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small caps Berlin beschreibt sich selbst als “Manufaktur für feine Drucke”. Ich bin über die Notizhefte auf die Berliner gestoßen. Ich weiß nicht mehr, was das Motiv des Buches war. Aktuell finde ich im Shop nur das Schnurrbart-Notizheft “Für echte Kerle”:

[...] Der Umschlag des Heftes besteht aus Bierpapier*, damit ist es das perfekte Heft für alle Kerle – mit oder ohne Schnäuzer. Das Büchlein hat ca. 40 Seiten, blanko und der Umschlag wurde von mir handgedruckt. Des Kerls Zettelwirtschaft wird durch ein schwarzes Gummiband im Büchlein festgehalten. [...]

Knapp über 7 EUR kostet ein Heftchen. Das Papier ist von Gmund:

[...] Bierpapier wird von der Papierfabrik Gmund hergestellt und besteht unter anderem aus Bietreber, recycelten Bierdeckeln und Bieretiketten. [...]

Das Blog der Seite wie die umfangreiche Galerie mit weiteren Papeterieprodukten. Vielleicht gibt es auch bei euch um die Ecke einen Laden, der small caps führt?
Hinweis: Leser Sonja hatte mir noch den Link auf den ZEIT Artikel Feine Drucke geschickt, in dem ebenfalls über Small Caps berichtet wird.


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Passend zu Alexanders Anfrage zu Notizbuchläden in Hamburg hier ein passender Tipp.
Mit dem Begriff „Notizbuch“ wird man diesem Produkt aus Hamburg-Nienstedten, dem dörflichen Elbvorort mit der besonderen Note, nicht gerecht. In einer kleinen, sehr feinen Buchbinderwerkstatt (natürlich auch online) wird hier die persönliche, ästhetische, handgefertigte Ledermappe angeboten, die laut Unternehmensbroschüre „seit jeher ein stilvoller Begleiter im Berufs- und Privatleben“ ist. Wer sich jetzt ein verstaubtes Hanseatenmodell vorstellt, wird angenehm enttäuscht sein. Dieser Laden löst unbedingt Glücksgefühle aus.
Hier gibt es den Jaguar unter den Notizbüchern: das Pamo Port Book, ausgezeichnet mit dem Red Dot Design Award 2011, das alle Lebensprojekte elegant mit einer Ledermappe (außen Leder, innen Filz) unterbringt und vom Notizbuch über das Tagebuch und den Kalender bis hin zum Block – mit Stift selbstverständlich – keine Wünsche offen lässt. Mit dem Port Book braucht man bis an sein Lebensende kein anderes Notizbuch mehr, sondern nur die Nachfüllware. Das könnte mich allerdings davon abhalten, es zu erwerben, ich kaufe zu gerne leere Hefte und Bücher. Der zweite Grund: es ist eine Investition fürs Leben. Ein runder Geburtstag oder die Beförderung zur Abteilungsleiterin müssten es schon sein, um das mit den eigenen Initialen versehen Meisterstück aus der Tasche holen zu können.
So lange diese Anlässe auf sich warten lassen, lohnen allerdings auch die konventionellen, sehr ästhetischen Bücher und Hefte von Papermoles, der Portfolio Manufaktur Hamburg: http://www.papermoles.com/


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Erinnert ihr euch noch an den Artikel Nachhaltig einkaufen? Ende April bekam ich eine Mail von Friedemann Rost, Besitzer der Buchbinderei Rost. Um eines seiner Bücher ging es im erwähnten Artikel.
In seiner Mail erzählte er mir von einem neuen Modell namens “Kalligraphie”:

[...] Es ist also ein Notizbuch, die Deckel sind aus durchgefärbter schwarzer Büttenpappe die auf fast 100 Jahre alten Rundsiebmaschinen gefertigt werden.Die Deckelpappen werden mit offenen Kanten verarbeitet. Die Pappen sind in Handarbeit per Siebdruck bedruckt. Jeder Einband ist ein Unikat da die Deckelpappen immer anders aus dem Druckbogen geschnitten werden. Als Verschluß dient ein Flachgummiband. Das fadengeheftete Notizbuch hat 144 Blatt aus cremfarbenem Büttenpapier, das eine Grammatur von 90g/qm hat. Es gibt 3 verschiedene Formate und die Bücher sind ökologisch nachhaltig und bei avocado zu beziehen. [...] Zur Nachhaltigkeit wäre zu erwähnen, dass die Deckelpappen 100% aus Altpapier sind, daher also umweltfreundlich. Hergestellt werden die Bücher in einem kleinen Handwerksbetrieb in Norddeutschland,also gibt es keine Umweltverschmutzung durch weite Transportwege. Außerdem kann das Notizbuch nach dem Gebrauch vollständig dem Wiederverwertungsprozes zugeführt werden. [...] das Inhaltspapier natürlich säurefrei ist [...]

Das Buch gibt es im avocadostore ab 13 EUR (9x13cm) und ist in verschiedenen Formaten und mit verschiedenen Lineaturen erhältlich. Friedemann hat mir netterweise ein Exemplar zur Ansicht zugemailt. Beschrieben hat er es oben ja schon sehr schön. Hinzufügen möchte ich, dass das Buch mich spontan aus haptischer Sicht überzeugt hat: der Einband mag es, angefasst zu werden, und das Papier ruft förmlich nach einem Füller. Das Buch ist ein Unikat, aber ich möchte es euch dennoch in einer Verlosung weitergeben. Schaut euch die folgenden Bilder an und entscheidet dann selbst, ob ihr am Ende des Artikels an der Verlosung teilnehmen möchtet:


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Hier die Teilnahmebedingungen zur Verlosung:

  1. Die Verlosung startet 15. Mai 2011 und endet am 19. Mai 2011 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Im Kommentar solltet ihr erwähnen, warum ihr handgemachte Bücher Made-In-Germany liebt.
  3. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  4. Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Glück euch allen! Und ein Hinweis: es wird demnächst eine weitere tolle Verlosung im Notizbuchblog geben … es wird um Roterfaden gehen.

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Bernd von brandbook schickte mir den Link zu Handmade in Germany – Deutsche Manufakturen. Diese Seite widmet sich den Betrieben, die Handarbeit in Deutschland als Qualitätsmerkmal repräsentieren:

[...] „Made in Germany“ gilt weltweit als Gütesiegel für Spitzenqualität. Auch Produkte aus deutschen Manufakturen sind im In- und Ausland hoch angesehen und im Markt erfolgreich. Dies lässt die Presse von einer „Renaissance der Manufakturen“ sprechen. Die Initiative Deutscher Manufakturen will die gemeinsamen Interessen bündeln und der Bedeutung der Manufakturen als Arbeitgeber und ihren positiven Beitrag für das Image Deutschlands im Ausland sichtbar machen. [...]

Zur Zeit gibt es dort noch keine Notizbuchhersteller, aber das sollte nur eine Frage der Zeit sein. Ein Hersteller mit Schreibbezug, ist der Füllfederhersteller Peter Bock.


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Salim von leatherjournal.co.in schrieb mir vor einiger Zeit eine Mail aus Indien und erzählte mir von seinen ledergebundenen Notizbüchern:

[...] I discover the age-old art of hand bound stone inlay and Hand-tooled leather bound books. All our journals feature TREE – PULP FREE Handmade paper, some have real flowers, sage, thyme, sweet grass embedded Into the cotton-linen acid free paper. In a BUFFALO leather there are many Satchels and 1800′s style leather journals and photo album …each is a Handmade one of a kind artisan master work Handmade leather bound blank page [...]

Wie man auf der Homepage sehen kann, stellt Salim noch weitere Lederprodukte her. An der Mail hing auch eine Preisliste für die Lederbücher. DIe Preise sind unschlagbar: sie fangen bei 3 US $ an und bewegen sich bei wirklich großen Büchern bei unter 20 US $. Selbst große Ledertaschen kosten um die 20 $. Auf der About Us-Seite findet ihr Bilder von den Werkstätten. Das sieht in der Tat – nun ja – Low-Budget aus.
Unglaublich diese Globalisierung: da schreibt ein unbekannter (?) indischer Notizbuchhersteller mit eigener Manufaktur einem unbedeutenden deutschen Blogger eine Mail, und schon erscheint in Deutschland ein Artikel, der die Chance eröffnet, dass jemand von euch in Indien ein Notizbuch bestellt, in US Dollar zahlt und es per Post erhält.

Hier ein Foto der Notizbucheinbände, das mir Salim zur Verfügung gestellt hat


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Courtesy of, © Salim Hussein, leatherjournal.co.in

Hier ein Bild von Salims Homepage:


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Kategorie: Einband  Tags: , ,  Ein Kommentar

Habt ihr schon einmal etwas von einer Briefhüllen Manufaktur gehört? Ich finde es wunderbar, dass es solche Nischen gibt und dass es Firmen gibt, die solche Abenteuer in der Papierwelt durchhalten. So auch die rugi Briefhüllen Manufaktur, über die papierbotschaft berichtet:

Briefhüllen sind ein alltäglicher Gegenstand, sie schützen den Inhalt vor äußeren Einwirkungen und neugierigen Blicken – und sie sind viel mehr als ein rein funktionales Objekt. Sie sind der berühmte erste Eindruck, der vermittelt wird, noch bevor man sich mit dem Inhalt befasst. [...]

Im Showroom findet ihr viele schöne Muster.


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Kategorie: Fundstücke  Tags:  Ein Kommentar

In einer Beilage der FAZ wurde ich auf “feine Tagebücher” von Kaspar aufmerksam. Die Schweizer Manufaktur stellt nicht ganz billige Bücher mit Ledereinband her, die dafürgemacht sind, die “schönsten Geschichten” des eigenen Lebens festzuhalten. Sie werden also eindeutig als Tagebücher positioniert. Die Materialien und das Papier sind vom allerfeinsten und auch die Verarbeitung scheint sehr edel zu erfolgen.

[...] Der anspruchsvolle Kunde defi niert Exklusivität zusehends mehr über rare, hochwertige Materialien und kleine Stückzahlen. Im Zeitalter der globalisierten Massenproduktion sucht er das kunsthandwerkliche Unikat in einer zeitlosen, zurückhaltenden Ästhetik die kurzlebige Trends überdauert. [...]

Die Webseite ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Navigation erfolgt oben und unten, und manchmal muss man im Mittelteil mit einem Pfeil rechts unten weiterklicken. Die Bücher gibt es scheinbar nur in drei stationären Läden in der Schweiz. Hier ein paar Screenshots der Seite:


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Kategorie: Kaspar  Tags: , ,  4 Kommentare

Auf der paperworld hätte ich Stunden am Stand von Sulek Production verbringen können, was in erster Linie an den unglaublichen Geschichten von Herrn Al-Roubaie lag, dem Geschäftsführer von Sulek Production. Die Firma Sulek Production ist einer Berliner Notizbuchmanufaktur und produziert neben Produkten für den eigenen stationären Laden “Papier Concept” u.a. auch Notizbücher für manufactum. Hier zwei Fotos vom Stand:


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Leider konnte ich Herrn Al-Roubaie bisher nicht mehr per Mail erreichen. Er hatte mir so viele Geschichten erzählt, dass ich darüber gerne ausführlich im Blog berichtet hätte. In seinen mehr als 15 Jahren Erfahrung mit dem Thema Notizbücher hat er interessante Firmen kennengelernt und konnte viele Details zur Geschichte verschiedener Details und Produkte erzählen. Ich werde aber am Ball bleiben und sobald ich eine Geschichte habe, werdet ihr sie hier lesen.
Auf der Homepage von Sulek Production findet ihr viele Fotos der Werkstatt und der Produkte (s. Screenshot unten). Leider gibt es zum stationären Laden keine fertige Homepage.


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Dafür findet ihr aber bei spyy.de die genaue Lage und ein Foto des stationären Ladens:


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In Berlin gibt es sehr viele Notizbuchmanufakturen, wie ich immer wieder feststellen darf. Auch morgen wird es wieder einen Artikel zu einer Berliner Manufaktur geben – so wie heute. Auf der paperworld war einer der ersten Stände, die ich besuchte, der von papoutsi!, die sich selbst so beschreiben:

Die Ledermanufaktur papoutsi! ist ein Unternehmen, das sich – in enger Zusammenarbeit mit anderen Berliner Handwerksfirmen – entgegen dem allgemeinen Trend in Fernost produzieren zu lassen, die lokale Produktion in der Hauptstadt auf seine Fahnen geschrieben hat. Auch die Rohstoffe kauft Firmeninhaber Jörg Wlotzka in Deutschland und Europa ein.
Derzeit fertigt das Team der Manufaktur eine große Bandbreite an Taschen, Börsen, Etuis, Adress-, Notiz- und Tagebüchern sowohl in klassischem schwarzen Nappa als auch in farbigem und ausgefallenem Leder, Filz und anderen Stoffen.

Leider finde ich die Visitenkarte des netten Herrn am Stand nicht mehr. Er erzählte mir, dass er nicht genügend handwerklich begabte Leute bekommen kann (speziell für das Thema Lederverarbeitung), um alle Aufträge schnell ausführen zu können. Der Firma scheint es also gut zu gehen.
Die Produktpalette ist sehr weit gefächert und neben Lederbüchern gibt es auch schöne Filzprodukte: “berliner filz”. Kaufen könnt ihr die Produkte online bei Luiban; über diesen Shop werde ich noch getrennt berichten. Zum Abschluss ein Foto vom papoutsi! Stand auf der paperworld 2010:


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Auf der paperworld habe ich eine interessante Buchkonstruktion der Firma Buchproduktion Kühn gesehen: die sogenannten Zwillingsbücher, die ihr in den Fotos unten seht. Dabei ist der Einband so angeordnet, dass zwei Bücher sich den hinteren Teil des Einbandes teilen. Jedes Buch für sich ist auf dem üblichen Weg aufzuschalgen und zu durchblättern. Die Bücher gibt es mit verschiedenen “Motiven” auf dem Einband. Hier seht ihr das “Ich & Du” Buch:


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Hier noch eine Aufnahme von oben, damit ihr euch vorstellen könnt, wie das Buch gebunden ist. Ich werde in den kommenden Tagen versuchen, weitere Fotos und Infos vom Hersteller zu bekommen.


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Leider ist die Homepage des Herstellers noch nicht fertig, so dass man bisher nur eine Startseite sieht. Als Ersatz hier noch ein paar Fotos vom Stand auf der paperworld. Neben schönen Büchern gibt es auch individuelle Magnetlesezeichen zu bestaunen.


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