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Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen; wo ich allerdings keinen Preis gewonnen habe. Da aber die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Notizbuchregel 11 – Kritzeln ist erlaubt

Notizbücher leben und sie müssen nicht perfekt sein. Kritzeln, Rechtschreibefehler und andere Dinge, die in Prosatexten tabu sind, sind hier erlaubt. Wenn man sich diese Inkorrektheiten nicht erlaubt, ist man mehr mit der Form als mit dem Inhalt beschäftigt. Die Form kommt beim regelmäßigen Schreiben von selbst.
Es ist außerdem wesentlich entspannter sich über mögliche Inkorrektheiten keine Gedanken machen zu müssen, wenn man eine Idee oder einen Gedanken schnell zu Papier bringen möchte. Wichtig ist alleine, dass das Wesentliche festgehalten wird. Die Form wird beim Ausarbeiten einer Idee kommen.
Wort falsch geschrieben? Nicht ausradieren oder korrigieren: durchstreichen und dahinter gleich neu schreiben. Schreibweise eines Wortes unklar? Einfach mal nach bestem Wissen und Gewissen niederschreiben und markieren (etwa durch Unterstreichen), dann kann man es später nachschlagen. Hakelige Schrift? Warum nicht?
Kritzeln – auch bei Skizzen und Zeichnungen – ist erlaubt.


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Heute: Notizbuchregel 10 – Wichtige Schlagworte einkringeln

Neben den Themenkästen sind direkt im Text eingekringelte Schlagworte ein wichtiges Hilfsmittel zum schnellen Überfliegen von Notizbucheinträgen. Mit Maßen eingesetzt erlauben sie auch ein rasches Durchblättern und Suchen, indem man sich auf einkekringelte Worte konzentriert. Beim Einkringeln sollte man keine Hemmungen haben, dass andere Wörter überfahren werden oder dass man die Zeile verlässt. Wenn die Schrift nicht zu klein und der Stiftdruck nicht zu groß ist, ist der überzeichnete Texte immer noch gut lesbar.


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Heute: Notizbuchregel 9 – Zeichnungen sind erwünscht

Zeichnungen sind erwünscht – ich verwende meist DIN A6 oder DIN A5 Notizbücher. Da bleibt Platz für Zeichnungen, aber nicht für flächige Diagramme wie Mindmaps – mit denen stößt man schnell an Grenzen. Zeichnungen machen das Notizbuch lesbar, lockern auf und geben dem Inhalt einen etwas abenteuerlichen Charme.

Müsig zu erwähnen, dass Zeichnungen auch Kunst sein können – und Notizbuchkunst gibt es da draußen wie Sand am Meer. Auch wer zeichnerisch/künstlerisch nicht so begabt ist, sollte keine Hemmungen haben, ob Schülerin oder Profi, das spielt keine Rolle.
Zeichnungen können technischer Natur sein oder Abläufe verdeutlichen, simple gemalte Pfeile oder Schnörkel am Seitenrand sein,Gekritzel zum Zeitvertreib oder einfach nur ein Austoben beim Ausprobieren von Stiften. Auch ein schnelles Bild mit wenigen Strichen sagt manchmal mehr als tausend Worte.


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Heute: Notizbuchregel 8 – Werfe nie ein Notizbuch weg

Notizbücher sind (je nach Inhalt) eine Art analoger Livestream. Sie erzählen das eigene Leben nach und erinnern an Details, die man längst vergessen hatte. Sie sind ein Tagebuch, auch wenn sie gar nicht als solches gedacht sind. Selbst wenn man nicht plant, die Notizen in der Zukunft noch zu verwenden, macht das nachträgliche Stöbern Spaß. Man amüsiert sich über alte Gedanken, freut sich über Einfälle und wird vielleicht sogar von Altem neu inspiriert.


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Kategorie: Tipps  Tags: ,  3 Kommentare

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Heute: Notizbuchregel 7 – Neues Thema = neue Seite

Mut zur Lücke und zu freiem Platz. Jedes neue Thema sollte auf einer neuen Seite starten. Natürlich beschreibt man nicht jede Seite vollständig und so bleibt leere Fläche übrig. Das hat aber tatsächlich Vorteile, auch wenn es dem ein oder anderen als Platzverschwendung erscheint:

  • es lockert das Buch auf und macht es lesbarer
  • nachträgliche Einträge auf der Seite sind problemlos möglich
  • Abschlussbemerkungen haben einen prominenten Platz (wie etwa “Protokoll hierzu verschickt am 09.09.99″)

Hier der Beitrag aus dem Moleskine Wettbewerb im Bild:

Regel 6 Bild 1
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Heute: Regel 5 – Verbindungslinien

Für Schönschreibpuristen und Ordnungsfanatiker sind sie nix: die Verbindungslinien quer über den Text. Gerade beim schnellen Erfassen von Notizen fällt einem beim linearen Auflisten häufig noch ein Punkt ein, der zu einem Eintrag auf der gleichen Seite weiter oben gehört. Dann kann man die beiden Punkte einfach mit einer Linie verbinden. Beim späteren Durchlesen erleichtert das die Zusammenhänge enorm. Linien können auch zwischen Doppelseiten hin- und herlaufen.
Hier das obligatorische Foto der Regel im Moleskine, das ich zum Wettbewerb geschickt habe:

Regel 5 Bild 1
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Heute: Regel 3 – Erledigungszeichen

Ich weiß nicht, wie ich die “Erledigungszeichen” anders nennen soll. Englisch würde ich sie wohl “GTD signs” nennen. GTD steht für Getting Things Done, einer Selbstmanagement Methode. Wikipedia meint dazu:

Getting Things Done (kurz GTD) ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen. GTD basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten in einem Verwaltungssystem notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres. Dieses System liefert kontextbezogene Aufgabenlisten für den Alltag. Die Person soll sich somit auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können, ohne befürchten zu müssen, etwas zu vergessen. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Um sich die entsprechenden GTD Listen zu verwalten benötigt man meiner Meinung nach die “Erledigungszeichen”.

Die Regel “Erledigungszeichen” eine ganz spezielle Regel, da sie viele Variationen zulässt. Grundsätzlich sollten alle Einträge im Notizbuch mit einem “-” Minuszeichen vermerkt werden, wie etwa bei Spiegelstrichen einer Aufzählung. Wenn man den Eintrag dann “bearbeitet” oder “erledigt” hat, kann man durch Hinzufügen eines vertikalen Strichs “|” ein “+” Pluszeichen draus machen und damit kennzeichnen, dass der Punkt erledigt ist. Durch diese Vorgehensweise hat man beim Durchblättern schnell den Überblick, welche Punkte schon “bearbeitet” wurden und welche noch nicht. Es empfiehlt sich beim Start eines neuen Buches alte offene Punkte entweder abzuhaken oder zu übertragen.

Die Kennzeichnung hat sehr viele Vorteile. So muss man etwa beim Suchen noch offener Aufgaben nicht das ganze Buch im Detail lesen, sondern nur die Minuszeichen bzw. das Zeichen deiner Wahl für “offene Aufgabe” suchen. Hier ein Foto der Regel im Moleskine, das ich zum Wettbewerb geschickt habe:

Notizbuchregel 3

Erledigungszeichen können auch Variationen von “+” und “-” sein, etwa Kreise und ausgekreuzte Kreise zum Kennzeichnen von Aufgabenlisten oder Ideen. Ein paar Beispiele sind im folgenden Foto gezeigt. Auf der rechten Seite gibt es eine Liste mit Minus- und Pluszeichen einer typischen Liste.

Notizbuchregel 3

Ein Durchstreichen eines ganzen Textes, sobald man einen Punkt erledigt hat, sieht nicht nur unschön aus, damit geht auch der Tagebuchcharakter verloren. Das einfache Transformieren der Erledigungszeichen hat auch einen psychologischen Effekt: das Minus (negativ) zeigt die offenen Aufgaben. Durch das aktive Umformen in ein Plus (positiv) visualisiert man sich auch selbst, dass man ewtas getan hat. Damit ist nicht nur die Aufgabe erledigt, sondern auch der Punkt in einer Liste. So werden die Minuszeichen weniger und man hat das gute Gefühl voranzukommen. Um die Liste schnell schrumpfen zu sehen, sollte man aus rein psychologischen Gründen auch einige einfache, kurze Aufgaben dazunehmen.

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Kategorie: Tipps  Tags:  2 Kommentare

Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen. Jetzt muss ich ein Moleskine mit meinen Ideen präparieren und zur Endrunde nach Hong Kong schicken. Da die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Regel 2 – Datum neben Themenkasten

Das Datum ist sehr wichtig, was man aber erst nach Wochen merkt, wenn man zurückblättert oder gar in alten Notizbüchern blättert. Zum einen wird so eine Chronologie hergestellt, zum anderen erhält man etwa bei Tagebucheinträgen (wenn man sie denn in einem Notizbuch einträgt) den Datumsbezug. Meine Daumenregel heißt:

Ein Notizbuch ist immer auch ein Tagebuch, auch wenn man gar nicht möchte, dass es eines ist.

Wenn man in alten Büchern blättert und etwa Aufgabenlisten aus der Vergangenheit anschaut, stellt der Datumsbezug immer auch eine Verknüpfung zur damaligen Lebenssituation her. Über was hat man damals nachgedacht? Was stand damals an? Wo war man unterwegs? Was hat man gelesen? Welche Ideen stammen aus welcher Zeit? Ein Notizbuch ist immer auch ein Tagebuch und selbst belanglose Einträge erfahren durch ein Datum eine Konkretisierung, die sofort die Vergangenheit heraufbeschwört.
Hier ein Foto der Regel im Moleskine, das ich zum Wettbewerb geschickt habe:

Regel 2 - Notizbuchregeln

In bestimmten Fällen macht es auch Sinn zusätzlich zum Datum noch den Ort anzugeben, z.B. wenn man Einträge im Urlaub oder während einer Reise verfasst. Damit wird der Eintrag in einen zeitlichen und räumlichen Kontext gesetzt.

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Notizbuchregel 1 – Ein Themenkasten pro Seite

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Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen. Jetzt muss ich ein Moleskine mit meinen Ideen präparieren und zur Endrunde nach Hong Kong schicken. Da die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Regel 1 – Themenkasten links oben

In der linken oberen Ecke sollten immer ein oder zwei Stichworte als Schlüsselworte stehen, die durch einen Kasten eingerahmt sind. Das hilft beim späteren Durchblättern und schnellen Auffinden von Einträgen. Es mag manchem etwas zu formal und eintönig anmuten, ist es aber ganz und gar nicht. Das Buch bekommt dadurch eine schöne Durchgängigkeit und ist wesentlich produktiver nutzbar, da die Stichworte immer ab an der gleichen Stelle und in der gleichen Form stehen.
Der Themenkasten enthält das Thema der Seite in einem prägnanten Begriff oder in wenigen Stichworten, kann aber auch bei einer losen Sammlung von Aufgaben “Notizen” heißen oder ähnliches. Hier eine Liste möglicher Inhalte als Beispiele:

  • “Aufgaben” – eine Seite zum losen Listen und Strukturieren von Aufgaben im Sinne von Getting Things Done (GTD)
  • “Ein Tag am Meer” – Für klassische Tagebucheinträge nutze ich immer einen Satz oder ein Satzfragement. Dadurch wird gleich der Anspruch auf Prosa hervorgehoben im Gegensatz zum Notizencharakter der anderen Einträge
  • “Bank: Infogespräch” – “Bank:” ist hier eine Kategorie. Das Thema Kategorien hat eine eigene Regel und wird später vorgestellt. Über dieses Schema lassen sich z.B. auch Vereinssitzungen und ähnliches protokollieren, etwa durch “Fußball: Vereinssitzung” oder “Fußball: Vorstandswahlen” etc.
  • “Buch” oder “Bücher” – das kommt bei mir in die Infobox, wenn ich über ein interessantes Buch stolpere und mir dazu Notizen mache. Dazu brauche ich meist eine Seite, so dass sich ein Themenkasten lohnt
  • “Idee: ein Blog zum Thema Notizbuch” – “Idee:” ist wieder eine Kategorie. Ich benutze diese Einträge, um ein schnelles Brainstorming zu einer spontanen Idee festzuhalten.

Wenn sich ein Thema über mehrere Seiten erstreckt, bekommt bei mir trotzdem jede Seite einen Themenkasten mit dem gleichen Inhalt. Das hilft beim späteren Durchblättern und Gruppieren. Wenn man dann auf “Seite 5″ eines Eintrages einspringt, weiß man gleich, um was es geht, und muss nicht bis zum letzten Themenkasten zurückblättern. Hier ein paar Beispiele aus meinem aktuellen Notizbuch im Bild:

Foto Notizbuchregel 1

Ich bitte die verschwommene Aufnahme zu entschuldigen. Das nächste Mal mache ich die Bilder bei Tageslicht.
In einer kompletten Seite sieht das dann so aus:
Foto Notizbuch
Regel 2 folgt dann also in den nächsten Tagen …

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