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Leser Dominik schickte mir vor einiger Zeit Fotos seines neuen Rhodia Mouspads und Rhodia Notizblocks. Auf die Frage, ob er auch eine Leserrezension schreiben wolle, willigte er ein. Hier also sein Bericht:

Seit 1934 werden unter der Marke Rhodia Notizbücher und Blöcke vertrieben und seit 1997 gehört diese Marke zum Clairefontaine-Konzern (www.clairefontaine.com), der hierzulande besonders durch seine robusten Schulhefte bekannt geworden ist.

Für mich war es die erste Berührung mit der Marke und mir gefiel direkt die Farbgestaltung. Die Marke gestaltet sich fast durchweg in orange und schwarz und wirkt sehr puristisch. Ich habe mir den kleinen Block ( 7,4 cm breit und 10,5 cm lang, 80 Blatt; 80g) in verschiedenen Ausführungen gekauft (liniert, kariert, spiralbindung…) und dazu das Lederetui, von dem ich direkt angetan war. Dazu kam noch ein beschreibbares Mousepad, ähnlich wie sie im Blog bereits vorgestellt wurden.

Die Blöcke sind einwandfrei verarbeitet und haben eine gute Papierqualität. Ich nutze sie in erster Linie für Einkaufszettel und dafür sind sie gut geeignet. Das Lederetui veredelt das Ganze. Es ist sehr praktisch, da es noch eine Tasche für Zettel hat, leider ist nur die Stiftschlaufe etwas zu groß geraten, sodass die meisten meiner kleinen Stifte hier durchfallen. Nachteil der normalen Blöcke ist, dass sie ein dickes Blatt als Abdeckung haben und dies immer wieder zufällt, so dass man beim Schreiben einen Finger nutzen muss, um dieses Blatt oben zu halten. Das nervt. Da ist die Spiralbindung einfach wesentlich praktischer. Dies ist nun ein Vorteil aller Spiralbindungen und nicht ein spezielles Rhoadia Feature. Füller, Kugelschreiber und Bleistift (Faber-Castell Grip 2001 2B) schreiben sehr gut auf dem Papier.

Begeistert bin ich von dem Mousepad. Ich habe es im Büro im Einsatz und nutze es dort nicht um Notizen festzuhalten, sondern um kurz eine Zwischenrechnung zu machen oder eine Zahl festzuhalten. Dafür habe ich ganz früher auch mal eine Papierschreibtisch-Unterlage genutzt, aber diese wurde mit der Zeit sehr unansehnlich. Das Mousepad hat da die richtige Größe. Nach einer Woche oder zwei ist ein Blatt vollgeschrieben und wird abgerissen. Die Unterseite des Pads ist beschichtet, sodass das Pad auch wirklich nicht rutschen kann. Auf der Oberfläche laufen Maus und Bleistift problemlos. Die Ränder des Pad werden schon stark beansprucht und sie haben an einer Stelle auch Eselsohren bekommen, aber das hätte ich mir schlimmer vorgestellt. Unter Amazon.com sind einige Probleme berichtet, dass optische Mäuse Probleme mit dem Raster haben. Dies ist bei mir nicht der Fall.

Zufrieden bin ich mit dem Kauf des Lederetuis, die Blöcke sind OK und ich weiß noch nicht ob ich sie mir wiederkaufen würde. Das Mousepad hat einen festen Platz in meinem Büro und werde ich definitiv wieder zulegen.

Danke an Dominik für den tollen Bericht und die folgenden Fotos. Falls ihr auch eine Leserrezension schreiben wollt, freue ich mich jederzeit über eine Mail.


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Mit freundlicher Genehmigung, © Dominik Fries


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Mit freundlicher Genehmigung, © Dominik Fries


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Mit freundlicher Genehmigung, © Dominik Fries


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Mit freundlicher Genehmigung, © Dominik Fries

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Meine Kollegin und treue Leserein Petra Kazakos schreibt zur Zeit an einem Buch, das sich mit den Beziehungen zwischen Lesen und Reisen befasst. In einem Kapitel geht es dabei um das Thema “Erinnerung”, speziell auch um das Thema Stammbücher (Wikipedia). Petra schreibt dazu:

[...] Dies waren kleine, handliche Bücher, die auf Reisen mitgenommen wurden, um eine Art frühes Netzwerk per Widmungen von freundschaftlichen Kontakten, die man in der Fremde machte, zu bilden. Entstanden Mitte des 16. Jahrhunderts in universitärer Umgebung, wurde die Sitte bald aufgenommen von Adel, aber auch Gesellen, Handwerkern, etc. Ab dem 18. und vor allem im 19. Jahrhundert nahmen sich Frauen dieser Sitte immer mehr an und die Gestaltung der kleinen Büchlein erhielt einen neuen Charakter. [...]

Der nun folgende Beitrag stammt aus Ihrem Buch, das noch keinen Verleger hat. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich durch diesen Artikel ein Kontakt zu einem Verleger herstellen ließe, der das Buch herausbringen möchte. Ich kann Petras Kontaktdaten zur Verfügung stellen, wenn ihr mir mit ernsthaften Absichten eine E-Mail schreibt. Doch nun Blog frei für Petras Leserbeitrag:

Wir alle versuchen, unsere Erinnerungen zu bewahren und das Vergessen, diesen tückischen und leider kaum zu kontrollierenden Selektionsvorgang unseres Gedächtnisses, zu überlisten. Vor allem die schönen Erinnerungen, weil sie uns aufmuntern und uns in schwereren Zeiten trösten. Manchmal helfen wir dabei unserem Gedächtnis ein bisschen nach mit alten Briefen, Fotoalben, Theaterkarten, Einladungen – lauter Dingen, deren Anblick wir mit einem bestimmten Erlebnis oder einer Person verbinden.
Dazu zählen auch Tage- und Notizbücher, autobiografische Literatur, die im Alltag, auf Reisen oder rein aus Gründen der Gedächtnisstützung geführt werden. Eine Spielart autobiografischen Schreibens oder Bewahrens von (Reise)erinnerungen an freundschaftliche Begegnungen sind die so genannten Stammbücher oder ihre späteren Vertreter, die Freundschafts- und Poesiealben mit ihren Widmungseinträgen. Kleine Bücher, die dazu dienten, freundschaftliche Kontakte, vornehmlich aus der Jugendzeit, zu bewahren, um sich später daran zu erfreuen, zu erinnern.
Eva Linhart hat die Entwicklung der Stammbuchsitte am Beispiel der Linel-Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt untersucht. Die 685 Exponate aus 350 Jahren, die zur Ausstellung „Der Souvenir – Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken“ präsentiert wurden, bieten einen guten Überblick über diese Sonderform unter den Erinnerungsmedien. In ihrem Beitrag „Vom Stammbuch zum Souvenir d’amitié“ ist zu erfahren, dass die Sitte in der Mitte des 16. Jahrhunderts an deutschen Universitäten entstand. Damals hießen die Bücher noch „liber amicorum“ oder „album amicorum“, später waren sie auch unter dem Namen „Stamm- oder Gesellenbuch“ bekannt und seit der Empfindsamkeit als „Souvenir d’amitié“.(1)
Ihr handliches Format, anfangs Hoch-, später Quer-Oktavformat, verweist auf ihren „Benutzungszusammenhang, nämlich auf Reisen mitgenommen zu werden“.(2) Ab dem 19. Jahrhundert setzen sich kleine Kassetten durch, die noch das Format mit den Büchern gemeinsam haben, aber mit losen Blättern der Erinnerung befüllt wurden.
Waren es zunächst junge Männer, Studenten, die diese Sitte vor allem unterwegs in ihren Studienorten pflegten, um beispielsweise von ihren Professoren und Mitstudenten Widmungen zu erbitten, entdeckten ab dem 17. Jahrhundert zunehmend Gesellen, fahrende Handwerker, Kaufleute und Militärangehörige die Stammbuchsitte für sich. Ab dem 18. Jahrhundert beginnen Frauen, Stammbücher anzulegen.(3) Im 19.Jahrhundert dominieren sie sogar die Stammbuchsitte.
Über die Zeiten ändert sich nicht nur der inhaltliche Charakter der Einträge, von religiösen, belehrenden hin zu vor allem freundschaftlichen Widmungen, sondern auch deren Gestaltung. Statt auf Reisen mitgenommen zu werden und „freundschaftliche Stationen“ zu fixieren, finden sich nun eher Eintragungen durchreisender Freunde oder Gäste des Hauses, was die Büchlein in die Nähe der Gästebücher oder der Poesiealben rückt. Und immer ist die Hauptfigur dieser Autobiografie der Erinnerungen nur implizit die Besitzerin, über die man im Grunde meist bloß erfährt, wer ihre Freunde waren und vielleicht noch ihren Namen.
Auch meine eigenen Exemplare veranschaulichen diesen Wechsel, oder besser, diese Erweiterung hauptsächlich schriftlicher Widmungen um gestickte, gezeichnete, geflochtene oder sonstwie gestaltete Motive. Das macht vor allem die Exemplare des 19. Jahrhunderts zu Schatzkästchen eines Erinnerungskults, des Versuchs, Erinnerungen ästhetisiert zu konservieren.


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“Freundschaftliche Andenken”, © Petra Kazakos

Anders als Tagebücher waren diese Bücher durchaus für fremde Augen bestimmt. Darin liegt eine weitere Gemeinsamkeit zu Poesiealben, Gästebüchern oder später auch zu Fotoalben. Wer Tagebuch führt, wird um die Segnungen eines schweigsamen Freundes wissen, dem man alles unzensiert mitteilen kann, ohne Kritik befürchten zu müssen, der dabei hilft, Geschehenes zu bewahren und zu verarbeiten, durch das Niederschreiben Ordnung in die Gedanken bringt und bei der Suche nach Lösungen hilft. Betrachte ich meine eigenen Tagebücher, wirken sie wie eine Mischform aus den feminisierten Stammbüchern des 19. Jahrhunderts und der üblichen textlastigen Tagebücher, denn sie enthalten Fotos, Entwürfe, Karikaturen, Zeichnungen, Eintrittskarten zu diversen Veranstaltungen und derlei mehr. Nur, dass sie eben nicht von fremder, sondern meist von meiner eigenen Hand stammen und nicht dazu gedacht sind, herumgezeigt zu werden.
Diese Ästhetisierung eines ganz normalen Lebens und seiner Gebrauchsgegenstände findet sich nicht nur bei gestalteten Tagebüchern. Die Tochter einer Freundin verziert auf diese Weise sogar das Heft, in das sie die zu erledigenden Hausarbeiten einträgt. Es ist voller Bildchen, Sprüche und dekorativer Schnörkel und damit fast zu schade für einen so banalen Zweck. Ob sie diese Heftchen aufhebt oder wegwirft, wenn sie voll sind, weiß ich leider nicht. Ich hoffe, sie hebt sie auf, um sich daran zu erinnern, wie sie mit 13, 14 Jahren gewesen ist.

Im Text erwähnte Quellen: Linhart, Eva: „Vom Stammbuch zum Souvenir d’amitié. Deutscher Schicksalsfaden“, in: Der Souvenir – Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Wienand Verlag 2006, S. 202-233, siehe dazu S. 211f., 2. Linhart, S. 211., 3. Linhart, S. 217.

Danke an Petra für den Gastbeitrag und viel Erfolg bei der Verlegersuche!

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In Notizbücher als Recyclingmaßnahme hatte ich über das Buch “Eco Books” berichtet. Leserin Ema hat nun eine ausführliche Rezension des Buches geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Danke an Ema für den tollen Bericht!

Das Buch ist ca. 22,8 x 22,8 groß, hat 144 Seiten ist reich bebildert und mittels Faden geheftet. Es ist in englischer Sprache geschrieben und beinhaltet 40 Beispiele zu experimentellem Buchbinden mittels recycelten Materialien. Es gibt eine kurze Einführung zu den Basis-Werkzeugen die immer beim Buchbinden benötigt werden und dann geht es direkt los mit dem ersten Beispiel. Zu jedem Beispiel gibt es mindestens ein Foto. Bei den meisten Projekten sind aber mehrere Fotos und ab und zu auch, zum verdeutlichen einzelner Arbeitsschritte, grafische Abbildungen vorhanden. Je nach Schwierigkeitsgrad des Büchleins, besteht die Anleitung/Beschreibung dazu nur aus einem Satz oder aus einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Besonders Anfänger des Buchbindens, werden sich über letzteres freuen, für alle anderen ist aus den Fotos schon ersichtlich wie die Bücher gefertigt wurden. Als recycelte Materialien werden beispielsweise Mousepads, alte Dosen, Eierkartons, Kassetten, Kreditkarten, Corneflakes-Schachteln, Nummernschilder und Plastiktüten verwendet. Am Ende sind noch einige Vorlagen für vorher vorgestellte Projekte enthalten, sowie ein kurzer Abriss über die einfachsten Fadenheftungen mit grafischer Unterstützung. Zum Schluss erfährt man noch über die einzelnen Designer der vorgestellten Büchlein ein bisschen was und das Buch endet mit dem Inhaltsverzeichnis.

Ich persönlich kenne schon einige Bücher zum Thema Buchbinden und darunter waren auch schon einige, die sich mit dem Thema Recycling, Wiederverwertung, Verfremdung beschäftigt haben. Wer nicht wirklich weiß, ob er ein Fan von selbstgemachten, sehr experimentellen Büchern ist, der sollte sich das Buch vorab lieber erstmal irgendwo ausleihen und vielleicht ein oder zwei Projekte davon ausprobieren. Bei weitem ist nicht alles, was darin vorgestellt wird, im Praxistest tatsächlich Alltagstauglich und zum Mitnehmen gedacht … es verbergen sich oftmals eher Kunstobjekte dahinter, die für ein bestimmtes Thema angefertigt werden und dann ausgestellt oder aufbewahrt werden. Aber so ist das ja oftmals mit diesen Beispielen. Zum Inspirierenlassen und immer mal wieder darin schmökern ist das Buch auf jeden Fall geeignet. Auch wenn ich nicht im Verborgenen lassen will, dass ich persönlich zu solchem Zweck auch immer wieder gerne andere Bücher zur Hand nehme. Beispielsweise das Buch “500 Handmade Books” ebenfalls von Lark Books. Da ist der Titel Programm. Es werden 500 Projekte vorgestellt, allerdings ohne Anleitungen. Für Leute die sich schon länger mit dem Buchbinden beschäftigen und einfach mal sehen wollen, was andere so machen. Anleitungen sind in dem Stadium dann ohnehin nicht von Nöten, man kennt die Techniken ja eh.

Fazit: Eco Books zeigt interessante Projekte, mit Anleitungen für Anfänger leicht nachzubasteln (sofern sie der englischen Sprache mächtig sind).
Für Fortgeschrittene Buchbinder oder gar Profis lohnt sich das Ausleihen auf alle Fälle, nicht aber unbedingt der Kauf.

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Michael Kieweg ist auch bekannt unter dem Namen “Eifelpfeil” und ein treuer Leser und Kommentierer des Notizbuchblog. Er hat sich vor ein paar Tagen ein kostenloses Notizbuch bei Vistaprint drucken lassen. Dazu hat er eine Leserrezension geschrieben und ein paar Fotos geschossen, die ich exklusiv im Notizbuchblog vorstellen darf. Danke an Michael! Hier nun der Bericht:

Kostenloses Notizbuch von Vistaprint

Vor ein paar Wochen habe ich versuchsweise einen Gutschein bei Vistaprint eingelöst, der mir ein kostenloses, individualisiertes, Notizbuch einbringen sollte. Jetzt ist es da und ich muss sagen, ich bin recht zufrieden. Das Format des Buches ist 139*216mm. Es hat eine Spiralbindung und enthält 80 Blatt Papier Die Individualisierungsoptionen waren sehr umfangreich, bezogen sich naturgemäß aber zum größten Teil auf die Gestaltung des Einbandes.

Beim Papier hatte man nur die Wahl zwischen weiß und liniert. Wie man sieht habe ich linierte Blätter gewählt. Beim Einband hatte man die Wahl zwischen mehr als 20 verschiedenen Designs, die man jeweils mit einem vollständig individualisierbarem Aufdruck gestalten konnte. Ich habe mich für eine Kurzform meines Firmenslogans entschieden. Theoretisch hätte ich für den vorderen und hinteren Deckel jeweils unterschiedliche Designs wählen können. Darauf habe ich jedoch verzichtet.

Auch für die Innenseiten von vorderem und hinterem Deckel standen umfangreiche Optionen zur Verfügung. Bei mir wurde es ein Jahreskalender für 2010 auf dem hinteren Innendeckel und ein Liniendruck für Name, Adresse, Telefon und Emailadresse auf der vorderen Innenseite. Hier wären zum Zeitpunkt der Gutscheinaktion noch verschiedene andere Kalenderoptionen oder diverse andere Angaben möglich gewesen. Der Druck ist in allen Belangen einwandfrei.

Das Papier ist für meinen Geschmack sehr weiß, verkraftet aber alle üblichen Stifte und Füllfederhalter problemlos. Durch die relativ dünne Spirale und den dünnen Einbandkarton ist das ganze Buch ausgesprochen flexibel. Ich finde das sehr angenehm. Die Spiralbindung sorgt außerdem dafür, daß man das Heft komplett umschlagen kann, was das Beschreiben sehr vereinfacht.


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Mit freundlicher Genehmigung © Michael Kieweg


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Mit freundlicher Genehmigung © Michael Kieweg


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Mit freundlicher Genehmigung © Michael Kieweg


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Mit freundlicher Genehmigung © Michael Kieweg


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Mit freundlicher Genehmigung © Michael Kieweg


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Mit freundlicher Genehmigung © Michael Kieweg

Dank noch einmal an Michael für den Bericht und die Bilder!
Ihr habt auch tolle Erfahrungen mit einem Produkt rund um das Thema Notizbuch gemacht und wollt darüber schreiben? Dann freue ich mich über eine Mail.

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In Bücher aus Leder habe ich über den Tipp meiner Leserin Cerva berichtet. Sie hat mir nun noch ein paar Zusatzinfos geschickt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Habe mir vor Kurzem ein A4 großes Ledernotizbuch im Indien-Design mit Verziehrungen und Stein bestellt und heute bekommen. Ist wirklich ein Luxus-Notizbuch, ich wage kaum etwas hineinzuschreiben, sieht aber wunderschön aus. Einziger Nachteil, das Teil färbt fürchterlich bei jeder einfachsten Berührung. Habe den Händler deswegen gemailt und sofort eine Antwort erhalten. Sie meinten, dass die Abgabe von den Farbpigementen durch die ökologische Bechandlung des Rohstoffes bedingt sei. Als Tipp schrieben sie, ich soll versuchen die Oberfläche des Buches extrem leicht mit einem Küchentuch zu befeuchten und danach mit einem Baumwolltuch trocken abzuwischen. Hab ich natürlich gleich gemacht und es färbt wirklich viel weniger.
Es ist angegeben, dass das Papier handgeschöpft und für Füller und Kugelschreiber geeignet ist. Also das Papier sieht einem Löschpapier ähnlich (grobe Struktur) – es sieht richtig alt aus und greift sich auch so an. Kugelschreiber ist kein Problem, nur bei Füller, Rollerball und Feinleiner “saugt” das Papier ein Bisschen.

Und hier noch ein paar Fotos von Cerva, der ich an dieser Stelle für die kleine Leserrezension danken möchte!


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© Cerva


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© Cerva


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© Cerva


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© Cerva

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Meine Leserein Claudia hat mir einen kurzen persönlichen Erfahrungsbericht zu Muji Produkten geschickt. Ich hatte in Muji – Japanische Notizbücher und mehr über die Muji Seite berichtet. Hier also die kleine Leserrezension von Claudia:

Also, mir gefallen die Gelstifte sehr gut! Die Farben finde ich strahlend und sehr attraktiv. Es sind nicht nur 08/15 Farben, sondern auch ein sehr schönes dunkelrot, türkis oder mint ist dabei.

Die Stifte habe eine Strichbreite von 0,5 mm. Das paßt besonders bei zierlichen Handschriften, oder bei Notizbüchern mit schmaleren Lineaturen.
Ich persönlich habe eine eher große Handschrift, so dass ich mich ein wenig umstellen muß.

Von den Notizbüchern bin ich weniger überzeugt. Ich hatte zwei verschiedene bestellt: Eines im Format A4 mit einem grau-braunen Pappe-Einband.
Das zweite hat das Format A5 und soll laut Muji-website einen Stoffeinband haben. Es mögen durchaus einige Fäden in dem Einbandmaterial verarbeitet sein, allerdings fühlt sich der Einband sehr nach Plastik an. Leider fühlt er sich auch entsprechend billig an. Hierfür halte ich einen Preis von 14 Euro für nicht gerechtfertigt!

Ich werde jedoch auf alle Fälle weitere office Produkte von Muji testen und auch ausprobieren, wenn ich das nächste Mal eine Filiale besuche.
Muji versendet via UPS, was mir nicht gefallen hat, da sehr umständlich.

Danke an Claudia für den netten Beitrag. Zum Abschluss noch ein Foto der Produkte, die Claudia bestellt hat:


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© Claudia Jolig

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Kategorie: Muji  Tags:  4 Kommentare

Michael Kieweg ist ein treuer Leser des Notizbuchblog und hat sich vor kurzem im dawanda Shop von tulibri (ebenfalls einer treuen Leserin) ein Notizbuch gekauft. Michael war so begeistert, dass er eine kleine Rezension geschrieben und mir ein paar Bilder geschickt hat, die ich heute im Rahmen einer Leserrezension vorstellen möchte. Hier also der Bericht von Michael:

Das Notizbuch aus der Lederhose

Schönen Dingen kann ich nur selten widerstehen. So habe ich mich zwar eine Zeit lang drumherum gedrückt, aber schlussendlich war klar: Ich werde mir ein handgebundenes Notizbuch von Tulibri anschaffen. Bloß welches? Letzten Endes wurde es dann das Wildlederhosenbuch in einem angenehmen Grünton mit den Seiten aus beigefarbenem, handgerissenen Papier. Bestellt und ein paar Tage später landete das Büchlein, sauber verpackt in meinem Briefkasten.


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© Michael Kieweg

Das Buch ist ca.13,5*18cm groß und ungefähr 2,0cm dick.
Es ist völlig flexibel und enthält ca. 60Blatt, etwa 120 Seiten aus einem sandfarbenen, stabilen, Papier.


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© Michael Kieweg

Das Notizbuch lässt sich tatsächlich völlig flach aufschlagen und beim Schreiben, Malen, Zeichnen oder Kritzeln wird die Hand nicht durch irgendeine Art von Wulst behindert. Durch das handgerissene Papier entsteht ein leicht unregelmäßiger, sogenannter beraufter Schnitt. Das passt in meinen Augen perfekt zur etwas rustikalen Anmutung des Wildledereinbandes. Dieser Einband ist innen mit demselben Papier kaschiert, das auch für die Seiten Verwendung fand.


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© Michael Kieweg


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© Michael Kieweg

Vernäht ist das Notizbuch mit einem senffarbenen Zwirn, dessen Farbe sich in der Kaschierung des Verschlußbandes wiederfindet.

Aber jetzt zum Wichtigsten: Wie schreibt es sich denn in dem Buch? Ich war sehr überrascht, wie gut das Papier mit den unterschiedlichsten Stiften zu beschreiben war.
Zum Testen habe ich mich auf die Stifte beschränkt, die aktuell auf meinem Schreibtisch wohnen.


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© Michael Kieweg

Das Papier ertrug jede Zumutung, Edding und Textmarker, klaglos. Lediglich der Edding führte zu merkbaren Durchblutungen auf der Rückseite.


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© Michael Kieweg

Noch ein Satz zum Thema „Stifthalter“. Das Büchlein verfügt nicht ausdrücklich über einen solchen, aber das Verschlußband ist lang und stabil genug um einen handelsübliche Kugelschreiber oder Füllfederhalter sicher zu halten.

Fazit

Das Notizbuch in der Lederhose ist sicher kein billiges Schreibheft.
In meinen Augen ist es jedoch jeden Cent wert gewesen und ich freue mich schon sehr darauf es im täglichen Gebrauch zu haben.
Es wird sicher nicht das letzte Notizbuch von tulibri gewesen sein, dass den Weg in meine Jackentasche finden wird. Die selbstgemachten Bücher gibt es bei dawanda zu kaufen. Oder man bestellt direkt bei Tulibri, die übrigens auch gerne auf Bestellung und nach Kundenwunsch exquisite Einzelstücke anfertigt.

Ein rundum zufriedener

Michael

Danke an Michael für den tollen Bericht! Wenn ihr auch eine Leserrezension oder eine andere Art Artikel beisteuern wollt, freue ich mich über eine Mail!

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