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Über Papierprodukte von manos verdes hatte ich schon berichtet; sie dürften besonders Landkartenfans begeistern. Die Macherin Anna Cieplik hat mir ein paar Fragen für meine Interviewreihe beantwortet.

1) Wie kamst du auf die Idee mit manos verdes? Und woher kommt der Name?

die idee mit den landkarten ist mir beim anblick eines schönen diercke-atlas gekommen. ich habe dann welche auf dem flomarkt gekauft. der name ist spanisch, er bedeutet “grüne hände”. grün steht für kreativität und wachstum. die hände für handwerk und handarbeit.

2) Wie kommst du zu den Landkarten, aus denen du deine Objekte machst? Welches sind deine bevorzugten Flohmärkte zum Suchen von Karten?

über freunde, anzeigen, flohmärkte und schulen.

3) Wieviele Landkarten verarbeitest du pro Jahr? ca.

:-) keine ahnung, ca 40 dierke atlanten und ca 9 oder mehr stadtpläne??

4) Machst du deine Objekte alle selbst? Bzw: sind etwa die Kisten vorgefertigt und du beklebst sie dann?

ich mache (fast) alles selber, bei blöcken von fotoalben greife ich auch mal auf “vorgekochtes” zurück. aber nur wenn die qualität stimmt.

5) Wie lange brauchst du für ein typisches Notizbuch DIN A5?

mhh, ca. 40 minuten, ohne prägung und extras.

6) Du hast mir erzählt, dass du Karten nicht selbst ausdrucken möchtest. Kannst du den Lesern verraten, warum das so ist?

ich möchte die haptik behalten! keine laserkopien! kein schlechtes papier. kein plastik.
die farben und die oberfläche der alten karten sind ja grade das tolle.

7) Was war bisher dein Lieblingsobjekt? (können auch mehrere sein? Fotos?)

ich baue immer mal wieder sachen die ich sehr mag, grade sind es alben aus stoff.
aber auch sachen aus feinen (fein gezeichneten) seekarten.

8) Was möchtest du mit manos verdes noch erreichen? Was wünschst du dir für die Zukunft von manos verdes?

für die zukunft wäre toll, damit ein kleines einkommen zu haben. da ich im juni mutter werde, würde es mich auch freuen noch mehr babyalben für andere eltern zu machen. und ich wünsche mir offene kunden, die auch mal was kaufen, was nicht nicht schon kennen…

9) Hast du selbst ein Notizbuch (Foto?) und wofür setzt du es ein?

eins? ich habe ca 17 stück… ich mache dir n foto.

10) Wie sieht für dich das ideale Notizbuch aus?

klein, robust, mattes papier, fadengeheftet.

Danke an Anna für das Interview und eine gute Zeit als werdende Mutter. Bilder von Annas Werken findet ihr in Notizbücher von grünen Händen


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© Manos Verdes

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“Manos Verdes” – grüne Hände – ist der Name einer Notizbuchmarke, die von Anna Cieplik bei dawanda angeboten wird. Die Bücher werden in Handarbeit erstellt und sind somit alle Unikate. Unlängst berichtete sogar GEO Saison darüber:

Konserviertes Fernweh – Es fing mit einem Flohmarktbesuch an. Dabei entdeckte Anna einen alten Diercke-Schulatlas und ihre Liebe zu Landkarten aller Art. Heute verpackt die weitgereiste Fotografin in ihrer kleinen Hamburger Manufaktur die Sehnsucht nach fremden Ländern in Dosen mit Karten-Dekor, auf denen sich Flüsse kreuzen und Kontinente kuscheln. Außerdem gestaltet sie Souvenier-Schachteln mit City-Maps oder Fotoalben in Atlas-Optik.

Anna schreibt mir, dass sie stets auf der Suche nach Karten ist: auf Flohmärkten, bei Freunden, etc. . Außerdem sucht sie gerade diverse Städte.

die karten kommen aus alten schulen, vom flohmarkt oder von freunden die ausmisten. aber ideen, wo man noch welche herbekommt, sind natürlich immer willkommen! grade suche ich italien, rom und berlin…

Falls einer von euch einen Tipp für Anna hat, freut sie sich sicher über einen Kommentar zu diesem Artikel oder eine Mail. Die Homepage (Screenshot unten) zeigt viele schöne Bilder, aber die eigentlichen Infos findet man im manos verdes dawanda Shop .


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So gibt es im Shop neben sehr vielen anderen Papierprodukten auch dieses schöne Tagebuch oder Notizbuch in rot / japanisch für 16 EUR zu kaufen (Bild s. unten):

manos verdes macht in diesem kühlen Winter immer noch sehr weiche Sachen. Hier ist ein blanco Buch mit chamois farbenen Seiten aus Bütten. Super zum Zeichnen oder schreiben. Draußen gibt es weiches, japanisches Papier in rot, weiß, schwarz. Und einen Rücken aus Gewebe, damit es sehr sehr lange hält [...]

Die Auswahl an Büchern ist nicht sehr groß, aber ich empfehle dringend einen Blick in den Shop.


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© manos-verdes

Hier noch ein paar Bilder als Impressionen, die mir Anna geschickt hat:


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© Manos Verdes


© Manos Verdes
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Wer noch keinen Kalender für 2010 hat, der sollte schnell bei etsy.com reinschauen, wo es den unten gezeigten hangemachten umweltfreundlichen Kalender gibt. Gefunden habe ich den Hinweis auf den Kalender bei stilzeug.de:


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© NaturesCubbyhole

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In Haftnotizen mit Einband hatte ich von einer netten Idee bei dawanda berichtet. Nun hat mir mein Bekannter Christoph genau so einen Einband für Haftnotizen aus Kambodscha mitgebracht (Danke!). Er ist als Vorstand des gemeinnützigen Vereins Angkors Kinder nach Kambodscha gereist und hat dort auf einem Markt zwei Büchlein gekauft, die als Schutzumschlag für Haftnotizen dienen (Bilder unten). Zurück von der Reise sah er dann im Blog, dass ich sowas auch bei dawanda aufgetrieben hatte.
Gestern hat er mit die Bücher übergeben. Die Büchlein sind von guter Qualität und enthalten kambodschanische Haftnotizenblöcke von Ageless Stationery. Sie sind verschließbar und haben dazu eine Halterung mit einem Druckknopf.


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Wie die regelmäßigen Leser unter euch sicher schon mitbekommen habe, bekomme ich in letzter Zeit häufiger Notizbücher von Herstellern zu Ansicht. Letzte Woche meldete sich Herr Köster von der Buchbinderei Köster in Marburg bei mir. Diese Buchbinderei betreibt die Webseite Buchwerker.de, auf der man sich Bücher selbst gestalten und bestellen kann.

Buchwerker ist eine online-Buchbinderei, bei der man sich seine Bücher selbst gestalten kann.
Natürlich gibt es hier auch fertige Produkte zu kaufen, aber eines haben alle Bücher gemeinsam – es sind keine Massenprodukte von der Stange. Dafür finden Sie hier:
Qualität, Individualität, Neue Trends, ausgefallene Materialien und Unikate

Es gibt auch verschiedene fertige Bücher im Angebot,wie zum Beispiel die Edition L zum Preis von 46 EUR das Stück

Echter Ledereinband in handlichem Format ideal für die Handtasche oder das Businessbag; 15 cm hoch – 11,5 breit und 2 cm stark. Der Buchblock natürlich in Fadenheftung mit Zeichenband und Kapital. Papierqualität: opak 100g chamoix holzfrei satinert – sehr fein und edel. Die Lieferung erfolgt in einer edlen Feinkartonage mit Silberprägung passend zum Produkt.


© Buchwerker.de

Auf meine Frage hin, ob auch die Bücher der Edition L von Hand gefertigt werden, antwortete Herr Köster:

… ja schon, wobei Handeinband nicht bedeutet, daß es bei uns keine Maschinen gibt. Ich betreibe eine sogenannte Sortimentsbuchbinderei, d.h. von der Restaurierung über Reparaturen bis zur Kleinauflage machen wir hier eigentlich Alles. Unser “Brot und Butter Geschäft” ist das Binden von Periodica für große Unis in ganz Europa.
Aber unsere Auflage fängt bei Stückzahl 1 an. Der Shop ist ein Tribut an meinen “Berufsfetish” und läuft halt so etwas stiefmütterlich begleitet nebenher. Gleichwohl machen wir natürlich auch solche Geschichten, wie Brandbook etc.

Herr Köster hat mir zwei interessante Bücher als Ansichtsexemplare zugeschickt, die ihr im folgenden Bild seht:


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Das linke Buch trägt zusätzlich einen Aufkleber mit meinem Namen. Es hat ein sehr schönes Papier und einen sehr festen und stabilen Halbgewebeband. Das rechte Buch hat ein ungewöhnliches Format kombiniert mit einem optisch wie haptisch sehr ansprechenden roten Ganzgewebeband. Der Unterschied in den Einbänden: beim Ganzgewebeband ist das Buch und der Rücken mitdem gleichen Material bezogen, beim Halbgewebeeinband nur die Vorder-und Rückseite, während der Rücken mit Gewebe bezogen ist.
Die Bindequalität beider Bücher ist – wie bei einer Manufaktur zu erwarten – sehr gut. Hier eine Detailansicht der beiden Buchrücken, auf denen auch das beidseitig vorhandene Kapitalband sichtbar ist.


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Sehr schöne Bücher! Ich finde es bewundernswert, wenn man sich in Zeiten des “immer billiger” noch solch handgemachten Büchern annimmt, die auch ihren Preis haben, bin aber überzeugt, dass Qualität ihren Käufer finden wird.

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Dass es Notizbücher im oberen Preissegment gibt, hatte ich bereits berichtet. Nun bin ich auf eine weitere Seite gestoßen, die sich auf eine betuchte Zielgruppe eingestellt hat: smythson. In der Kategorie Books findet man eine Reihe interessanter Buchtypen, wie z.B. die Notizbücher der Reihe Malachit (s. auch Wikipedia).

Books – As the world’s foremost purveyor of luxury stationery, Smythson offer an unparalleled collection of leather-bound books to suit any purpose: from our much-loved Manuscript Books and fun and witty pocket notebooks, to indispensible travel journals and luxurious leather photograph albums. Each and every book is handmade in England, featuring stitched leather binding and Smythson’s signature hand-milled paper

Die englische Firma hat sogar ein eigenes Blog und wer sich das alles einmal aus der Nähe anschauen möchte, der kann über den Storefinder den nächsten Laden ausmachen.

Hier ein Screenshot der Seite:


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Der Artikel Renegade Craft Fair Finds bei notebookstories.com erinnert mich an die Idee von re-cover.de: Tyler Bender (etsy Shop) stellt Notizbücher aus recyceltem oder altem Material her. Seine kleine Manufaktur beschreibt er so:

TYLER BENDER BOOK CO. is a one-person workshop specialized in building blank notebooks from vintage and recycled materials.

Die Notizbücher sind mit recyceltem Papier (blanko) ausgestattet. Für den Einband verwendet er fast alles, was man zu einem Cover verarbeiten kann:

Cover and inside materials chosen by the customer may be anything new or used, including but not limited to: souvenir t-shirts, upholstery, wallpaper, a concert poster, an old book cover, scrap paper, junk mail, your own artwork… the sky is the limit


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Kategorie: Einband  Tags:  Ein Kommentar

PocketMod ist ein Notizbuch zum Selberbasteln, also jeweils ein Unikat der Marke Eigenbau.
Im PocketMod “Builder” gibt es verschiedene Anleitungen zum Ausdrucken und Selberfalten. Was ist das Besondere an PocketMods? Das erklärt die Seite so:

Many things make this little personal organizer special, here is a list.

1. It fits easily in your back pocket or purse.
2. It’s as cheap as one piece of paper (Because that’s all it is!)
3. It opens like a book. Leading to easier to find, more organized notes.
4. The first page has a pouch, big enough to carry a business card!
5. Customizable with “Mods” tailored to your needs.
6. It’s free and fun!

Der PDFtoPocketMod Converter funktionierte bei mir leider nicht. Damit lassen sich angeblich beliebige PDF in ein PocketMod Faltformat als PDF übertragen und sind somit ausdruckbar.

Wer sich das Falten des Notizbuches im Video anschauen möchte, dem sei folgender Youtube Mitschnitt empfohlen:

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Kategorie: DIY  Tags: , ,  Ein Kommentar

Bei Stilsucht bin ich über die Geek Books von Erinzam aka Erin Zamrzla. In How to make your own button & string closure erklärt die Designerin und Buchbinderin, wie man sich die Verschlussknöpfe selber basteln kann. Ansonsten ist ihr Blog eine Fundgrube zu Themen rund um das Buchbinden und selbstgebastelte Bücher.

Geek Book

Die Bücher sind aus grünem Endlos-Computerpapier gemacht, das ihr Freund Peter entdeckt hat. Sie versteht die Büchlein als Ode in Noitzbuchform an die Computerliebhaber. Der Verschluss ist mit einem Knopf versehen, den man mit einem Stück Papier zubinden kann.

I created these little books from real, vintage computer punch cards and green bar computer paper. This is an ode to the computer lover in notebook form. They’re actually great for non-computer lovers too, since they tuck nicely away into a pocket for jotting notes on the go. They are entirely handmade, from the hand cut pages to the custom button and string closure

Zu erwerben sind die Bücher im erinzam Shop bei etsy.com.

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Gestern bin ich in der Innenstadt von Karlsruhe über KUNSTtransit gestolpert. Eine der Ideen des Vereins ist es, leere halb-öffentliche Räume (etwa leer stehende Ladengeschäfte) temporär anzumieten und als Galerie zu benutzen. Dort wurden neben großformatigen Bildern und Fotografien auch handgemachte Notizbücher angeboten. Der Besitzer der Manufaktur c-art-a, Peter Amend, hat zusammen mit Christiane Lober auch eine Schmuckmanufaktur don – design ohne Norm. Die beiden erklärten mir, dass sie die Bücher eigentlich nur nebenbei herstellen und primär Schmuck machen. Sie verkaufen lieber auf Märkten als im Internet, das sei viel zu aufwendig. Die beiden waren sehr freundlich und haben mir noch einiges zur Herstellung der Bücher erklärt.

Ihre Notizbücher gibt es in verschiedenen Farben und Mustern, in verschiedenen Größen und mit verschiedenem Papier. Eine große etwa DIN A4 große 200 Seiten dicke Kladde kostet etwa 120 EUR, aber auch kleine Exemplare für ca. 15 EUR sind dabei. Der Buchrücken war in Leder gebunden, der Buchdeckel hatte ein wunderschön griffiges Muster. Wer die Bücher sehen will, kann in Karlsruhe in der Herrenstraße vorbeischauen (neben der alten Bank) oder sich auf der Internetseite von c-art-a informieren, wo sie auf dem nächsten Markt ausgestellt sind.

Leider hatte ich keinen Kamera dabei, so dass ich leider nicht mit einem Bild dienen kann. Bei dawanda.de habe ich aber ein Notizbuch gefunden, das in Zusammenarbeit mit c-art-a entstanden ist. Vermutlich hat der Anbieter den Buchdeckel gestaltet.

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