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In Frankfurt gibt es im Museum für angewandte Kunst eine Ausstellung mit dem Namen „The Happy Show“.

[…] Was macht uns glücklich? Kann man das Glücklichsein trainieren? Stefan Sagmeister, der sein New Yorker Studio alle sieben Jahre für eine Auszeit schließt, hat sich auf eine persönliche Suche nach dem Glück gemacht und sich dabei verschiedenen Selbstversuchen unterworfen, um die effektivste Methode zur Steigerung des individuellen Glücksempfindens herauszufinden: Er hat Meditation, Konzentrations- und Entspannungstechniken ausprobiert, sich einer kognitiven Verhaltenstherapie unterzogen und stimmungsaufhellende Pharmazeutika konsumiert. […]

Hört sich spannend an. Jedenfalls hat nuuna das passende Notizbuch dazu kreiert. Anna von nuuna schrieb mir:

[…] In handschriftlichen Kommentaren an Wänden, Geländern und in den Toilettenräumen des Museums erläutert Sagmeister seine Gedanken und Beweggründe zu den gezeigten Projekten. Eine Ausstellung, die nicht nur für Designer ein absolutes Muss ist. Passend zur“ Happy Show“ gibt es das nuuna „Happy Book“. Ein Notizbuch aus sonnengelbem „Smooth Bonded Leather“ gefüllt mit 256 leeren Seiten. Stefan Sagmeister hat alle Außenflächen des Buchs gestaltet, ein kaleidoskopisches Muster läuft einmal komplett um das Buch herum.
Gefertigt wurde das Buch von Brandbook zu kaufen gibt es das Buch im nuuna shop oder direkt im Museum Angewandte Kunst […]

Der Künstler hat das Notizbuch also selbst mit-designed. Sehr schöne Idee. Das Buch kostet im Online-Shop ca. 25 EUR.

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© mit freundlicher Genehmigung, nuuna

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Apropos Museen, Ausstellungen und Buchstaben (Artikel heute Morgen zur Ausstellung in Karlsruhe): kennt jemand von euch das Buchstabenmuseum Berlin? Im Artikel Das Berliner Buchstabenmuseum wird es ausführlich mit Fotos vorgestellt. Das Museum wird von einem Verein betrieben:

[…] Der als gemeinnützig anerkannte Verein Buchstabenmuseum e.V. wurde auf der Mitgliederversammlung vom 20.05.2005 gegründet. Ziel des Buchstabenmuseums ist die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben und Zeichen unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem. […]

Die Sammlung könnt ihr euch direkt auf der Homepage anschauen. Das Buchstabenmuseum findet ihr auch bei Facebook.

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Am 06. Juni findet in Marbach im Literaturmuesum der Moderne eine Gesprächsrunde zum Thema „Kritzeln“ statt:

[…] Über die Seismographen des schöpferischen Prozesses, denen 2010 eine Marbacher Ausstellung galt, sprechen Rüdiger Campe, Hans-Jörg Rheinberger u.a. Ein SEITENWECHSEL um 16 Uhr im LiMo zeigt neue Kritzelspuren. In Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg Schriftbildlichkeit der Freien Universität Berlin. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. […]

Außerdem gibt es am 28.06. ein interessantes Gespräch mit dem Karlsruher Philosophen Peter Sloterdijk:

[…] Mit Ulrich Raulff spricht PETER SLOTERDIJK über seine bislang ausschließlich zur Stimulation einer inneren Stimme und nicht als Material seiner Bücher verwendeten Tagebücher. 13 davon sind im Literaturmuseum der Moderne ausgestellt – geschlossen. […]

Das hört sich insofern interessant an, als dass wir im Blog schon öfter diskutiert haben, wozu Notizen dienen, wozu Tagebücher dienen und was mit uns passiert, wenn wir schreiben. Herr Sloterdijk schreibt also, um seine innere Stimme zu stimulieren. Das hört sich nach Morgenseiten oder ähnlichen Techniken an.

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Heute morgen gab es im Blog den Hinweis auf den Podcast, in dem auch das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen vorkommt.

Im Deutschen Tagebucharchiv (DTA) im südbadischen Emmendingen werden seit 1998 private Tagebücher, Lebenserinnerungen und Briefwechsel aus dem gesamten Bundesgebiet gesammelt und archiviert. Die persönlichen Lebenszeugnisse werden der Wissenschaft und der Allgemeinheit für Recherchezwecke zugänglich gemacht. Jeder und jede Interessierte kann hier autobiographische Texte abgeben.

Die Homepage kommt etwas altbacken daher, aber man kann online in einem alten Tagebuch von 1576 blättern: Bohnenberger 1576. Das Archiv wurde 1998 von Frauke v. Troschke gegründet und hat bereits einige Referenzen und Preise aufzuweisen.
War einer von euch schon einmal dort?


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William Blake (Wikipedia) war ein englischer Dichter. Er führte ein Notizbuch, das nun von „The British Library“ teilweise online ausgestellt wird:

William Blake is famous today as an imaginative and original poet, painter, engraver, and mystic. But his work, especially his poetry, was largely ignored during his own lifetime, and took many years to gain widespread appreciation. Blake wrote and sketched in this notebook, which came into his possession after his brother’s death in 1787, for 30 years

Bei Wikipedia las ich, dass er die sog. Reliefradierung erfunden hat, was ich vorher auch nicht wusste. Eine Bleistiftzeichnung ist auf der Seite The Notebook of William Blake – Folio N113 and N112 zu sehen, von der auch dieser Screenshot gemacht wurde:


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Über designerblog.it stieß ich auf das Buchstabenmuseum in Berlin. Ich fand in der Sammlung gar keine Buchstaben in Notizbüchern. Schade.


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Da flattert mir per Mail ein toller Tipp zu einem Blog ins Postfach: Museum of Notebooks. Jennifer Hsu bloggt über primär asiatische Notizbücher. Die Einträge starten Anfang 2007 und der letzte Eintrag ist von Ende Juli 2009. Auch wenn sie nocht so häufig bloggt: als Fundgrube scheint mir dieses englischsprachige Blog allemal geeignet.


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