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Ich wünsche euch allen frohe Ostern und ein paar ruhige Tage. Vielleicht habt ihr auch Eier gefärbt oder anderweitig dekoriert. Fast schon Kunstcharakter haben die künstlerisch gestalteten Pysankas (Wikipedia EN). Die Ukraine ist ja zur Zeit eher mit Kriegsgeschehen in den Schlagzeilen, aber mit den Pysankas kommt eine friedliche Nachricht, denn Pysankas sind kunstvoll angemalte ukrainische Ostereier. Im uppercase Magazin findet ihr einen Artikel zu dieser Ostereierkunst: Pysanka: The Eggsquisite Art. Eine Google Bildersuche zeigt sehr schön, was mit dieser Kunst gemeint ist:

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Erst in diesem Jahr kam die Idee von #analogbotschaft zur Welt. Und seitdem die Seite online ist, wird sie gestürmt:

[…] Bereits am ersten (halben) Tag, an dem wir online gegangen sind, hatten wir 40.000 Besucher auf der Website. Entsprechend aufregend verliefen die ersten Stunden für uns. […]

Das wundert mich nicht, denn die Macher der Seite sind viel-gefolgte Twitterati! Doch um was geht es? Diverse Twitterati haben sich zusammengetan, um ihre Sprüche und Sentenzen auf Postkarten zu drucken, diese zu verkaufen und vom Erlös auch noch was zu spenden:

[…] Jetzt ist die Idee, kluge Worte oder schöne Bilder auf Postkarten zu drucken, nicht ganz neu. Deswegen war von Beginn an allen Beteiligten die Idee, mit schönen Postkarten die Welt ein bisschen bunter zu machen, nicht genug. [...] Also wurde recht schnell eine gemeinsame Vereinbarung getroffen: Viele der Autoren spenden ihren Anteil am Gewinn der Postkarten. Für einen guten Zweck, den sie selbst festlegen. […]

Im Blog könnt ihr lesen, wie es weitergeht. Eine Karte kostet 1,10 EUR und der Versand 3 EUR – es lohnt also, gleich mehr zu ordern. Das fällt aber bei der tollen Auswahl nicht schwer. Ihr müsst im Menü in der Kopfleiste unter “Themen”, “Zeichner” und “Autoren” schauen, um zu den vielen, vielen Karten zu gelangen. Was mir offen gestanden etwas fehlt, ist eine Suchfunktion, um die Texte auf der Karten zu durchsuchen und so die richtige Karte zu finden. Aber für den Start ist die Seite schon toll. Ich hoffe, auch meine Leser stürmen die Seite …

Und eine Idee: vielleicht gibt es ja irgendwann eine Rangliste der schönsten und beliebtesten Karten – und die könnte ein findiger Notizbuchhersteller dann zur Einbandgestaltung einer Notizbuchreihe für #analogbotschaft verwenden. Freue ich auf Rezensionsexemplare.

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Bei coolhunting gab es die Tage einen Artikel über die Notizbücher von Plumb. Das besondere an dieser Notizbuchmarke ist die Zusammenarbeit mit Künstlern, die die Notizbücher gestalten. Bei Plumb heißt es:

[…] Welcome to Plumb, a new line of notebooks designed and illustrated by contemporary artists. Each season, the Plumb team works with three selected artists to create notebooks they want to see in the world. The artists are asked to think about how they use notebooks in different environments, for varied applications, and about the meaning and utility of recording their ideas. Often they are inspired by store-bought notebooks they’ve altered and hacked to suit their unique purposes. […]

Im Shop finden sich Notizbücher ab 10 USD. Als Beispiel für ein Notizbuch könnte das Night + Day Journal gelten:

[…] Sumi Ink Club designed the Day + Night Journals to allow people to have two parallel but opposite journals going at once—one all white, one all black—to accommodate the different sides of themselves. – Complementary journals reflect different moods [...] Includes postcard with artist interview and artwork
Textured paperback 2-journal set; 6 x 9 inches; 80 pages each (one with white paper, one with black paper) […]

Die beiden Notizbücher (eher Notizhefte) kosten 18 USD. Notizbücher mit schwarzen Seiten gibt es ja nicht so oft und ihr habt mich schon oft nach Büchern mit schwarzem Papier gefragt. Hier wäre ein solches Exemplar. Der Shop versendet auch international.

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Bei Moleskine gibt es Neuigkeiten. Zum einen gibt es eine neue “Art Plus Collection”:

[…] Art Plus Collection there are 25 specially designed notebooks to choose from. Varying according to paper weight and absorbency as well as dimensions, cover material and paper layout, read on to find the solution to your creative need. […]

Zum anderen gibt es jetzt Soft Cover Notebooks:

[…] Our new line of notebooks appeal to your soft spot. Flexible and playful, their soft covers can be molded and folded any way you want [...] Three new colours: Orchid Purple, Khaki Beige and Underwater Blue. Brand new page layout: dotted. That’s right; the same ivory-coloured pages with rounded corners, just speckled with a dotted grid perfect for spontaneous notes and bright ideas. Three sizes: pocket, large and XL. […]

Zur Art Plus Collection gibt es auch das passende Video.

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Ich selbst bin eher eine Wörter- als eine Bilderfrau. Selten finden Skizzen den Weg in mein Tagebuch. Sehr zu meinem Bedauern, aber ich fühle mich am wohlsten, wenn ich Wörter und Sätze finde, die beschreibend, erklärend, verklärend, verstörend … usw. mein gelebtes (manchmal auch zu lebendes) Leben zu Papier bringen. Zu meinen Zeichnungen habe ich ein eher distanziertes Verhältnis, weil krikelkrakel …

Ganz anders Matthias Bogdan. Der Künstler aus Fürstenwalde begann am 1. Januar 2013 damit, jeden Tag eine Zeichnung, ein Bild zu produzieren: auf 10 x 10 cm, jeden Tag das, was ihn beschäftigte, was ihm widerfuhr. Die typischen Tagebucheinträge. Nur eben als Zeichnung, nicht als Text. Jetzt hängen die 365 Tage des vergangenen Jahres in der Dom Galerie von Fürstenwalde, zu sehen noch bis 28. Februar. Teilweise sind die Bilder sehr persönlich – sonst wäre es kein Tagebuch –, aber er vertraut auf den Respekt der Besucher und letztlich weiß nur er, was hinter jedem Bild verborgen ist. Jeden einzelnen Tag des Jahres 2013 wird er dank seiner konsequenten Zeichenfreude erinnern können, jeden guten und jeden schlimmen Tag.

Das neue Jahr ist nicht mehr taufrisch, aber auch jetzt kann man noch einsteigen und regelmäßig einen Moment innehalten, um in Wort oder Bild auszudrücken, was diesen Tag von anderen Tagen unterscheidet.

Das passende Video findet ihr hier.

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Im Newsletter von Frölich und Kaufmann fand ich zwei Links auf die preislich stark reduzierten Taschenkalender 2014 aus dem Taschen Verlag. Genau genommen handelt es sich um die Kalender Hiroshige. Berühmte Ansichten von Edo. Famous Views of Edo und Blumen. Flowers. Pierre-Joseph Redouté.. Beide Kalender haben ähnliche Ausstattung:

[…] Auf einer Doppelseite des edel in Leinen gebundenen Terminplaners befindet sich ein Kalendarium für eine Woche sowie eine ganzseitige Abbildung. Mit diesem hübschen kleinen Helfer wird Organisation groß geschrieben. (dt., engl., frz., span.)
12,5 x 16,5 cm, 53 Kalenderseiten, 56 farbige Abb., Leinen. […]

Und beide Kalender kosten aktuell knapp 7 EUR (ohne Versandkosten).

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Kategorie: Kalender  Tags: ,  Ein Kommentar

Nur noch bis 15.09.2013 findet in Hamburg die Ausstellung Das ganze Drumherum – Ausstellung Einbandkunst statt. Im Blog der veranstaltenden Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg heißt es:

[...] Zu den Schätzen der Staats- und Universitätsbibliothek gehört die kleine, aber feine Einbandsammlung mit über 800 Bänden. Sie belegt exemplarisch die Geschichte der Einbandgestaltung des 16. bis 21. Jahrhunderts. [...]

Und das beste: der Eintritt ist frei. Falls ihr also in Hamburg seid, wäre das eine gute Gelegenheit norddeutsche Einbandkunst zu bestaunen.

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Kaugummi und Notizbücher sind keine guten Freunde, wenn der eine das andere verklebt. Aber diese Kaugummikunst müsst ihr euch anschauen: Jérémy Laffon: Hollywoodoscopies. (via notcot):

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Durch Zufall fand ich den schön gestalteten Blog Discover Paper, der stolz damit wirbt 2011 gegründet worden zu sein (das Notizbuchblog gibt es seit 2009). Der Autor schreibt über das Blog:

[...] Discover Paper is a site dedicated to finding and sharing the best the paper world has to offer. Much like the next sentence that follows this one, this site is chock-full of paper. From letterpress to paper folding to intricate paper cuts and more, there’s a little paper something here that paper enthusiasts will love. [...]

Neben einer Facebook Seite gibt es eine Pinterest Seite und ein Twitter Konto. Im Blog geht es um Papier im weitesten Sinne. Neben Notizbüchern, Notizblöcken und Papier, geht es auch um Papierkunst.


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Die meisten Karlsruher sind begeistert vom ZKM – und damit meine ich nicht das dortige Megakino, sondern das Museum. Dort findet vom 15. September 2012−10. März 2013 die Ausstellung ARTandPRESS statt, die vorher in Berlin zu sehen war. Um was geht es? Es geht um Zeitungen und Kunst:

[...] Die Ausstellung »ARTandPRESS. Kunst. Wahrheit. Wirklichkeit.« präsentiert rund 50 künstlerische Positionen, die die Vernetzung von Journalismus und Kunst offenlegen. [...] Die Zeitung gilt als der älteste Informationsträger und ist bis heute in der breiten Bevölkerung etabliert. Wenngleich das Medienzeitalter radikale Veränderungen mit sich bringt: Ohne die Zeitung sind die Demokratie, der moderne Staat und die heutige Informationsgesellschaft nicht denkbar. [...]

Für diejenigen unter euch, die Karlsruhe nicht kennen oder für ein Dorf halten: das ist eine gute Gelegenheit Karlsruhe zu besuchen (und das ZKM). Karlsruhe ist nämlich eine tolle Stadt!


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