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Friedemann hat seine Homepage renoviert, die ihr unter buchbinderei-rost.de findet. Vor einigen Monaten hatte ich ihm eine interessante Anfrage einer Leserin zu einem außergewöhnlichen Kassenbuch weitergeleitet, das er mittlerweile für die Dame hergestellt hat. Schön, dass das Notizbuchblog auch über die Berichterstattung hinaus die Leser verbinden kann.

Bei Friedemann gibt es seit einigen Tagen auch die neuen Jahresplaner 2014:

[...] Format: 17 x 24 cm, ( etwas größer als DIN A5) Hochformat – Buchblock fadengeheftet, chamois farbenes Papier, Zeichenband – Eine übersichtliche Wochenansicht auf einer Doppelseite mit Stundeneinteilung und Notizfeld, Jahresübersicht, Monatsübersichten, und Telefonregister. [...]

Den Einband gibt es in verschiedenen Farben: blau, rot, orange, fliederfarben, grün, schwarz, silber und gold aus matt changierendem Gewebe. Auf Anfrage bekommt ihr auch eine Namensprägung. Das Buch in der wie immer guten Buchbinderei-Rost-Qualität kostet unter 30 EUR! Die Bücher werden auch in einem Vimeo Video vorgestellt.


© mit freundlicher Genehmigung, Buchbinderei Rost


© mit freundlicher Genehmigung, Buchbinderei Rost

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Ein Leser schickte mir den Linktipp zur Buchbinderei Stierbinder. Die Manufaktur für feine Notizbücher schreibt über sich:

[...] In unserer Manufaktur stellen erfahrene Profis in liebevoller Handarbeit einzigartige Notizbücher her. Jedes Notizbuch ist ein unvergleichbares Unikat. [...] Jedes einzelne Notizbuch wird von Hand gefertigt und veredelt. [...] Unsere verwendeten Leder stammen hauptsächlich aus Deutschland und Italien. [...]

Man kann sich die Lederbücher prägen lassen und sogar in einer Geschenkbox liefern lassen.
Neben den klassischen Lederbüchern gibt es auch farbenfrohe Varianten im Shop, etwa das elegants Leder Notizbuch A5 Elefantenhaut Optik:

[...] Cover: Leder, Elefantenhaut Optik, Coverfarbe: grau, Verschlußgummi: orange, Format: A5 (21,5 cm x 12,8 cm), Lineatur: blanko, Seiten: 160, Stifthalter: Metall, Papier: 120g, cremefarben [...]

Das Buch kommt mit Lesezeichen und Froschtasche und kostet knapp 30 EUR.

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Vor drei Jahren (ich fasse es nicht, wie lange das her ist) fragte ich euch Wo bewahrt ihr eure Notizbücher auf?. Wer die Frage für sich noch nicht beantwortet hat und nach einer schönen Schachtel sucht, der sollte sich die Schachteln von Schachtelglück anschauen. Am Wochenende hatte ich Gelegenheit im Magazin “Landlust” zu blättern, ich glaube, es war eine aktuelle Ausgabe. Dort fand ich einen Bericht über die handgefertigten Schachteln von Anke Gaurig, die ihren Auftrag so beschreibt:

[...] DAS BEWAHREN VON DINGEN IST DIE AUFGABE EINER SCHACHTEL – Die Schachtel schafft einen Ort für alles, was uns wichtig ist, bietet Platz für Gesammeltes und hilft uns zu ordnen. Sie schützt und dient dazu, den Wert ihres Inhalts zu unterstreichen und hervorzuheben. – Bezogen mit hochwertigen Papieren, edel anmutendem Tuch und farbschönen Geweben, wird sie zu einem Blickfang, der nicht nur ihren Inhalt zu etwas Besonderem macht, sondern auch ihre Umgebung geschmackvoll zu bereichern vermag. [...]

Es gibt keinen klassischen Online Shop. Zuerst sucht man sich den Schachteltyp aus, dann das Bezugspapier und am Ende gibt man die Bestellung per Mail auf.

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Leser Thomas schickte mir aus der Schweiz den Link auf die bemerkenswerte Seite von Stilgraf. Auf der Startseite wird man von allerhand schönem Papeteriebedarf überrascht. Stilgraf schreibt über sich:

[...] Das Handwerk ist unsere Passion: Miterleben, wie eine Idee Form annimmt; dabei sein, wenn etwas Neues, Schönes entsteht – das ist für uns ein faszinierender Prozess. [...] spezielle Produkte aus Holz, Papier und anderen natürlichen Materialien zu entwickeln oder einzukaufen – für anspruchsvolle Kunden, die wie wir das Schöne schätzen. [...]

Der einfache Notizblock kommt minimalistisch daher und das Fein verarbeitete Notizbuch erinnert mich an manche brandbook Exemplare, die ich schon im Blog verlost habe.
Aber auch die Hängeetiketten und der Stahlmaßstab machen einen guten Eindruck. Ein Besuch der Homepage lohnt allemal.


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Leserin Olivia schickte mir schon im Juli über Facebook den Link zum Notizbuchhersteller Manifactus (nicht zu verwechseln mit dem deutschen Versandhandel “Manufactum”). Der Hersteller kommt aus Italien und schreibt über sich:

[...] The products are in fact characterized by the search for a style that traces the history through a study of models that, in past centuries, have dominated the fashions and tastes who cares: the revival of historical lines for a modernized ‘in use’ modern era is behind the creation of many objects in the catalog: [...]

Die Produktpalette umfasst mehr als Notizbücher, nämlich auch Schreibgeräte, Taschen und andere Accessoires. Die Bandbreite an Notizbüchern ist sehr groß. Neben klassischen Lederbüchern findet man auch bunte Exemplare wie etwa die Reihe Peacock.
Wo die Bücher verkauft werden, konnte ich spontan nicht in Erfahrung bringen, wobei ich bei Google einen ebay-Verkauf gefunden hatte.


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small caps Berlin beschreibt sich selbst als “Manufaktur für feine Drucke”. Ich bin über die Notizhefte auf die Berliner gestoßen. Ich weiß nicht mehr, was das Motiv des Buches war. Aktuell finde ich im Shop nur das Schnurrbart-Notizheft “Für echte Kerle”:

[...] Der Umschlag des Heftes besteht aus Bierpapier*, damit ist es das perfekte Heft für alle Kerle – mit oder ohne Schnäuzer. Das Büchlein hat ca. 40 Seiten, blanko und der Umschlag wurde von mir handgedruckt. Des Kerls Zettelwirtschaft wird durch ein schwarzes Gummiband im Büchlein festgehalten. [...]

Knapp über 7 EUR kostet ein Heftchen. Das Papier ist von Gmund:

[...] Bierpapier wird von der Papierfabrik Gmund hergestellt und besteht unter anderem aus Bietreber, recycelten Bierdeckeln und Bieretiketten. [...]

Das Blog der Seite wie die umfangreiche Galerie mit weiteren Papeterieprodukten. Vielleicht gibt es auch bei euch um die Ecke einen Laden, der small caps führt?
Hinweis: Leser Sonja hatte mir noch den Link auf den ZEIT Artikel Feine Drucke geschickt, in dem ebenfalls über Small Caps berichtet wird.


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Passend zu Alexanders Anfrage zu Notizbuchläden in Hamburg hier ein passender Tipp.
Mit dem Begriff „Notizbuch“ wird man diesem Produkt aus Hamburg-Nienstedten, dem dörflichen Elbvorort mit der besonderen Note, nicht gerecht. In einer kleinen, sehr feinen Buchbinderwerkstatt (natürlich auch online) wird hier die persönliche, ästhetische, handgefertigte Ledermappe angeboten, die laut Unternehmensbroschüre „seit jeher ein stilvoller Begleiter im Berufs- und Privatleben“ ist. Wer sich jetzt ein verstaubtes Hanseatenmodell vorstellt, wird angenehm enttäuscht sein. Dieser Laden löst unbedingt Glücksgefühle aus.
Hier gibt es den Jaguar unter den Notizbüchern: das Pamo Port Book, ausgezeichnet mit dem Red Dot Design Award 2011, das alle Lebensprojekte elegant mit einer Ledermappe (außen Leder, innen Filz) unterbringt und vom Notizbuch über das Tagebuch und den Kalender bis hin zum Block – mit Stift selbstverständlich – keine Wünsche offen lässt. Mit dem Port Book braucht man bis an sein Lebensende kein anderes Notizbuch mehr, sondern nur die Nachfüllware. Das könnte mich allerdings davon abhalten, es zu erwerben, ich kaufe zu gerne leere Hefte und Bücher. Der zweite Grund: es ist eine Investition fürs Leben. Ein runder Geburtstag oder die Beförderung zur Abteilungsleiterin müssten es schon sein, um das mit den eigenen Initialen versehen Meisterstück aus der Tasche holen zu können.
So lange diese Anlässe auf sich warten lassen, lohnen allerdings auch die konventionellen, sehr ästhetischen Bücher und Hefte von Papermoles, der Portfolio Manufaktur Hamburg: http://www.papermoles.com/


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Erinnert ihr euch noch an den Artikel Nachhaltig einkaufen? Ende April bekam ich eine Mail von Friedemann Rost, Besitzer der Buchbinderei Rost. Um eines seiner Bücher ging es im erwähnten Artikel.
In seiner Mail erzählte er mir von einem neuen Modell namens “Kalligraphie”:

[...] Es ist also ein Notizbuch, die Deckel sind aus durchgefärbter schwarzer Büttenpappe die auf fast 100 Jahre alten Rundsiebmaschinen gefertigt werden.Die Deckelpappen werden mit offenen Kanten verarbeitet. Die Pappen sind in Handarbeit per Siebdruck bedruckt. Jeder Einband ist ein Unikat da die Deckelpappen immer anders aus dem Druckbogen geschnitten werden. Als Verschluß dient ein Flachgummiband. Das fadengeheftete Notizbuch hat 144 Blatt aus cremfarbenem Büttenpapier, das eine Grammatur von 90g/qm hat. Es gibt 3 verschiedene Formate und die Bücher sind ökologisch nachhaltig und bei avocado zu beziehen. [...] Zur Nachhaltigkeit wäre zu erwähnen, dass die Deckelpappen 100% aus Altpapier sind, daher also umweltfreundlich. Hergestellt werden die Bücher in einem kleinen Handwerksbetrieb in Norddeutschland,also gibt es keine Umweltverschmutzung durch weite Transportwege. Außerdem kann das Notizbuch nach dem Gebrauch vollständig dem Wiederverwertungsprozes zugeführt werden. [...] das Inhaltspapier natürlich säurefrei ist [...]

Das Buch gibt es im avocadostore ab 13 EUR (9x13cm) und ist in verschiedenen Formaten und mit verschiedenen Lineaturen erhältlich. Friedemann hat mir netterweise ein Exemplar zur Ansicht zugemailt. Beschrieben hat er es oben ja schon sehr schön. Hinzufügen möchte ich, dass das Buch mich spontan aus haptischer Sicht überzeugt hat: der Einband mag es, angefasst zu werden, und das Papier ruft förmlich nach einem Füller. Das Buch ist ein Unikat, aber ich möchte es euch dennoch in einer Verlosung weitergeben. Schaut euch die folgenden Bilder an und entscheidet dann selbst, ob ihr am Ende des Artikels an der Verlosung teilnehmen möchtet:


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Hier die Teilnahmebedingungen zur Verlosung:

  1. Die Verlosung startet 15. Mai 2011 und endet am 19. Mai 2011 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Im Kommentar solltet ihr erwähnen, warum ihr handgemachte Bücher Made-In-Germany liebt.
  3. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  4. Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Glück euch allen! Und ein Hinweis: es wird demnächst eine weitere tolle Verlosung im Notizbuchblog geben … es wird um Roterfaden gehen.

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Bernd von brandbook schickte mir den Link zu Handmade in Germany – Deutsche Manufakturen. Diese Seite widmet sich den Betrieben, die Handarbeit in Deutschland als Qualitätsmerkmal repräsentieren:

[...] „Made in Germany“ gilt weltweit als Gütesiegel für Spitzenqualität. Auch Produkte aus deutschen Manufakturen sind im In- und Ausland hoch angesehen und im Markt erfolgreich. Dies lässt die Presse von einer „Renaissance der Manufakturen“ sprechen. Die Initiative Deutscher Manufakturen will die gemeinsamen Interessen bündeln und der Bedeutung der Manufakturen als Arbeitgeber und ihren positiven Beitrag für das Image Deutschlands im Ausland sichtbar machen. [...]

Zur Zeit gibt es dort noch keine Notizbuchhersteller, aber das sollte nur eine Frage der Zeit sein. Ein Hersteller mit Schreibbezug, ist der Füllfederhersteller Peter Bock.


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Salim von leatherjournal.co.in schrieb mir vor einiger Zeit eine Mail aus Indien und erzählte mir von seinen ledergebundenen Notizbüchern:

[...] I discover the age-old art of hand bound stone inlay and Hand-tooled leather bound books. All our journals feature TREE – PULP FREE Handmade paper, some have real flowers, sage, thyme, sweet grass embedded Into the cotton-linen acid free paper. In a BUFFALO leather there are many Satchels and 1800′s style leather journals and photo album …each is a Handmade one of a kind artisan master work Handmade leather bound blank page [...]

Wie man auf der Homepage sehen kann, stellt Salim noch weitere Lederprodukte her. An der Mail hing auch eine Preisliste für die Lederbücher. DIe Preise sind unschlagbar: sie fangen bei 3 US $ an und bewegen sich bei wirklich großen Büchern bei unter 20 US $. Selbst große Ledertaschen kosten um die 20 $. Auf der About Us-Seite findet ihr Bilder von den Werkstätten. Das sieht in der Tat – nun ja – Low-Budget aus.
Unglaublich diese Globalisierung: da schreibt ein unbekannter (?) indischer Notizbuchhersteller mit eigener Manufaktur einem unbedeutenden deutschen Blogger eine Mail, und schon erscheint in Deutschland ein Artikel, der die Chance eröffnet, dass jemand von euch in Indien ein Notizbuch bestellt, in US Dollar zahlt und es per Post erhält.

Hier ein Foto der Notizbucheinbände, das mir Salim zur Verfügung gestellt hat


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Courtesy of, © Salim Hussein, leatherjournal.co.in

Hier ein Bild von Salims Homepage:


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