbuches die Haptik aufrufen, werden eine Ahnung davon haben (auch wenn der Autor S. 352 schreibt, dass dem Digitalen die Haptik nicht fehlt, das “Wischen” sei Ersatz). Auch das “Sich mit sich selbst beschäftigen” beim Schreiben ist ein Thema bei Briefen (S. 159)

[...] Ebensosehr aus der Distanz selbst wie aus der Funktion ihrer Überbrückung gewinnt daher der empfindsame Brief seine Intensität und die Spannung zwischen seinen Polen: Mitteilungsform und Medium der Selbstreflexion seiner Verfasser zu sein. [...]

S. 295 schreibt der Autor über Autographen. Diese Handschriften haben eine “elementarste Bestimmung: Original zu sein, Unikat”. Ich hatte den Gedanken, dass auch Handschriftliches in Notizbüchern den Schreibenden das Gefühl gibt, authentisch zu sein, ein “Original” zu haben – und eben nicht einen digitalen Text, gleichrangig mit allen anderen digitalen Texten in einem Gerät.
S. 299 tritt das Papier als Luxus in Erscheinung, als schöne Papiere, als Dekoration; und “Scrapbooks” werden S. 300 unten angedeutet, wo ein Kinderbuchautor 1790 dafür eintritt, sein Kinderbuch von Kindern bekleben und umgestalten zu lassen.

Am Ende stellt der Autor fest, dass die digitale Welt schon viele Funktionen der analogen Welt kopiert hat. In beiden Welten “lesen und schreiben” wir. Ein Epochenwandel findet statt, aber:

[...] Wir leben, bis auf weiteres, immer noch in der Epoche des Papiers [...]

Das Buch kostet bei amazon (Werbelink) knapp 25 EUR.


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© amazon.de, mit freundlicher Genehmigung im Rahmen des Partnerprogramms

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Zunächst: vielen Dank für die große Beteiligung bei der Umfrage am letzten Dienstag!!! Willkommen, Tagebuch-Typen-Mischlinge! Allerdings ist neben den Mischformen auch ein zarter Überhang der Chronisten und Momente-Sammler zu verzeichnen. Der heutige Beitrag ist euch gewidmet.

In dem Buch New York Diaries, hrsg. von Teresa Capenter, finden sich an jedem Tag Einträge unterschiedlicher Menschen aus unterschiedlichen Epochen. Eingefleischte New Yorker kommen hier ebenso zu Wort wie Besucher, meist Künstler-, Schreiber-, Denker – Innen wie z.B. Albert Camus, Mark Twain, Joyce Carol Oates und viele andere. Zusammen weben sie einen Teppich aus Impressionen über die Stadt und die jeweilige Zeit, insgesamt 400 Jahre umspannend. Wer NY liebt, knüpft an, knüpft weiter und verliert sich in den Fäden der Tagebucheinträge und ihrer Sicht auf die Stadt. “My experience is that a man cannot go anywhere in New York in an hour. The distances are too great—you must have another day to it. If you have got six things to do, you have got to take six days to do them in.”—Mark Twain, February 2, 1867.

Gefunden in der New York Times und dabei folgenden Kommentar aufgespürt, den ich hier gerne wieder gebe, weil er so anrührend ist und aufzeigt, welchen Wert das Aufzeichnen und Momentesammeln hat – er stammt von R. Grayson:

“I highly recommend that more people keep a diary. I started my own daily diary in August 1969 when I was an 18-year-old about to start Brooklyn College and I have not missed a day since then, writing for about half an hour every day. My handwriting is less legible and a bit shakier at 60, but it’s really wonderful to be able to look back and see your former self dealing with each day. Although I doubt my diary has any literary value, it is important to me, and sometimes interesting, if not because of my personal life or feelings, but for being alive at a particular time and being witness to some interesting events, like the first Earth Day in Prospect Park with Gov. Nelson Rockefeller in 1970 or being at the Earth Day opening of the lawn at Brooklyn Bridge Park forty years later.”

New York Diaries: 1609 to 2009 (Werbelink) gibt es für knapp 16 EUR bei amazon.


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Leser Gregor postete bei Facebook den Link auf seinen Artikel Notizen in Büchern und anderswo. Er schreibt:

[...] Wird man unsere twitter-Kommentare des Alltags, unsere genialen Einfälle auf facebook, unsere unvollendeten Manuskripte auf den Festplatten, unsere blog-Artikel und -Kommentare finden? Wird man sie auch 100 Jahre später noch lesen können und zu einem Buch oder einer elektronischen Publikation verarbeiten können. [...]

Ich meine, dass man die schönen Funde dann in Notizbüchern machen wird, in analog erstellten Schriftstücken. “Das Internet vergisst nichts” ist zuerst noch zu beweisen und wird heute eher als Drohung denn als positives Zukunftsszenario verwendet.


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